Freitags-Füller # 25

FF

Ein Angriff enthüllt bei genauerer Analyse viel über den Angreifer selbst.

  1. Überall Fußball, Fußball, Fußball, offen gestanden behagt mir diese Situation nicht.
  2. Ich bin’s, wer bin ich, und wenn ja, wie viele?
  3. Mit meiner Reikipraxis lasse ich mich diesmal nicht beirren, ich gehe ganz einfach zurück zur Ausgangsposition.
  4.  Ich achte auf Achtsamkeit, wie der Buddha es lehrt.
  5. Ich bin im Laufe der Jahre doch sehr gelassen und frei geworden.
  6. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Piiiizzaaaaa und Rotwein , morgen habe ich geplant, das Chaos in der alten Waschküche anzugehen und Sonntag möchte ich im alten Pferdestall zumindest einen Trampelpfad durch das Chaos schlagen!

Danke schön, Barbara! (Wie immer, Barbaras Textvorgabe in normaler Schrift, meine Ergänzungen in fett.)

Wer auch füllern möchte: hier

 

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Wieder zurück!

unter Protest!

Wir kommen soeben von einem wunderbaren zweiwöchigen Urlaub in der zweiten Heimat zrück, my dearies, und ich bin nur unter schärfstem Protest mit zurückgefahren. Wir hatten absolut keine Internetverbindung auf dem Hof und  bloggen mit dem  Handy kriege ich nicht hin (keine Geduld, zu fummelig 😉

Also, es war phantastisch schön, ich erzähle noch etwas davon.

Hoffentlich habe ich mit dem zweiwöchigen Schweigen hier nun keine Leser verschreckt! 😀

Die ISS

Konnte jemand von euch sie sehen, darlings? Wir sahen sie, denn wir haben unseren Pizza- und Rotwein-Abend draußen im Hof zelebriert. Pünktlich um kurz nach 23.00 Uhr zog dann dieser sehr hell strahlende Punkt in stetigem Tempo durch den Himmel über unserem Hof. Es war sehr spannend und faszinierend, sich vorzustellen, dass dieser Punkt mit 27.000 (!) Stundenkilometern unterwegs war und in wenigen Minuten über Neuseeland zu sehen sein würde… ganz abgesehen von der Vorstellung, daß da oben Menschen drin waren, die jetzt auch zu uns hinabschauen konnten. In den 80er Jahren schaltete die esa öfter mal Stellenanzeigen für Astronauten in der ZEIT. Ich flippte dann jedes Mal aus und hätte mich zu gern beworben. Aber die Voraussetzung war und ist ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Hochschulstudium, und damit kann ich nun mal nicht dienen *g* Meine Leidenschaft für Astrophysik, Kosmologie und Raumfahrt hat sich aber gehalten, bis heute.

+++EIL+++ ISS heute Nacht zu sehen+++

Hoffentlich ist das hier noch rechtzeitig für die, die es interessiert, my dearies: Heute Nacht um 23:04 Uhr soll die ISS auf ihrer Bahn über Deutschland sichtbar sein. Sie ist heller als die Sterne und fliegt von Westen nach Osten. Diese Info fand ich vorhin im Twitterland.

Ich hoffe, ich kann sie sehen – wach bin ich dann bestimmt noch, denn wir holen heute unseren Pizza- und Rotwein-Abend von gestern nach (ich hatte gestern Abend Besuch von einer guten Reiki-Freundin und es wurde etwas später 😉

Übrigens, die Einhand-Tastatur reagiert immer noch nicht und das Tippen auf dem Laptop macht mich kirre  😀

*splash*zum Montag

Darlings,

zuerst einmal wünsche ich euch einen guten und leichten Start in die Woche! Es ist möglich, daß es hier im Blog in den nächsten Tagen etwas ruhiger wird, denn ich habe gestern Abend einen Alptraum wahr gemacht: Mal eben so, mit einer eleganten Handbewegung, ein halbes Glas Bier über beide Tastaturen gekippt – die des Laptops und über die kostbare Einhand-Tastatur. Der Gag: Es war Weizenbier mit Bananensaft, also mein geliebtes Sommergetränk, Bananenweizen. Klebrig wie Sau. Entzückend. Ich tippe das hier gerade auf der Laptop-Tastatur, denn die Einhand-Tastatur scheint tot zu sein. Jedenfalls reagiert der Lappi nicht auf sie. Das ist übel, denn die Tastatur ist sehr teuer. Für mich privat jedenfalls unerschwinglich. Die Deutsche Rentenversicherung hatte sie mir 2014 finanziert, als das Projekt der beruflichen Wiedereingliederung lief (aus der mich der zu klein geratene Abteilungsleiter rausmobbte, weil er es nicht ertrug, nur 1,62 Meter groß zu sein). Der Prinz hat sein Möglichstes versucht. Der Lappi tut’s wieder, aber er erkennt die Einhand-Tastatur nicht mehr (sie ist kompakter als eine normale Tastatur, die Tasten liegen enger beieinander.) Ich bin es nicht mehr gewöhnt, ohne sie zu tippen. Zudem hat der Lappi zu wenig Arbeitsspeicher und muss aufgerüstet werden. Wir wollen zudem am 5. Juni wieder mal für ein paar Tage in die zweite Heimat fahren. Deswegen kann es also gut sein, dass ich hier etwas stiller wird in den nächsten Tagen. (Aber ich möchte meiner armen Mutter zumindest das Gefühl geben, recht zu haben, wenn sie über mich urteilt: „Was du mit den Händen aufbaust, wirfst du mit dem Hintern wieder um!“ (Auch wenn ich Bierglas nicht mit dem Hintern über die Tastaturen gekippt habe;))

Habt eine schöne Woche, meine Lieben!

shame on me! Bad mama, BAD!

pippse_geb

Schon am 8. Mai hatte mein Pippilein, meine Pippse, mein Baby, mein kleines Batman, ihren zehnten Geburtstag, darlings, und ich hab’s nicht gebloggt! ZEHN! Jahre ist das her, daß ich von der Arbeit nach Hause kam und hier im Büro zwei nasse, schrill fiepende Fellwürstchen auf den Fliesen liegen sah, daneben einige Tropfen Blut. Eines der Fellwürstchen war schwarz, das andere gestreift, exakt wie seine Mutter, Micia. Die Würstchen fühlten sich kalt an und ich war ratlos. Rief erstmal unsere Vermieter an. Marika fuhr mich mit Micia und den Kleinen zum Highlander. Der untersuchte Micia im Nebenraum kurz und sagte: „Das sind nicht alle, da sind noch welche drin. Eines ist gerade eben noch rausgekommen.“ Er legte die zwei Würstchen an ihren Bauch. Micia begann sofort, sie zu lecken. „Sie ist eine gute Mutter, alles in Ordnung“, sagte der Highlander noch und riet mir, Micia einen ruhigen Platz und eine Rotlichtlampe zu beschaffen. Wieder zu Hause angekommen, half Marika mir, einen flachen Karton mit weichen Handtüchern zu belegen. Micia nahm das gern an und entspannte sich sofort. Aber die Wehen kamen noch einmal und unter Schmerzen preßte sie, mit einem kleinen Schrei, noch ein schwarzes Würstchen in die Welt. Dieses hatte einen großen Kopf, der Micia wohl die Schmerzen bereitet hatte. Das Kleine, das beim Highlander geboren worden war, hatte Tigerfell mit weißen Flecken, sehr hübsch. Das war Fiona. Micia ging sofort in ihrer Mutterrolle auf, war aberin den folgenden Wochen  öfter mal gestreßt und genervt von ihrer wilden Bande. Der kleine Gestreifte, den ich mit Pippi hier im Büro gefunden hatte, galoppierte immer besonders wild herum und erhielt deshalb vom Prinzen den Namen „Cowboy“. Wir hatten einige wunderbare und lustige Wochen mit „Micias schrecklichen Vier“, wie ich sie nannte. Als sie zwölf Wochen alt waren, gab ich sie schweren Herzens weg, in wirklich liebevolle Familien. Dabei zeigte sich, daß das zuletzt geborene, große Welpchen keine Katze war, wie ich vermutet hatte, sondern ein Katerchen. Julian, der Sohn meiner Freundin Christina, wollte gern eine schwarze Katze. Sie sollte „Nala“heißen, wie die Nala im „König der Löwen“. Nun ja, es war ja eine schwarze Katze da, die Kleine, die Micia hier im Büro zur Welt gebracht hatte. Aber diese Kleine hatte mein Herz bereits so gründlich durchgemangelt, daß ich mir nicht mehr vorstellen konnte, sie wegzugeben. Fiona lebte schon auf einem Stadtbauernhof in Heidelberg, bei einem sehr netten kleinen rothaarigen Mädchen namens Emma. Ich telefonierte einige Male mit Emmas Mutter, die mir gerührt erzählte, wie sehr Emma und Fiona einander liebten. Leider besteht der Kontakt nicht mehr. Der wilde Cowboy kam nach Nierstein zu Pia, die damals noch unter dem Namen „Frau Mutti“ bloggte. Er schlief bei der Jüngsten im Bett und alle verwöhnten ihn nach Strich und Faden. Die dunklen Striche in seinem Tigergesichtchen formten ein „M“, deshalb hieß er bald Martin. Inzwischen lebt er bei einem älteren Ehepaar, „Als Kind-Ersatz“, wie Pia mir sagte. Es geht ihm da wohl sehr gut.

Tja, und Julian fand sich damit ab, einen Kater zu bekommen statt einer Katze. “Dann heißt er eben Nalus!“ beschloß er. Es wurde ein gutes Leben für Nalus, der übrigens optisch von Pippi nicht zu unterscheiden war. Julian und er liebten sich hingebungsvoll, Nalus weckte sein junges Herrchen morgens, indem er ihm das Gesicht ableckte und ihm die Haare ordnete. Leider kam der Tierarzt auf die Idee, Nalus solle gegen Leukämie geimpft werden. Denn einige Wochen später erkrankte und starb Nalus genau daran. Da hat wohl die Impfung die Krankheit erst ausgelöst. (Bevor Mißverständnisse entstehen: Ich bin kein Impfgegner. Impfungen sind wichtig und retten Leben, bei Mensch und Tier. (Auch wenn Nalus‘ System damit nicht zurechtkam).

Dann brachte ich dem Prinzen vorsichtig bei, daß ich die lütte Schwatte gerne behalten wollte. Zum Glück hatte er nichts dagegen. Micia allerdings schon. In der freien Natur hätte Pippi sich schon längst ein eigenes Revier suchen müssen. So gab es in den ersten Wochen viel Streit und Kloppe zwischen den beiden. Inzwischen verstehen sie sich gut, wenn sie auch noch ab und zu fauchend aufeinander einprügeln und –beißen 😀

Das alles ist nun zehn Jahre her, und zwischen dem Pippilein und mir besteht eine sehr enge Beziehung. Sie schläft bei mir im Bett (Ich kann nicht richtig einschlafen, wenn ich ihr Gewicht nicht irgendwo spüre.) Wir können uns mit Blicken verständigen. Als sie sechs Monate alt war, ließ ich sie sterilisieren (Micia war damit dran, als die Kleinen ausgezogen waren, zu ihren neuen Familien).

Um es frei nach dem großen Meister Loriot zu sagen: „Ein Leben ohne Pippi ist denkbar, aber sinnlos.“ 😀