Juhu

Der Januar ist geschafft!  In diesem Jahr war das sogar leichter als bisher, my darlings, und ich glaube, daß ich das der Tageslichtlampe verdanke, ohne die ich nicht mehr frühstücke, seit ich sie habe. Sie tut mir sehr gut. ebenso wie der kleine Herr Sonntag, der meine Laune mit seinen Clownereien und seiner Zuneigung  im obersten Bereich hält. Keine Stimmungstiefs mehr, egal wie grau und kalt es draußen ist!

Das Haus, in dem wir zur Miete wohnen, ist zudem in diesem Winter endlich mal warm. (Das Häuschen ist 160 Jahre alt und aus Denkmalschutzgründen nicht gedämmt, leider auch innen nicht. Das kann im Winter schon mal kalt werden, vor allem oben, im Schlafbereich.) Ich kann also entspannt sein und verbringe viel Zeit mit Lesen und dem Futtern von Keksen zum Tee und Kaffee. 😀

(Zur Zeit lese ich übrigens mit Begeisterung „The Adventures of Sherlock Holmes“, von Arthur Conan Doyle – wunderbar! Die großartige Serie mit Cumberbatch und Freeman hatte mich angefixt. Zudem  ist einer der Autoren Steven  Moffat  – er hat einige der besten Folgen für Doctor Who und Torchwood geschrieben. Seine geniale „Handschrift“ ist auch in der „Sherlock“-Serie unverkennbar. Auch schreibt Doyle in diesem großartigen viktorianischen Englisch, das ist einfach toll!

Jetzt hat jedenfalls der Februar begonnen, der Januar ist weg und hat es nicht geschafft, mich runterzuziehen. Im Februar habe ich Geburtstag, also Grund, mich zu freuen, und im März sehe ich den ersten Krokussen entgegen. Danach geht es unaufhaltsam aufwärts (hoffe ich, wir sind ja in Deutschland! ;))

Und ihr? Wie seid ihr über die dunkle Zeit gekommen?

Singen vier Leute im Taxi

Beim Stöbern auf der Spiegel-Website habe ich dieses witzige Filmchen gefunden:

vier Stars singen Karaoke im Taxi

Dazu muß ich sagen:

  • Ich gehöre nicht zu den Frauen, die George Clooney anhimmeln.
  • Von Gwen Stefani kannte ich bisher nur den Namen, sonst nichts.
  • Dafür liebe ich Julia Roberts.
  • James Corden (der am Steuer) ist meiner Meinung nach einer der süßesten Schauspieler, die mein geliebtes England zu bieten hat (neben Hugh Grant, David Tennant, Matt Smith und Christopher Eccleston, natürlich : – ))

Also: Ich habe das Filmchen genossen, es hat mir viel Spaß gemacht. Wie findet ihr es?

Das coolste Bewerbungsgespräch ever

In der vergangenen Woche hatte ich das bei Weitem coolste Bewerbungsgespräch meiner über 30 Berufsjahre. 😀 Es handelt sich dabei um eine Stelle (Minijob) als Editor in einer Firma, die Texte für Unternehmen erstellt (für deren Webseiten,z.B. SEO, etc.) und die dafür freie Autoren beschäftigt. Mein Job ist es, die Texte der Autoren zu editieren, sie also bezüglich Rechtschreibung, Grammatik und Sinngehalt zu prüfen, zu korrigieren und den Autoren Rückmeldung/Anregungen zu geben. Diese Arbeit kann ich zu Hause am PC erledigen. Ich kann selbst entscheiden, wie viele Texte ich bearbeiten möchte und wann ich das tun will – kurz: ein Traumjob. Von meinem PC aus kann ich mich in das System der Firma einloggen und mir dort meine Aufträge auswählen. Meine Korrekturen gebe ich dann im System frei. Das System erfaßt sie und berechnet automatisch das Honorar, das es mir dann überweist. Das Großartige an dem Gespräch war: Als Erstes fiel mir an meiner Gesprächspartnerin das wundervolle Tweed-Jackett mit den Ellbogen-patches aus Wildleder auf ( = Elfter Doctor!!!)

Im Laufe des Gespräches fragte sie mich, ob ich auch bereit sei, bei Bedarf selbst Texte zu schreiben (na klar!) bzw. welche Themen mich besonders interessierten. Ich nannte unter anderem natürlich Medizin, wegen meines Heilpraktikerstudiums (das fand sie klasse, da wird wohl einiges anfallen *yeah*).

Als mir nichts mehr einfiel, sagte ich spaßeshalber „… und Doctor Who.“

„Oooh – ich liebe Doctor Who!“ sagte sie enthusiastisch. „Ich auch!“ sagte ich. Wir strahlten uns an. Die nächste halbe Stunde des Gespräches drehte sich darum, ob der zehnte (David Tennant) oder der elfte (Matt Smith) Doctor mehr Sex hat und wie sexy der nordenglische Akzent bei den beiden jeweils klingt. 😀 Wie gesagt – bei Weitem das coolste Bewerbungsgespräch ever! 😀

Prinz, der Richtige

Woran ich in der letzten Zeit mal wieder gesehen habe, daß ich mir mit dem Prinzen den perfekten, den richtigen Mann für mein Nerd-Leben ausgesucht habe:

  1. Im vergangenen Herbst: Ich bin mit der vierten Staffel von „Doctor Who“ durch, die fünfte ist aber so teuer… also schlägt mir der Prinz vor, diese doch einfach per Am**on Prime übers Internet zu schauen. Hach, shit, das mit dem „streaming“ ist genauso eine bescheuerte Sache wie mit „downloaden“, „liken“ und anderen denglisch-Vergewaltigungen. Ich sage grundsätzlich, daß ich mit etwas herunterlade oder ich klicke „gefällt mir“ – aber was mache ich mit „streaming?

Also, der Prinz erklärt mir das mit dem streaming und ich bin begeistert (habe dann die fünfte Staffel fast komplett am PC geschaut, bis der Prinz vorschlug, einen internetfähigen Fernseher anzuschaffen, der jetzt in meinem Lesezimmer steht, und zwar so, daß ich beim Training am Motomed DVDs oder Prime schauen kann (juhu). Etwas verwirrt hatte mich die Tatsache, daß man einzelne Folgen sowie die ganze Staffel zum „streaming“ kaufen kann.

„Warum sollte ich das tun, wenn ich mir doch auf jeden Fall die DVDs zulegen werde?“ fragte ich den Prinzen verständnislos.

„Dann kannst du dir die ganze Staffel auf deinem PC speichern“, erklärte er mir.

Dreht sich zu mir um, sieht mich ernst an und sagt: „ Falls du mal in einem Universum landest, in dem es kein streaming gibt.“ ❤ !!!

 

  1. Kürzlich, im Urlaub (Achtung –typisches Mann-Frau-Gespräch! : D )

Das war zu dem Zeitpunkt, als wir überlegten, einen Internet-Stick für mein Laptop zu kaufen, weil es in der sch**** Ferienwohnung kein WLAN gab.

„ Du hast dann praktisch dein eigenes kleines WLAN bei dir“, erklärte mir der Prinz (das war auf der Fahrt nach Leer).

„Cool“, sagte ich, heißt das, wenn wir zum Beispiel im Woyton sitzen, daß die Leute um uns herum dann außer dem Woyton-WLAN auch meines sehen können?

„Ja“, sagte der Prinz, „ aber sie können nicht rein wie in das vom Woyton, weil du es mit einem Paßwort geschützt hast.“

„Aaah, klasse“, sagte ich begeistert, „ ich könnte es „Pennyschaffdirdein eigenesWLANan T.A.R.D.I.S nennen, und als Paßwort könnte ich „rosetyler“ nehmen. Sie ist die Coolste.“

„Ach ja, Rose“, sagt der Prinz versonnen, das war die Einzige, die –„

-„die er geliebt hat, ja“, sagte ich, auch versonnen (und an Bad Wolf Bay denkend).

„- die Einzige, die einen Schlüssel zur T.A.R.D.I.S. hatte“ vollendete der Prinz seinen Satz. Breit grinsend. Typisch Kerl. Immer so praktisch, wenn’s ramontisch wird. Menno.

Fazit: Du weißt, daß du den Richtigen hast, wenn er mit dir auch deinen inneren Geek umarmt 😀