Diana Gabaldon

schreibt derzeit – juhu! am neunten Buch ihrer großartigen Outlander-Serie.

Hier in ihrem Blog erzählt sie davon und veröffentlicht ab und zu auch kleine Exzerpte, sozusagen „zum Anfüttern“ 😉 Nun, mich muß sie nicht anfüttern – ich warte darauf wie ein Pawlow’scher Hund auf das Läuten der Glocke 😀

Was mich derzeit ärgert, ist Tante Amazoniens Prime: Die Outlander-Staffel vier ist raus und im Angebot, ist aber  immer noch kostenpflichtig. (Übrigens bin ich mit der Verfilmung sehr einverstanden, obwohl ich die Bücher zuerst für unverfilmbar hielt. Sind sie nicht, imGegenteil. Mich haben die ersten drei Staffeln sehr begeistert. (Die erste Staffel steht  auch bereits im DVD-Regal, und die nächsten werden bald folgen.)

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Latein#tweetdestages

Heute, dachte ich, starte ich mal lachend ins Wochenende – und wünsche euch Spaß und zwei schöne freie Tage, my dearies!

Ja, haha

Wenn wir mit dem kleinen Herrn Sonntag unterwegs sind, meine Lieben, kommen wir natürlich auch mit anderen Hunden und ihren Menschen ins Gespräch. Das ist meistens nett und lustig. Oft fragen die Leute: „Wie groß wird der denn mal?“ Sie sind meist  verblüfft, wenn wir sagen, dass der Mausebär schon fast 13 Jahre alt und ausgewachsen ist. Er wirkt halt durch seine schmale Figur (Erbe des Windhund-Vaters) und sein süßes Gesicht (vermutlich dito) sehr jung. Mir graut es nur vor der Frage „Wie heißt er denn?“, weil auf unsere Antwort „Domingo“ unweigerlich die Antwort des Grauens kommt: „Domingo? Wie der Sänger, haha, ne? Der, äh… Nein, flehe ich innerlich, Bittebitte sag es nicht – Sag es nicht! Aber in den meisten Fällen kommt die Folter doch:“ Der Platziehdo Domingo, ne? hehe.“ ja, hehe. Gut, daß der Scherzkeks  nicht meine Gedanken lesen kann und das Blutbad nicht sieht, das ich mit seinem Kadaver gerade anrichte. Im Gegenteil, ich habe gelernt, solche Menschen nicht sofort zu töten. (Sonst hätte ich eine Menge zu tun – bei jedem „Gnotschi“, Zutschini“ oder „Latte Matschiato“ eine Leiche verstecken zu müssen, ist nervig.) Ich atme also tief durch, lächele  und sage freundlich: „Ja, genau, wie der Sänger, der Plácido Domingo.“ Dann sind alle zufrieden – der Sprachenvergewaltiger, weil ich ihm recht gegeben habe (und er den Unterschied nicht mal ansatzweise gehört hat), ich, weil wir jetzt mit einem höflichen Zunicken weitergehen können, und der Prinz, weil ich den Sprachenvergewaltiger nicht getötet habe. Ja – so haben wir alle was davon. Ist ja auch schön, ne? 😀

 

 

 

 

Und wieder (und immer noch) Ingrid

Heute ist der neunte Juni und damit der Geburtstag meiner unbekannten Tante Ingrid, die ich nie kennenlernen konnte, weil sie schon drei Monate nach ihrer Geburt starb. Oma hat mir oft von ihr erzählt. Das, was sie mir über ihr Baby mit dem „Mund wie eine Herzkirsche“ erzählte, sehnsüchtig und traurig, habe ich hier festgehalten. Ich hoffe, daß Oma, als sie starb, ihre kleine Tochter gleich wiedergesehen hat. Ingrid wäre heute 75 Jahre alt geworden. Ich bedaure, dass ich sie nicht gekannt habe (Ebenso bedaure ich, Omas Abschiebung ins Heim nicht verhindert zu haben, obwohl ich es ihr versprochen hatte).

 

R.I.P. Maustasse :'(

alles gut, darlings, nein, ich bin nicht schon wieder gefallen. Ich nicht, immerhin.

Aber: gestern war ich wohl etwas unkoordiniert mit der rechten Hand. Ich hatte Espresso gemacht und meine geliebte schwarze Maustasse  mit Haferdrink ins Magnetron gestellt zum Heißmachen, um dann einen Schuß Espresso hinzuzugeben (bestes Getränk vong Welt her! 😉 )

Beim Rausholen der Tasse faßte ich wohl falsch zu (…“du mit deinen zwei linken Händen, nein, du bist ja so ungeschickt!“…Halt endlich deine Klappe, Mater! Du nervst!), und die heißgeliebte schwarze Maustasse rutschte mir aus der Hand und landete auf dem Fliesenboden. Der Griff  brach sofort ab,  kleinere Splitter flogen herum und ich war traurig. Eine schwarze Maustasse war mir  ja beim letzten Sturz kürzlich schon draufgegangen, aber zum Glück hatte ich bei ibääh noch eine gefunden:

maustasse2

(c) Foto: D.Richter

Sie war unbenutzt, also praktisch nagelneu, und ich war sehr glücklich.

Zur Zeit ist bei ibääh tatsächlich eine im Angebot, aber nur in Kombi mit einer  für mich weniger interessanten Tasse zu haben. Nu, mal sehen, was ich mache. Vermutlich kaufen, Maustasse für mich behalten und die andere verschenken. Ulis Tassen sind als Geschenk immer ein Riesenhit, und eigentlich kann man nie genug von ihnen im Schrank haben! (Sowohl zum Trinken als auch zum Verschenken=> Freude bereiten!)

Frau Lakritze weint mal wieder

…nämlich aus zutiefst empfundenem Mitleid mit Juan Leal, einem 26 Jahre alten Torero.

Der hatte etwas Pech bei einem Stierkampf in Madrid am letzten Montag. Da hat der 500 Kilo schwere Stier „Pedraza de Yeltes“  ihm nämlich  mit Schmackes ein Horn in den Ar*** gerammt, ihn zweimal hochgeschwungen und dann abgestreift wie ein Stück Scheiße, das Leal und seine Kumpels ja sind. Hier ist die Szene zu sehen und ich kann nur sagen: „Vaya, Toro!“ ❤  Wenn ich den Text richtig interpretiere, ist  es dem Arschloch wohl  leider noch gelungen, den Stier zu töten, nachdem er ihm vor dem Angriff ein Ohr abgeschnitten und es prahlerisch und selbstverliebt durch die Arena getragen hatte. Wenn alles gut läuft, ist  dem Kerl nicht nur das Kreuzbein gebrochen, sondern der Stoß hat Leal die Gedärme eingerissen. das heißt, der Darminhalt verteilt sich im Bauchraum und infiziert ruckizucki das Bauchfell -> kann tödlich ausgehen. Der Prinz, der es eigentlich mit Tierschutz-Themen  gar nicht so hat, ist ausnahmsweise mal meiner Meinung: „Kein Mitleid – nur ein toter Matador ist ein guter Matador“, sagte er soeben. Ach ja, der Text berichtet auch, daß der linke Oberschenkelmuskel Leals erheblich verletzt sei. Wenn alles gut klappt, wird er nie wieder in einer Stierkampfarena herumlaufen können. Stierkampf,  diese „edle alte Tradition“, wie die Spanier sagen, ist für mich einfach nur sadistische Folter. Auf den Balearen war dieses widerliche Schauspiel 2017 übrigens  kurzzeitig abgeschafft, nachdem die Inselregierung einen erheblichen Rückgang an Urlaubsgästen  registriert hatten, aber das dauerte nur ein Jahr. Inzwischen ist wieder alles beim Alten. „Tradition“, ja klar. Damit reden sich hier ja auch die Jäger raus (und damit, daß sie sich zynisch als „Naturschützer“ bezeichnen.)