Etwas Lustiges…

Wie angedroht, meine Lieben, hier ein Foto von mir im neuen Deichspaziergangs-Outfit. Das war heute vormittag, da kamen wir gerade von der Poststelle zurück ( Schwesti, das Päckchen ist jetzt auf dem Weg zu dir! ❤ )

Ihr dürft mich  dann jetzt wohl „Frau Lakritz-Michelin“ nennen 😉

blaugelb

 

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Ein glückliches 2019

wünsche ich euch, Ihr Lieben! Bleibt gesund und froh, verliebt und glücklich – und bleibt mir gewogen, das wäre schön! 😉

Hier geht schon der eine oder andere Böller hoch, aber wir knallen wie immer nicht. Dafür hatten wir gestern Abend  Herta, Edda und Tinus zu Gast, das hat viel Spaß gemacht. Tinus ist glücklich, denn Edda hat ihre Zelte in Oldenburg nun endgültig abgebrochen und ist zu ihm auf den Hof gezogen.

Dass der Vorbesitzer unseres lüttje Huus gestorben ist, schrieb ich ja schon. Im Trauerbrief stand „tragischer Unfall“ – wir vermuteten also einen Autounfall. Wie wir es uns gedacht hatten, wußte Herta mehr, denn sie hatte ja seit Jahren das Haus für Beckmanns verwaltet und somit eine enge Verbindung zu den beiden. Herr Beckmann war auf dem Heimweg von einem Termin unglücklich gestürzt, nur 200 Meter von seinem Wohnhaus entfernt. Der Sturz hatte ihm zwei Nackenwirbel gebrochen.  Eines der Bruchstücke hatte sich in sein Rückenmark geschoben und dieses so verletzt, daß er ins Koma fiel und nicht mehr erwachte. Er starb im Krankenhaus an Organversagen. Das ist so traurig.  Beckmanns haben drei erwachsene Kinder und einige Enkel – was für ein Jahresende für die Familie!

Auch für den Prinzen und mich wurde es noch traurig, denn am Tag vor unserer Abfahrt erhielt der Prinz einen Anruf. Es war der Lebensgefährte  eines unserer liebsten Bekannten. „Ich wollte Ihnen sagen, daß H.gestorben ist“, sagte er. Nachdem er nach dem Schock wieder einigermaßen habe denken können, habe er begonnen, alle Telefonnummern in H.s Handy anzurufen und die Botschaft bekannt zu machen.

So endet 2018 für uns auch wehmütig… Aber immerhin weiß ich, daß es der Chefkatze und dem Pippilein sehr gut geht. Jürgen, unser Vermieter, sagte mir vorhin am Telefon, daß sie im Haus seien und er gut aufpassen werde, daß sie heute Nacht auch dort blieben. Das ist gut zu wissen.

Feiert schön heute Nacht, sauft nicht so viel und bleibt anständig! 😛

Seid herzlich umarmt von

eurer  Lakritzefrau 🙂

Friesen-Qualität!

Vorhin hatte ich Physiotherapie.Wir haben aber keine Übungen gemacht, weil ich starke Schmerzen in der Schulter hatte. Hubert, mein Therapeut, hat sowohl Shiatsu als auch Reiki gelernt und bot mir an, die verspannten Muskeln zu lockern. Ich nahm das gern an,obwohl es heftig wehtat, wenn er auf die harten Knoten in den Schultermuskeln drückte.

„Mir ist aufgefallen, daß die Muskeln sich anspannen, wenn ich mit der Orthese frei gehe“, sagte ich. „Da machen dann auch der Bizeps und der Trizeps mit.“

„Ja, und vermutlich auch der Latissimus“, sagte Hubert und drückte diesen leicht.

„Aaauuahaa, ja, genau!“, sagte ich. „Der tut sehr oft weh, vermutlich, weil er den anderen Muskeln helfen will.“

„Jaa“, sagte Hubert, der Latissimus ist in unserem Körper der Rächer der Enterbten, der Beschützer von Witwen und Waisen.“

„ Hobbi Robb, der Grützkopf der Waisenkinder“, ergänzte ich lachend. Wir lachten und kicherten eine Weile, dann sagte Hubert: “Ist das nicht klasse, wie das nach 40 Jahren immer noch funktioniert? Du hast sofort gewußt, was ich meinte, und gleich den Text nachgeliefert.“

(Hubert ist etwa vier, fünf Jahre jünger als ich und hat den Schöpfer des “Hobbi Robb“ noch in seiner vollen Glorie erlebt. Ich war 14, als ich mir seine Schallplatten (!) kaufte, die wir mit der ganzen Familie anhörten, schreiend vor Lachen.

Ich liebe Otto bis heute – wie sieht das bei euch aus?