Nur die Harten kommen in den äh, Bus!

Seid ihr mutig, darlings? Todesmutig? Da-haann, ne? Also, da-haann, ja? da-haann geht mal zu dieser großartigen Website: Sitzmuster des Todes!

Und wer sich absolut als todesverachtend beweisen will, schaut sich den Film auf der Seite an! Lasst mich wissen, ob ihr überlebt habt und in welchem Zustand eure Augen und eure Mägen sind! 😂🤢🤢

Butter bei die Fische!

So langsam wird es hier auch sichtbar, daß ein Umzug bevorsteht, darlings. OMG  ichdrehdurchnurnocheinmonathilfehilfehilfe 😂

Vorgestern Vormittag haben wir bei meinen Büchern weitergemacht, das war der Teil, vor dem dem Prinzen am meisten gegraut hatte, weil es so viele sind. Nuja. 🤷‍♀️

Jetzt sind jedenfalls alle verpackt – die, die ich mitnehme und die, von denen ich mich widerwillig trenne (die also zu Momox gehen). Meine Regale sehen ganz nackig aus… und staubig! Noch nie habe ich in einem Haus gelebt, in dem es so viel Staub gibt. Unglaublich. Wir sind uns nicht sicher, wo das alles herkommt. Der Prinz denkt, die leider recht nahe gelegene Autobahn könnte damit zu tun haben. Ich vermute, daß es die Landwirtschaft sein könnte, wir liegen hier ja mitten in Feldern und Weinbergen. Nach dem Sortieren und Verpacken waren wir ganz schön müde. Erstaunlich, wie stark dieses Loslassen energetisch an einem arbeitet! Nachmittags fuhren wir zum neuen Haus rüber. Der Prinz zeichnete einen Grundriß, wir maßen die Zimmer auf und planten, wo welche Möbel stehen sollen. Und wir freuen uns schon sehr darauf, bald in diesem liebenswerten Haus mit seiner guten Atmosphäre zu wohnen.

 

Wieder etwas mehr Platz

haben wir vorhin geschaffen, darlings. UND wir konnten einem sehr lieben Menschen eine große Freude bereiten. Eine liebe Bekannte hier aus dem Dorf hatte sich letzte Woche beklagt, daß einer der Baumärkte eine Polyrattan-Sitzgarnitur im Angebot hatte, sie aber zu spät kam. Dabei hatte sie sich so eine Garnitur so sehr für ihren Balkon gewünscht. Sie fiel aus allen Wolken, als wir ihr vom geplanten Umzug erzählten und ihr unsere Garnitur als Geschenk anboten. Vorhin waren sie und ihr Mann hier und holten das Rattan-Gemöbel ab. Renate freute sich wie verrückt, Werner ebenfalls (auch wenn er beim Einladen eher männlich-cool blieb 😉 ) Und wir sind wieder ein Stück weiter! (Letzte Woche hat sich der Prinzensohn Papas Rennrad abholen dürfen.)

Abgeklemmt

hat uns die Telekom seit gestern, ihr Lieben. Heißt: kein Netz, kein Telefon. Was ist passiert?

Was der Prinz, um etwas Zeit zu sparen, schrieb:

„Wir ziehen (Datum Ende August) um und möchten unseren Anschluß, so wie er ist, mitnehmen. Bitte schalten Sie ihn zu diesem Termin  zu (neue Adresse) um.“

Was der Telekom-Mitarbeiter verstanden hat:

„Wir ziehen Ende Juli weg. Bitte löschen Sie unseren Vertrag und all unsere Daten per sofort.“

Mit viel Geduld konnte der Prinz erreichen, daß wir jetzt eine *persönliche Ansprechpartnerin* haben (und das bei der Telekom!!!einself!), die uns durch den Umzug begleiten wird und die sofort einen mobilen Router abgeschickt hat, der morgen hier eintreffen soll.  Damit können wir zumindest ins Internet – vom Telefon bleiben wir aber vorerst noch abgeklemmt.  Ich kann also mit meinen Geschwistern nur per Hänti reden. Derzeit räumen wir noch wie irre, es bleibt also vorerst bei etwas sporadischen Einträgen hier. Lasst es euch gutgehen, ihr Lieben! (vom Prinzengeburtstag erzähle ich noch.)

Zeugnistag#tweetdestages

Liebe Eltern, die meisten von euch bewerten ihre Kinder doch eh den ganzen Tag – wie wäre es denn mal mit so einer Bewertung?

 

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Träumende Tiere

kennen wir doch, darlings, oder? Wie süß ist es, wenn der Wauwi im Körbchen mit der  Nase wackelt und die Beine und Pfoten zucken, so daß wir praktisch das Kaninchen sehen können, das Wauwi gerade über die Traumwiese jagt? Micia und Pippilein machen das auch.

AAABER ich hab bei Twitter den Knaller gefunden:

Eine träumende Robbe! Hier:

Was sagt ihr dazu?! Ist das nicht sensationell?!

Übrigens: Der Forscher Alexander von Humboldt schrieb auf seiner Forschungsreise entlang des Amazonas in sein Reisetagebuch: “ Ich komme noch von Sinnen, wenn die Wunder nicht aufhören!“

Noch mehr Gemöbel

ging heute morgen weg, darlings. Im ehemaligen Kuhstall hatten wir noch (Eß-)Tische und Stühle stehen, die wir Ende August nicht mitnehmen können, weil kein Platz im neuen Haus ist. der Prinz hatte alles fotografiert und die Fotos der zuständigen Dame bei der Caritas geschickt mit der Frage, ob sie dafür wohl Abnehmer hätte. Gerne, schrieb diese zurück, gern wolle sie das Gemöbel in denCarLa (Caritas-Laden) stellen. Heute morgen kamen einige CarLa- Mitarbeiter und luden alles in ihren Bus. Die Sachen werden Flüchtlingen zugute kommen,das freut uns besonders. Jürgen, unser Vermieter, wird sich freuen, daß schon wieder etwas mehr Platz geschaffen ist. Und der Prinz, der Bär und ich freuen uns jetzt erst einmal auf zwei schöne Wochen im Lüttje Huus. Da bereiten wir uns dann seelisch-moralisch auf den Umzug Ende August vor. 😀 Gudrun hat uns mit  einer Menge Kartons versorgt. Sie arbeitet in einer Firma, die zum Verkauf ihrer Produkte ihre eigenen Versandkartons herstellt. Manchmal klappt da etwas nicht richtig, so kann mal ein Aufdruck schief sitzen oder eine Falz unsauber sein. Diese Kartons sortieren sie dann aus und die Mitarbeiter der Firma können sie kostenlos mitnehmen. So hat Gudrun uns etwa 30 Kartons mitgebracht, die wir natürlich gut gebrauchen können – nicht nur für Bücher!

Am Freitag kommt die Neue

Die neue Fußpflegerin ist gemeint, ihr Lieben. Die bisherige, Frau M., mochte ich sehr gern und war daher ziemlich traurig, als sie mir beim letzten Termin vor einigen Wochen eröffnete, daß sie jetzt eine Festanstellung in einem Kosmetikstudio habe und daher keine Hausbesuche mehr machen könne. Ich freue mich für sie, bat sie aber, mich an eine Kollegin „weiterzureichen“, die Hausbesuche macht. Sie gab mir zwei Telefonnummern. Mit einer der Damen habe ich soeben gesprochen. Sie kommt am nächsten Freitag und scheint ebenso nett, fröhlich und unkompliziert zu sein wie Frau M. Sie fragte nach Parkmöglichkeiten. Ich bot ihr an, daß sie ihr Auto für die kurze Zeit der Behandlung auf meinem Behindertenparkplatz abstellen kann, wie ich es auch mit meiner Ergotherapeutin halte. Bin mal gespannt, wie das wird. Frau M. hat immer akzeptiert, daß ich es hasse, wenn jemand meine Füße anfaßt. Wir haben viel darüber gewitzelt. Ich denke aber, mit der neuen Fußpflegerin wird das Verhältnis ebenso gut und vertrauensvoll werden – sie war mir schon am Telefon sehr sympathisch.

Oops – ja doch, she did it again!

Vorgestern Abend, darlings: Auf der Treppe ausgerutscht (Glaub ich wenigstens, es ging so schnell) und nach unten gerutscht Das Ergebnis ist…eh… bunt, guckt hier:

trrr

Meine linke Hüfte. Das Doofe an der Treppe ist, dass unser Vermieter auf die Stufenkanten Aluschienen geschraubt hat, solche mit Rillen. Die schützen vor dem Abrutschen. Ich muß ja rückwärts runtergehen, weil ich mich nur mit der rechten Hand festhalten kann und der Handlauf beim Runtergehen links ist. Ich nehme an, daß das linke Bein unter mir nachgegeben hat oder meine Hand vom Geländer abgerutscht ist. Jedenfalls lag ich plötzlich der Länge nach auf der linken Körperseite auf der Treppe und rutschte runter, Stufe für Stufe. Ich kam intakt unten an, wußte dann aber nicht weiter. Der Prinz hatte nur schnell im Dorf Post eingeworfen und kam just in diesem Moment heim. Er half mir auf und als klar war, daß ich alles bewegen konnte, machte er mir was zu essen (bester Mann ❤ !) und besorgte mir Ibu und Paracetamol (diePara vertrage ich besser als Ibu). Da ich weiß, daß bei Prellungen Bewegung das beste Mittel ist, setzte ich mich an den Motomed und "fuhr"etwas herum (ich habe beide Komponenten, für Beine und Arme). Gestern und heute morgen mußte ich dem Prinzen nach dem Aufwachen eine SMS schicken, "Bin auf und gehe jetzt runter." Das Gleiche nochmal unten: "Bin gut unten angekommen". Nach dem ersten Kaffee ist morgens meine Welt sowieso in Ordnung. Der Prinz hatte gestern und heute eine Menge Besprechunen und Workshops und war daher beruhigt, daß ich es gut nach unten geschafft hatte. Ich warte jetzt ab, daß der Farbverlauf am Bein etwas blasser wird. Schmerzen habe ich keine mehr. Und vielleicht habe ich ja Glück und derPflegegrad-Antrag bei meiner Krankenkasse bringt irgendwann noch einen Zuschuß für einen Treppenlift? Das wäre phantastisch!

 

Etwas Geduld

müssen mein linkes Bein und ich noch haben, my dearies. Christophs Test der Muskeln nach fünf Monaten täglicher Behandlung mit dem Tensgerät hat ergeben: die Adduktorenseite hat sich prima gemacht, die Muskulatur ist spürbar gekräftigt und gefestigt. An der Abduktorenfront dagegen sieht’s mau aus: Muskel immer noch kaum fühlbar. Das heißt: Noch zwei Monate mit dem Tensgerät weitermachen, also bis Ende August. Hoffentlich können wir dann mit Kraftübungen anfangen. Ich habe eine Packung mit drei Therabändern (gelb, blau, rot = versch.Stärken ) gekauft, dazu gab’s eine Halterung, mit der man das Band zum Üben in die Zimmertür einhängen kann, damit sind sehr viele verschiedene Übungen möglich. Haltet mir die Daumen, ja?

Klasse Idee!#tweetdestages

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Weg sindse…

… die Tische und Stühle. Abgeholt hat sie heute ein Mitglied des Verwaltungsrates der Pfarrei, der der Prinz das Gemöbel zum Kauf angeboten hat. Der Mann freute sich sehr, denn, wie er sagte: „Zur Zeit benutzen wir bei den Sitzungen Stühle aus dem Gemeindesaal,  die wir „geklaut“ haben. Die fehlen da unten natürlich.“ Der kleine Herr Sonntag beobachtete das Geschehen sehr aufmerksam, denn er muss ja immer da sein, wo sein geliebtes Herrchen ist. Dabei lief er den beiden Männern immer wieder vor die Füße, während sie die Tische zum Transporter trugen. Der Prinz ist das ja gewöhnt und achtet automatisch auf das Bärchen, während der Mann ihn keines Blickes würdigte und ich insgeheim schon angespannt mit einer gebrochenen Bärchenpfote rechnete. Doch schließlich war alles im Transporter. Wieder im Hof, mußte das Bärchen den komischen fremden Mann erstmal beschnuppern. Der Mann beugte sich hinab und strich dem Kleinen über den Kopf – aber nur einen Sekundenbruchteil lang und nur mit den aller-äußersten Fingerspitzen. Dann sah und grüßte er mich: „Und Sie sind die…Frau… des Hauses?“ „Naja“, sagte ich lachend, „Eigentlich ist die Chefin hier im Haus eine gestreifte Katze“… (schaute nach Micia, aber sie war nicht da).

„Ah, hehe…“, grinste er den Prinzen an (nicht mich, mit der er das Gespräch begonnen hatte –  den Prinzen, das kam mir bekannt vor…), „äh, Katzen mag ich nicht so.“ Ich verzog keine Miene, der Prinz lächelte höflich. Dem Mann fiel auf, daß er gerade seine Chance auf den Preis für den beliebtesten Besucher des Tages riskierte, und ritt sich mit der hektischen Ergänzung „Und Hunde auch nicht so, hehe“ noch tiefer rein. Das war nun so richtig Scheiße, das merkte er sogar selbst. Deshalb beeilte er sich, eine rührende Geschichte zu erzählen, wie er schon als Kind einen Hund gehabt habe, später mit seiner Frau auch, aber so ein Hund schränke einen ja so ein… schluchzi-schluchzi.

Ja, du Kackhirn, da muß man sich halt entscheiden, ne?! Natürlich würde ich gerne mal wieder auf die Kanaren fliegen, und der Prinz und ich waren ewig nicht mehr in einer Ausstellung oder einem Museum. Fliegen: das Bärchen für zwei Wochen in eine Tierpension abschieben: Undenkbar! Er würde eingehen. Mitnehmen geht auch nicht, da Hunde ab sieben Kilo in den Gepäckraum müssen, und daß die Fluglinien dort neuerdings heizen und das Licht anlassen, halte ich für eine glatte Lüge. Vier Stunden lang müßte Bärchen alleine in Dunkelheit, Kälte und dem Lärm der Motoren aushalten – NEIN. Da verzichte ich lieber auf Teneriffa oder Lanzarote. Bärchen ist das mehr als wert! Und da Museen bzw. Ausstellungsräume keine Hunde reinlassen,  finden wir auch da Alternativen. Der Pupsibär soll sich geliebt fühlen, das ist entscheidend. Ich zwang mich zur Höflichkeit, wünschte dem Mann ein schönes Wochenende und ging ins Haus. Prima, daß das Gemöbel einen guten neuen Platz hat. Aber der Mann muß nicht unbedingt nochmal wiederkommen,echt nicht.