Spaß mit Flaggen -ääh, Spam!

In den letzten zwei Wochen fühle ich mich wie zu meinen Anfängerzeiten im Internet, darlings, denn es schlagen riesige Flutwellen von Spam in meiner Mailbox auf.

Zum Teil ist das sehr lustig, vor allem, wenn ich“live mit Singles chatten“ oder die Windel-Einlagen von Tena testen soll (wegen meiner schwachen Blase 😃 😃 )

Dazu kommen täglich schufafreie Kreditangebote. Kia Probefahren. Skoda leasen.

Nicht zu vergessen die –zig Lotto-Angebote, bei denen ich praktisch bereits die 41 Millionen in der Tasche habe!

Es gibt übrigens „Postcode-Lotterien“, Leute – auch da habt ihr schon die Millionen auf dem Konto, bevor ihr die Mail löschen konntet! 😉

Ach ja, ohne die Mails, die mir anbieten, mit Bundesliga-Tipps reich zu werden, hätte ich gar nicht mitbekommen, daß derzeit die Bundesliga läuft…

AAABER: Man kann auch eine Menge Spaß mit Spam-Mails haben! Vor allem mit denen, in denen jemand dir eine haarsträubende Geschichte von unverhofft aufgetauchten Millionen erzählt – „Ich verwalte das Geld und setze dich als Erben in die Papiere, sende mir lediglich alle deine privaten Kontodaten…“

Kennt ihr sicherlich, diese meist in haarsträubend schlechtem Englisch verfaßten Texte der Nigeria-Connection?

Der Brite James Veitch hat sich der Menschen erbarmt, die sich so viel Mühe geben, uns mit Millionen von Dollars beschenken zu wollen. Er hat sich darauf spezialisiert, Spam-Mails zu beantworten, als nehme er die Absender ernst. Das Ergebnis ist oft zum Brüllen witzig, wie hier. Schaut es euch an! Für mehr davon einfach „James Veitch“ ins Suchfeld eintippen.)

Laßt euch inspirieren! Ich habe es einmal versucht, leider existierte die angebliche Mailadresse des Absenders aber nicht. Wenn ihr es mal schafft, so einen Mailschreiber zu verarschen, laßt es mich bittebitte wissen, ja?!

Tür zu! Abschließen! Knebeln!

Ich bin gerade völlig, aber total und absolut fassungslos, my darlings – ich kann es nicht glauben:

Donald Trump  hat öffentlich (öffentlich!!!) gesagt, er wolle das Internet schließen.

Wer Zugang zum Fratzenbuch hat, kann sich die Originalrede hier anhören/ansehen.

Ansonsten ist ein Bericht dazu auch bei Heise zu lesen.

*smh*

*facepalm*

Dürfen wir Zweiter sein, bitte?

Hier, my darlings, hatte ich euch  das Werbe-Video der Niederlande vorgestellt, mit dem sie sich dem Trumpeltier vorstellten nach seinem hirnlos-peinlichen  „America first!“ – Geblöke. Das Filmchen ging flugs viral im Netz um und mutierte zum Kult-Lacher.

Andere Länder sind dem Beispiel inzwischen gefolgt, zum Beispiel die Schweiz, Belgien (wunderbar böse und schwarzhumorig!), Portugal, Italien und Litauen.  Die Ergebnisse  sind hier auf dieser Seite gesammelt: http://everysecondcounts.eu/

Viel Spaß beim Anschauen! (Ich bezweifle, daß Orange Vader sie jemals zu sehen bekommen wird. Und selbst wenn, wird er sie – getreu dem Dunning-Kruger-Effekt – wohl nicht verstehen…)

Bei Twitter sind die Schöpfer der großartigen Seite auch vertreten: @itsgreateu

Witziges Paradoxon :D

Ich muss immer noch lachen, darlings – das war echt zu und zu schön heute:

Da hat heute Mittag unser straßeneigener Blockwart mal wieder gezeigt, daß er der personifizierte Dunning-Kruger-Effekt ist: Vor einigen Monaten hat mir das Ordnungsamt der Stadt einige Meter von unserer Haustür entfernt einen Behindertenparkplatz eingerichtet, der tagsüber meist frei wirkt, da ich ja noch nicht wieder selbst Auto fahren kann und der Prinz meist erst am späten Nachmittag heimkommt (je nach Arbeitszeit). Meine Therapien (Physio und Ergo) sind allerdings überwiegend am frühen Nachmittag oder auch mal Mittags, und alle meine Therapeuten, die übrigens zur Therapie ins Haus kommen, haben meine ausdrückliche Erlaubnis, auf diesem Stellplatz zu parken. Heute Mittag kam eine meiner (sehr attraktiven) Ergotherapeutinnen lachend zum Termin und erzählte, ein Mann habe sie auf der Straße angesprochen und gefragt, ob ihr aufgefallen sei, dass sie auf einem Behindertenparkplatz parke. Doch, allen Ernstes. (Ihre Beschreibung bestätigte meine sofortige Vermutung, daß der Dunning-Kruger-Effekt in diesem Fall unser straßeneigener Blockwart und Anzeigenfetischist war. Hm… Ob seine Frau weiß, daß er auf der Straße hübsche fremde Frauen anbaggert…? Ich warnte die Ergo vorsichtshalber vor, daß trotz ihrer Erklärung, ich wisse Bescheid und habe ihr das Parken dort erlaubt, noch eine Anzeige vom Ordnungsamt folgen könne.

Liebes Blockiwartischnuckiputzileini: Du solltest mal donnerstags vormittags auf die Straße gehen. Da kommt nämlich eine andere Therapeutin – und die parkt direkt vor unserem Haus! Da kommt man nicht durch!!! Da kannst du deinen Anzeigenfetisch richtig füttern. (Aber schrei bitte deinen Orgasmus dabei nicht wieder über die gesamte Straße – danke. Das wäre nett (und vor allem: Schau, daß du nicht Muttis gesamte Küchentücher dafür aufbrauchst. Sonst gibt’s Schimpfe und du darfst zwei Wochen lang nicht raus, nach Möglichkeiten für anonyme Anzeigen Ausschau halten).

(Man halte sich das mal vor Augen: Ausgerechnet der Mann, der meinen Zustand zusammen mit seiner Frau verursacht hat und der somit der Grund dafür ist, daß der Behindertenparkplatz überhaupt existiert, verteidigt  den Platz für mich gegen Falschparker…. *koppschüddel* (nein – natürlich nicht nicht für mich, sondern für sein krankes Ego…))

Übrigens, my dearies: Morgen ist US-Wahl und ich habe echt Schiß, daß der verrottende Halloweenkürbis gewinnen könnte. Erfahren werden wir das Ergebnis erst am Mittwoch – aber wie sind eure Einschätzungen?

Omma Lakritz!

Jetzt ist es wohl offiziell, my darlings: Ich bin eine Omma! Ja, das verblüfft mich auch, denn ich habe, soweit ich mich erinnern kann, noch keine Lakritz-Ableger produziert. Woher soll dann der Omma-Status kommen?

Was passiert ist: Die Firma o2 (bzw.telefonica)  hat meinen bisherigen Mobilfunkanbieter BASE (E-Plus) geschluckt. Ich fand das scheiße, aber mich hat niemand gefragt. Die ständigen Werbe- SMS von O2, mit denen sie mir neue Tarife andrehen wollen, stellte ich bisher einfach auf „blockieren“.

Vorhin rief  einer von denen an und fragte, ob ich „einen Moment Zeit“ hätte. Ich antwortete mit meinem Standardsatz für solche Fälle: „Das kommt darauf an, was Sie mir verkaufen wollen.“ Er, ähähäh, wollte mir „natürlich nichts verkaufen, ähähä“, sondern mir „ein Geschenk anbieten“, ähähä.  „Ist es aus Schokolade? Dann hör ich’s mir an.“ sagte ich. „ähähä, nein“, natürlich nicht. Gähn.

Kurz: der Schleimer wollte mir einen Tarif andrehen, bei dem ich größere Datenmengen als bisher zu einem gaaaaanz doll niedrigen Preis nutzen darf, boah ey. Meine Erklärung, daß ich mein Smartphone nicht fürs Internet nutze, war sinnlos, denn er ließ mich keinen einzigen Satz zu Ende sprechen. Stattdessen schloß er daraus einfach, daß ich wohl zu dumm sei, ein Smartphone zu nutzen, denn er ließ folgenden prächtigen Satz los:

„Vielleicht kann Ihnen ja jemand dabei helfen, zum Beispiel ein Enkel…“

Bevor ich das Gespräch beendete, sagte ich ihm noch, daß ich hoffte, dieses Gespräch würde aufgezeichnet und er ordentlich eins auf den Deckel kriegen.

Gezeichnet, Omma Lakritz 😀 😀

(die jetzt einenBrief an die O2-Geschäftsleitung schreibt.)

 

 

Frau Lakritze entdeckt eine Marktlücke

Vor einigen Jahren, als Frau… äh…  Mutti noch ihr früheres Blog bebloggte, regte sie sich einmal sehr über Eltern auf, die im  Gespräch ständig Verniedlichungen benutzen, zum Beispiel „Kindi“ für Kindergarten oder „Konfi“ für Konfirmation.  Mich hat der Beitrag damals sehr zum Lachen gebracht, aber ich stimmte ihr zu, daß das gräßlich sei, und seitdem fällt mir so etwas auch ständig unangenehm auf. So traf mich beinahe der Schlag, als meine süße kleine Nichte mir kürzlich  erklärte: “Das haben wir im Kindi gemacht.“ Sie geht in einen Waldkindergarten. Mein Bruder sagte mir dazu: “Wir sagen nicht „im Kindi“, sondern meist „im Wald“.

Als der Prinz und ich kürzlich unsere paar Tage als Haushüter dort verbrachten, sah ich im Hausflur eine schicke Kinderhose hängen, die mich an eine Wathose für Angler erinnerte, wasserdicht und ganz sicher schlammabweisend. Der Prinz dachte sich gleich, daß das wohl, wie er sagte, „Waldkindergarten-Outfit“ sei.

Ich hatte gar nicht gewußt, daß es so etwas gibt – aber da ich keine Kinder habe, komme ich mit solchen Themen auch gar nicht in Berührung.  Ich bin auf diesem Gebiet wirklich völ-lig ahnungslos.

Aber „Waldkindergarten-Outfit“ – das gefiel mir. „Cool“, sagte ich zum Prinzen. „Sowas würde ich gern entwerfen. Das macht bestimmt Spaß.“ „Joh, sagte der Prinz, „es könnte eventuell eine Marktlücke sein – mach einen Laden auf!“

„Genaaaaauuuu“, sagte ich, und weißt du, wie ich den Laden dann nenne?!“

„Na, wie?“ fragte der Prinz grinsend.

Waldi-Kindi-Shoppi !!!“

(Ich bin so gemein.)

PS: Habe den Prinzen gerade nochmal gefragt – man nennt das wohl „Buddelhose“.