Dörte!

my lovelies,

Meine Schwester und ihr Mann waren in der Aachener Gegend  unterwegs und haben ein Wildschwein adoptiert, hier:

dörte

Mein Schwager, der einen sehr trockenen Humor hat, taufte das Schwein spontan „Dörte“.

Das erinnerte mich an einen Otto-Film, in dem Otto ein Lied sang, in dem ein Schaf namens „Dörte“ vorkam, und eines namens „Haaaraald“. Ich erwähnte das imFamilienchat – und meine großartige Schwester fand das Lied bzw. den Filmausschnitt bei Juhtjuhp:

Ottos Sch (l) aflied

Ich könnte es –zigmal anhören – Otto ist für mich immer noch ein Genie!!!

*winkt zu Renata rüber*

PS: Haaraaald! 😀 😀 😀

Hüüüühnis!

Heute gleich nach dem Frühstück hatte ich eine wunderbare Gelegenheit, mal wieder so richtig Tränen zu lachen. Das verdanke ich dem großartigen Blog der Spottdrossel, die Hühner und Enten hält und über ihr Geflügel in einer unnachahmlich witzig-liebevollen Weise berichtet.Ich habe ihr Blog abonniert. Hier der Artikel, der mich heute Morgen begeistert hat – nicht nur, weil er wunderbar geschrieben ist, sondern weil er mich an meine eigene Zeit mit Hühnern erinnert ( das war Anfang der 90er Jahre, ich hatte Paduaner ,Vorwerk-Hühner und Wyandotten, war eine schöne Zeit). Neben Hühnern und Enten lebt die Spottdrossel auch mit Ziegensittichen, die ebenfalls regelmäßig für herrlich humorvollen Gesprächs-ääh – Schreibstoff sorgen.

Große Lese-Empfehlung!

Empfehlung: Last Chance to see

Nein, my dearies, ich meine nicht das wunderbare Buch des wunderbaren Douglas Adams, sondern: diese BBC-Dokumentation, die der absolut wunderbare Stephen Fry gebastelt hat.

Hintergrund: Die Douglas-Adams-Fans unter euch haben vor 20 Jahren sicher sein Buch „Last Chance to see“ (deutsch: Die Letzten ihrer Art) gelesen…? Damals hatte sich Adams mit dem Zoologen und Umweltschützer Mark Carwardine auf die Suche nach aussterbenden Tierarten in der Welt gemacht, um über sie zu berichten. Sie fanden unter anderem das weiße Nashorn in Afrika, den Komodo-Waran auf Galapagos und das Aye-Aye (eine Lemuren-Art) auf Madagaskar. In Australien kommt noch der Kakapo hinzu, ein großer flugunfähiger Papageienvogel, der in Erdhöhlen brütet (Douglas‘ Favorit, im Buch ausführlich beschrieben).

Nun waren Douglas Adams und Mark Carwardine gute Freunde von Stephen Fry. So kam dieser auf die Idee, 20 Jahre später die gleiche Reise noch einmal zu machen (zusammen mit Mark) und zu schauen, wie es den untersuchten Tieren heute geht.

Herausgekommen sind dabei großartige Landschaftsaufnahmen und Einblicke in mir bis dahin nicht bekannte Tier-Universen, gepaart mit viel englischem Humor. Wie in seinen Büchern, nimmt sich Stephen auch in seinen Filmen gnadenlos selbst auf den Arm. Es gibt auch herrliche Szenen auf Neuseeland, wo justament Peter Jackson den Hobbit drehte – und wen wundert’s: auch er ist ein guter Bekannter von Stephen und war gern bereit, das seltene Tier vorzustellen, nach dem seine special effects-Firma heißt: das riesige Weta. Die Jungs besuchen auch Tierschutzorganisationen, die sich um die letzten Exemplare einiger bedrohter Tiertrassen kümmern, sie aufziehen und später auswildern. Da gibt es einige sehr emotionale Szenen, vor allem bei der Auswilderung einiger Nashörner.

Kurz: Das ist eine sehr, sehr spannende und informative Doku, in bester BBC-Qualität. Ich finde sie sehr empfehlenswert – und witzig ist sie auch. Große, dicke Kaufempfehlung! (Oder lasst sie euch schenken ; – ))

Frau Lakritze ist zufrieden

Zuerst las ich heute früh im Anti-Jagd-Blog die Meldung, dass ein Jäger an seinem maroden Hochsitz tödlich verunglückt ist. Eine frohe Botschaft, derer ich leider viel, viel zu wenige zu lesen bekomme, muss ich sagen. Normalerweise knallen sich diese schießwütigen, halbblinden Greise ja der Einfachheit halber gegenseitig ab, aber das ist ja auch schon was wert. Ich jubele da jedes Mal.

Dann hat, in Sibirien, ein Mann einen Bären angeschossen. Der verletzte Bär floh zunächst in den Wald. Als der (Möchtegern-) Jäger zu seinem Auto zurückkehrte, fand er eine Überraschung vor: Der verletzte Bär hatte über seine feine Nase herausgefunden, welches der Autos dem Mann gehörte, der ihn angeschossen hatte, und sich für die Schussverletzung „ bedankt“ – kleines Filmchen mit Nahaufnahmen des Autos hier.

Jäger… Egal ob im Stadtwald oder in der Serengeti – für mich sind solche Leute Abschaum, wie jeder Mensch für mich Abschaum ist, der aus Minderwertigkeitsgefühlen heraus sich ergötzt an einem Machtgefühl gegenüber einem schwächeren Mitwesen. Hört mal, ihr grünen Giftzwerge, niemand kann was dafür, dass es bei euch ohne Viagra oder Waffe nicht mehr funktioniert oder dafür, dass ihr einen halben Kopf zu klein geraten seid – also geht nach Hause zu Mami und lasst die Tiere (und eure Arbeitskollegen) in Ruhe, ja? Fein. Danke.

Nachsatz: Bevor hier der shitstorm losbricht, à la „wie kann man sich freuen, wenn ein Mensch stirbt“… ich kann das. Bei Jägern allemal. Ich kann das bei allen „Menschen“, die Lust und Freude am Quälen und Töten empfinden. Die mobben, denunzieren und sonstwie andere dafür leiden lassen, dass sie selbst fett, klein oder Single sind. Oder eben einfach Versager.

Ja, das mag jetzt sehr hart klingen, wie ich mich hier ausdrücke, aber: das ist die reale Welt da draußen, my dearies, my lovelies (Und ja, ich lese gerade ganz viel und leidenschaftlich Stephen Fry, merkt man das?  : – )))))