Ja.

Ja, es regt mich immer noch auf. Ich verehre die Queen.

 

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Protokoll? S***** drauf!

pheeeewww“, wird Her Majesty am Freitag Abend wohl aufgeatmet haben, stelle ich mir vor, my dearies, als das orange Ding und sein Trophäenweibchen endlich weg waren. Ich hatte Mitte der Woche schon Magenschmerzen bekommen, als ich las, daß er England nochmals heimsuchen wolle und sie ihn dieses Mal wohl empfangen müsse. In meinem Kopf liefen kleine alptraumhafte Szenen ab, in denen er ihr minutenlang die Hand schüttelte, ihr auf die Schulter patschte und überhaupt in seiner bekannten Distanzlosigkeit sämtliche protokollarischen Vorschriften auf den Müll warf in der Überzeugung, daß diese für andere gälten, aber doch nicht für ihn, den großartigen tRump! Malaria paßte sich ihm wie gewohnt brav an. Als ihr Ehe-Arsch keine Anstalten machte, sich zu verbeugen, „vergaß“ sie den Knicks (Arschtusse). Daß tRump langsam dement wird, war ja schon bei anderen Anlässen zu sehen, zum Beispiel, als er aus dem Flugzeug stieg und gezielt an seinem Auto vorbeilief, das exakt vor der Gangway geparkt stand (seine Leibwächter mußten ihn zurückholen und ins Auto verfrachten). Danach hielt er zwei Reden, nach denen er ziellos auf der Bühne umherirrte und sich offenbar nicht erinnern konnte, wo er hinuntergehen mußte. Auch für den Empfang bei Her Majesty hatte er vorher genaue Anweisungen bekommen. Das hinderte ihn nicht, beim Abschreiten der Leibgarde vor ihr zu gehen statt hinter ihr. Der Trottel bemerkte es nicht mal.(bzw. es war ihm egal). In der Presse tauchte denn auch gleich der Vergleich „Elephant in a China Shop“ auf (Elefant im Porzellanladen). Aber, wie ich mir vorher schon klargemacht hatte: Her Majesty macht diesen Job seit 66 Jahren. Sie ist welterfahren, souverän und sehr geduldig und tolerant. Sie wußte natürlich, auf wen sie sich einzustellen hatte. (Das orange Ding war sicher wieder sauer, weil sie es nicht in der goldenen Kutsche fahren ließ.)

Die Welt hat ein Video mit Ausschnitten des Besuches. Inclusive Malarias Ar***backen, die sich deutlich unter dem Rock abzeichnen,wie es angemessen ist für diesen Anlaß.Nun, das hat sie in ihrem Job als Softporn- Model ja schließlich so gelernt (Ja, ich bin zickig, aber ich mag sie genauso wenig wie ihren Macker.)

Freitags-Füller # 29

FF

1.   Anrufbeantworter  kreativer Menschen sind meist originell und witzig besprochen.

2.   Der beste Erdbeerkuchen ist mit frischen Früchten zubereitet  und hat eine dicke Sahnehaube.

3.   Es ist noch  (alles, was ich nicht mag) übrig.

4.   Wenn ich unterzuckert bin, werde ich ungemütlich .

5.   Ich hasse MIDI-Gedüdel in der Warteschleife.

6.   In unserem Land ist es neun Monate kalt und drei Monate erträglich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf was schon?! -Pizza und Rotwein! , morgen habe ich geplant, mit dem Ausmisten des Chaos‘ im alten Pferdestall weiterzumachen und Sonntag möchte ich auf der Couch netflixen !

Danke schön, Barbara! (Wie immer, Barbaras Textvorgabe in normaler Schrift, meine Ergänzungen in fett.)

Wer auch füllern möchte: hier

 

 

 

jawoll! #tweetdestages

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Eine exzellente Frage! (Ich konnte aber als Teenie dem allsamstäglichen Putz – und Aufräumwahn nicht entgehen. Deshalb erklärte ich, sobald ich ausgezogen war, den Samstag *erst recht* zum Ruhe- und Entspannungstag.Bis heute machen wir solch einen Quatsch wie Putzwahn nur ganz ausnahmsweise an Samstagen.)

Von Häusern und Menschen

Mitte Februar, my darlings, hatte ich einige Male über das süße alte Backsteinhäuschen geschrieben, dessen Schicksal nach dem Tod seiner Besitzerin, die Klara hieß (hier im Dorf „Klärchen“), ungewiß war, weil die fünfköpfige Erbengemeinschaft sich nicht einigen konnte, was sie mit dem Haus tun sollten. Kaufinteressenten gab es mehrere (uns eingeschlossen), sie alle hatten aber keinen Erfolg. Im Januar erfuhren wir, daß sie es nun doch einem Familienmitglied überlassen hatten. Der Prinz, der früher lange im Baugewerbe gearbeitet hat, sagte, daß auf dem Grundstück gut fünf Reihenhäuser Platz hätten (das langgezogene Grundstück geht von hier aus einmal durch die Länge des Häuserblocks und endet gegenüber auf der Nordseite direkt neben dem Haus unserer Vermieter).“Wenn der neue Besitzer Geschäftssinn hat“, sagte der Prinz, „dann knallt er fünf Reihenhäuser auf den Platz und verkauft sie.“

Mitte Februar starb das Häuschen dann. Acht Stunden brauchte der Baggerführer, dann war der Platz leer. Die Arbeiter waren von morgens um acht bis nachmittags um vier zugange. Zuerst deckten sie das Dach ab, dann sägten sie die Dachbalken heraus. Der Bagger hatte nun leichtes Spiel. Er legte die Wände einfach um.Einmal fiel eine so hart um, daß hier der Boden wackelte und Micia und das Pippilein erschreckt wegflitzten. Der nächste Tag wurde nochmal laut.Die Arbeiter zerkleinerten das Holz und die Steine, weil das im Bau alles wiederverwendet wird. In Nullkommanix sahen wir beim Abendgang mit dem kleinen Herrn Sonntag, daß neben dem Haus unserer Vermieter schon eine Bodenplatte gegossen war.(Auch dieses künftige Haus, so wie das nun leere Klärchen-Grundstück, war bereits projektiert und wartete auf Käufer. Die waren auch schnell da und haben sich als sehr nette kleine Familie herausgestellt. Wir haben uns einige Male sehr nett unterhalten und der Prinz und ich freuen uns schon, sie bald öfter zu sehen.

Vorgestern hatte ich die Freude, mit dem Besitzer des neuen Nachbarhauses zu sprechen,ein sehr netter junger Mann. Er stammt hier aus der Gegend und kennt unser Dorf sehr gut, er hat hier viele Bekannte und Freunde.(Ich nehme an, er weiß daher auch, wo er sein Haus hin baut und mit welchem Risiko.) Wie auch das Haus an der Nordseite, wird dieses hier ein Fertighaus. Noch in diesem Monat soll es gestellt werden, erzählte er mir. Was mich verblüffte: für den Kran, der die Hauswände vom Transporter holt und aufstellt, mußte er natürlich beim Ordnungsamt eine kurzzeitige Sperrung unseres Straßenteiles beantragen, auf die Länge zweier Häuser. Für die Stadt kein Problem, die Erlaubnis bekam er sofort. Der Kranführer erklärte ihm dann aber erstmal, daß ihm das bißchen Straße nicht genüge, denn er müsse „ganz dicht ran“. So mußte unser neuer Nachbar tatsächlich den Streifen vom Rand der Bodenplatte bis zum Bürgersteig aufschütten und verdichten. Sein Vater half ihm dabei (ebenfalls ein sehr Netter).

Soweit zu den Häusern, nun zu den Menschen 😀

Eine der Töchter unserer Vermieter,T, hat Im Juni ein Baby bekommen, für unsere Vermieter das erste Enkelkind. Entsprechend groß sind Freude und Aufregung.

Interessant und amüsant: Die Nachricht von Ts Schwangerschaft hatte sich natürlich in Windeseile im Dorf verbreitet. Und, faszinierenderweise, gleichzeitig das Gerücht, wir müßten deswegen ausziehen, weil T, ihr Mann und das Baby mehr Platz bräuchten. Tja, da müssen wir leider einige Hoffnungen zunichte machen.Es ist genug Platz da für alle 😉 Eng könnte es erst bei einem weiteren Baby werden, sagte unser Vermieter. In den letzten Wochen sprach uns immer wieder mal jemand aus dem Dorf an:“Ihr müßt raus, hab ich gehört? Was macht ihr denn jetzt?“ Wir erklären dann jedes Mal geduldig, daß wir nicht ausziehen müssen, weil in dem Haus, in dem auch Ts ältere Schwester mit ihrem Lebensmenschen wohnt, reichlich Platz ist. Wir steckten T und ihrem Mann eine Baby-Glückwunschkarte in den Briefkasten. Postwendend schickte sie uns eine Mail mit Babyfoto. Daraufhin begab sich zwischen dem Prinzen und mir folgendes Gespräch:

Ich: „Och, süß, guck mal Schatz – der Kleene hat voll Ähnlichkeit mit seinem Opa!“

Prinz: (guckt mir über die Schulter): Hm. Ja, findest du?“

Ich: „Klar, im Gesicht sieht er ihm voll ähnlich.Findest du nicht?“

Prinz: „Nee. Er hat ja keinen Bart.“

Tüff-täää.