Was Schönes in der Post

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Foto (c): guardiangelcollection

Das Foto zeigt den Rücken des Shirts.

Gibt es bei guardianangelcollection.com, in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Texten. Der Kundenservice ist großartig, ich bin begeistert von der Firma.

Erst bei der Bestellbestätigung per Mail sah ich, daß ich versehentlich Größe S statt M bestellt hatte. Ich fragte per Mail zurück, ob das noch zu ändern sei. War kein Problem. Julie, die mich betreute, ist sehr nett und zuvorkommend. Große Empfehlung!

Wieder zurück (ungern!)

Wir hatten, wie viele andre auch, den Feiertag für ein langes Wochenende oben in der zweiten Heimat genutzt, darlings (Bericht und Fotos folgen!) Es war soooooo schön – der kleine Herr Sonntag, der ja eigentlich ein „Iiih , das ist nass!“ – Hund ist, traute sich am Hundestrand in Norddeich sogar ins Wattenmeer! (Bis zum Bauchnabel 😊 ) Heute (Montagabend) sind wir naßgeschwitzt zurückgekehrt, nach gut sechs Stunden bei über 30 Grad im Auto (hechel).

Morgen soll es noch wärmer werden, meine Ergotherapeutin hat mir „hitzefrei“ gegeben, da kann ich in Ruhe einen kleinen Bericht schreiben (Obwohl ich gar nicht sicher bin, ob hier überhaupt noch jemand mitliest, nach der langen Pause, die ich gemacht habe?)  😃

Na, sehe ich ja dann – also, bis morgen!

Ingrid, noch einmal…

Heute ist der neunte Juni und damit der Geburtstag meiner unbekannten Tante Ingrid – einer Tante, die ich nie kennenlernte, weil sie schon als Baby starb. Von ihrer kurzen Existenz weiß ich nur durch die Erzählungen meiner Oma. Ingrids kurze, aber wehmütige Geschichte habe ich in diesem Blogbeitrag festgehalten.

Ich hätte meine Tante Ingrid gern kennengelernt. Sie wäre heute wohl etwas über Mitte 70 Jahre alt. Interessantes Detail am Rande: Der jüngste Bruder meiner Mutter heiratete später eine Frau namens Ingrid. Oma freute sich zunächst sehr, weil sie, wie sie sagte, nun doch noch eine Tochter mit dem Namen Ingrid bekommen hatte. Leider kühlte sich das Verhältnis zum Schluß sehr ab, weil sich meine angeheiratete Tante als charakterlich „ziemlich daneben“ herausstellte und sehr hart, kalt und gemein gegenüber Oma und Opa wurde (typischer Familienkram, wie es ihn überall gibt, ich belästige euch damit nicht.)

Jedenfalls – heute ist Ingrids Geburtstag, ich denke an sie und zünde ein Kerzchen für sie an. Ich spreche mit ihr und überlege, was für ein Mensch  sie wohl geworden wäre und ob wir uns heute wohl gut verstehen würden…)

Gibt es so eine Geschichte auch in eurer Familie?  Mögt ihr sie erzählen? In eurem Blog (wenn vorhanden) oder hier in den Kommentaren?

Endlich: Paxianers Besuch bei uns!

Mennoooooooo… gut fünf  Wochen lang nicht mehr richtig gebloggt! Ich faule Socke 😃 😃 😃

Im Grunde habe ich diese herrlich ruhigen Wochen damit verbracht, das zunehmend schöne Wetter und die Stille der ersten zaghaften Sommertage zu genießen, meine Reha-Trainingseinheiten zu absolvieren („Werde jeden Tag um ein Prozent besser“) und Ideen für die kommenden Monate zu sammeln (mir geht schon wieder so viel im Kopf rum, daß ich kaum still bleiben kann 😉 ).

Zudem zehre ich immer noch vom Paxianer-Besuch-Wochenende – das war sooo toll! ❤ ❤ ❤

Paxianer (vom gleichnamigen Blog) kam am Freitag, den 28. April hier an und blieb bis Sonntag. Das war ein klasse Wochenende! Erst als wir auf dem Bahnsteig warteten und der Zug einfuhr, wurde mir klar, daß ich gar nicht wußte, wie sie aussieht. Wir „kannten“ uns bis dahin nur per Mail und WhatsApp. Daß wir uns mögen und die Wellenlänge zwischen uns stimmt, war schon länger klar. Aber welche der vielen Frauen auf dem Bahnsteig war sie? Das wurde deutlich, als aus einiger Entfernung eine heftig winkende junge Frau mit Rollkoffer auf uns zulief. Ich habe keine Ahnung, warum ich nach einer Frau mit blonden schulterlangen Haren gesucht hatte, denn Paxianer hat die gleiche Frisur wie ich: straßenköterblond   brünett und kurzhaarig 😃 😃

Erkannt hatte sie uns – logo! – daran, daß der kleine Herr Sonntag mit uns auf sie wartete. Wir begrüßten uns begeistert und hatten uns gleich eine Menge zu erzählen, während wir zum Auto liefen. Zu allererst fuhren wir mal nach Hause, damit Paxianer zur Ruhe kommen konnte nach ihren drei Stunden im Zug. Nachdem wir beim Thai-Imbiß etwas „Futterage“ (Opas Wortschöpfung) bestellt hatten, nahm Micia den Gast in Augenschein. Die Chefin über alles stellte sofort fest, daß sie es hier mit einer gut trainierten, erfahrenen Katzenkraulerin zu tun hatte und gab ihr placet, daßPaxi bleiben dürfe.Die Chefin ist ja eher eine distanziertere Katze, gar nicht „touchy-feely“ wie das Pippilein. Um so  schöner fand ich es, daß sie Paxianer ganz schnell ins Herz schloß (das geschah ganz auf Gegenseitigkeit). Den Freitagabend  verbrachten wir mit Quatschen, Lachen und ein bißchen Essen. Genial war: Paxi brachte mir bei, wie man „ Pokémon GO“ spielt! Sie half mir, die App herunterzuladen und zeigte mir dann, wie man die kleinen Viecher fängt und Punkte sammelt. Machte Spaß – zumal Alfreds Schmiede nebenan einer der „Pokéstops“ hier im Dorf ist, also eine Stelle, an der man seine Ball-Vorräte auffüllen und weitere Punkte sammeln kann.

A propos Bälle: Der kleine Herr Sonntag hat von Paxianer ein suuupertolles Geschenk abgestaubt: einen erratischen Ball, also einen Ball, der unvorhersehbar und unkontrolliert springt, wenn man ihn wirft. Das liegt an seiner besonderen Form:

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Foto (c) Zooplus

Es ist ja immer wieder sehr rührend zu sehen, wie der Kleine sich über ein Geschenk freuen kann, aber seine Begeisterung über den Ball unterhielt uns den ganzen Abend lang ❤ ❤ ❤

Er fand schnell heraus, daß er für diesen Ball gar keine Menschen zum Werfen braucht: es reicht, den Ball in die Schnauze zu nehmen, den Kopf zu heben und den Ball aus möglichst hoher Höhe fallen zu lassen. Auf den Fliesen hopst dieser dann etwas  herum, das reicht dem kleinen Herrn Sonntag.  Er ist da recht bescheiden: wenn er zwei, drei Meter hinter etwas herlaufen kann, das sich bewegt, ist er schon zufrieden. (Seine frühere Besitzerin hat ihn oft abgeschoben, um Zeit für sich zu haben, daher ist er froh über jede Aufmerksamkeit.)

Nicht nur Herr Sonntag, auch ich bekam etwas geschonken an diesem Abend: Paxianer hatte auf einem Büchermarkt einen Shakespeare-Roman(„Shakespeare’s lost Kingdom“)  entdeckt, ein Buch über Gesteine und  einen wunderbar gezeichneten, geheimnisvoll-spannenden und poetischen Comic: „Dreamwalker“ von Isobelle Carmody. Danke, Paxi!!!

Am Samstag Morgen weckte mich schon der Kaffeeduft. Am Frühstückstisch saßen auch Micia und Pippilein, denn Paxianer hatte sie natürlich ebenfalls mit Geschenken bedacht: kleine Packungen mit hauchfein geschnittenen Scheibchen von Fleisch-Stücken von Lamm, Huhn und Ente, also praktisch getrocknetes Carpaccio. Die Damen waren sehr angetan (Micia so zu mir: “Hab ich doch gesagt, die kann gerne hierbleiben!“ 😃 )

Paxianer trug ein T-Shirt, das mir als London-Fan auf Anhieb gefiel: Ein  geflocktes Tower-Bridge-Motiv! *hach*

Naxh dem Frühstück zeigten wir Paxianer das Dorf. Dem kleinen Herrn Sonntag war schon klar, daß ein Gassi- Gang geplant war, denn der Prinz saß ja mit am Frühstückstisch. Dann weiß er immer: „Papa“ bleibt zu Hause und  längeres Gassi steht an! Paxianer zeigte mir unterwegs, wie man das mit dem Pokémons macht und wie man Punkte sammeln kann. Macht voll Spaß! 😃

Der Prinz mußte nachmittags zu einer Veranstaltung, für die er sein Kommen zugesagt hatte, bevor wir wußten, daß Paxi uns besuchen wollte,und verzog sich. Paxi und ich machten es uns in meinem „Abhäng-Zimmer“ vor dem Fernseher gemütlich und schauten uns den erstenTeil der BBCDoku    „Living with Alzheimer’s“an, die Terry Pratchett eine Weile vor seinem Tod mit dem BBC-Team gedreht hatte. Als der Prinz zurück war, schleppten wir Paxianer nach Offstein ab. Wir hatten den finsteren Plan, sie zum Eisessen bei Esther und Alessio zu zwingen .  Sie fügte sich tapfer in ihr grausames Schicksal, das muß man ihr zugestehen! Eine mutige Frau 😉 !

Wieder weckte mich am nächsten Morgen der Kaffeeduft (könnt‘ ich mich dran gewöhnen 😉 ) und es blieb nicht mehr viel Zeit, bevor Paxianers Zug sie uns wieder entführen würde… sie hatte aber noch gar nichts von Worms selbst gesehen ( Nicht, daß es besonders viel Aufregendes zu sehen gäbe…just saying 😉 )

Der Wind war eklig kalt, wir gönnten uns zum Aufwärmen noch etwas Kaffee und Kuchen, bevor wir zum Bahnhof  aufbrachen. Der Abschied war kurz, da wir sehr pünktlich waren und nicht auf den Zug warten mußten. Dann war sie weg und wir waren etwas wehmütig…. Wir vier haben uns so gut verstanden und paßten so gut zusammen, daß wir sogar erwogen, daß Paxianer doch zu uns ziehen könnte… Micia und Herr Sonntag fanden das Gedankenspiel klasse und waren sehr dafür, daß wir diese Idee umsetzen. Nun, wir arbeiten dran…  😃

Übrigens traf kurz nach Paxis Abreise schon ein Paket von ihr ein, das unter anderem  das gleiche Towerbridge-Shirt enthielt, das ich an ihr so bewundert hatte!  Ich gab mich so sehr gefreut! Danke, Paxi! ❤

Jetzt wird aber wieder regelmäßiger gebloggt, klar, Frau Lakritz?! Jawoll, Ma’m! *salutiert*

 

 

 

 

Spaß mit Flaggen -ääh, Spam!

In den letzten zwei Wochen fühle ich mich wie zu meinen Anfängerzeiten im Internet, darlings, denn es schlagen riesige Flutwellen von Spam in meiner Mailbox auf.

Zum Teil ist das sehr lustig, vor allem, wenn ich“live mit Singles chatten“ oder die Windel-Einlagen von Tena testen soll (wegen meiner schwachen Blase 😃 😃 )

Dazu kommen täglich schufafreie Kreditangebote. Kia Probefahren. Skoda leasen.

Nicht zu vergessen die –zig Lotto-Angebote, bei denen ich praktisch bereits die 41 Millionen in der Tasche habe!

Es gibt übrigens „Postcode-Lotterien“, Leute – auch da habt ihr schon die Millionen auf dem Konto, bevor ihr die Mail löschen konntet! 😉

Ach ja, ohne die Mails, die mir anbieten, mit Bundesliga-Tipps reich zu werden, hätte ich gar nicht mitbekommen, daß derzeit die Bundesliga läuft…

AAABER: Man kann auch eine Menge Spaß mit Spam-Mails haben! Vor allem mit denen, in denen jemand dir eine haarsträubende Geschichte von unverhofft aufgetauchten Millionen erzählt – „Ich verwalte das Geld und setze dich als Erben in die Papiere, sende mir lediglich alle deine privaten Kontodaten…“

Kennt ihr sicherlich, diese meist in haarsträubend schlechtem Englisch verfaßten Texte der Nigeria-Connection?

Der Brite James Veitch hat sich der Menschen erbarmt, die sich so viel Mühe geben, uns mit Millionen von Dollars beschenken zu wollen. Er hat sich darauf spezialisiert, Spam-Mails zu beantworten, als nehme er die Absender ernst. Das Ergebnis ist oft zum Brüllen witzig, wie hier. Schaut es euch an! Für mehr davon einfach „James Veitch“ ins Suchfeld eintippen.)

Laßt euch inspirieren! Ich habe es einmal versucht, leider existierte die angebliche Mailadresse des Absenders aber nicht. Wenn ihr es mal schafft, so einen Mailschreiber zu verarschen, laßt es mich bittebitte wissen, ja?!

Sail away…

Meine Lieben,

heute Abend bin ich sehr wehmütig… soeben rief meine Schwester an, um mir zu sagen, daß am Freitag, also vorgestern, mein bücherverrückter Onkel, G.,  gestorben ist, über den ich hier geschrieben habe. Obwohl wir wußten, daß er eine tödliche Krankheit und somit nicht mehr lange zu leben hatte, kam sein Tod doch überraschend. B., sein jüngerer Bruder (der Jüngste, mein Vater war der Älteste der drei), fand ihn gestern Vormittag tot in seiner Wohnung. Gestorben ist er laut ärztlicher Diagnose wohl an Herzversagen. Sein Körper hatte seit fast 20 Jahren mit einem großen Sauerstoff-Defizit funktionieren müssen. Da mein Onkel bereits einen Platz im Hospiz reserviert hatte, sind wir, meine Geschwister und ich und der jüngste Onkel, davon ausgegangen, daß wir dort noch einige Zeit mit ihm würden verbringen können. Ich selbst hatte auf lange, gemütliche Gespräche über Bücher mit ihm gehofft.

B. wird meiner Schwester Bescheid geben, sobald feststeht, wann die Beerdigung ist ( er wird alles übernehmen, was nötig ist, auch das Auflösen der Wohnung. G. habe bis ihn zuletzt noch angewiesen, bestimmte Bücher zusammen zu packen, für mich und meinen Bruder, erzählte er. (G. war Atheist, es war ihm egal, wo sein Körper bestattet würde.) B.  hatte mit seiner Frau die vergangene  Woche in einer Ferienwohnung in  Stuttgart verbracht  und seinen Bruder täglich besucht, das taten sie mehrmals im Jahr, um G. bei notwendigen Erledigungen zu unterstützen. Als sie am Samstag kamen, um sich vor der Rückfahrt zu verabschieden, war G. schon aufgebrochen… Er war Schiffbau-Ingenieur von Beruf (und aus Berufung). Ich  stelle mir vor, daß er jetzt auf einem wunderschönen Segelschiff durch die Wolken fährt. Vielleicht segelt er unterwegs an den Wolken  seiner Mutter (Omi Lakritz) und der Indalo-geschmückten Wolke  seines älteren Bruders (meines Vaters) vorbei, wirft kurz Anker und holt die beiden an Bord…

Seine Bücher über Schiffsbau und-geschichte gehen an den Patensohn des Prinzen, der ein leidenschaftlicher Schiffs- und Bootsnarr ist. G. hat sich gefreut, daß wir auch für diese Bücher einen Liebhaber finden konnten. Sein Alptraum war, daß seine geliebten Bücher  in einem Ramsch-Antiquariat landen könnten. Das verstehe ich nur zu gut, daher werde ich seine Bücher ganz besonders betüddeln und in Ehren halten. Ach, ich werde ihn vermissen, diesen etwas eigenartigen, einsiedlerischenund sehr belesenen  Onkel. Er war mir wie ein großer Bruder Ich habe viel von ihm gelernt.