Siri says…Fühlst du denn.

Kürzlich hatte ich mich – was sonst nie vorkommt! – im Bett zu warm eingepackt. Haha, da muss ich selber lachen, Frau Lakritz ist es zu warm 😃

Im Halbschlaf habe ich da wohl meine riesige kuschelflauschige Überdecke mit dem Union-flag-Muster runtergeschubst. Am nächsten Morgen hatte sich der Mausebär darin eingekuschelt und schlief fest. Ich natürlich so: „aaaawwww, das ist SO süß, die kann ich ihm nicht wegnehmen!“ (Gute Ausrede, um das zwei Mal zwei Meter große Deckenmonster nicht aufheben zu müssen…) Der Pupsibär übernachtete mehrere Nächte in der Decke, so daß ich dem Prinzen verkündete, ich würde dem Bärchen noch ein Extra-Hundebett schenken, zum Ausweichen, falls es bei mir zu warm oder zu eng würde. Der Prinz fand die Idee gut, weil das Bärchen öfter aus seinem Bett flüchtet, denn der Prinz ist nicht gerade ein ruhiger Schläfer, er braucht viel Platz 😉

Wir schauten bei Tante Amazonien nach, denn ich wollte ihm noch einmal das Bett ordern, mit dem man einen Futternapf geschenkt bekommt, obwohl das ja damals ein ziemliches Drama ausgelöst hatte. Aber wir entdeckten noch welche in schöneren Farben, die auch noch günstig waren.

„Was für ein tolles Blau!“ sagte ich begeistert. „Das bestelle ich ihm!“

blau

(Foto: Produktfoto von Tante Amazonien)

Der Prinz, obwohl (oder weil?) Grafiker, mag lieber gedeckte Farben.

„Ich bestelle ihm das schicke Graue“, sagte er. Und so klickten wir uns durch.

Heute kamen sie an. Und es zeigte sich: Am falschen Ende gespart. War ja klar. Wer billig kauft, der bekommt billig. So ist das eben, für Qualität muß man zahlen. Der kleine Herr Sonntag legte sich zwar bereitwillig in das blaue Bett (paßt von der Größe her auch gut für ihn), aber es war deutlich zu sehen, daß er es nur mir zuliebe tat. Er fand es auch deutlich sichtbar doof, unbequem, Kuschelfaktor unterirdisch. Der Blauton ist wirklich so toll wie auf dem Bild, aber  das Kuschelige ist eine geschickte Lüge. Das Ding ist total dünn. Und instabil, labberig.

Ich nahm also mein Hänti.

„Siri, Nachricht an (Prinz)“.

Siri: „Was willst du (Prinz) sagen?“

Ich: „Die bestellten Hundebetten sind da, aber sie sind scheiße. Viel zu dünn. Die schicken wir zurück.“

Siri: „Die bestellten Hundebetten sind da, aber sie sind scheiße. Fühlst du denn. Die schicken wir zurück.“

Genau. Wir haben uns ausführlich beim Bärchen entschuldigt.  Er hat uns verziehen.

Der Pupsibär schläft heute Nacht wieder bei mir. Unter der Decke, in meinen Kniekehlen. Das fühlt sich dann für uns beide richtig an.

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Darf ich mal kurz angeben? :D

Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an meinen Neffen Paul, den Jungen mit dem Down-Syndrom? Der Bursche hat im Sommer die Grundschule beendet (Regelschule) und ist seit Mitte September in der fünften Klasse. Er fühlt sich da sauwohl, geht gern hin  und ist seit heute sogar  stellvertretender Klassensprecher, wie mein Bruder mir SMSte! Wir freuen uns natürlich alle wie doll und sind totaaal stolz auf Paul.

Total klar! :)

Wenn ein Presseartikel einen mir völlig unbekannten Männernamen nennt, ohne zu erklären, wer der Typ ist, aber scheinbar davon ausgeht, daß alle Leser selbstverständlich wissen, von wem die Rede ist, nehme ich einfach an, daß es sich wohl um einen Fußballspieler handelt. Und: Ich habe immer recht. Immer ;).
(Heute zum Beispiel: ein Kevin Großkreuz (?), bei Spiegel Online.)

Waahaahaa

Hier sitze ich und lese vor dem Heiamachen noch etwas Twitter, my dearies. Ich lache Tränen, denn ich bin auf Tweets mit dem herrlichen hashtag

#BadJokeFriday 

gestoßen. Ich liebe Wortspiele, je blöder und schlechter der Witz, desto besser!  Viel Spaß damit und habt einen schönen Sonntag! (Wir haben Briefwahl gemacht und werden morgen genüßlich „indoor faulenzgenießen“ 😉

Et kütt

wieder mehr hier im Blog, ihr Lieben, so bald ich es hinkriege. Zur Zeit mache ich gute Fortschritte in der Heilung, was allerdings auch bedeutet, daß ich viel müde bin, denn die Reha-Trainingseinheiten sind ganz schön hart 😉 Aber ich will nicht jammern – ich freue mich ja, daß ich Fortschritte sehen kann.  Da ist es auch ok, daß ich ein größeres Schlafbedürfnis habe und weniger zum Bloggen komme.

Übrigens: Zur Unterstützung des linken Beines beim Gehen bekomme ich möglicherweise bald diese Orthese – Details erkläre ich noch. Sie würde mir vieles erleichtern, zumal sie auf meine Bedürfnisse angepaßt wird. Bitte haltet mir die Daumen, daß  die Krankenkasse mitmacht! Danke! ( Ich kann sie wohl in Blau bekommen *’freu* 😀 )

Und da ist sie wieder…

… die „Frau Lakritze jammert über die Kälte“ – Zeit, my dearies… der Hörbscht ist hier sehr plötzlich mit kalten Temperaturen eingebrochen, die vor allem die Abendgassi-Runden mit dem kleinen Herrn Sonntag für mich unerfreulich ungemütlich machen.

Ehrlich gesagt, hatte ich dieses Jahr gar nicht erst die Winter-Bettdecke gegen die Sommerdecke ausgetauscht. 😉 Und auch die Körnerkissen sind geblieben über die kurze Kälte-Auszeit, die vorgeflunkert hatte, sie sei ein Sommer. (Paxianer schrieb mir kürzlich mal, der Sommer sei so kurz gewesen, dass sie kaum Zeit gehabt habe, darin anzukommen. Well said, Paxi! Genauso ist es mir ergangen, und nun finde ich mich dabei, wie ich meine Vorräte an langer Ski-Unterwäsche, Schals und dicken Kniestrümpfen und Socken überprüfe. Ich werde meine Schwesti fragen, ob sie noch ein, zwei Körnerkissen für mich übrig hat, damit ich für die Nächte des kommenden halben Jahres gerüstet bin. 😃

Nun, immerhin strahlt hier gerade die Sonne und es steht ein Spaziergang mit Herrn Sonntag ins Nachbardorf an, auf einen Latte Macchiato im Eiscafé.

Morgen sind wir bei Brüderchen im Schwäbischen – die kleine Schwester von SuperPaul kommt in die Schule (OMG #ichwerdealt)

Wie ist das bei euch – herbstelt es? Und freut ihr euch?

After *****? Party

Müüüde. Gerade heimgekommen von der After Work Party der örtlichen CDU-Gruppe, die diese heute auf dem Rathausvorplatz abhält. Für mich war es eine „After Zahnarzt Party“, denn heute Morgen verlor ich beim Frühstück eine Brücke, die im rechten Unterkiefer  eine Lücke dort geschlossen hatte, wo mir vor Jahren mal ein Backenzahn gezogen werden mußte. Zum Glück bekam ich noch einen Termin bei dem großartigen und sehr feinfühligen Zahnarzt im Nachbardorf. Dieser eröffnete mir, daß einer der Zähne unter der Brücke „nur noch Matsch“ sei.

„oha“, sagte ich. „Ziehen?“

„Hm-hm“, nickte er. „So schnell wie möglich.“

Also: am kommenden Dienstag um 17.30 rupft er mir den Zahn raus 😉

Auf dem Rückweg stoppten wir am Rathaus, weil wir bereits im Heranfahren einen guten Schwung bekannter Gesichter sahen, und hockten uns in den Kreis dazu. Da ich mit dem immer noch schwerfälligen linken Bein noch etwas Probleme habe, auf Bierzeltbänken zu sitzen, holte unser Freund Peter (der am 24. hoffentlich die Wahl zum Ortsvorsteher gewinnt) mir einen bequemen Stuhl aus dem Sitzungszimmer des Rathauses, zum großen Gelächter der Truppe. Wir tranken leckere Bowle, genossen Knabber-Snacks, planten Details zu Peters Wagen für den Kerwe-Umzug am nächsten Wochenende und lachten überhaupt sehr viel und wunderbar albern. Und jetzt bin ich herrlich müde und freue mich sowas von überhaupt nicht auf Dienstag. Aber: wird schon nicht so wild.