76 Jahre alt

wäre er heute geworden: Mein Vater. Das Foto ist von 1974 und ist auf Ibiza entstanden. Als ich ihn damals  bat, das Foto behalten zu dürfen, sagte er lachend: „Aber wenn du es mal jemandem zeigst, sag‘ auf jeden Fall, daß der Wind das Hemd aufgebauscht hatte! Mein Bauch ist die dunkle Linie unter dem Hemd!“ Ja, er war schon etwas eitel, konnte sich damit aber gut selbst durch den Kakao ziehen. Es war immer lustig mit ihm, vor allem, wenn es um Spanien ging, dem Heimatland seiner Seele. Dann lebte er auf und war voller Energie und Kraft. Übrigens: Er schenkte mir mal eine Cassette (erinnert ihr euch noch an Cassetten?)  von Julio Iglesias. Und denen , die sich jetzt mit Entsetzensschreien abwenden, kann ich nur sagen: Von und mit Julio habe ich gelernt, besseres Spanisch zu sprechen. Denn er singt sehr gutes, deutliches und gepflegtes Spanisch. Perfekt für Aussprache- und Vokabeltraining!

ok, Leute, ich ziehe dann mal weiter, „mein Vaterbild zurechtschnitzen“, „Weil ich das so brauche“. (Ja, Dr. Beverly Hofstadter gehört zu meiner unmittelbaren Familie, mit all ihrer Liebe, Sensibilität und ihrem Feingefühl. 😉 )

Heute Abend werde ich wohl die dritte Outlander-Staffel fertigschauen, mit Eis auf dem Sofa (die vierte Staffel ist bei Prime schon online, aber noch kostenpflichtig. *Augenrollgeräusch*

 

udo ibiza

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Off we go then, Gromit

… und wir steigen nicht in unsere Rakete, darlings, sondern begnügen uns mit unserem treuen kleinen Nissan Note 😉 auch die crackers haben wir nicht vergessen 😀

Unser höchsteigener kleiner „Gromit“ spürt schon die Aufbruchstimmung und ist hibbelig.

Habt ein wunderbares, hyggeliges Weihnachtsfest und rutscht mir gut rüber in ein glückliches 2019! Danke, daß ihr mich auch dieses Jahr wieder so liebevoll begleitet habt!

*Rundum-umarmgeräusch*

A walk down Memory Lane

Das Aufräum- und Entrümpelungs- Drama, das wir nun seit über einem Jahr hier durchziehen, my darlings, hat mir kürzlich einige sehr schöne Momente beschert.

Da gingen wir nämlich mutig an die ehemalige Waschküche. Nachdem ich im Sommer 2011 meine Praxis im Schloß Herrnsheim geschlossen hatte, hatten wir die Möbel und allen Kram in Kisten hier zu Hause in der früheren Waschküche und im früheren Kuhstall gelagert. Zum Glück störte das unseren Vermieter nicht. Nun, der größte Brocken, die kleine Einbau-Teeküche, war schnell verkauft. Ein hiesiger Unternehmer kaufte sie für seine Angestellten. Kürzlich gingen wir die Kartons und Kisten mit „Zeugs“ an. Ein wenig fürchtete ich, ich könne dabei traurig werden, und wollte nicht so recht herangehen. Aber es wurde freudiger und spannender, als ich gedacht hatte. Allein die Bücher, die zum Vorschein kamen – fantastisch! Lauter Bücher über Reiki, Pranic Healing, Heilpflanzen, systemische Arbeit und weitere Schätze, deren Existenz ich beinahe vergessen hatte. Mein Stethoskop und der Reflexhammer, DVDs mit interaktivem Prüfungstraining für den Heilpraktiker, eine Buchhaltungssoftware… Es war eine wahre Bonanza. Das Beste war aber: Ich war gar nicht traurig – im Gegenteil. Bei jedem Teil, das ich in die Hand nahm, kamen gute Erinnerungen hoch und mir wurde jedes Mal warm ums Herz. Das Kaffeeservice, das ich mal als ein Werbegeschenk bekommen und gleich in die Praxisküche geräumt hatte, war bereits ins Sozialkaufhaus gewandert (das hatte der Prinz im Zuge unseres Minimalismus-Experimentes erledigt). Es kamen auch Sachen zum Vorschein, deren Existenz ich schon fast vergessen hatte – so wußte ich gar nicht mehr, daß ich einen mobilen kleinen Messestand besitze, der zusammengelegt in einen Trolley paßt! Ein Werbe-Aufsteller (so einer in A-Form) tauchte ebenfalls aus einer Ecke auf. Eine Werbeflagge und ein roll-up mit meinem Logo habe ich auch noch entdeckt, zusammen mit etlichen Prospekthaltern und vielen Prospekten und Flyern, die mir alle der Prinz entworfen hatte. Je mehr alte Schätze aus den Kisten zum Vorschein kamen, desto mehr schöne Erinnerungen an die Zeit im Schloß tauchten auf.

Zuletzt saßen wir draußen im Hof in der Sonne und fragten uns lächelnd: “Weißt du noch…?“ Und ich fühlte mich richtig gut, denn all diese Dinge machten mir klar: Ich hatte mir da etwas Großartiges aufgebaut, allein und nebenberuflich. Gut, es hatte wirtschaftlich nicht lange funktioniert, aber ich war ja auch ohne geschäftliche Erfahrung herangegangen. Und die Jahre, in denen die Praxis sich gehalten hatte, waren eine tolle Zeit für mich. Ich kann trotzdem stolz auf mich sein und bin es auch. Ich hatte Hilfe und Unterstützung von lieben Menschen, die mir die Freude gönnten. Kurz: Es war eine wunderbare Zeit. Ich muß ich nicht dafür schämen, daß es nicht geklappt hat – ich kann stolz darauf sein, dieser Idee Leben eingehaucht zu haben – das war mutig.

Zur Zeit sind wir dabei, unseren Kram zu sichten, der sich im früheren Pferdestall angesammelt hat. 😀 – ich bin gespannt!

Iiiiih! Geh wech!

Habt ihr eigentlich auch so gewisse „Haß-Sachen“, die ihr auf den Tod nicht ausstehen könnt, my dearies? In meinem Fall führt das manchmal zu Irritation bei anderen Menschen. Zum Beispiel bin ich ja nicht so schnell beim Gehen.

Da ich beim Gehen unbewußt mehr Gewicht auf das aktive rechte Bein verlagere, drückt das die Zehen vorne kräftig in die Schuhspitze hinein. Das wiederum führt zu ständigem Druck auf die Zehennägel, die deswegen gern einwachsen. Das tut sauweh. Und da ich meine Zehennägel nicht mehr wie früher selbst schneiden und pflegen kann (eine Hand muss dazu den Zeh halten, während die andere mit der Zange den Nagel kürzt), habe ich mich vor längerer Zeit auf die Suche nach einer Fußpflegerin gemacht, die Hausbesuche anbietet. Ergebnis: Es gibt etliche Fußpflegerinnen in und um Worms, aber am Telefon erklärten sie mir entweder gleich, daß sie Hausbesuche nicht anböten oder sie schienen verblüfft, daß ich so etwas Aufwendiges erwartete, da klang das „Nein“ dann eher leicht empört oder beleidigt.

Das lustigste Erlebnis meiner Suche hatte ich allerdings hier bei uns im Dorf: Auf einer unserer Abendgassi-Runden war mir an einem Haus im Dorf (ganz in unserer Nähe) das Schild einer Fußpflegepraxis aufgefallen. Ich merkte mir den Namen und rief auch dort an.

Auf meine Frage nach Hausbesuchen sagte die Frau, auch leicht empört-beleidigt ob meiner Unverschämtheit: “Nainn. Wirr bittänn kaine Hausbäsuchä ann.“ Ich verabschiedete mich vom gefühlten russischen Kasernenhof und legte auf. Kurz darauf bekam ich einen Rückruf aus dieser Praxis. Es war die deutsche Inhaberin. Offenbar hatte ihr russischer Oberfeldwebel ihr empört von meinem Anruf und meinen unmöglichen Ansprüchen erzählt und sie versuchte nun, den fauxpas noch schnell auszubügeln, damit die Kohle ihr nicht entginge. Sie erklärte mir freundlich, daß sie „eine Ausnahme machen“ und zu mir nach Hause kommen könne. Ich freute mich und fragte, was die Fußpflege koste. Antwort: „50 Euro, mit Anfahrt.“ Sie hatte tatsächlich ein Problem damit, zu begreifen,daß mein Budget das nicht packt und ich keinen Termin mit ihr machen wollte…

Außerdem: „mit Anfahrt“- WTF?!?! Wir sind im gleichen Dorf! Leider reagierte ich nicht schnell genug, um ihr das klarzumachen. Allerdings machte ich mir später  den Spaß, bei Tante Google die Entfernung zu checken. Ergebnis: Von Haustür zu Haustür sind es exakt 1000 Meter.  Suuuper Kundenservice.

Kurz darauf erzählte ich die Geschichte Annika, unserer mobilen Friseurin, die auch ins Haus kommt. Es zeigte sich, daß Annika eine Fußpflegerin im Freundeskreis hat, die in Worms wohnt und auch ins Haus kommt. Diese war einige Male hier und das lief immer ganz prima. Inzwischen hat sie ihr eigenes Studio eröffnet und daher  weniger Zeit. So betreut mich inzwischen ihre Schwägerin, mit der ich ebenfalls supergut auskomme. Sie hat Verständnis dafür, daß ich an den Füßen überempfindlich bin und der Fußpflegekram für mich eher Folter als Genuß ist. Gut, ab und zu wächst ein Nagel mal ein, da muß sie mir wehtun, das geht nicht anders. Das bringt die Behinderung nun mal mit sich. Zum Schluß reibt sie die Füße noch mit einem Pflegeschaum ein, aber den massiert sie nicht mit den Fingerspitzen ein ( HORROR!), sondern reibt ihn mit der flachen Hand leicht auf die Fußsohle. Links habe ich eh kaum Gefühl im Fuß, da ist es egal. Meine Freundin Iris versteht das gar nicht, daß mir zum Beispiel beim bloßen Gedanken an eine Fußmassage sämtliche Haare zu Berge stehen – uuuuuaaahh! Gruuselig! Für Iris ist das ein Genuß. Sie macht sogar extra dafür Termine!

Was auch schwierig für mich ist: Wenn mir jemand auf dem Kopf rumpackt, also Friseurtermine.

Meine Oma ging sehr gerne zum Friseur. Sie liebte vor allem das Haarewaschen, wenn die Friseurin ihr die Kopfhaut massierte. Ich habe das immer gehaßt. Mit Annika ist das jetzt viel besser: Ich wasche ja die Haare sowieso immer morgens beim Duschen. Annika sprüht sie vor dem Schneiden nur nochmal mit Wasser ein, damit sie naß sind. Sie fummelt mir nicht unnötig auf dem Kopf rum (was ich eh nicht ausstehen kann), sondern schneidet zackig und geübt die Haare ab. Der Prinz, der nach mir dran ist, macht derweil Espresso. So überstehe ich das verhaßte Prozedere ganz gut, denn wir erzählen und lachen viel dabei. Und ich muß den Kopf nicht rückwärts in so ein blödes Waschbecken ablegen und mir alle Nackenmuskeln verspannen. Mir läuft kein Wasser in die Ohren – großer Vorteil!

Das Allerschlimmste muß ich zum Glück gar nicht mitmachen, weil es nicht wirklich nötig ist: Gesichtsmassage/Kosmetik-Gedöns. Vor etlichen Jahren schenkte mir einmal die Frau meines damaligen Reikilehrers einen Gutschein für eine Gesichtsmassage in ihrem Stamm-Kosmetikstudio. Das war eine lieb gemeinte Geste, deswegen ging ich hin. Es war eine gräßliche Erfahrung! Die Kosmetikerin rieb und patschte mir im Gesicht herum, es war nur furchtbar, ich wollte weg. Alles im Radius von 30 Zentimetern um den Körper herum ist Intimzone, darin hat niemand was zu suchen! (Ausnahmen sind bei mir natürlich meine beiden Jungs (der Prinz und der kleine Herr Sonntag). Bis heute darf mir nur der Prinz ins Gesicht fassen (und das Pippilein, wenn sie Frühstück möchte :D) Annika gilt inzwischen als Freundin, und sie versteht mich und respektiert, daß ich mich beim Haareschneiden unwohl fühle. Daher akzeptiere ich das bei ihr auch. Ansonsten möchte ich nicht einfach so angefaßt werden. Wie ist das bei euch?

Leckere Geschenke

Vorgestern hatten wir einen gemütlichen Abend, darlings. Peter, unser Ortsvorsteher, und seine Lebensgefährtin hatten uns zu sich eingeladen, zu einem gemütlichen Abend auf der Terrasse.

Die zwei sind gerade von einem Südfrankreich-Urlaub zurückgekommen und hatten uns etwas mitgebracht, das sie uns überreichen wollten.

Um Pfingsten herum hatte unser Dorf sein 1.225. Jubiläum gefeiert, kurz danach wurde Peter 50 Jahre alt. Da das Wetter warm und sonnig war, hatte er sich kurzerhand eines der Festzelte von der 1.225-Jahr-Feier reserviert, die noch auf dem Sportplatz standen. Der Prinz und ich waren uns nicht sicher, was wir ihm schenken könnten, so fragte ich einfach M., Peters Schwester, die zufällig auch eine Kollegin des Prinzen ist. M. und ich verstehen uns sehr gut und hängen öfter mal miteinander ab, vorwiegend in der Eisdiele bei Esther und Alessio 😉 M. verriet uns, daß Peter und seine Gefährtin leidenschaftliche Wohnmobilisten seien. Das war ein guter Tipp, so suchten wir beim Buchhändlerfreund einen kleinen Bildband über Wohnmobilreisen in Europa heraus, den wir Peter bei der Geburtstagsfeier überreichten. Er freute sich sehr. Kurz danach feierte M. Ihren 60. Geburtstag. Da sie, wie ihr „kleiner“ Bruder, in unserer Straße wohnt (unten, am Anfang), konnte ich bequem mit Olli hinrolli-en 😉  Eine weitere Kollegin des Prinzen, E, begleitete mich zusammen mit ihrem Mann dorthin (diese beiden laden uns öfter zum Essen o.ä. in ihren Wohnwagen ein, der auf einem Campingplatz am Rhein steht). Auch mit dieser Kollegin bin ich hin und wieder in der Eisdiele anzutreffen 😀 ). Bei M.s Geburtstagsfeier waren natürlich auch Peter und seine Gefährtin (die im Dorf den liebevollen Spitznamen “First Lady“ hat) anwesend. Sie erzählten uns, daß sie einen Urlaub in Südfrankreich planten, in der Provence. Der Prinz und ich gerieten gleich ins Schwärmen, denn in der Camargue haben wir mal zwei wunderschöne Urlaube verbracht. Wir rieten ihnen, unbedingt am Donnerstag den Wochenmarkt in Arles zu besuchen und dort Salami zu kaufen, die die Bauern dort in zahllosen Varianten selbst herstellen – Ente,(meine liebste) und andere Tiere, zum Beispiel Esel (schmeckt leider sehr gut, dafür schmeckt die vom Stier widerlich streng!), außerdem mit verschiedenen leckeren Zutaten wie Nüssen, Kastanien, Pistazien,etc…. Ein Traum! Außerdem beschrieben wir ihnen, wo in Arles das „Café La Nuit“ und die alte Klappbrücke aus Van Goghs berühmten Gemälden zu finden sind (das schafften sie aber zeitlich nicht mehr). Jedenfalls teilen sie nun unsere Leidenschaft für die Camargue, deshalb wollten sie uns mit leckeren Andenken beschenken: Sie brachten uns eine Flasche Rotwein, eine Flasche Olivenöl und eine Salami aus Arles mit (Sorte noch unbekannt 😉 )

Wir saßen gemütlich einige Stunden auf der Terrasse und redeten über Gott und die Welt (ich mit zwei Jacken, da es gerade mal 16 Grad waren). Wir lachten viel und deswegen fiel mir kaum auf, wie viel von dem köstlichen Rosé ich trank, den Peter von einem der Winzer hier im Dorf bezieht. Er hatte auch neuen Wein da, den ich ebenfalls probieren mußte. (Ich liebe neuen Wein!) Ich war überrascht, als ich vom Tisch aufstand, weil wir zu unserem Bärchen nach Hause wollten: Ich hatte kaum Gleichgewicht, so daß der Prinz mich an der Hand zu Olli führte 😀 (Das war übrigens eine Ausnahme – ich trinke meist Wasser oder Saftschorle, da ich wegen der Epilepsie-Medikamente mit Alkohol aufpassen muß. Aber inzwischen habe ich gelernt, wieviel noch ok ist bzw. wann ich umsteigen sollte auf Wasser etc.) Das war mal ein richtig schöner Abend *hach*, und Peter und Petra wollen das baldmöglichst wiederholen. (Na, gerne!)

Nu geiht dat los!

Hello sweetings,

vorgestern abend führte uns unser Gassi-Weg mit dem kleinen Herrn Sonntag wie immer am Garten unserer Vermieter vorbei. Freudig bellend stürmten Ronja, Emma, Sheila und Smilla, ihre Hundemädels, an den Zaun, um Herrn Sonntag zu begrüßen und sich von uns durch den Zaun knuddeln zu lassen. Marika und Jürgen gesellten sich dazu und wir hatten einen netten Klönschnack über‘n Zaun. Ihr neues Enkelkind ist zuckersüß (obwohl ich mit Babies eigentlich nur wenig anfangen kann). Der Kleine ist hellwach, aufmerksam und sehr „gesprächig“. 😉

Wir erzählten den dreien von unserem lüttje Huus. Sie freuten sich rührend für uns. Der Prinz holte sich bei Jürgen gleich mal Tipps zum Thema Rasenmäher, denn wir haben da oben 600 Quadratmeter Wiese, die regelmäßig Arbeitseinsatz fordern werden. Das Grundstück unserer Vermieter hier ist etwa fünfmal so groß und Jürgen hat einen Aufsitzmäher, von dem er dem Prinzen aber abriet. (Es wird wohl ein Benzinmäher werden, Hauptsache, ich kann ihn ebenfalls bedienen.) Wir boten ihnen natürlich an, das lüttje Huus mal für Ferien zu nutzen, aber das brauchen sie gar nicht, da sie ein Wohnmobil haben (Jürgen hat einen kleineren Bus umgebaut). Der kleine Herr Sonntag bellte die ganze Zeit – er haßt es, wenn wir nur rumstehen und reden, er möchte laufen!

Also, am nächsten Samstag, am 15. September, ist die Schlüsselübergabe in

woschild

dann gehört das lüttje Huus offiziell uns. \o/ Wir bleiben noch einige Tage und Nächte da (obwohl das heißt, hier die Kerwe zu verpassen), um ein Gefühl für das Haus zu bekommen und zu schauen, ob der Alltag reibungslos abläuft oder es irgendwo hakt, weil etwas fehlt. Die Vorbesitzerin hat schon angekündigt, daß sie den Eßtisch und die Stühle dazu nun doch mitnehmen will. Und da wir ja auch irgendwo frühstücken und überhaupt essen möchten, waren wir am letzten Samstag (ja, Samstag! Total beknackt!) bei IKEA, um einen gemütlichen Tisch mit passenden Stühlen zu finden. Das klappte auch prima.Was wieder nicht klappte, war die Beantwortung der Frage, warum so viele Eltern ausgerechnet Samstags mit ihren übermüdeten und völlig überreizten Kleinkindern zu Ikea gehen. Der Prinz hatte mich die ganze Zeit in einem Leih-Rollstuhl durch die Gänge geschoben, da wir vergessen hatten, Olli ins Auto zu packen. Wieder geschoben zu werden, war ein komisches Gefühl für mich, wie früher in der Klinik, mir wurde ein wenig übel, wie im Auto, wenn ich hinten mitfahren muß. Daher war ich nach einer Weile ebenfalls ziemlich müde, so ließen wir uns im Restaurant zu Kaffee und Mandeltorte nieder (Ja, diese eklige Igitt-Mandeltorte von Ikea, schrecklich, oder ? 😉 )

Der Prinz plant, nach der Schlüsselübergabe gleich zum Oldenburger Ikea zu düsen und den Tisch zu besorgen, den wir am letzten Samstag in Mannheim ausgesucht haben. Damit ist ein gemütliches Frühstück am Sonntag gesichert 😀 Dann wollen wir mal rundum bei den Nachbarn klingeln und uns vorstellen. Eine Nachbarin kennen wir schon, Frau B., eine sehr herzliche und fröhliche Rentnerin, die natürlich jeden im Dorf kennt und uns sicher Tipps wird geben können, wenn wir zum Beispiel mal einen Handwerker brauchen (das kann Tinus aber auch.)

Jedenfalls sind wir sehr gespannt, wie sich ein normaler Alltag im lüttje Huus anfühlen wird (ein bißchen aufgeregt sind wir schon…) Jürgen ist wie immer der Wächter über das Haus und die Futterschüsseln unserer Chefin und der Pippse 😀 Ich berichte dann, sobald wir zurück sind 😀