Frau Lakritzes Sprachschule ;)

Darlings – Ich LIEBE Juhtjuhp!

Denn: Da gibt es einen eigenen Kanal, mit dem man (so man denn genug Perversität mitbringt) Walisisch lernen kann!!!!!einself!  \o/

Guckt mal hier!

Zudem gibt es noch die großartige Seite learn welsh online, ebenfalls kostenlos. Verdammt, Walisisch ist ganz schön kompliziert 😀 Da sehe ich mal, wie sehr ich – auch durch die Schule – auf romanische Sprachen fixiert bin; und Walisisch ist eine keltische Sprache. Habt Spaß 😉 HEY! Nicht hauen!! Stop! 😀

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Frau Lakritz ist genetisch zugeordnet :D

Vor einigen Wochen hatte ich ja erzählt, daß ich mir bei myHeritage das DNA-Testkit bestellt hatte, in diesem Beitrag.

Inzwischen fragte ich mich schon, ob sie mich vergessen hätten, aber gestern kam die Mail mit meiner Auswertung. Mit großem Herzklopfen klickte ich auf den Link- und war zuerst mal sehr enttäuscht, denn: keinerlei Hinweise in meiner DNA weisen auf eine genetische Verbindung mit England oder Schottland hin. Aber immerhin, interessant ist es schon, finde ich, schaut mal:

Screenshot dna

Der Prinz meint, die 6,8 % Italien erklärten, warum ich so ein chaotischer Mensch bin. Nun, die Sprache liegt mir sehr, auch die nordischen Sprachen. Ich war mehrmals in Norwegen und Dänemark und habe mich da schnell zurechtgefunden und sehr wohl gefühlt. Jedenfalls finde ich es spannend, welche genetischen Verbindungen sich in der Welt mit meiner DNA finden lassen. Da würde ich gern tiefer hineingucken! (Trotzdem hatte ich ja insgeheim gehofft, daß da steht „ 80% England“ oder so…  😉

Waahaahaa

Hier sitze ich und lese vor dem Heiamachen noch etwas Twitter, my dearies. Ich lache Tränen, denn ich bin auf Tweets mit dem herrlichen hashtag

#BadJokeFriday 

gestoßen. Ich liebe Wortspiele, je blöder und schlechter der Witz, desto besser!  Viel Spaß damit und habt einen schönen Sonntag! (Wir haben Briefwahl gemacht und werden morgen genüßlich „indoor faulenzgenießen“ 😉

Spannend!

Für alles, was mit Sprache zu tun hat, bin ich ja Feuer und Flamme.

Norbert Heikamp ist Simultandolmetscher – ein harter Job.

Warum das Übersetzen des Geschwätzes von Donald Trump (meine Formulierung, nicht seine) die Arbeit noch schwerer macht, erklärt Herr Heikamp dem Spiegel hier.

Zwei England-Irrtümer

…möchte ich heute Abend gern mal aufklären, my dearies. Es sind weit verbreitete Irrtümer, die mir  immer und immer und immer  wieder begegnen. Deshalb muss ich das jetzt mal rausbrüllen  höflich klarstellen. Also, festhalten:

  1. „Big Ben“ ist kein Turm.

Der berühmte Turm in London, von dem offenbar sehr viele Menschen glauben, er hieße „Big Ben“, heißt  „Elizabeth Tower“. Diesen Namen gab ihm das Oberhaus im Jahr 2012 zu Ehren der Königin, die in diesem Jahr ihr diamantenes Thronjubiläum (60 Jahre) feierte.

Bis dahin hieß der Turm, der ein Teil der Parlamentsgebäude ist, einfach „Clock Tower“ (Uhrenturm). „Big Ben“ ist  lediglich der Name der größten der fünf Glocken in diesem Turm.

  1. Die Engländer essen keine „Pfefferminz“-Sauce!

Die englische Küche sei mies, heißt es oft (und sehr ungerechterweise), denn „Die essen Pfefferminz-Sauce, also sowas Ekliges, iiiihh!“

Kurz gesagt: das ist tosh ( =  kompletter bullshit), der mich unendlich frustriert!

bullshit, der aus Unkenntnis der Sprache entstanden ist, denn die Sauce, die hier gemeint ist und in England gern und viel gegessen wird, ist „mince sauce“.

Typisch Deutsch: „mince“ klingt  und sieht geschrieben fast so aus wie „Minze“, muss also logischerweise  das Gleiche sein, nicht wahr?

Ist es aber ganz und gar nicht!!!

Nämlich: mince =  Hackfleisch ( auch: minced meat)

peppermint =  Pfefferminz

Alles klar?! Die berühmte „mince sauce“ ist also ganz einfach eine Hackfleischsoße (meist aus Lammfleisch). Köstlich sind auch die kleinen mince pies, mit Hackfleisch gefüllte Pastetchen, die man mittags an fast allen Straßenecken in London bekommt, heiß und frisch aus dem Ofen. Würde die Sauce wirklich mit Pfefferminze hergestellt, hieße sie korrekt „mint sauce“.

Also: die englische Küche ist durchaus sehr lecker!

Das musste ich mal loswerden 😀 😀 😀

(und jetzt hab‘ ich Hunger… und Heimweh nach England…  😥 )

*Klugscheißmodus ausknips*

Gute Nacht!

Glückin gehabt!

Heute früh hätte es hier beinahe eine Unfallin gegeben, my darlings: Ich las den neuesten Beitrag in einem meiner Lieblingsblogs und sah in den Kommentaren dazu, daß eine Kommentatorin die Bloggerin als „Menschin“ bezeichnete. Doch, allen Ernstes (oder aller Erna). Menschin. Wirklich.

Beinahe wäre ich von meiner Stuhlin gefallen, konnte mich aber rechtzeitig noch an der Tischin festhalten. Unfallin erfolgreich verhindert. Da hat die Lakritzen-Menschin ja Glückin gehabt.  😀 😀 😀

„Ich hätt gern ne Latte!“

Jedesmal, wenn ich im Café oder Restaurant höre, wie ein Mann diese Bestellung aufgibt, muss ich mir kräftig das Lachen verbeißen, my darlings. Und ich verkneife mir, ihm zu raten, es doch einfach mal mit Viagra zu versuchen.

Aaalso *Lehrerinnenbrille aufsetz* :

Mit der Bestellung „ne Latte“ ist wohl in den meisten Fällen ein (Nein, nicht: eine!) Latte Macchiato gemeint. Wörtlich übersetzt bedeutet der Name „befleckte Milch“, denn es handelt sich, wenn korrekt zubereitet, um geschäumte Milch mit einem Schuß Espresso.

Während das Wort „Latte“ im Deutschen feminin ist, also durchaus „die“ Latte heißt (egal, ob Zaunlatte, Dachlatte oder die vom Sprecher nach Freud’scher Manier vermutlich unbewußt herbeigesehnte Erektion), so ist im Italienischen die Milch männlich und heißt „il latte“, also „der Milch“. (Das ist für uns Deutsche anfangs etwas komisch). Daher ist „der Milch“ auch dann männlich, wenn er geschäumt und mit einem Schuß Espresso aufgepeppt ist, dann ist er „Un latte macchiato“. Wäre die Milch im Italienischen auch weiblich, hieße das wunderbare Getränk „Una latte macchiata.

Also, liebe Männer: es ist legitim, euch eine Erektion zu wünschen, aber im Café/Restaurant dürft ihr gern „einen Latte“ bestellen. (Nein, nicht „Matschiato! – dazu hat Uli Stein mal einen wunderbaren Cartoon gezeichnet…).

So, jetzt habe ich mir selbst Lust auf so einen wundervollen Lebensretter gemacht

(ab in Richtung Espressomaschinchen).   😀 😀