Der Prinz erklärt was…

… und der Bär hört zu (das bedeutet nicht, daß er sich dann auch danach richtet!) 😀 ❤

 

Domi_Stuhl

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Zu eurer Information:

Der Mausebär hat ein Pferd.

Der Mausebär liebt sein Pferd.

😀 😀 😀 😀 😀

Am letzten Samstag hatten wir spontan Lust, mal wieder durch die Rheingalerie zu bummeln ( das ist eine noch recht neue Einkaufspassage in Ludwigshafen). Da man da drin sehr leckeres thailändisches Essen bekommt, waren wir eine ganze Weile dort. Der Mausebär war zu Hause (bei größeren Menschenmengen nehmen wir ihn nicht gern mit, das ist Streß für ihn). Da wir sowieso noch zu Ikea wollten, um einen dieser kleinen Tritthocker zu kaufen (im  lüttje Huus ist der Einstieg in die Duschkabine viel zu hoch für mich), flitzte der Prinz knapp vor Toresschluß noch fix rein, um den Hocker für mich und eine Alleinbleib-Belohnung für das Bärchen zu besorgen. Die Belohnung ist ja meist ein Stofftier, die der Bär wie verrückt liebt. Hinweis für Hundeleute: kein Stofftier ist so super haltbar wie die von Ikea – bis da die Füllwolle herumfliegt, dauert es Wochen. Der Prinz kaufte dieses Pferd, das der Mausebär zärtlich liebt:

domipferd

 

Fu!

Als der kleine Herr Sonntag noch nicht bei uns lebte (also in den traurigen, freudlosen Zeiten unseres Lebens 😉 ), hatten wir „nur“ zwei Katzen (drei, als der liebe alte Streifi noch lebte). Erst jetzt, mit der Orthese, kann ich den Prinzen wieder zum Einkaufen zu Rewe, Kaufland  oder Netto begleiten, weil ich nun sicherer gehen kann. Damals machte der Prinz das noch alleine.

Wenn das Katzenfutter ausging und ich ihn per SMS noch rechtzeitig erreichen konnte, schrieb ich nur kurz „Bitte Kafu“. Klar, oder? Kafu = Katzenfutter…?

Dann zog vor drei Jahren der kleine Herr Sonntag bei uns ein ❤ , und seitdem überprüfen wir auch regelmäßig die „Hufu“-Vorräte 😀

Kürzlich kam der Prinz mal vom Einkaufen zurück und begann sofort, die Tasche auszupacken:

* stellt Dosen auf den Küchentisch*

„So, hier ist Hufu.“

* stellt noch mehr Dosen dazu*

„Und hier ist Kafu.“

* Drückt mir eine Schachtel Jaffa-Kekse in die Hand*

„Und hier – Fraufu.“

Der Mann denkt ja so praktisch. ❤

Ein Schock für den kleinen Herrn Sonntag

…war es,  als er den Prinzen und mich gestern Abend beim Rumknutschen in der Küche sah. Sein fassungsloser Blick und sein jämmerliches Fiepen und Winseln waren herzzerreißend, wirklich. Erst als der Prinz vor ihm in die Hocke ging und ihn in fest den Arm nahm, war es  so einigermaßen wieder gut. ❤ Hach, er ist sooo süß! (Fassungslose Entsetzensblicke gibt es auch, wenn ich Micia oder Pippi in seinem Beisein streichle (oder der Prinz das tut)). Genauer heißt das, er reißt seine großen braunen Kulleraugen weit auf und schaut ungläubig- verletzt – oh, sooo verletzt, zutiefst! Wir müssen dann eigentlich sehr lachen, aber das kaschieren wir, indem wir ihn sofort knuddeln, abknutschen und ihm erklären, daß er der tollste, beste und süßeste Hund der Welt sei. Damit ist er meist beruhigt und zufrieden.

Juhuuu *freuwiedoof*

Gestern haben wir Juni-Urlaub oben in der zweiten Heimat gebucht, my dearies, im Saterland – ich freu mich so sehr! Jürgen, unser Vermieter, wird sich wie immer um Haus und Katzen kümmern. Der kleine Herr Sonntag fährt aber natürlich mit uns mit, zumal er von der Nachbarshündin, der süßen Malou, noch zwei Spielzeuge zurückzukriegen hat, den Löwen und einen Gummiknochen.

Ach ja, ich wollte euch noch erzählen, daß unsere Freundin Edda ihre Schmiede geschlossen und weiterverpachtet hat, an einen anderen Schmied. Im Laden macht sie derzeit Schlußverkauf, also, liebe OL’er, schnappt euch noch, was geht! (Details folgen.)

Wir werden wieder bei Heike und Johannes auf dem Bauernhöfchen  in der zu einer wunderbaren Ferienwohnung umgebauten Tenne wohnen. Sie ist gemütlich und für mich ist alles ebenerdig, also perfekt! Natürlich werden wir unser übliches Essen bei Vapiano mit Edda zelebrieren, um unsere Frendschaft zu feiern. Diesmal nehmen wir auch Tinus mit, Eddas Lebensgefährten ( ja, sie ist verliebt, das ist sooo schön! Sie zieht bald zu ihm auf seinen Hof in Ostfriesland, deshalb schließt sie gerade mit Oldenburg ab… Ik vertell jau dat noch akroot ;))

 

Highlander-Alarm bei Bärchen!

Am letzten Montag, darlings, mussten wir mit dem Mausebären mal wieder zum Tierdoc, zum Highlander. Geplant war das sowieso, weil die jährliche Impfung dran ist und er öfter „Schlitten fuhr“, also mit dem Hintern über den Boden rutschte. Das heißt, daß die Analdrüsen voll sind und ihn das quält, weil es juckt. Wir können ihm die Drüsen nicht selbst ausdrücken, leider, weil der Prinz sich das nicht zutraut und ich es mit einer Hand nicht machen kann.

Es begann am Sonntagnachmittag damit, daß der Mausebär unversehens schrille Schmerzensschreie ausstieß. Erschreckt untersuchten wir ihn, aber er saß nur da und schaute uns flehend an. Das geschah mehrere Male und wir konnten nicht erkennen, ob er sich irgendwo wehgetan hatte. Er war zu weit von mir weg, ich konnte ihm auch nicht auf die Pfote oder den Schwanz getreten haben. Als er wieder aufschrie, sahen wir, daß er den Unterkiefer bewegte (Schnauze auf und zu), dabei schrie er wieder auf. Wir trösteten ihn und während ihn der Prinz im Arm hielt, tastete ich seine Schnauze und die Lymphknoten am Hals/Kiefer ab. Er kam mir etwas warm vor, aber Fieber hatte er nicht. Er wollte sich nicht in die Schnauze gucken lassen, konnte aber weder fressen noch bellen, da er die Schnauze nur unter Schmerzen öffnen konnte. Also beschlossen wir, am Montagmorgen sofort zum Highlander zu gehen. Um Punkt zehn standen wir vor der Praxis. (Der Prinz hatte sehr schlecht geschlafen;  er kann es nicht aushalten, wenn es seinem geliebten Hund nicht gut geht.) Sobald der kleine Herr Sonntag merkte, wo wir waren, drehte er sofort ab und versuchte, zum Auto zurück zu flüchten. Das half aber nichts, er mußte sich seiner Angst stellen. Er versucht dort immer, sich zum Prinzen auf den Schoß zu flüchten, so groß ist seine Angst. Er verzog sich schließlich unter den Stuhl des Prinzen, hinter dessen Beine. Von dort aus konnte er die anderen Hunde gut beobachten (die hatten alle Angst ;)). Der Highlander war nicht da, aber seine Partnerin, die eine wunderbare Tierärztin ist. Sie schaute Herrn Sonntag in die Schnauze, konnte dort aber nichts finden außer viel Zahnstein, der den heftigen Mundgeruch („Schnauzgeruch“) erklärt, der uns manchmal schier ohnmächtig werden läßt. Das sei aber normal für sein Alter, erklärte sie. Sie tastete seinen Kiefer ebenfalls ab und fand geschwollene Lymphknoten. Vermutlich sei das Kiefergelenk entzündet, sagte sie. Etwas Temperatur hatte er auch.Schnell und geübt drückte sie ihm die Analdrüsen aus und gab ihm ganz beiläufig, ohne daß er es richtig mitbekam, eine Spritze mit einem Antibiotikum und einem Schmerzmittel. Für die Impfung (Kombi gegen Tollwut, Staupe und Parvovirose) soll er erst wieder richtig fit sein, sagte sie. Also kommt das wohl nach Ostern. Zur Belohnung für „Tapferkeit vor dem Feind“ bekam der Bär zu Hause  natürlich ein dickes Stück Fleischwurst. Apropos “Bär“: unser großer gefährlicher Kampfhund wiegt ganze 7,7 Kilo! Er war bereits zu Hause völlig schmerzfrei und es geht ihm prima. Er frißt mit gutem Appetit, und damit geht es uns natürlich auch gut. Wir sind so erleichtert! Sandra hörte zum Schluß noch sein Herz ab und sagte, da sei ein leichtes Herzgeräusch, seine linke Herzklappe schließe nicht richtig, das sei aber in seinem Alter ebenfalls ganz normal und kein Grund zur Sorge. Die kleinen Antibiotikum-Tabletten, die sie uns mitgab und von denen ereine Woche lang täglich eine nehmen soll, nun ja… die muss er leider mit Leberwurst einnehmen, das ist höchst unangenehm, aber da muß er durch. 😃 Er wird im August zwölf (schon!!!)

Also, im Laufe der nächsten Woche die Impfung und dann brauchen wir hoffentlich ganz lange keinen Tierdoc mehr!