#Ohrwurm!

Wer wurmt?
Der hier!

Seit wann wurmt er?
Seit einigen Tagen, seit ich ihn bei Inas Nacht gehört habe ❤
Wo kommt er her?
Na, wie gesagt –  hierher!

Stolpersteine in Woquard

Meine Lieben,

als wir über das lange Wochenende Allerheiligen/Reformationstag in Woquard waren, erzählte uns Herta, unsere „Friesenmama“, dass wir in Woquard bald Stolpersteine bekommen sollten. Herta war gerührt und freute sich darüber, denn die Steine sind für das Andenken an  eine jüdische Familie bestimmt – Karoline und Carl Seligmann und ihre beiden Söhne Richard und Julius. Herta hatte die Familie gekannt und miterlebt, wie sie „über Nacht einfach verschwunden waren“, wie sie uns erzählte. (Die Nazis haben sie später in Auschwitz ermordet.) Gestern war es soweit – der Arbeitskreis Stolpersteine Emden ließ die vier Steine am Gemeindehaus in den Boden ein:

stolpersteine

Foto: IG Woquard

Allerdings sind, wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) schreibt, nicht alle Menschen mit der Stolperstein-Aktion einverstanden: den uneinsichtigen Nörgler, der hobbymäßig grundsätzlich gegen alles ist und der quertreibt, wo es geht, den gibt es überall – in Emden hat ein Rentner einen Stolperstein zweimal wieder ausgegraben.

 

 

Leute gesucht, die zeichnen können!

Ihr Lieben!

Petra, die das (sehr lesenswerte!) Blog Voller Worte führt, möchte gern einige Geschichten aus ihrer Kindheit in einem Buch zusammenfassen und sucht dazu Leute, die ihr zu den Texten Zeichnungen anfertigen. „Nichts Großes, nur ein Zwischenspiel, damit es nicht so dröge wird“, sagt sie. In ihrem Blog findet ihr Petras Kontaktdaten. Also, wer Lust hat, melde sich bitte bei Petra!

Mal wieder selbst in den Fuß geschossen

habe ich mir, meine Lieben. Das kam so: Seit zwei Jahren trage ich ja  diese Orthese am linken Bein und habe mich damit sehr gut arrangiert. Der einzige Unterschied ist, daß meine direkt unterhalb des Knies eine zusätzliche Halterung hat, die das Knie davor schützt, sich nach hinten durchzudrücken. Diese Halterung kann ich mit einem Drehverschluß ( Boa-Verschluß) stramm ziehen. Ende September passierte allerdings etwas Saublödes: beim morgendlichen Anlegen der Orthese gab es einen Knall – und der Knopf des Drehverschlusses schoß durch die Küche. Damit hatte mein Knie keinen Halt mehr und ich konnte kaum laufen. Sofort rief ich beim Orthopädie-Techniker an, aber es war langes Wochenende wegen des 3. Oktober. Er würde erst wieder am Montag darauf in der Werkstatt sein. Wir vereinbarten aber, daß der Prinz, wie wir es schon einmal gemacht hatten, die Orthese hinter der Werkstatt ablegen solle (auf einem Palettenstapel).  Das Wochende über mußte ich allerdings ohne Orthese auskommen. Der Prinz ist, wie sein Vater, ein kreativer Bastler. So kam er auf die Idee, mir Kabelbinder um die Wade zu spannen, natürlich nur über der Orthese und dem Wadenpolster. Es hielt! (Leider ist das Foto nichts geworden.) Den Montag mußte ich dann ohne Orthese auskommen, denn der Prinz nahm sie morgens gleich mit auf den Weg zur Arbeit und legte sie am vereinbarten Punkt ab. Das hieß für mich: Laufen nur im Schneckentempo und unter starken Schmerzen. Aber irgendwie überstand ich den Montag – und am Abend, als der Prinz von der Arbeit kam, hatte er die reparierte Orthese dabei!

In meiner Erleichterung habe ich es nun wohl übertrieben, denn seit einigen Tagen hat sich bei mir eine Fehlhaltung des Beckens eingeschlichen, die zu starken Schmerzen im Lendenbereich führte ( also „Hexenschuß“-Schmerz). Da habe ich wohl, vor allem am vergangenen Wochenende,  viel zuviel Ibu eingenommen. Gestern morgen, als ich auf dem Bettrand saß und versuchte, zu Bewußtsein zu kommen, tropfte mir plötzlich Blut aus der Nase. Zugleich spürte ich: viel zu hoher Blutdruck. Ich sah zu, daß ich nach unten ins Bad kam und versuchte, die Blutung mit kaltem Wasser zu stillen. Das dauerte zwar, gelang aber. Nachmittags ging das aber nochmal los. Seit dem Hallamati nehme ich ein Medikament, das den Blutdruck reguliert. Abends, als der Prinz nach Hause kam, gab er mir etwas davon. Gute Idee – in kurzer Zeit nahm der Druck ab und die Blutung stoppte.

Am letzten  Samstag waren wir im Wormser Einkaufszentrum (ein trauriger Versuch, das Loop 5 in Darmstadt oder die Rheingalerie in Ludwigshafen oder- HAHAHAHAHA! – das CentrO in Oberhausen zu kopieren). Also: eher langweilig und trutschig, aber es gibt meinen liebsten Drogendealer dort: Hussel! Ich nahm gleich zwei Tüten englisches Lakritzkonfekt mit, die ich innerhalb kürzester Zeit vernichtete.

Fazit (to whom it may concern):

  • Ibuprofen treibt den Blutdruck hoch.
  • Lakritz enthält Süßholzextrakt. Dieser wiederum enthält ein Hormon, das die Blutgefäße eng stellt –> erhöht den Butdruck.
  • Beides habe ich am Wochenende in viel zu hohen Dosen genommen -> Blutdruck angestiegen -> Nasenbluten *Augenrollgeräusch*
    Dafür fahren wir aber morgen Abend nach Hogwarts, für einen Kurztrip! Wie immer, hält unser toller Vermieter das Haus im Auge, die Buchhändlerfreundin füttert die Chefin über alles und mein Pippilein ❤
    Ich freu mich!
    Da wir ja im Lüttje Huus kein Internet haben (nur über den persönlichen Hotspot im prinzlichen iPad), werde ich  hier wohl erst wieder etwas schreiben, wenn wir zurück sind.
  • Bis da-hann! *winkt* ❤

 

 

Laaaaangweilig

war es gestern Abend einem gewissen Mitglied unserer Familie, dessen Namen ich hier aus Gründen der Diskretion verschweige… Aber seht selbst:

langweilig

Um nicht ungerecht zu sein: ein mehr oder weniger großes Chaos herrscht in unserem Büro fast immer. Das gewisse Familienmitglied hatte sich lediglich entschlossen, dem Raum mit dem geschmackvoll drapierten Inhalt des Papierkorbes seinen ganz persönlichen „touch“ zu verleihen 😀 😀 😀