Frau Lakritze ist aufgeregt!

My darlings, ich bin super-aufgeregt!

Warum? Ich hab’s getan!

Was? Ich habe das DNA kit von  myheritage bestellt!!!

Hintergrund meines vermutlich wirren Gebrabbels:

Im vergangenen Sommer wurde dieses Juhtjuhp-Video ein kleines bißchen berühmt. Es sollte (neben dem Werbe-Effekt für die Reise-Firma momondo) ein Zeichen gegen den lächerlichen Irrglauben setzen, es gebe „überlegene Gene“ und „bessere „Rassen“   unter den Menschen. Die Mitspieler des Films – aus den unterschiedlichsten Ländern – haben alle ihre DNA testen lassen, um zu sehen, aus welchen Teilen der Welt ihre Vorfahren stammen.

Ich habe das Filmchen sehr oft angeschaut, sehr berührt und jedesmal mit Tränen in den Augen. Mein sehnlicher Wunsch war es, diesen DNA-Test auch machen zu können, zumal ich auf der Website von MyHeritage.com (vormals ancestry.com) schon vor längerer Zeit  einen kleinen Familienstammbaum angelegt hatte, mit Hilfe meines Onkels Gerrit, der ja leider im Mai starb. Gerrit interessierte sich sehr für Familienforschung. MyHeritage ist die Firma, die die test kits verkauft und die Proben auswertet. Nach dem Ansehen des Filmes wollte ich unbedingt wissen, was meine DNA über mich aussagt, aber damals war der Test noch ziemlich teuer. Nun erhielt ich eine Mail, die mich darüber informierte, daß sie den Preis für das test kit gesenkt hätten. Ich prüfte mein Konto – yay! Es war knapp, reichte aber gerade so. Also habe ich soeben das test kit bestellt. Man macht einfach einen Wangenabstrich (wie bei der DKMS) mit einem Wattestäbchen und schickt dieses ein. Nach wenigen Wochen hat man das Ergebnis.

Was erwarte ich?

Eigentlich nichts Großartiges. Soweit ich weiß, stammen die Familien meiner beiden Elternteile aus Deutschland. Aber wer weiß… Vor einigen Jahren hatte ich ja mal einen Hinweis auf einen Mann mit meinem Nachnamen in England entdeckt,  eine Urkunde aus dem Jahr 1376. Er hatte wohl in Cheshire gelebt. Allerdings konnte mir die dortige Archivarin nichts weiter zu dieser Urkunde mitteilen und auch keine weiteren Hinweise zu unserem Familiennamen finden. Aber da ich in der Tiefe meines Herzens eine Wunschbritin bin, wäre es schön, wenn ich in der Auswertung meiner DNA Hinweise auf englische Abstammung fände.

Es dauert jetzt ein paar Tage, bis das kit geliefert wird. Die Auswertung braucht drei bis vier Wochen, dann kann man seine Ergebnisse online abrufen. Ich halte euch auf dem Laufenden! *aufgeregt rumhibbel*

Petras Fragen # 14

Heute stellt Petra eine Frage, die ans Eingemachte geht, wie es so schön heißt:

Kennst du deinen größten Kritiker und kannst du dich dem gegenüber behaupten?

Ehrlich gesagt, habe ich zuerst heftig geschluckt und überlegt, ob ich dazu etwas schreibe, weil es ziemlich persönlich werden könnte. Und dann dachte ich „sch*** drauf, es muß ja niemand hier mitlesen.

Also: Ja, ich kenne meinen größten Kritiker: ich bin es selbst. Warum? Ich bin so aufgewachsen, ich kenne es nicht anders. Diesen ständigen inneren Kritiker, dem ich nie gut genug bin und dessentwegen ich mich vieles gar nicht erst traue – den verdanke ich meiner Mutter. Meiner Mutter, die mich während meiner gesamten Kindheit und Jugend klein gehalten, verächtlich gemacht und abgewertet hat. Wichtig war, welches Bild sie nach außen hin abgab, wie die anderen sie sahen. Und da hatte natürlich auch das Kind seinen Teil dazu beizutragen. (Ja, ich weiß: Narzissten sind so, und sie kann nichts für ihre Störung. Aber das rechtfertigt die Gefühlskälte nicht.) Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran, daß es keine liebevollen Worte gab, kein „Das hast du gut gemacht“ , geschweige denn ein „Ich hab dich lieb“. Stattdessen prägte sich „Stell dich nicht so an“ tief ein. Stärkung und Selbstwertgefühl gab es nicht, dafür reichlich seelische Wunden durch abfällige und verächtliche Worte. Das ist bis heute so. Daß meine Mutter mit mir praktisch nur per Kritik und Abwertung ( und Prügel)  kommunizierte, hat mich so geprägt, daß ich mich heute eben dauernd selbst kritisiere. (Offenbar ist da ein Teil in mir, der glaubt, das müsse so sein.)

Als ich mit 17 Jahren den späteren Exgatten traf und eine Beziehung mit ihm einging, merkte ich erst Jahre später, in welche Falle ich da gelaufen war. An meinem 21.Geburtstag zog ich mit ihm hierher in diese Region. Mit der Zeit stellte ich fest, daß Gefühle und Zuneigung dem Gatten nicht unbedingt lagen. Ich mußte sie mir „verdienen“, indem ich mich seinen Erwartungen anpaßte. Ich tat es brav, denn das war ich ja durch meine Mutter gewöhnt. Zu denken gab mir das nicht, denn ich hielt das für normal – so war ich schließlich aufgewachsen.

Daher war der Tag der Scheidung auch ein Befreiungsschlag für mich – einer der besten Tage meines Lebens. Der Exgatte ist nämlich, wie meine Mutter, ein Narzisst reinsten Wassers.

Der zweite Teil von Petras Frage lautet “… und kannst du dich dem gegenüber behaupten?“

Ja. Der Prinz hat einiges an „Arbeit“ investiert, um bei mir meine „Take me as I am or watch me as I go“ – Haltung zu stabilisieren. Es ist verrückt, aber ausgerechnet Donald Trump, den ich auf den Tod nicht ausstehen kann, hat bewirkt, daß ich mich mit dem Thema „Narzissmus“ auseinandergesetzt habe.

Leider habe ich dabei auch realisiert, daß ich von meinen 54 Lebensjahren 44 an Narzissten verschwendet habe, 21 an meine Mutter und 23 an den Exgatten (okay – in der Kindheit und Jugend hatte ich keine Wahl und von den 23 Jahren mit dem Ex war ich nur sieben mit ihm verheiratet.) Das ist eine erschreckende Bilanz, die aber durch die 16 wundervollen Jahre mit dem Prinzen ein sehr positives Gegengewicht erhält. Jedenfalls habe ich heute sehr gut verinnerlicht, daß ich nicht auf der Welt bin, um so zu sein, wie andere mich haben wollen. Das hat mich während meines Arbeitslebens zwei Jobs gekostet, weil ich den Chefs zu unbequem war, aber scheiß drauf. Und deswegen betone ich hier auch  immer wieder, daß niemand mein Blog lesen muß, wenn ihr oder ihm meine Texte nicht in den Kram passen. Nicht lernfähige Nörgler habe ich hier gesperrt. Zum Exgatten und zu meiner Mutter habe ich keinen Kontakt mehr. Was Letztere anbelangt, so habe ich kapiert, daß meine Zeit zu kostbar ist, einer Liebe hinterherzulaufen, die ich in diesem Leben nicht mehr bekommen werde. Punkt. Also, ja: Ich kann mich sehr gut behaupten.

Take me as I am or watch me as I go.

Pepys, nochmal

Obwohl ich immer noch überwiegend mit dem Kindle lese, my darlings, schleppe ich doch erfreulich oft schon wieder „echte“ Bücher mit mir herum und nutze dabei als Lesezeichen, was immer sich zwischen zwei Buchseiten legen läßt.  Soeben entdeckte ich in einem Buch einen Zettel, auf dem ich mir notiert hatte:

1660 / 1.7. und 13.10.

Diese Notiz bezieht sich auf die Tagebücher von Samuel Pepys, die mein Onkel, der am vergangenen Dienstag beerdigt wurde, mir (vermutlich in Vorahnung seines Todes) geschenkt hatte. Ich hatte ihm gemailt, daß ich schon mit dem Schmökern begonnen hatte, da kam die Antwort:

„Liebe Nicole,

wenn Du schon das Pepyssche Tagebuch liest so solltest Du einmal die

Einträge

1660 01.07 und 13.10 vorziehen.

Liebe Grüße

Gerrit

Natürlich tat ich das. Die Einträge waren aber nicht anders als das, was Pepys üblicherweise notiert hatte: wie es im Büro gewesen war, wem er in der Stadt begegnet war, wer daheim zu Besuch vorbeigeschaut hatte, mit wem er was besprochen hatte, daß er beim Schneider seine neue Jacke abgeholt und auf dem Heimweg in der Stadt noch eben einer Hinrichtung zugesehen habe (1660, da war das nichts Besonderes.) Für mich war aus den beiden Aufzeichnungen nichts Besonderes zu erkennen und ich verstand nicht recht, warum Gerrit der Meinung gewesen war, ich solle sie vorab lesen. Ich nahm mir aber vor, ihn zu fragen. Den Zettel zog ich heute aus einem Buch von Alan Bennett, in dem ich ihn als Lesezeichen benutzt hatte. Ich sah den Zettel, erinnerte mich und dachte „Aah ja, gleich nach dem Frühstück mal Gerrit mailen und ihn fragen! Und sofort kam er, der Schlag der Erkenntnis: Nein, du kannst ihm keine Mails mehr schicken. Er ist nicht mehr da. So eine Scheiße. Er fehlt mir.

 

 

1114

Heute Mittag war ich etwas wehmütig, my dearies, denn heute war die Beerdigung meines Lieblingsonkels,G.,  über den ich hier im Blog kürzlich schon etwas erzählt hatte.

Leider konnte ich nicht dabei sein, da ich ja autotechnisch nicht mehr mobil bin.  (Zugfahren geht alleine noch nicht wieder.) Weder der Prinz noch mein Bruder hatten die Möglichkeit, sich den Tag freizunehmen. Da die Beerdigung in einem Friedwald im Ruhrgebiet war, konnte mich auch sonst niemand mitnehmen, denn alle, die dabei waren, leben noch im Ruhrgebiet. Und eine Strecke von je 360 Kilometern hin und zurück zu fahren, um eine einzige Person zu transportieren – das hätte dem Onkel nicht gefallen, denn er war ein überzeugter Umweltschützer. Er unterstützte Greenpeace und war gegen Autos (obwohl er gut 30 Jahre lang bei Mercedes in Stuttgart gearbeitet hatte (in der IT)). Alle seine Reisen organisierte er mit dem ÖPNV (ich bewunderte ihn dafür, diese Geduld hätte ich nie aufgebracht!) Er unterstützte UNICEF und SOS Kinderdorf ; solange ich mich erinnern kann, kamen zu Weihnachten und zum Geburtstag UNICEF-Karten von ihm. Er vergaß es niemals. Während seiner Bundeswehrzeit war er bei der Marine und schrieb mir Postkarten aus seltsamen Ländern (Rußland, Bulgarien und andere Namen, die mir damals noch  nichts sagten). Er war da mit einem U-Boot unterwegs. Es würde ihm sicher gut gefallen, daß seine Asche jetzt in einem Wald beerdigt ist, unter den Wurzeln einer Eiche, in einer kompostierbaren Urne. (Die Zahl 1114 in der Überschrift ist die Nummer des Baumes, unter dem seine Asche liegt.)

Also legte ich um 13.00 Uhr, als die Beerdigung beginnen sollte, einige stille Gedenkminuten ein, zündete eine Kerze an und sprach ein wenig mit ihm. Er aß kein Fleisch, trank weder Kaffee noch Alkohol und rauchte nicht. Hätte er diese verf***te Lungenfibrose nicht bekommen, hätte er vielleicht ganz schön alt werden können. So waren es nur 67 Jahre. Ich habe heute noch eine Ausgabe des Buches „Der kleine Lord“ von 1956 von ihm. Er hat meine Lesebegeisterung immer unterstützt und gefördert. Sein jüngerer Bruder, B., der nun alles organisiert hat, erzählte meiner Schwester, wie unser Vater seine beiden Brüder „praktisch gezwungen“ (Zitat B.) habe, sich Lese-Ausweise bei der Stadtbücherei zu holen und regelmäßig zu lesen. Da ich meinen Vater sehr früh verloren habe, hat sich seine Liebe zu Büchern und zum Lesen über seine Brüder auf mich übertragen. Auch in dieser Hinsicht werde ich G. in sehr liebevoller Erinnerung behalten und die Bücher, die er mir hinterlassen hat, ehren und hegen und pflegen (und oft lesen!)

Ingrid, noch einmal…

Heute ist der neunte Juni und damit der Geburtstag meiner unbekannten Tante Ingrid – einer Tante, die ich nie kennenlernte, weil sie schon als Baby starb. Von ihrer kurzen Existenz weiß ich nur durch die Erzählungen meiner Oma. Ingrids kurze, aber wehmütige Geschichte habe ich in diesem Blogbeitrag festgehalten.

Ich hätte meine Tante Ingrid gern kennengelernt. Sie wäre heute wohl etwas über Mitte 70 Jahre alt. Interessantes Detail am Rande: Der jüngste Bruder meiner Mutter heiratete später eine Frau namens Ingrid. Oma freute sich zunächst sehr, weil sie, wie sie sagte, nun doch noch eine Tochter mit dem Namen Ingrid bekommen hatte. Leider kühlte sich das Verhältnis zum Schluß sehr ab, weil sich meine angeheiratete Tante als charakterlich „ziemlich daneben“ herausstellte und sehr hart, kalt und gemein gegenüber Oma und Opa wurde (typischer Familienkram, wie es ihn überall gibt, ich belästige euch damit nicht.)

Jedenfalls – heute ist Ingrids Geburtstag, ich denke an sie und zünde ein Kerzchen für sie an. Ich spreche mit ihr und überlege, was für ein Mensch  sie wohl geworden wäre und ob wir uns heute wohl gut verstehen würden…)

Gibt es so eine Geschichte auch in eurer Familie?  Mögt ihr sie erzählen? In eurem Blog (wenn vorhanden) oder hier in den Kommentaren?

Sail away…

Meine Lieben,

heute Abend bin ich sehr wehmütig… soeben rief meine Schwester an, um mir zu sagen, daß am Freitag, also vorgestern, mein bücherverrückter Onkel, G.,  gestorben ist, über den ich hier geschrieben habe. Obwohl wir wußten, daß er eine tödliche Krankheit und somit nicht mehr lange zu leben hatte, kam sein Tod doch überraschend. B., sein jüngerer Bruder (der Jüngste, mein Vater war der Älteste der drei), fand ihn gestern Vormittag tot in seiner Wohnung. Gestorben ist er laut ärztlicher Diagnose wohl an Herzversagen. Sein Körper hatte seit fast 20 Jahren mit einem großen Sauerstoff-Defizit funktionieren müssen. Da mein Onkel bereits einen Platz im Hospiz reserviert hatte, sind wir, meine Geschwister und ich und der jüngste Onkel, davon ausgegangen, daß wir dort noch einige Zeit mit ihm würden verbringen können. Ich selbst hatte auf lange, gemütliche Gespräche über Bücher mit ihm gehofft.

B. wird meiner Schwester Bescheid geben, sobald feststeht, wann die Beerdigung ist ( er wird alles übernehmen, was nötig ist, auch das Auflösen der Wohnung. G. habe bis ihn zuletzt noch angewiesen, bestimmte Bücher zusammen zu packen, für mich und meinen Bruder, erzählte er. (G. war Atheist, es war ihm egal, wo sein Körper bestattet würde.) B.  hatte mit seiner Frau die vergangene  Woche in einer Ferienwohnung in  Stuttgart verbracht  und seinen Bruder täglich besucht, das taten sie mehrmals im Jahr, um G. bei notwendigen Erledigungen zu unterstützen. Als sie am Samstag kamen, um sich vor der Rückfahrt zu verabschieden, war G. schon aufgebrochen… Er war Schiffbau-Ingenieur von Beruf (und aus Berufung). Ich  stelle mir vor, daß er jetzt auf einem wunderschönen Segelschiff durch die Wolken fährt. Vielleicht segelt er unterwegs an den Wolken  seiner Mutter (Omi Lakritz) und der Indalo-geschmückten Wolke  seines älteren Bruders (meines Vaters) vorbei, wirft kurz Anker und holt die beiden an Bord…

Seine Bücher über Schiffsbau und-geschichte gehen an den Patensohn des Prinzen, der ein leidenschaftlicher Schiffs- und Bootsnarr ist. G. hat sich gefreut, daß wir auch für diese Bücher einen Liebhaber finden konnten. Sein Alptraum war, daß seine geliebten Bücher  in einem Ramsch-Antiquariat landen könnten. Das verstehe ich nur zu gut, daher werde ich seine Bücher ganz besonders betüddeln und in Ehren halten. Ach, ich werde ihn vermissen, diesen etwas eigenartigen, einsiedlerischenund sehr belesenen  Onkel. Er war mir wie ein großer Bruder Ich habe viel von ihm gelernt.

Wie Schrödingers Katze

fühle ich mich gerade, darlings – zumindest fast. Zwar bin ich nicht gleichzeitig tot und lebendig, aber ich freue mich gerade sehr und bin gleichzeitig sehr traurig.

Der Grund: Einer meiner beiden Lieblingsonkel (der jüngere Bruder meines Vaters, der Mittlere von drei Söhnen, mein Vater war der Älteste) hat mir gerade diese Ausgabe der Tagebücher von Samuel Pepys  geschenkt, die kompletten elf Bände. Ich liebe Pepys, den ich ohne diesen unglaublich gebildeten Onkel vermutlich nie  kennengelernt hätte. Was mich traurig macht daran: Es ist kein Geschenk, sondern ein Nachlaß. Denn der Onkel hat eine lebensbedrohende Krankheit. Er weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat, und seine Bücher sind sein Ein und Alles. So schaut er jetzt schon, daß sie in liebevolle Hände kommen, bevor sie in einem Ramsch-Antiquariat landen. Er besitzt etliche Erst- und Sonderausgaben.

Um meine Anglophilie wissend, bot er mir seine englischsprachigen Schätze an. Dazu gehören neben dem Pepys auch besondere (komplette) Taschenbuch-Reihen von Agatha Christie und Dorothy L. Sayers, die mein Bruder zu meiner Geburtstagsfeier mitbrachte, eine große Kiste voll (Bruder wohnt in der Nähe des Onkels und hilft ihm beim Sortieren).

Wiedersehen werde ich ihn wohl erst, wenn er seinen bereits geplanten und organisierten Aufenthalt im Hospiz antritt. So lange sind wir per Mail in Kontakt. Da die Krankheit seine Lunge angreift, bekommt er kaum Luft und kann daher nur wenig sprechen/telefonieren. Besuch ist ebenfalls zu anstrengend für ihn. Trotzdem geht er sehr nüchtern und sachlich mit der Situation um. Was kann ich sagen? Ich werde seine Bücher in Ehren halten.

Schrödingers Katze.

P.S.: Ich möchte auf diese Shakespeare-Ausgabe sparen. Mal sehen, ob es was wird.