So war’s…

Na, meine Lieben, hattet ihr ein schönes Weihnachtsfest?

Geschenktechnisch hat mich der Prinz ganz schön ausgetrickst 😃, das muss ich euch erzählen!

Gemäß einer jährlichen Anweisung hatte ich bei Tante Amazonien einen Wunschzettel „Weihnachten 2017“ angelegt (und gleichzeitig einen für „Geburtstag 2018“ 😉 ) – ohne ahnen zu können, daß der hinterlistige Kerl mein Weihnachtsgeschenk bereits im Juni (!)  klargemacht hatte und es schon seitdem im Haus war!

Im Juni waren wir nämlich zu einer Vernissage in Karlsruhe eingeladen. Ich schrub ja schon einmal, daß der Prinzensohn dort eine Ausbildung zum Fotografen macht. Der Chef und Ausbilder des Prinzensohnes hat dort nicht nur ein Fotostudio, sondern auch eine Galerie. Im Juni arrangierte er eine Ausstellung für einen Künstler aus seinem Bekanntenkreis: Quint Buchholz. Der Prinzensohn lud uns zur Vernissage ein und ich bekam Schnappatmung, denn Quint Buchholz ist für mich einer meiner Helden unter den Buchillustratoren. Ich liebe seine zart-poetischen Traumbilder schon seit vielen Jahren, und nun sollte ich ihn persönlich kennenlernen können… Die Ausstellung war ganz wunderbar, und hätte ich an diesem Abend Geld übrig gehabt, wären einige der Bilder sicher mit uns heimgekehrt. Der Prinz und Herr Buchholz hatten ein längeres Fachgespräch über Grafik, so daß ich mir jedes einzelne Bild gründlich ansehen konnte. Es war voll und das Gedränge überforderte mich irgendwann.

Unter dem Weihnachtsbaum also, nach der köstlichen Hühnersuppe nach Omas Rezept und bei einem Glas Sekt, überreichte der Prinz mir das hier:

quint titel

quintwidmung

Er verriet mir, daß der Chef des Prinzensohnes ihm das Buch reserviert und Quint Buchholz um die Widmung gebeten hatte. Lieb, oder? Ich habe mich jedenfalls riesig gefreut. Buchholz und Rotraud Susanne Berner sind Illustratoren, derentwegen ich ein Buch jederzeit blind kaufen würde, nur um die Bilder ansehen zu können. Der Prinz hat dieses Buch ausgesucht, weil es fast alle Bilder enthält, die ich am Ausstellungsabend angeschmachtet hatte ❤

Was mir besonders gefiel: Quint Buchholz hat die Bibel illustriert. Wun-der-schön!!!

Allein wegen des Bildes zu meinem Lieblingspsalm (23 natürlich, welcher sonst? 😉 ) würde ich das Buch kaufen bzw. steht es auf meinen Wunschlisten.

Mein Geschenk für den Prinzen kam allerdings, wie angekündigt, erst heute:

obamabuch

Ein bißchen ist es auch ein Geschenk für mich, denn der Prinz und ich sind große Obama-Fans (und entsprechend angewidert von dem Ding, das im Januar das Weiße Haus besetzt hat). Der Prinz bewundert den Kollegen Pete Souza schon lange für seine sensiblen, aussagekräftigen Fotos. So hatten wir beide viel Freude mit unseren Geschenken (und die Katzen mit dem, das bei der Zubereitung der Ente abfiel, die der Prinz als Festessen eingeplant hatte.

Auch schön: Dieses Jahr haben der Prinz und ich mal wieder mit richtig viel Spaß Weihnachtskarten geschrieben, vor allem an unsere liebsten Nachbarn hier im Viertel. Die meisten konnte der Prinz selbst einwerfen, beim Abendgassigang mit Herrn Sonntag. Zu unserer Freude kamen etliche Echos zurück, darunter eine Weihnachtstüte mit Plätzchen und Hundeleckerli-Pröbchen, die am Tor hing (und von der die Buchhändlerfreundin bestimmt wieder nichts weiß 😉 )

Der Prinz hat sich noch bis zum Dreikönigstag freigeschaufelt, juhu!

Wie war euer Weihnachten?

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zum millionsten Mal…

wünsche ich euch schöne Feiertage (diesmal unter Lachtränen):

nativcat

Foto: gefunden bei Twitter, der Gesichtsausdruck der Katze ist exakt der unserer Chefin über alles!

 

Jauchzet! Frohlocket!

So. Heute ist also Weihnachten 😉 Den Baum haben wir gestern aufgestellt (er steht sogar gerade!), aber bevor wir es feierlich werden lassen können, machen wir noch einen kleinen Trip zur Prinzentochter, die heute Geburtstag hat. (Himmel, das Kind wird schon 26! Aber ihre Oma macht eine herrliche Zitronen-Bisquitrolle.) Der Prinz bereitet schon eine köstliche Hühnersuppe nach Omas Art vor, für uns für  heute Abend. Er weiß schon, daß er sein Geschenk erst ein paar Tage später bekommen wird, da es gerade nicht lieferbar ist. Das frustriert mich, aber der Prinz nimmt es gelassen. Der Trick mit dem Fuß in der Orthese hat heute nicht so gut geklappt, aber das liegt wohl, wie der Prinz sagt, an der Tagesform. Einfach jeden Tag üben, dann kommt das schon. Immerhin habe ich schon keine Muskelschmerzen mehr, wenn ich sie länger trage. Das ist wohl wie beim Reiten: Muskelkater? Sofort wieder rauf aufs Pferd! Je öfter ich sie alleine anziehe, desto flotter wird es künftig gehen. .Auch wenn man dazu räumliches Denken braucht, das mir weitgehend fehlt 😃

Falls das hier überhaupt jemand im Weihnachtsstreß liest: Habt einen wunderschönen Tag und einen harmonischen Heiligen Abend!

Ich bin froh, daß es euch gibt! Ihr rockt!

Es ist zwar erst morgen soweit,

aber ich möchte euch allen schon jetzt ein wunderschönes  Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2018 wünschen – mögen sich eure Wünsche so erfüllen, dass es für euch zum Besten ist!

Wir haben heute den Baum aufgestellt und werden ihn morgen schmücken. Der Prinz plant eine Ente zum Essen – bin gespannt! Ich liebe es, wenn er kocht.

Kurz zwischendurch: Ich habe den Trick mit dem Fuß in der Orthese raus *freu*.

Gestern bin ich mit den Jungs mitgelaufen zur Gassirunde, habe aber leider nur einen halben Kilometer geschafft ( dafür aber super geschlafen ;))

Also, lasst es euch gutgehen und genießt die Stille Zeit!

Liebe Claudia, lieber Ralf, euch wünsche ich Gottes Segen und vor allem innere Zufriedenheit, dass ihr nicht immer danach schauen müsst, was andere haben oder tun. Einfach Gelassenheit und Zufriedenheit im Herzen, das wünsche ich euch.

Deck the halls! Falalalalala-lalalaaaa!

weihnbaum

Sehr gerührt *schnüff*

bin ich gerade, darlings… Weihnachten ist noch gefühlt eine ganze Weile weit weg, aber einige wunderbare Menschen haben im Kölner Hauptbahnhof einen herrlichen flashmob mit meinem Lieblings-Weihnachtslied auf die Beine gestellt,

hier zu sehen und zu hören.

Welches ist euer liebstes Weihnachtslied?

Los Reyes!

Heute feiert die Kirche (beide, katholisch und evangelisch, soweit ich weiß) das Fest der heiligen drei Könige. In spanischen Gemeinden bedeutet der heutige Tag für die Kinder sogar das Fest, das bei uns schon vorbei ist: Weihnachten. Denn dort bringen die drei Könige (spanisch: „los tres reyes“) den Kindern die Geschenke.

Sollte jemand von euch das riesige Glück haben, diesen Beitrag gerade in einem Urlaubsort im spanischen Kulturbereich zu lesen, zum Beispiel auf den Balearen oder den Kanaren (*tief seufz*), dann macht euch das Vergnügen, heute Abend gegen etwa 18.00 Uhr zur örtlichen Kirche zu gehen. Dort wird euch bereits eine kleine und sehr aufgeregte Menschenmenge erwarten, Eltern mit hektisch  herumwuselnden Kindern, die angespannt auf die Könige warten, denn die kommen „höchstpersönlich“, um die Kinder zu begrüßen. Das ist vergleichbar mit dem Nikolaus, der hier bei uns in Kindergärten oder Einkaufs- und Gemeindezentren auftritt und die Kinder fragt, ob sie lieb waren. In allen spanischen Gemeinden (die sehr religiös sind)  finden sich Erwachsene, die es als Ehrensache betrachten, sich am 6. Januar als Könige zu verkleiden und den Kindern mit ihrem Auftritt eine Freude zu bereiten.

Die Bescherung war meist vorher schon zu Hause, die Kinder haben oft ihre Geschenke dabei, um sie bei diesem Treffen ihren Freunden aus Schule und Kindergarten zu zeigen: Klamotten, Fahrräder, Puppen, Fußbälle, Autos, Spielegedöns… einfach alles, was das Kinderherz begehrt. (Achtung: die Sachen für Mädchen sind oft klischee-gerecht betäubend Glitzi-Rosa, also Vorsicht vor Augenkrebs! 😀 )

Der Auftritt der Könige läuft an einem zentralen Ort ab, also meist vor der örtlichen Kirche. Oft kommen sie sogar zu Pferd;einmal , auf den Kanaren, habe ich sogar erlebt, daß sie ein zahmes Lama als Kamel-Ersatz mitführten. Das fanden die Kinder natürlich super. In den ersten Jahren unserer Beziehung machten der Prinz und ich unseren ersten Urlaub auf Mallorca, in einer kleinen Hafenstadt. Dort kamen die Könige mit einem Fischerboot in den Hafen getuckert. Leider war das Wetter an diesem Abend fürchterlich: Es war kalt, stürmisch und es goß wie aus Eimern. Der Mann, der sich als Melchior verkleidet hatte, war schwarz angemalt und trug eine dicke schwarze Lockenperücke, die triefend an seinem Kopf klebte. Trotzdem lachte er strahlend und drückte allen Kindern die Hände. Das fand ich toll.  Niemand ließ sich vom strömenden Regen beeindrucken: Die Kinder waren viel zu aufgeregt, die Eltern hielten ihren Kindern zuliebe durch, und für die Königsdarsteller war es schlicht Ehrensache, den Kindern die Freude nicht zu verderben.

Also, Tip für Touristen: Am 6. Januar lohnt es sich  in einem spanischen Urlaubsort immer zu fragen, wo am Abend die drei Könige hinkommen werden (vorausgesetzt, in dem Urlaubsort gibt es neben Hotelburgen und Discos noch echte spanische Wohnhäuser, in denen echte Spanier leben…).

Weihnachts-Nachlese

My dearies,

Die meisten von euch sind vermutlich mit den Gedanken schon beim Ende des Jahres und bei dem, was das neue Jahr bringen wird. Aber ich würde gerne noch eben eine kleine Weihnachts-Nachlese schreiben und posten, weil es so schön war. Wie geplant, hatten wir es ganz kuschelig. Beim Schmücken des Baumes (der doch etwas höher ist als beabsichtigt 😉 )  wollten wir gern das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach hören, den wir beide sehr verehren. Wir waren sicher, daß wir diese CD im Schrank mit dem Nachlaß des Prinzenpapas finden würden (der Papa hatte ganze Regale voller CDs). Aber leider wurden wir nicht fündig. So schmückten wir den Baum unter den Klängen der ebenfalls wunderschönen Brandenburgischen Konzerte. Schade war nur, daß der Prinz das in der Krippe fehlende Baby Jesus nicht finden konnte, obwohl er sich genau erinnerte, es nach Papas Tod bei der Auflösung der Wohnung noch in der Hand gehabt zu haben. So bescherten wir uns ohne Baby in der Krippe.

Vom Prinzen für das Pufibärchen:

loewe

Die Streifen ließen mich das Viech spontan „Tiiiger!“ nennen, die Mähne deutet aber wohl eher auf einen Löwen hin. Der Pufibär liebt ihn so oder so, wie man hier sieht:

domilowe

(Die Katzenchefinnen  bekamen Kaustangen und andere Leckereien verschiedenster Geschmacksrichtungen.)

Vom Prinzen für mich:

tassenuk

meine Wunschtassen fürs Frühstück (muss ich nicht so oft nachfüllen). Sind sie nicht schön?!

Uuund das hier:

ruhr

Ruhrpott- Comics, gesammelt und herausgegeben vom großartigen Jamiri.

Der Prinz fand dieses Moleskine-Buch  unter dem Baum:

hadidinn

hadidinnen

Architektur ist neben FotoGrafik seine große Leidenschaft, er bewundert Zaha Hadid sehr. So suchte ich nach einem Buch über diese berühmte Architektin, denn vor einigen Jahren hatte ich beim Prinzen großen Erfolg mit einem Buch und einer DVD über Norman Foster, den englischen Architekten, gehabt, den der Prinz ebenfalls sehr bewundert. (Mit Zaha Hadids Werken kann ich, offen gesagt, nicht viel anfangen, zu modern – ich mag dafür Frank Lloyd-Wright ganz gerne).

Die Freude des Prinzen, als er das Buch auspackte, war groß, zumal ich das Buch in diesem Jahr selbst und  ganz allein verpackt hatte (meine Ergotherapeutin hatte nur angeleitet, aus zwei Metern Entfernung 😀 )

Wie war eure Bescherung?