@Frau Ladybird & alle

Hey, meine Lieben, nun wohnen wir schon seit gut zwei Monaten im neuen Haus und ich hab‘ immer noch keinen Pieps von mir gegeben – shame on me! Die liebe Frau Ladybird hat sich Gedanken gemacht und nachgefragt, ob alles ok ist – danke, du Liebe! Ja, hier ist alles ok und wir fühlen uns sehr wohl hier, sowohl in der guten Atmosphäre des Hauses als auch in der neuen Nachbarschaft. Eigentlich hätte ich gern eine kleine Hauseinweihungsparty gehabt, aber wegen des Kackscheiß-Virus‘ verzichte ich lieber und lade die Leute nun einzeln ein (mit Maske und bei offenem Fenster). Der Bär allerdings ist eher unglücklich mit dem neuen Haus bzw. dem neuen Innenhof, denn dieser ist viel kleiner als der bisherige und hat vor allem keine Bepflanzung. Früher konnte der Bär immer mal schnell raus in den Hof und dort sein Bein an den Büschen oder an der Efeu-bewachsenen Scheunenwand heben. Hier geht das nicht, weil da nichts zum Beinheben ist. Dafür geht mittags der Enkel unserer Vermieterin ganz gern mal mit ihm eine Runde raus, je nach Schulschluss-Zeit. Bisher habe ich mir eine Schleppleine quer über die Schulter gelegt und bin mit Bärchen ein Stück die Straße entlang geschlichen (mehr ist mit der Orthese nicht möglich), damit er wenigstens am Laternenpfahl die Blase entleeren kann. Aber damit war er unglücklich – zu kurze Strecke und zu langsam. So habe ich vorhin experimentiert und versucht, das Bärchen an der Leine neben dem Rolli mitzuführen. Ist umständlich und fummelig, ging aber recht gut \o/ Aber sobald der Prinz nach Hause kommt, gehen wir sowieso immer mit ihm raus, er hat also nicht weniger Auslauf als vorher. Nur der tägliche Rhythmus hat sich geändert, und das macht ihn derzeit noch etwas knatschig. Ich habe schon einen Termin mit einer Trainerin, die nach dem Martin-Rütter-Prinzip D.O.G.S. ausgebildet ist und die sich das Bärchen mal genauer ansieht und uns hoffentlich raten kann, wie wir es ihm besser gehen lassen können. Inzwischen wissen auch fast alle im Dorf, die uns kennen (und die uns wichtig sind), wo wir nun hingezogen sind und daß unsere Vermieterin Daniela heißt (aus guten -und bekannten- Gründen habe ich sie bisher mit dem Pseudonym „Gudrun“ geschützt. Dani kennt unsere Vorgeschichte mit Karm und Katla – und sie hat keine Mailadresse! 🤣 Die Stadtverwaltung hat es schon geschafft, meinen Behindertenparkplatz umzusetzen (Hat etliche Anrufe, Mails und Wartezeit gekostet), aber jetzt ist er da und wir sind froh.

Und nun das Beste: Ich habe einen Pflegegrad bekommen! Nach dem Antrag bekam ich einen Fragebogen als pdf, den ich für eine telefonische Einschätzung ausfüllen mußte. Das waren Fragen zu meinem Alltag – wann und wo ich Hilfe brauche und in welcher Form, recht ausführlich, und sie forderten mehrere ärztliche Gutachten an. Dazu gaben sie uns einen Termin für ein Telefonat. Wir füllten den Fragebogen aus und schickten ihn zum MDK. Die zuständige Sachbearbeiterin rief zum genannten Termin an, der Prinz war dabei und wir machten das per Telefonkonferenz. Die sehr nette Sachbearbeiterin ging nochmals alle Punkte des Fragebogens genau mit uns durch und stellte mir einige Fragen zu meinem Alltags-Ablauf zu Hause, vor allem wollte sie sehr detailliert wissen, wie ich die Treppe ins Obergeschoß bewältige. Ich beschrieb ihr das genau, dann sagte sie: „Gut, ich schreibe jetzt ein Gutachten und schicke es an die Pflegekasse Ihrer Krankenkasse. Die melden sich dann bei Ihnen.“ Das taten sie auch, erstaunlich schnell. Sie schickten mir die medizinischen Gutachten zurück, teilten mir mit, daß ich ab sofort einen Pflegegrad habe – und sie legten kommentarlos einen Antrag auf einenTreppenlift bei! \o/ Inzwischen hatten wir schon Berater von drei Herstellern hier. Mal sehen, wie sich das entwickelt, denn alles, was über Zuschuß derPflegekasse hinausgeht, müssen wir selbst finanzieren. Aber es wäre soooo toll, wenn ich einenTreppenlift haben könnte! Auch mein zweiter Wunsch kann sich vermutlich erfüllen: Wir haben erfahren, daß ich von dem Pflegebetrag eine Putzhilfe bezahlen darf! Das wäre eine ungeheure Erleichterung!

Nachdem ich mich einige Male sehr umständlich im Rolli mit dem Bärchen auf die Gassirunde begeben habe – ein unfaßbares Gefummel mit der Leine!- haben wir da auch eine Lösung gefunden -hoffe ich! Es gibt nämlich extra Leinen für Jogger. Da bindet man sich einen gepolsterten Gurt um die Hüfte (geht leider nur mit zwei Händen) und klinkt da eine Leine ein, die elastisch wie ein Gummiband ist. So kracht der Hund nicht so heftig in sein Brustgeschirr, wenn er etwas schneller läuft (das passiert dem Bärchen öfter, wenn er schneller läuft, als ich den Rolli steuern kann, oder er eine Vollbremsung macht, wenn etwas sehr interessant riecht).
Uuund es gibt auch Fortschritte beim linken Bein! Und beim linken Arm. Erzähle ich noch!

Wie betäubt

bin ich noch immer, ihr Lieben. Deshalb war es hier auch so still in den letzten Tagen. Sicher haben die meisten von euch (Oder ihr alle) mitbekommen, daß am 28. August der wundervolle Uli Stein gestorben ist… Hier auf seiner Website findet ihr einen kleinen Nachruf. Ich stehe immer noch neben mir und kann es nicht erfassen. Ich bin Uli dankbar, daß er für den Fall seines Todes einmal festgelegt hatte, daß der Prinz und ich zu denen gehören sollten, die es rechtzeitig vor der Presse erfahren, damit wir es nicht in der Zeitung lesen müssen. Was soll ich sagen? Der Schock und die Trauer sind groß. Und der Verlust, der vor allem. Ich bin traurig und niedergeschlagen, meine Tage fühlen sich grau an, ich hab‘ zu nix Lust und ohne Uli ist alles doof. Natürlich ist das Bewußtsein, daß er wohl sanft im Schlaf gestorben ist, beruhigend. Ich bin froh für ihn, aber – er fehlt eben. Wem schicke ich jetzt links zu coolen und lustigen Tier-Videos? Wen frage ich um Rat, wenn ich mit jemandem „mit Lebenserfahrung“ reden möchte? Keine leckeren Abendessen bei Firenze (Er nannte es seinen LI = Lieblingsitaliener) mehr; kein gerauntes „Geh’n wir eine rauchen?“ zwischen Hauptgang und Nachtisch mehr, keine filterlosen Luckys in der Dämmerung vor der Tür…ach, alles Scheiße. So macht das keinen Spaß!

Telefon!

Die Telekom hat uns wieder angeschlossen, darlings. Allerdings haben wir die Festnetztelefone noch nicht gefunden, sind also noch nicht erreichbar… Es wird aber Zeit, dass wir sie einstöpseln, denn den nächsten Tagen will mich jemand vom medizinischen Dienst anrufen, um zu entscheiden, ob ich einen Pflegegrad bekomme (Wegen der Corona-Krise machen sie keine Hausbesuche mehr – sie haben alle ärztlichen Unterlagen vorliegen und klären den Rest mündlich am Telefon. Bin sehr gespannt und hoffnungsvoll, drückt mir die Daumen, ja? (Ansonsten vermisse ich das Festnetzdings nicht, so kommen auch keine lästigen Telemarketinganrufe rein.)

Abra-Kadumzug!

Das ging jetzt verdammt schnell, meine Lieben – wir sind nämlich bereits umgezogen! Und zwar schon am vorletzten Samstag, dem 22.8. Das hatte sich sehr kurzfristig ergeben, durch die Änderung einiger privater Termine bei Gudrun sowie bei zweien unserer Helfer. Eine erneute Absprache hatte den 22.8. als für alle passend ergeben. Der Transporter, den der Prinz schon vorher gemietet und reserviert hatte, war zum Glück auch an diesem Tag frei. Da wir ja in den Wochen vorher schon wie wild Kleinkram gepackt und hinübergefahren hatten, blieben jetzt fast nur noch die Möbel übrig, wie geplant. Das erledigten mein Bruder und der Freund der Prinzentochter, die sich auf Anhieb gut verstanden und Hand in Hand arbeiteten. Allerdings war doch noch jede Menge Kleinkram im Haus, der viele Umzugskartons in Anspruch nahm. Das hatten wir sehr unterschätzt! Am späten Nachmittag war es geschafft. Zu unserer Freude gefiel allen das neue Haus gut. Wir fühlen uns sehr wohl hier, das Haus hat eine gute Energie. Natürlich muß man auch hier über eine Treppe ins Obergeschoß, aber die Stufen sind wesentlich flacher und damit leichter für mich zu ersteigen. Wir sind froh und dankbar, denTransfer hierher geschafft zu haben. Alle Möbel sind da, wo sie sein sollen. Nur wohnen wir noch inmitten eines großen Karton-Chaos‘- l’horreur! Wir luden nach dem Umzug die ganze Helfertruppe zu Esther und Alessio zum Eis ein. Die häufigsten Sätze sind derzeit: „Schatz, weißt du, wo xy sein könnte?“ „Jaa, das habe ich in irgendeiner Kiste gesehen, aber ich weiß nicht mehr, wo.“ Nun, xy wird sich finden, denn wir folgen dem Rat meiner Schwesti und packen systematisch jeden Tag eine Kiste aus. Dabei prüfen wir bei jedem Stück genau, ob wir es wirklich noch behalten möchten oder die Caritas es bekommt ( = ein Teil weniger, das wir in einigen Jahren nach Friesland mitschleppen müssen!). Jedenfalls sehne ich mich danach, daß der Alltag wieder einsetzt, mit seinen automatischen Abläufen. So ein richtiger (und gern auch etwas langweiliger) Alltag!

Die Katzen und der kleine Herr Sonntag haben sich gut eingelebt, zu unserer Freude. Micia und das Pippilein finden es super, daß sie hier ihren eigenen Zugang haben: Gudrun hat uns erlaubt, ein Kellerfenster offen zu lassen, das in den Hof führt. Auch die Tür zum Keller hier oben in der Diele steht einen Spalt offen, so können die Damen kommen und gehen, wie sie wollen. Der zuständige Sachbearbeiter beim Ordnungsamt will noch meinen Behindertenparkplatz hierher verlegen lassen (das wird Karm freuen, betrachtet er doch den gesamten Bürgersteigbereich vor der Katlahöhle als sein Eigentum). Von unseren neuen Nachbarn kennen wir noch niemanden, aber fest steht, daß es hier keine Katlahöhle gibt. Und, ein Vorteil des Dorflebens: Unsere liebenswerte Briefträgerin wirft automatisch unsere Post hier ein, bei der neuen Adresse. (Da hätte es den Nachsendeantrag gar nicht gebraucht.)

Schmöchtedas nicht.

darlings, WordPress hat die Arbeitsoberfläche beim Verfassen der Texte geändert. Deshalb wundert euch bitte nicht, wenn es hier ab und zu mal etwas seltsam aussieht. Ich bin nicht gut darin, Änderungen bei mir vertrauten Abläufen zu akzeptieren. (Omma Lakritz will alles wie immer haben!)

Was ich eigentlich schreiben wollte, war, dass es gute Nachrichten für Möchtegern-Blockwarte gibt: Die Polizei bietet jetzt ehrenamtliche Mitarbeit an, einen „ehrenamtlichen Sicherheitsdienst“, Infos hier. Das könnte in der Katlahöhle jetzt eine Orgasmus-Serie auslösen, denn: Die Ehrenamtlichen bekommen Jacken, die entfernt an Uniformen erinnern, mit dem Wappen des jeweiligen Bundeslandes und der Aufschrift „Sicherheitsdienst“. Wie gesagt, alle Infos auf der betreffenden Website. Ich wollte das hier nur mal als Information in die Umgebung lassen. Viel Freude damit.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Besser gefragt, ihr Lieben: Wer dreht mal bitte an der Uhr und stellt sie auf Ende August? Ich möchte den Driss endlich hinter mir haben. *mimimi* Am meisten nervt mich, daß ich mit einer Hand überhaupt nichts helfen kann. Ein Vorteil ist, daß wir dort weniger Platz haben, also (hoffentlich!) besser Ordnung halten können. Der Prinz hat ja schon viel Kleinkram hinübergeschafft – Gudrun hat ihm vorgeschlagen, die Kartons im Keller zu stapeln (der, im Gegensatz zum hiesigen) trocken und geräumig ist.Da der Umzugstag ein Montag ist, hat der Prinz sich den Rest der Woche freigenommen, damit wir in Ruhe einräumen können.

Ich hoffe, der Antrag auf denPflegegrad läuft gut durch. Wir haben alle geforderten Unterlagen eingereicht. Der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) macht normalerweise einen Hausbesuch beim betreffenden Pastienten, um sich einBild von dessen Zustand zu machen. Wegen der Corona-Krise läuft das derzeit telefonisch. Mein Termin ist noch vor dem Umzug. Man solle alle medizinischen Unterlagen bereit halten, schreiben sie. Zum Glück hat der Prinz von Anfang an alles eingescannt (ich hoffe sooo sehr auf einen Treppenlift!) Ich werde weiter berichten 😉

*Ächz*

Hi darlings, seit Dienstag Nacht sind wir zurück und schon wieder mitten im Umzugs-Gedöns drin. Zum Glück hatten wir zwei sehr schöne Wochen im lüttje Hus und sind erholt. Gudrun hat uns bereits die Schlüssel übergeben, so daß wir jederzeit ins Haus gehen können. Wir haben die Zimmer ausgemessen und beratschlagt, wo welche Möbel wie stehen sollen. Gudrun ist sehr großzügig und gelassen, was Änderungen betrifft. Der Prinz schuftet wie ein Brunnenputzer, packt und schleppt, plant, mißt aus und tut überhaupt wahnsinnig viel. Das meiste unseres Kramzeugs ist bereits drüben im neuen Haus, so daß Ende des Monats  nur noch die Möbel rübergeschafft werden müssen. Der Hof ist leider nur sehr klein, das wird eine Umstellung für das Bärchen werden. Gudrun hat  etwas Sorge wegen Kackhaufen und Markierungspinkeln.Wir haben ihr versprochen, daß ich ihn eng überwachen und Haufen sofort entsorgen werde. (Pinkelpfützen spüle ich mit der Gießkanne weg.) Der Prinz hat sich vorgenommen, jeden Morgen mit ihm eine Gassirunde zu machen, und Tim, Gudruns Enkel, würde mittags nach der Schule auch mal mit ihm laufen. Ansonsten wird der Bär wohl viel mehr im Haus sein als bisher. Dafür haben es die Damen besser: Ein Kellerfenster führt in den Hof, es ist mit Hühnerdraht bespannt, zum Lüften. Gudrun läßt uns ein Stück des Drahtes rausschneiden und eine Katzenklappe einsetzen. Wenn wir die Kellertür einen Spalt offen lassen, können Micia und Pippi frei rein und raus. Ich hoffe nur, wir kriegen die beiden am Tag X eingefangen und gut hinüber transportiert! Ich bin froh, wenn alles geschafft ist – ich kann ja nicht helfen und habe ein schlechtes Gewissen, daß der Prinz alles allein machen muß.

Buchtitel gesucht!

Darlings, ich brauche bitte mal eure Hilfe: Als Kind las ich ein Buch, das ich sehr gern mochte, ich kann mich aber an den Titel nicht mehr erinnern. Vielleicht kennt jemand von euch das Buch und kann mir weiterhelfen? Die Geschichte ist folgende:

Die Hauptperson der Geschichte ist ein Holzpferd, auf dem Kinder sitzen können. Es hat aber keine Schaukelkufen, sondern Räder unter den Füßen. Der Körper des Pferdes ist tonnenförmig, weiß und hat schwarze Punkte. Eines Tages – ich weiß nicht mehr, wie – gerät das Pferdchen aus dem Haus in die unbekannte Welt. Dort erlebt es allerhand Abenteuer. Bei einem dieser Abenteuer geht sogar sein Kopf verloren, so daß es blind, taub und stumm umherirren muß. Eine Weile lang muß es auch als Grubenpferd unter Tage arbeiten, bis es entkommen kann.

Wenn ich mich recht erinnere, endet das Buch glücklich und das Pferdchen kommt wieder zurück nach Hause.

Das Buch könnte übrigens aus den 50er oder 60er Jahren stammen. Ich glaube, das gefleckte Holzpferdchen war sogar auf dem cover zu sehen.

Sagt diese Beschreibung jemandem von euch etwas? Es wäre großartig, wenn ich das Buch nochmal beschaffen könnte, aber ohne Titel und Autor… 🤷‍♀️

Zuckerschock!#tweetdestages

Guten Morgen,Ihr Süßen, hier was Süßes für euch:

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Captain Obvious ist unterwegs😀

Grüße aus dem Lüttje Huus, ihr Lieben! Leider müssen wir ja  am übernächsten Montag schon wieder zurückfahren 😦 Mein Pippilein fehlt mir sehr, aber ich weiß die Mädels ja bei der Buchhändlerfreundin in guten Händen. Zur Zeit schuftet der Prinz in der Hitze, die hier auch gern über 30 Grad ansteigt (abends auf dem Deich ist es dafür angenehm).

Die vordere Seite unseres Grundstücks hier ist zur Straße hin komplett offen, so daß wir Le Bär nur mit langer Leine vor die Tür lassen können (die Leine reicht exakt bis zur Grundstücksgrenze). Er begreift nämlich das Konzept „Auto“ nicht, und das Risiko ist uns zu groß, obwohl wir hier in einer 30 kmh-Zone wohnen. Schon seit einer Weile planen wir einen Zaun, zumal  die fehlende Abgrenzung dazu führt, daß Leute gern einfach ihre Autos hier vor dem Haus parken, wenn sie jemanden im Dorf besuchen. So hatte der Prinz gestern ausgemessen und wir bösen Leute haben den armen Hund im Haus zurückgelassen, um im Baumarkt einen Zaun auszusuchen. Da ich ja wegen der  Behinderung kaum helfen kann, blieb die meiste Arbeit am Prinzen hängen. Das tat mir weh, weil ich früher leidenschaftlich gern „gehandwerkert“ habe, und es fehlt mir sehr. Nun, dank der einfachen  Bauweise des Zauns (Pfosten in die Erde, Zaunteile dranschrauben) dauerte die Arbeit nur wenige Stunden und nun steht unser Zaun! Unter reger Anteilnahme der Nachbarschaft allerdings, das heißt, daß alle paar Minuten jemand mit einem freundlichen „Moin!“ auf der Straße steht und fragt „Ach, macht ihr’n Zaun?“ Der nette Nachbar gegenüber, G., .bot gleich seine Hilfe an. (Ich liebe das Leben in diesem Dorf! Woquard ist toll!)Ich muss mir ja jedes Mal das Lachen verkneifen, wenn jemand den Zaun anguckt und fragt, ob wir einen Zaun aufstellen. Das ist wie in unserem Wormser Dorf, wenn wir mit Bärchen zum Abendgassi gehen und Leute sagen:“Ach,na, geht ihr noch ein bisschen spazieren?“

Ach ja, Zaunfotos: so sah es vorher aus: alles offen, Fremde haben beliebig geparkt, Bärchen in  Gefahr.

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Und jetzt, mit dem neuen Zaun:

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Wirkt gemütlicher, oder?

Der schöne Baum im Vordergrund ist unsere geliebte Rotbuche. Der kleine Hund dahinter…ähm… der kam zufällig gerade vorbei. 🤣

Die Einfahrt selbst werden wir mit einer Spannkette verschließen, also wenn wir nicht da sind. Während unserer Urlaube hier bleibt die Einfahrt offen und die Kette lagern wir im Hausflur (wenn wir hier sind, wissen es sowieso alle ;). Mit Herta ist vereinbart, daß, wenn wir nicht da sind, ihre Kinder die Kette abnehmen und in der Einfahrt parken dürfen. Übrigens ist Herta  kürzlich Zwillings-Uroma geworden und stolz wie Oskar 😀

Nun fehlt noch die kleine Terrasse vor der Küche, die wir noch fliesen wollen (also die Terrasse.)  Jetzt haben wir noch eineinhalb Wochen, bis wir zurück müssen, und am Ende des Monats kommt dann der Umzug (und wir wünschen uns sehnlichst, es wäre schon der Umzug hierher, nach Ostfriesland!)

Nur die Harten kommen in den äh, Bus!

Seid ihr mutig, darlings? Todesmutig? Da-haann, ne? Also, da-haann, ja? da-haann geht mal zu dieser großartigen Website: Sitzmuster des Todes!

Und wer sich absolut als todesverachtend beweisen will, schaut sich den Film auf der Seite an! Lasst mich wissen, ob ihr überlebt habt und in welchem Zustand eure Augen und eure Mägen sind! 😂🤢🤢