Pippileins heimlicher Freund

Pippi_Olli

 

(Häntifoto, daher leicht unscharf)

Pippi, mein kleines Batman, mein Baby, und Olli der Rolli sind BFF – zumindest, solange Olli dieses spezielle Sitzpolster hat. Da zwischen dem unteren Rand von  Ollis Rückenlehne und dem Sitz ein Spalt ist, der im Winter die Nieren unangenehm kalt werden läßt, habe ich mir beim Möbelschweden kurzerhand ein wetterfestes Sitzpolster mitgenommen. Der Bezug hält warm, für mich zieht es bei Kälte im Lendenbereich nicht mehr und das Pippilein liebt die Wärme, die der Kunststoffbezug zurückgibt. Milde Nächte verbringt sie derzeit komplett mit Olli, der regensicher unter dem Pavillon im Hof steht. (Seit es ab August wärmer wurde, schlafen Herr Sonntag und das Pippikind nicht mehr jede Nacht bei mir im Bett, das wird erst wieder kommen, wenn es kalt wird.)

Nun, mir ist es sehr recht, wenn Pippilein bei Olli schläft. Lieber, als wenn sie ganze Nächte im Hof des leerstehenden Nachbarhauses verbringt. Welche Abenteuer sich da getan haben,das erzähle ich im nächsten Beitrag: Pippi, die Ausbrecherkönigin.

Oops, she did it again

So langsam wird das zu einer blöden Angewohnheit, scheint es – ich bin heute Morgen schon wieder gestürzt. ☹ Aber alles in Ordnung – es ist auch dieses Mal gut ausgegangen! Vermutlich war ich noch zu schlaf-bedusselt (mußte zu unchristlichster Zeit aufs Klo). Der Prinz war schon in der Dusche. Ich weiß nur noch, daß ich urplötzlich nach links wegkippte und krachend auf den Fliesen in der Küche landete. (Nach links kann ich  mich ja nicht abfangen, da der Arm nicht reagieren kann). Mit der Schulter landete ich im Futterbereich unserer Fellnasen. Das rechte Knie schlug mit der Innenseite auf den Fliesen auf. Aua. Auf meinen Schrei hin standen sofort ein triefnasser Prinz und ein höchst besorgter Herr Sonntag um mich herum. Ich wußte kaum, wen ich zuerst beruhigen sollte 😊

Abtasten der Kniescheibe tat weh. Der Prinz hievte mich mit einem Griff unter die Achseln  hoch, da ich das Bein in der Beugung nicht belasten konnte. Er tat das Gleiche wie beim letzten Mal: SMS an Andreas, unseren Orthopäden-Freund. Antwort: Halb neun in der Praxis, er sagt den Mädels Bescheid. Gehen konnte ich zu unserer Erleichterung. Es tat nicht weh, war nur unangenehm. Andreas tastete die Kniescheibe rundum ab (das tat weh!) und beruhigte mich: Der Meniskus, der meine geheime Sorge gewesen war, ist ok, die Kniescheibe und das Gelenk auch. Der Schleimbeutel sei geprellt, sagte er, das sei halt schmerzhaft. Da auch das Handgelenk, das ja erst Anfang 2016 operiert  und mit einer Titanplatte verschraubt  worden war, heftig auf die Fliesen geknallt war, beorderte Andreas mich zum Röntgen. Alles ok: Handgelenk gut, Knie gut. Große Erleichterung. Eine der Sprechstundenhilfen, die ich noch von früher aus dem Yoga kenne, machte mir sogar einen Kaffee ❤.  Jetzt, zu Hause, kann ich schon wieder normal herumlaufen 😃 Oben, im Schlafbereich, benutze ich zur Vorsicht den alten häßlichen Vierpunktstock, wegen der Teppiche. Unten laufe ich mit dem normalen Gehstock. Andreas hat mich ermutigt, das Bein normal zu belasten, auch Treppen darf ich steigen. „Das Gelenk ist stabil, beweg‘ dich ganz normal“, sagte er.  Und es klappt tatsächlich ganz prima. Nicht nur der Prinz und ich sind erleichtert, auch Herr Sonntag und das Pippikind sind wieder entspannt. Sie hatten sich beide große Sorgen um mich gemacht (meine Babies!!!! ❤ ❤ ❤)  Was immer Wunder wirkt: Ein Telefonat mit meiner Schwester, tat auch diesmal gut ❤

Wieder mal Schwein gehabt, Frau Lakritz 😃 😃 😃

Bitte um Rat am Katzen-Krankenbett

Mal wieder bitte ich euch um eure Erfahrungen und Tips, meine Lieben: es geht um unsere Chefin, also um Micia. Seit heute Vormittag kotzt sie immer wieder – und stößt dabei schrille Schmerzensschreie aus, die mir durch und durch gehen. Das, was sie erbricht, ist  halbflüssig und eindeutig das Naßfutter aus der Dose mit Magensaft, kein Trockenfutter.  Es ist also nichts Hartes darin, das ihr auf dem Weg aus dem Körper wehtun könnte.

Allerdings…. Beide Katzen und der Hund klauen wie die Raben, und ich muß gestehen, daß ich nicht immer die volle Kontrolle darüber habe, was genau sie fressen.(Draußen nehmen sie, soweit ich weiß, nichts auf.)  Ich habe mich per WhatsApp bei Paxianer (vom gleichnamigen Blog) ausgeweint. Das wundervolle Paxianerwesen  ❤   fragte gleich, ob Micia etwas im Rachen stecken könne. Ich tarnte die Untersuchung mit Kraulen, während ich vorsichtig Micias Hals und Kehle abtastete. Ich fühlte nichts und Micia reagierte nicht ungewöhnlich. Mit Reiki ließ sie sich allerdings sehr gern behandeln. Der Prinz war sehr besorgt und tastete vorsichtig ihren Bauch ab. Keine Reaktion, zum Glück. (Was mir mein Pippilein, ist dem Prinzen seine Micia.) Micia ist inzwischen acht Jahre alt, und vom Charakter  her eher eine stille, distanzierte Katze. Wenn es ihr nicht gut geht, rollt sie sich am Liebsten in einer stillen Ecke zusammen und schläft (wie jetzt eben auch). Allerdings fiel heute Mittag sogar Hubert, meinem Physiotherapeuten, auf, daß das Mici-Mädchen einen schlaffen Eindruck machte.

Habt ihr eine Idee, was das sein könnte? Vielleicht doch „nur“ eine Schleimhautreizung des Magens? Oder eine Überreaktion auf einen Zusatzstoff in dem neuen Futter?

(Der Magen hat übrigens drei Muskelschichten, das erklärt, warum die Würgekrämpfe beim Erbrechen so heftig sein können.)