Gumorn#tweetdestages

Guten Tach Welt.
Es regnet. Schon die ganze Nacht.
Hat auch seinen Charme. Es regnet wieder in’s Bad rein. 😔
Dann such ich mal meine Gummistiefel.
Euch einen schönen Zuckertag.
Benehmt euch 😉 pic.twitter.com/204duUB4oa— Heidi Prechtl (@HeidiPrechtl) 13. November 2018

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#tweetdestages

„Was schenkt man jemandem, der schon alles hat?“
„Ein Raumschiff. Niemand hat schon alle Raumschiffe.“— Anne Hufnagl (@Twelectra) 14. November 2018

Falls ihr wegen des schon gefährlich nahen Weihnachtsfestes noch grübelt 😉

Der neue Plan

In den letzten Monaten spukt mir schon wieder eine Idee im Kopf herum, my darlings.

 Einige Male hatte ich ja geschrieben, daß ich mich mit einem neuen Projekt beschäftige. Soo neu ist das Projekt allerdings nicht, jedenfalls ist es zumindest zur Hälfte neu 😀

Langer Rede kurzer Sinn: Das Thema „Heilpraktiker“ ist wieder aktuell. Ich hatte beschlossen, die Prüfung nochmal anzugehen. Das war gegen Mitte/Ende des letzten Jahres, die Prüfung wollte ich im März diesen Jahres ablegen. Aus gutem (und bekanntem) Grund habe ich hier nichts darüber geschrieben. Je tiefer ich wieder in den Stoff eintauchte, desto mehr Bedenken kamen mir, ob ich den Beruf mit der gelähmten linken Seite ausüben könne. Ich dachte dabei an Blutdruckmessen, Blutabnahme,Gelenkbeweglichkeiten prüfen, Lunge abhören, neurologischer Test etc., eben alles, zu dem man zwei Hände braucht.) Wie immer, holte mich der Prinz auf den Boden der Tatsachen zurück.

  „Wer sagt denn,daß du das alles machen mußt?“ fragte er. „Du kannst doch die Leute einfach nur beraten? Mit Homöopathie und Heilpflanzen kennst du dich gut aus und kleinere Familienaufstellungen kannst du notfalls auch schnell mal machen. Wo ist das Problem?“

Mir gingen sofort ganze Kronleuchter auf. Er hatte recht! Ich schrieb gleich an die zuständige Sachbearbeiterin in der Stadtverwaltung und fragte sie,ob es möglich sei, daß ich wegen der Behinderung nur beratend als Heilpraktikerin arbeiten könne. Sie antwortete, ich solle meine Anmeldung zur Prüfung entsprechend formulieren, sie werde es dann an ihre Kollegin in Mainz weiterleiten (die Prüfungen für Wormser Bürger sind in Mainz). Mein Hausarzt fand die Idee klasse und stellte mir gern das erforderliche Attest aus (daß ich frei von ansteckenden Krankheiten bin und er mich für den Beruf des (beratenden) Heilpraktikers für geeignet hält). Auch das polizeiliche Führungszeugnis kam rechtzeitig. Ich reichte also meinen Antrag auf Prüfung ein, mit ordentlich Herzklopfen.

  Kurz darauf erhielt ich einen sehr netten Brief vom Mainzer Gesundheitsamt mit einerEinladung zu einem Gespräch, „…damit wir uns ein Bild von IhrerBehinderung machen und mit Ihnen gemeinsam einen Weg für Sie erarbeiten können.“ Das fand ich klasse. Der Prinz fuhr mich hin. Einer der Amtsärzte empfing mich. Auf dem Weg zu seinem Büro beobachtete er mich sehr genau. Ich war froh, ihm als Arzt nichts zu der Hirnblutung erklären zu müssen. In seinem Büro hatten wir ein langes und sehr nettes Gespräch, in dem ich ihm von den anonymen Anzeigen aus unserer Nachbarschaft erzählte, und wie diese Anzeigen den Angestellten der diversen Stadtverwaltungen(vor allem der hier in Worms) auf den Keks gehen, weil der Kindergarten-Scheiß sie nur von ihrer Arbeit abhält.

   Wir besprachen dann ausführlich meine Möglichkeiten für die Prüfung mit einer Hand,denn, wie er ganz richtig sagte: “Es heißt ja nicht umsonst „mündlich-praktische“Prüfung.“ Eben das war ja Teil meines Problems, denn ich weiß, daß Prüflinge auch mal Untersuchungen oder Erste-Hilfe-Kenntnisse demonstrieren müssen. Eine weitere Gefahr könnte sein, wie er sagte, daß zum Beispiel in meiner Praxis ein Patient mit Herzproblemen umkippte. Lebensrettende Sofortmaßnahmen habe ich zwar gelernt, könnte sie aber mit einer Hand nicht anwenden, zumal ich, wenn ich einmal am Boden knie, oft umfalle und dann nicht mehr hochkomme. So ein  Patient wäre tot, bis ich den Notarzt rufen könnte.

 Aber dem netten Arzt fiel noch etwas ein: „Wenn Sie gern Menschen beraten möchten, wäre dann der Heilpraktiker für Psychotherapie nichts für Sie? Ihr Attest und das Führungszeugnis gelten noch, ich kann Sie gleich für die Prüfung anmelden,wenn Sie möchten.“ Das überraschte mich, denn der Psycho-Heilpraktiker hatte mich bisher gar  nicht angesprochen. Dennoch sagte ich zu, für alle Fälle. Der Prinz holte mich ab und führte mich erstmal zu Vapiano aus. Dort besprachen wir alles ausführlich. Er fand die Idee auch gut. Also ließ ich mich für die Prüfung registrieren und stürzte mich auf die Lehrbücher. Um es kurz und unserem anonymen Mailfetischisten eine Freude zu machen: Ich habe die schriftliche Prüfung im letzten Monat vergeigt (Betreuungsgesetze und kindliche Entwicklungsstörungen sind eben nur begrenzt spannend 😉 )

Aber eigentlich möchte ich ja gern all das angesammelte Wissen für etwas ganz anderes nutzen:

Ich möchte andere Heilpraktiker-Anwärter beim Lernen unterstützen, ihnen die Scheu vor dem Stoff und die Angst vor der Prüfung nehmen, also Lernhilfe und Prüfungsvorbereitung anbieten. Aber, fragte ich mich, darf ich das von Seiten des Mainzer Gesundheitsamtes überhaupt, so ohne Prüfung? Denn ich hatte ja im März 2010 schon die schriftliche Prüfung zum Allgemeinen Heilpraktiker vergeigt. (Das erfuhr damals die Leiterin der hiesigen Pflegeschule, bei der ich eine Stelle als Dozentin bekommen sollte, umgehend per anonymer  Mail. Uuuund das war für sie eine ganzganz doll wichtige Information, da sie das ja erst Wochen vorher  im Bewerbungsgespräch von mir erfahren hatte 😀

Ich wandte mich also mit einer Mail an den netten Amtsarzt und schilderte ihm meine Idee.  Zwei Tage später schrieb mir seine Sekretärin:

Sehr geehrte Frau Lakritz,

bezüglich Ihrer Anfrage, ob Sie auch ohne die Überprüfung zum allgemeinen Heilpraktiker, oder wenn Sie die Überprüfung –eingeschränkt auf dem Gebiet der Psychotherapie- nicht bestehen sollten, Nachhilfe beim Lernen geben dürfen, können wir Ihnen mitteilen, dass Sie dennoch jederzeit als „Lerntrainer“ oder „Coach“ tätig werden können.

   Yay– ich habe also grünes Licht, um Heilpraktiker-Lernhilfe anbieten zu dürfen. Zum Glück habe ich aus der Praxis im Schloß noch drei Konferenztische und etliche Stühle (von Kilpper!) hier, die ich dafür super nutzen kann. Mal schauen, wie ich das angehe – ob noch hier oder erst dann, wenn wir in Woquard leben (ein Raum wäre dafür ja nötig). Das Konzept läßt sich optimal mit Reiki kombinieren. Also, darlings: wenn euch jemand Steine in den Weg legt, nehmt die Steine und pflastert euren Weg damit, so wird er leichter und bequemer!

Freitags-Füller # 43

  1. Jetzt ist es noch viel zu früh für Winter!

2. Die Pizzeria „Pepe e Sale“ist für mich der Lieblingsort in meiner Stadt.

3. Ein Feuerchen in einem bullernden Schwedenofen wäre jetzt herrlich!

_ Irgendwann MUSS ich meine DVDs sortieren, aberjedenfalls nicht heute.

5. Bügelwäsche haben wir nicht, wir kaufen nur bügelfreie Sachen.

6.  Weiße Schokolade könnte ich gerade jeden Tag verspeisen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Pizza, Rotwein und meine BBC-Serie „Call the midwife“ , morgen habe ich geplant, zu schreiben und Sonntag möchte ich mit meinen beiden Jungs den Tag genießen !

Danke schön, Barbara! (Wie immer, Barbaras Textvorgabe in normaler Schrift, meine Ergänzungen in fett.)

Wer auch füllern möchte: hier

Winter-Spendenaktion für Tiere

Hey meine Lieben,

daß der Winter im Anmarsch ist, habt ihr ja sicher auch schon gemerkt.

In Ländern wie Rumänien, Bulgarien und Polen kann es im Winter bis zu 20 Grad minus werden. Da haben es nicht nur die Terheime schwer, die überfüllt und chronisch pleite sind, sondern auch und vor allem die heimatlosen Hunde und Katzen, die in den Straßen streunen (müssen).

Hanna vom Tierschutz-shop schreibt im newsletter, daß gerade ein Spenden-Marathon gestartet hat, hier zu finden.

Dabei geht es darum, Futterpakete für die hungrigen Tiere zu spenden.  Das Ziel sind 40.000 Futterpakete, die an 30 Tierschutzvereine in ganz Europa gehen. Die Kälte ist lebensgefährlich für die streunenden Tiere und die, die in den Tierheim-Zwingern sitzen.

W#re jemand von euch bereit, Hanna zu unterstützen und Futter zu spenden? Das wäre großartig! (Ich sage einfach schonmal DANKE!)

Und ja, natürlich mache ich auch mit! 😉

 

AU#tweetdestages

 

Nein, leider weiß ich nicht, welcher Radiobeitrag gemeint ist. Aber seit einiger Zeit weiß ich, daß meine Geschwister und ich nicht die einzigen Kinder waren, die „hautnahe“ Bekanntschaft mit hölzernen Kochlöffeln, Kleiderbügeln und Handfegern machen durften. (Deswegen sind diese Artikel hier bei uns im Haushalt aus Plastik.)