Hot dogs und hot cats…

… bietet meine Schwesti derzeit gerade an, ihr Lieben. Genauer gesagt: Sie hat Körnerkissen genäht für Leute, die öfter unter Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich leiden. So sehen die Hundekissen aus:

heihund

Und so die Katzen:

heikatze

Der Stoff ist Baumwolle, gefüllt sind die Kissen mit Bio-Dinkel, man kann sie prima in der Mikrowelle erwärmen und ich kann – als Testperson – bestätigen, daß sie sehr wohltuend wirken. Preis: Zwölf (12) € plus drei € Versandkosten. Wer eins möchte, schreibe mir bitte eine Nachricht an lakritzefrau (bei) posteo.de, ihr bekommt dann Heikes Mailadresse und könnt euch gegebenenfalls eine Farbe wünschen oder euch mit sonstigen Fragen absprechen ( Bezahlung, Versand usw.).

 

 

 

 

 

 

 

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Nachlese: Geburtstag 2019

Das war ein sehr schöner Geburtstag gestern, my dahlings! Ganz herzlichen Dank für eure lieben Glückwünsche und WhatsApp-Botschaften, ich hab mich sehr gefreut!

Der Prinz hatte am Abend vorher schon vorsichtig angekündigt „Frühstück ist um zehn…“, da er ja weiß, daß ich morgens immer nur im Zombie-Modus funktioniere.

So stellte ich mir den Wecker auf neun Uhr , aber der Prinz weckte mich schon mit leisem „Happy Birthday“-Gesang. (Zum Glück kann er singen und trifft die Töne! 😉 ) Einen Kaffee durfte ich aber trinken und an meinem Platz lagen schon das Schwesti-Paket und zwei Sachen vom Prinzen.

Zu einer Sache aus dem Paket hatte Schwesti mir geschrieben:“Du wirst sofort wissen, warum ich dir genau das schenke…

Und ich wußte es sofort – es war nämlich das hier:

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eine dicke Frischhalte-Tüte voller Schwarz-Weiß-Gebäck, à la Oma! Große Freude!

Dann hatte sie etwas angekündigt, das ihrer Meinung nach gut ins Lüttje Huus passen könne, das waren diese drei putzigen Mädels hier:

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Ich hatte mich zuerst über die Bänder gewundert und dachte, sie seien zum Festbinden gedacht, aber der Prinz wußte sofort, daß das die Beine der Hühnermädels sind! 😀 😀 😀 Sie sind süß, oder?

Dann packte ich die beiden Päckchen des Prinzen aus. Zuerst kam dies hier zum Vorschein:

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Das befeuert meine neue Leidenschaft, die Keltologie, und entstammt, wie ich vermutet hatte, meiner aktuellen Wunschliste bei der Amazone. Das andere Päckchen war leichtgewichtiger und enthielt diesen großartigen Film:

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Die Gründe für meinen Wunsch: 1. es geht um eine Frau, die eine Buchhandlung eröffnet (mein Traum, den ich auf jeden Fall noch wahr machen werde!), und: Eine der Hauptrollen spielt Bill Nighy, den ich seit „Love actually („tatsächlich Liebe“) einfach großartig finde. Sehr.

Dann war es Zeit, zum Frühstück zu fahren. Der Prinz steuerte zügig in Richtung Herrnsheimer Schloß, in dem ich mal meine Praxis hatte (deretwegen die neighbourinos mich so haßten.) Im früheren Remisen-Gebäude hatte, kurz nachdem ich ausgezogen war, ein neues kleines Café-Bistro eröffnet. Wir wußten das, waren aber noch nicht drin gewesen, obwohl wir bei schönem Wetter immer noch oft und gern in den Schloßpark gehen. Der Prinz war vor einigen Tagen dort heimlich hingefahren und hatte uns einen Tisch zum Frühstücken reserviert. Das Café ist gemütlich, im vintage/shabby chic/Großmutter-Stil eingerichtet, mit viel Liebe gestaltet. Das Frühstück war köstlich, die Bedienung nett und aufmerksam – ein Volltreffer und ein Genuß.

Der Bär freute sich wie wild, als wir heimkamen. Zur Belohnung bekam er erstmal etwas Käse und Schinken. Der Prinz und ich waren so pappsatt, daß wir uns für ein kleines Mittagsnickerchen entschieden. Ich wachte auf, weil das Bärchen aufgeregt bellte. Ich hörte den Prinzen sprechen (er hat einen sehr sonoren Baß-Bariton 😉 ) Dann sprach eine Frau und ich überlegte, wer aus der Nachbarschaft wohl hereingeschaut hatte Wiltrud? Vroni? Gertrud? Der Bär gab aber keine Ruhe, also machte ich mich auf den Weg nach unten. Auf der Mitte der Treppe (die ich immer rückwärts runter klettere, weil dann das Geländer rechts ist) hörte ich die Stimme meines Bruders und mußte lachen. Tatsächlich, sie hatten schon Anfang letzter Woche mit dem Prinzen vereinbart, daß sie zu einem Überraschungsbesuch hereinschneien wollten. Der Prinz hatte bereits Kaffee gemacht und in durchaus guter Absicht die Plätzchen meiner Schwester dazugestellt. Das hieß natürlich – mit zwei Kindern dabei daß die Plätzchen in kürzester Zeit dezimiert waren 😉 Schwesti, du wirst nochmal an den Backofen müssen… 😀 😀 Nach dem Kaffee zog der Prinz dem Bärchen das Brustgeschirr und mir die Skihose an und wir zogen alle zusammen los zu einem längeren Gassigang. Es war wunderbar und erstaunlich warm und sonnig, ein Vorgeschmack auf den Frühling. Zu Hause hatten wir noch einen lustigen Nachmittag zusammen. Ich futterte zu viel von dem herrlichen Nußstriezel, den meine Schwägerin gebacken hatte, der Prinz ebenfalls. Deswegen beschlossen wir, unseren Vapiano-Abend auf heute zu verschieben. Und darauf freue ich mich jetzt gerade sehr.

Wäähäähää!

*rumheul* darlings – meine Schwester ist voll gemein zu mir! Ihr müßt mir mal helfen!

Letzten Montag kam ja ihr Geschenk zu meinem Geburtstag an, das ich gemäß ihrer strengen Anweisung bis zum Sonntag kühl gelagert habe ( es liegt in der früheren Waschküche draußen auf dem Tisch.)

Und als sei es nicht schlimm genug, daß ich noch bis Sonntag warten muß, ärgert sie mich jetzt mit WhatsApp-Nachrichten wie „Noch x-mal schlafen“ ( mit breit grinsenden smileys dazu) oder “ Ich hoffe, das eine gefällt euch so gut wie mir, und bei dem anderen dachte ich, daß es gut ins lüttje Huus passen könnte.“  Die ist so gemein zu mir!
Tut doch mal was!!!

Frau Lakritz und die Orthese vertragen sich

Es hat eine Weile gedauert, my dearies, aber jetzt paßt die neue Orthese endlich. Es waren noch einige Trips zum Orthopädietechniker nötig in den letzten zwei Wochen, da die Orthese an verschiedenen Stellen noch drückte und/oder scheuerte. Das Blöde daran ist, daß ich so etwas gerade am linken Bein und Fuß nicht unmittelbar mitbekomme, da mir linksseitig noch das Gefühl fehlt und sich Bein und Fuß noch überwiegend taub anfühlen.

Der linke Fuß ist leider noch spastisch, das macht es schwer, ihn gerade in die Fußschale der Orthese zu setzen. Der Fuß verkrampft und versucht, sich auf die Außenkante zu stellen (für Läufer: Supination). Ich selbst kann den Fuß nicht mit der Hand fassen und ihn gerade und flach in die Fußschale stellen, dazu brauche ich Hilfe, zumal ich die Fußmuskeln noch nicht wieder gezielt ansteuern kann, die sind noch gelähmt. Das Anheben der Fußspitze klappt, aber weitere Bewegungen muß ich noch üben. Na, immerhin kann ich gehen, wenn auch nicht joggen 😉

Die Ergotherapeutin (sie ist super, ich liebe sie!) schlug vor, daß ich etwas um den linken Fuß schlinge (zum Beispiel ein Stück Gürtel o. ä.), ihn damit anhebe und gerade in die Fußschale setze. Ich dachte an ein Stück Klettstreifen, aber der Prinz hatte eine bessere Idee: eines dieser Venen-Staubänder, die die MFAs in den Arztpraxen beim Blutabnehmen benutzen. Es wartet bereits in der Poststelle.

Tja, so habe ich in den letzten zwei, drei Wochen ganz in meiner eigenen kleinen Welt gelebt, ausgefüllt mit Therapien, Fahrten zum Ortho-Techniker, zu Ärzten, Üben mit der Orthese, Frust und Freude über die Resultate. Das Anziehen der Orthese ist noch sehr anstrengend für mich, es kostet Kraft wie ein Training im Fitneßstudio.  Ja, ich weiß, das klingt nach Luxusproblemchen, zumal ich froh bin, die Orthese zu haben. Für mich ist es aber tatsächlich ein Problem, wenn ich etwas nicht allein tun kann, sondern abhängig von einer weiteren Person bin, damit es funktioniert. Nun, ich bleibe dran, das wird schon, nur geduldig sein 😉

Gestern fuhren wir zu Brüderchen ins Schwäbische. Da hatte ich auch zum ersten Mal die Orthese einen ganzen Tag lang am Bein. Das war sehr ungewohnt, da sich das Bein seltsam steif und fremd anfühlt beim Gehen; sie wiegt 1,3 Kilo, die wollen auch erst mal angehoben werden vom Beinheber-Muskel.
Aber der große Vorteil: Die Orthese fängt das linke Knie zuverlässig in der Nullstellung ab, es kann sich also nicht mehr nach hinten durchbiegen, das ist super! Da die Stadt, in der mein Bruder lebt, einen wunderschönen historischen Ortskern hat, bedeutet das auch: viel Kopfsteinpflaster. Darauf kann ich nur sehr langsam laufen, denn mein Gleichgewichtssinn fragt die ganze Zeit, ob ich ihn verarschen will 😃

Ich bin aber zuversichtlich, daß ich im nächsten Jahr mit über den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt gehen kann, mal sehen. Zur Wintersonnenwende gibt es dort jedes Jahr einen Fackelzug zur Burg hinauf. Ich hatte gestern schon überlegt, es zu versuchen. Mein Bruder hat mich aber gewarnt, mitzugehen, wegen der vielen Menschen ( „Das ist ein Gedränge wie auf der Sterkrader Kirmes“), das könne auch für Herrn Sonntag gefährlich werden, wenn ihn da jemand tritt. Also blieb ich mit Herrn Sonntag und meinem Kindle zu Hause in Brüderchens Wohnung und  trank mir gemütlich ein Fläschchen Bier („Zäpfle“). Als die Bande zurückkam, fuhren wir  drei los zurück nach Hause. Um  kurz nach ein Uhr kamen wir an, sehr müde, aber zufrieden. Ich sah erstmal zu, daß ich die Orthese loswurde, und ließ in der Dusche heißes Wasser über meine völlig verspannten Rückenmuskeln laufen.

Heute werde ich in den sauren Apfel beißen und eine Jeans (mit weiten Beinen) kaufen müssen, die ich über der Orthese tragen kann (Ich HASSE es, Klamotten kaufen zu müssen! Ich bin so total keine Klischee-Frau! *AAAAAAAHHH*) Da die Möglichkeit besteht, daß mit der Zeit das Scharnier des Orthesen-Kniegelenkes durch den Stoff der Hose hindurch scheuert, reicht eine günstige Jeans von C & A. Da fahren wir jetzt noch hin.

Also: Das mit der Orthese entwickelt sich gut. Wir müssen uns noch aufeinander einspielen, aber da bin ich zuversichtlich. Es gibt hier in Worms noch jemanden, der die gleiche Orthese hat. Zufällig ist dieser junge Mann ebenfalls Patient bei „meiner“ Physio-Praxis. Hubert, mein toller Physiotherapeut, hat ihn für mich gefragt, ob ich ihm einige Fragen stellen dürfe. Er hat Hubert gern seine Telefonnummer für mich gegeben, und er ist sehr nett und hilfsbereit. Ich müsse mich auf zwei bis drei Wochen Muskelkater einstellen, sagte er (bin vom gestrigen Tag schon ganz nett muskel-verkatert 😊)

Also: Das mit der Orthese entwickelt sich gut. Wir müssen uns noch aufeinander einspielen. (Der andere Patient, mit dem ich telefoniert habe, läuft täglich zehn – 15 Kilometer! Das motiviert mich!)

 

 

 

 

Hey, hey, hey, beautiful sunday *sing*

Einen schönen Wochenanfang wünsche ich euch, my dearies!
Gestern hatten wir so einen schönen Sonntag!

Mein Bruder und seine Familie hatten sich spontan zum Besuch angemeldet, mit dem Wunsch, mittags irgendwo essen zu gehen. Da waren wir natürlich gerne dabei, verfressen, wie wir sind 😃

Das Alte Ruderhaus unten am Rhein war leider schon ausgebucht, aber im Pizza Pasta in Obrigheim hatten sie noch Platz für uns. Der kleine Herr Sonntag mußte leider zu Hause bleiben, denn im Pizza Pasta gibt es einen Hund, einen Jack Russell namens Eros, und wir wollten keinen Hundestreit, zumal der kleine Herr Sonntag es haßt, im Restaurant still sitzen oder abliegen  zu müssen. (Da werden wir wohl bald Hilfe bei unserem Freund Holger anfordern –  mal sehen, was er vorschlägt!)

Zu meiner Freude hatten sie „Spaghetti Parmigiani“ auf der Extrakarte. Das sind Spaghetti, die der Koch aus dem kochenden Wasser in einen ausgehöhlten Parmesankäse gibt und sie darin schwenkt, bis sie das Aroma des Käse angenommen haben und schön mit Parmesan-Bröckchen durchmischt sind. Wunderbar! Der Inhaber ist selbst zweifacher Vater und war daher gern bereit, Paul und Marie ihre Wünsche zu erfüllen. Marie wollte „POMMES!“ und Paul wünschte sich Pizza Hawaii. Wir Erwachsene bekamen eine herrlich milde Grappa zum Nachtisch, auf’s Haus.

Zu Hause angekommen, packte der Prinz mich in mein Flauschwurst-Outfit ein, denn wir wollten entlang der Bach zum Nachbardorf wandern. Meine Schwägerin ist Sportlehrerin, sie und mein Bruder sind sportlich sehr aktiv, so war die Strecke von insgesamt etwa vier Kilometern für die ebenfalls sportlichen Kinder ein Klacks, und für den kleinen Herrn Sonntag sowieso. Die Kinder diskutierten wie immer, wer zuerst die Hundeleine halten dürfe. Zum Glück ist der kleine Herr Sonntag ja sehr kinderlieb, da er mit Kindern aufgewachsen ist, und geht bereitwillig mit ihnen mit – solange der Prinz und ich in seiner Nähe bleiben 😉

Obwohl es schneidend kalt windig und daher sehr ungemütlich war, tat die Tour uns allen gut. Für mich ist Kälte-Training wichtig, wegen des Immunsystems und damit das mit der ewigen Friererei mal aufhört. Zu Hause machten wir es uns schön mit Tee gemütlich, während die Kinder dem unermüdlichen Herrn Sonntag sein Frisbi durch die Wohnung warfen.

Gegen sechs zogen die vier wieder ab, zurück ins Schwäbische. Wir drei kuschelten auf dem Sofa bei einer Doku im Discovery Channel (den ich im Austausch gegen Terra X und GEO abonniert habe, bei denen wir mit der Mediathek inzwischen durch sind.)

 

 

Opas 100. Geburtstag!

Wow, das klingt gewaltig, aber so isses, darlings – mein Opa würde heute 100 Jahre alt. Er kam im Oktober 1917 zur Welt und er starb im April 2008, also vor neun Jahren, und ich vermisse ihn, als sei er erst seit ein paar Tagen tot. Mit Oma geht es mir genau so ( sie folgte ihm im Juli 2008).

Ich stelle hier nochmal ein Foto von 2003 ein, das mich mit Opa auf unserem geliebten Gasometer ( Spitzname „Die Tonne“) zeigt.

Vadder, du fehlst!

Hier eines seiner liebsten Musikstücke… in memoriam Hermann Flötgen…

gasometer

Darf ich mal kurz angeben? :D

Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an meinen Neffen Paul, den Jungen mit dem Down-Syndrom? Der Bursche hat im Sommer die Grundschule beendet (Regelschule) und ist seit Mitte September in der fünften Klasse. Er fühlt sich da sauwohl, geht gern hin  und ist seit heute sogar  stellvertretender Klassensprecher, wie mein Bruder mir SMSte! Wir freuen uns natürlich alle wie doll und sind totaaal stolz auf Paul.