A propos Schottisch-Gälisch,

meine lieben Outlander-Mitfans,

fast hätte ich ja vergessen, euch zu erzählen, warum ich mich auf das Ende dieses Jahres freue: Diana Gabaldon schreibt gerade am neunten Band der Serie – juhuuu! Das Buch heißt  Go tell the bees that I am gone, und etwas mehr verrät sie hier, in ihrem Blog. Zum Ende des Jahres, sagt sie, sollte sie es wohl zu Ende bringen. Ich werde dann vorher schnell nochmal Band acht lesen („Written in my own heart’s blood“), damit ich weiß, wer wer ist und wann und warum  😃  Schaut jemand von euch die Serie auf Netflix? Und wie gefällt sie euch?

Ich bin begeistert, obwohl ich überzeugt war, diese Bücher seien nicht verfilmbar.  Dennoch: Das casting begeistert mich – Sam  Heughan als Jamie ist ein Geniestreich, und Caitriona Balfe finde ich als Claire großartig. Wie der Schauspieler heißt, der den Rechtsanwalt Ned Gowan spielt, weß ich nicht, aber als ich ihn sah, wußte ich sofort: Das ist der Anwalt! Denn genauso hatte ich ihn beim Lesen immer vor mir gesehen. Jamies Pate und bester Freund, Murtagh, ist ebenfalls super ausgewählt, finde ich; der Schauspieler ist lediglich größer als in meiner Vorstellung. Also, wer von euch Neflix hat und ein Fan der Buchreihe ist, sei gewarnt: Die Filmserie macht ebenso süchtig wie die Bücher!

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Geburtstags-Nachlese

Das war ein schöner, aber auch sau-saukalter Geburtstag vorgestern, my darlings (wieso sagt man eigentlich “sau“-kalt? Sind Säue kalt?) Wie auch immer, es war nahe null Grad und sehr windig. Ekelhaft.

Der Prinz glich das aus, indem er mir zwei Päckchen neben meinen Kaffee-IV-Zugang legte und wartete, bis ich geistig in der Lage war, sie zu öffnen. Große Freude! Im ersten Päckchen fand ich das:

ellen

Ich mag Ellen Degeneres sehr, offen gesagt, bin ich verknallt in sie  😉 ) Ich wünschte, ich wäre so witzig, klug und schlagfertig wie Ellen (oder zumindest ein bißchen davon.) Leider kann man ja ihre Talkshow hier nicht empfangen, deswegen gucke ich öfter auf Youtube nach interessanten Interviews, die sie mit interessanten Menschen führt. Das Buch ist übrigens sehr unterhaltsam und witzig, mir gefällt es sehr. Kurz gesagt, Ellen schreibt so, wie sie spricht, also ein Feuerwerk von koboldhaften Witzen (viele davon auf ihre eigenen Kosten). Ich empfehle es!

In dem anderen, schmalen Päckchen fand ich zu meiner großen Freude dieses mein liebstes Eau de Toilette:

oscar

Oscar de la Renta. (Jetzt dufte ich wieder eine ganze Zeitlang lecker ; )

Aber natürlich habe ich mir auch wieder selbst etwas geschonken:

scot

Das ist inspiriert durch die großartige Verfilmung der „Outlander“ – Buchreihe von Diana Gabaldon (via Netflix). Da reden die Leute so viel Gälisch, daß ich immer wieder in den Szenen zurückgehe, um es nochmal und nochmal anhören zu können, so schön klingt das. Also begann ich mich auf die Suche nach einem Gälischkurs (mit Audio) zu machen  und fand diesen hier, der auch prompt auf meinem Schreibtisch landete (Und ja, es ist eine keltische Sprache und daher kniffelig für mich zu erlernen 😊 ) Abgesehen davon färbt auch der schottische Akzent/Dialekt so langsam auf mich ab, mein Englisch bekommt allmählich einen deutlichen „Brogue“ ( = schottischer Akzent) Und dabei schaue ich noch die Staffeln des ersten Bandes!

Ein alter Wunschtraum ist auch das hier:

OE

Dann kam per Post noch ein Blumengruß vom kanadischen Teil der Familie über eine Internet-Gärtnerei:

springtime

 

Da mittlerweile dank des Kaffees mein IQ den eines Toastbrotes überschritten hatte, schlug der Prinz vor, zum obligatorischen Frühstück zu fahren. Dazu hatte er sich ein kleines Café ausgesucht, das im letzten Sommer erst eröffnet hat, Fritzis Manufakturei, das ich noch gar nicht kannte. Früher war  in dem Eckgeschäft ein Friseur, dann ist diese geniale, kreative und supernette Frau hineingezogen und  hat ein wunderschönes „Vintage“/ Shabby Chic – Café eröffnet.

Sie backt selbst, die Möbel und das Geschirr stammen „aus Omas Zeiten“, also es ist urgemütlich und mit viel Liebe eingerichtet.  Das Frühstück war sehr lecker und reichlich. Danach hatten wir eine Verabredung in Bechtheim, aber da habe ich nur gefroren und wollte nach Hause. Der Prinz sah es mir an, so saßen wir bald wieder im Auto. Auf dem Rückweg hielt der Prinz noch  beim Fressnapf und besorgte dem Bärchen seine Alleinbleib-Belohnung: kleine getrocknete Mettwürstchen, so etwa fingergroß. Für mich rochen die nach gar nichts mehr, aber der Bär war ganz wild auf die kleinen Dinger. Wir zwei Menschen brauchten lange, bis wir wieder aufgewärmt waren. In den letzten Jahren hatten wir beide zum Geburtstag jeweils einen Gutschein von Vapiano bekommen, für eine Flasche Sekt oder Rotwein. Daher hatten wir auch gestern für den Abend Vapiano eingeplant. Doch Vapiano scheint diese Aktion aufgegeben zu haben, denn es traf keine Mail mit Gutschein bei mir ein. Also begnügten wir uns mit einem Geburtstags-Abschluß bei Pepe e Sale. Ich hatte sowieso schon seit Längerem Lust auf Gnocchi. Wie im Tivoli, käme auch hier der Koch niemals auf die Idee, vorgefertigte Gnocchi aus der Kühltruhe zu verwenden. Er macht sie selbst, und sie sind köstlich! Zu Hause beschlossen wir den Geburtstag mit einer Flasche Sekt, die mir der nette Kellner bei Pepe e Sale  geschenkt hatte, und einer historischen Doku über die Royal Family auf Netflix.

Tja, wieder ein Geburtstag vorbei, und zur Zeit bin ich wieder drei Jahre älter als der Prinz. Im Juli ist sein Geburtstag, dann sind es nur noch zwei Jahre Unterschied  😃 😃

Oh, oh, Halt! Meine weltbeste Schwesti hat mir eine traumhaft schöne, dicke Stola gestrickt, herrlich warm! Foto folgt!

Frau Lakritzes Sprachschule ;)

Darlings – Ich LIEBE Juhtjuhp!

Denn: Da gibt es einen eigenen Kanal, mit dem man (so man denn genug Perversität mitbringt) Walisisch lernen kann!!!!!einself!  \o/

Guckt mal hier!

Zudem gibt es noch die großartige Seite learn welsh online, ebenfalls kostenlos. Verdammt, Walisisch ist ganz schön kompliziert 😀 Da sehe ich mal, wie sehr ich – auch durch die Schule – auf romanische Sprachen fixiert bin; und Walisisch ist eine keltische Sprache. Habt Spaß 😉 HEY! Nicht hauen!! Stop! 😀

Frau Lakritz ist genetisch zugeordnet :D

Vor einigen Wochen hatte ich ja erzählt, daß ich mir bei myHeritage das DNA-Testkit bestellt hatte, in diesem Beitrag.

Inzwischen fragte ich mich schon, ob sie mich vergessen hätten, aber gestern kam die Mail mit meiner Auswertung. Mit großem Herzklopfen klickte ich auf den Link- und war zuerst mal sehr enttäuscht, denn: keinerlei Hinweise in meiner DNA weisen auf eine genetische Verbindung mit England oder Schottland hin. Aber immerhin, interessant ist es schon, finde ich, schaut mal:

Screenshot dna

Der Prinz meint, die 6,8 % Italien erklärten, warum ich so ein chaotischer Mensch bin. Nun, die Sprache liegt mir sehr, auch die nordischen Sprachen. Ich war mehrmals in Norwegen und Dänemark und habe mich da schnell zurechtgefunden und sehr wohl gefühlt. Jedenfalls finde ich es spannend, welche genetischen Verbindungen sich in der Welt mit meiner DNA finden lassen. Da würde ich gern tiefer hineingucken! (Trotzdem hatte ich ja insgeheim gehofft, daß da steht „ 80% England“ oder so…  😉

Waahaahaa

Hier sitze ich und lese vor dem Heiamachen noch etwas Twitter, my dearies. Ich lache Tränen, denn ich bin auf Tweets mit dem herrlichen hashtag

#BadJokeFriday 

gestoßen. Ich liebe Wortspiele, je blöder und schlechter der Witz, desto besser!  Viel Spaß damit und habt einen schönen Sonntag! (Wir haben Briefwahl gemacht und werden morgen genüßlich „indoor faulenzgenießen“ 😉

Spannend!

Für alles, was mit Sprache zu tun hat, bin ich ja Feuer und Flamme.

Norbert Heikamp ist Simultandolmetscher – ein harter Job.

Warum das Übersetzen des Geschwätzes von Donald Trump (meine Formulierung, nicht seine) die Arbeit noch schwerer macht, erklärt Herr Heikamp dem Spiegel hier.

Zwei England-Irrtümer

…möchte ich heute Abend gern mal aufklären, my dearies. Es sind weit verbreitete Irrtümer, die mir  immer und immer und immer  wieder begegnen. Deshalb muss ich das jetzt mal rausbrüllen  höflich klarstellen. Also, festhalten:

  1. „Big Ben“ ist kein Turm.

Der berühmte Turm in London, von dem offenbar sehr viele Menschen glauben, er hieße „Big Ben“, heißt  „Elizabeth Tower“. Diesen Namen gab ihm das Oberhaus im Jahr 2012 zu Ehren der Königin, die in diesem Jahr ihr diamantenes Thronjubiläum (60 Jahre) feierte.

Bis dahin hieß der Turm, der ein Teil der Parlamentsgebäude ist, einfach „Clock Tower“ (Uhrenturm). „Big Ben“ ist  lediglich der Name der größten der fünf Glocken in diesem Turm.

  1. Die Engländer essen keine „Pfefferminz“-Sauce!

Die englische Küche sei mies, heißt es oft (und sehr ungerechterweise), denn „Die essen Pfefferminz-Sauce, also sowas Ekliges, iiiihh!“

Kurz gesagt: das ist tosh ( =  kompletter bullshit), der mich unendlich frustriert!

bullshit, der aus Unkenntnis der Sprache entstanden ist, denn die Sauce, die hier gemeint ist und in England gern und viel gegessen wird, ist „mince sauce“.

Typisch Deutsch: „mince“ klingt  und sieht geschrieben fast so aus wie „Minze“, muss also logischerweise  das Gleiche sein, nicht wahr?

Ist es aber ganz und gar nicht!!!

Nämlich: mince =  Hackfleisch ( auch: minced meat)

peppermint =  Pfefferminz

Alles klar?! Die berühmte „mince sauce“ ist also ganz einfach eine Hackfleischsoße (meist aus Lammfleisch). Köstlich sind auch die kleinen mince pies, mit Hackfleisch gefüllte Pastetchen, die man mittags an fast allen Straßenecken in London bekommt, heiß und frisch aus dem Ofen. Würde die Sauce wirklich mit Pfefferminze hergestellt, hieße sie korrekt „mint sauce“.

Also: die englische Küche ist durchaus sehr lecker!

Das musste ich mal loswerden 😀 😀 😀

(und jetzt hab‘ ich Hunger… und Heimweh nach England…  😥 )

*Klugscheißmodus ausknips*

Gute Nacht!