Achtung – Blog wechselt Adresse!

Meine Lieben,

Ich weiß nicht, wieviele der Leute, die hier lesen, die Werbung nervig finden. Verstehen kann ich die Werbung, schließlich kann man die WordPress-Blogfunktion gratis nutzen. Der Prinz gehört auch zu den Abonnenten des Blogs, und ihn nervt die Werbung. Ich schaue ab und zu mal übers iPad herein,  und dann stört sie mich auch. Allerdings ist mir, offen gestanden, die werbefreie Version zu teuer. So hat mein Prinz meinem Lakritzeblog heute eine werbefreie neue Wohnung gesucht. Ab sofort wohnt das Lakritzenblog also hier:

https://www.lakritzundschokolade.de/

Allens klor? Na denn 😀

Hätte, hätte, Fahrradkette..

Am kommenden Mittwoch, my darlings, hätteten wir nach Woquard fahren tuteten  wollen, aber das wird ja leider nix.  Auch die geplante Fahrt nach Norderney mit Edda können wir in den Kamin schreiben, da die Landesregierungen die Inseln gesperrt haben. Das heißt aber auch, daß wir uns nicht mit unserem Freund J. treffen können, dem früheren Pfarrer des Bonner Münsters. J. ist seit einem guten Jahr im Ruhestand, verbringt aber seit Jahren seine Urlaube auf Juist. Er liebt die Insel und vertritt dort immer gerne den Inselpfarrer, wenn dieser mal im Urlaub ist. Der Ruhestand fällt J. sehr schwer (wir haben ihn zuletzt kurz vor Weihnachten gesehen, als er uns im Lüttje Huus besuchte. Da hatte der Prinz ihn in Norddeich von der Fähre abgeholt und wir konnten kaum glauben, daß er schon 70 ist!). Die Sonntage seien besonders schwer für ihn, wie er uns erzählte, da müsse er immer noch aufpassen, nicht in ein Loch zu fallen, weil ihm es ihm so fehle, den Sonntagsgottesdienst zu halten. Nun, wir hatten geplant, J. auf Juist zu besuchen, aber wegen der Insel-Sperre kann er ja jetzt auch nicht hin. So eine Scheiße.

Na, der Prinz und ich planen schon für Ostern (gezwungenermaßen hier): Omas Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen, nachmittags Omas Quarktorte.) Wie wird euer Osterfest aussehen?

Corona#tweetdestages

Zugegeben: Anfangs fand ich das alles noch eher amüsant. Inzwischen sind aber  auch wir hier vorsichtiger geworden. Wir waschen uns öfter als sonst die Hände – zum Beispiel, wenn wir Post aus dem Kasten holen. Wir trinken nicht mehr gemeinsam aus einer Mineralwasser-oder Bierflasche. Le Prince war vorgestern doch nochmal bei der Arbeit, weil da so viele Unterschriftsmappen lagen (Natürlich alle nur mit „dringenden“ Schriftstücken (*Augenrollgeräusch*). Le Bär fand das unzumutbar und machte Le moi die paar Stunden zur Nervenprobe, bis sein geliebtes Herrchen wieder da war. Le Prince bekam dann auch ein „extreme ausschnauzing“, wie wir das nennen, wenn Le Bär schimpft, dass er allein zu Hause bleiben mußte. Offiziell ist ab dem nächsten Mittwoch keinem Mitarbeiter mehr erlaubt, zur Arbeit zu kommen. Der Prinz hätte diese zwangsfreien Tage lieber im Sommer, wie er sagte, für Woquard, aber immerhin. Bis dahin ist hoffentlich alles wieder gut. Ich bin froh, daß er hier ist und nur zum Einkaufen rausgeht. Ich selbst war, glaube ich, seit gut zwei Wochen nicht mehr draußen, außer im Hof, am Briefkasten oder am Mineralwasserkasten. Physiotherapie ist bis zum 22. April ausgesetzt, Ergo bis nach Ostern. Zum Glück weiß ich, welche Übungen ich machen muß und ziehe sie auch durch (überwiegend, hehe). Gut, daß ich sehr gut allein sein kann und mich nie langweile.

Die ZEIT nennt die neuen Corona-Regeln ein Fest für Blockwarte 😀 😀

Vor einigen Wochen hat sich ein Jugendfreund bei mir gemeldet, der mit einer Französin verheiratet ist. Er macht sich große Sorgen. „Wir schauen ja jeden Abend auch die französischen Nachrichten“, schreibt er, „da sieht es ganz anders aus.Teilweise die pure Verzweiflung. Bitte gebt gut auf euch Acht.“

Und hier möchte ich mich seinem Appell anschließen: Bitte passt gut auf! Habt ihr euren Alltagsablauf geändert (freiwillig oder weil ihr mußtet), und wie? Habt ihr Angst?

Da Bloggen nicht ansteckend ist: fühlt euch gedrückt! ❤ 😀

 

Oma#tweetdestages

 

Vorgestern langes Telefonat mit Schwesti gehabt.Beide haben wir das Gefühl, daß Oma in der letzten Zeit sehr präsent ist. Wir denken an sie, wollen sie spontan anrufen, zitieren ihre Aussprüche… und können nicht glauben, daß sie schon seit zwölf Jahren tot ist. Für uns ist sie gefühlt immer noch da, mitten in unseren Leben. Ostern wird es hier bei uns wieder ihren berühmten Sauerbraten geben, mit Rotkohl und Kartoffelklößen (der Prinz hat extra für den Braten einen „slow cooker“ gekauft.) Schwesti macht öfter Omas herrliche Quarktorte. Das Rezept habe ich, und mal sehen, vielleicht mache ich mich Ostern mit Hilfe desPrinzen mal daran ( er nannte sie ebenfalls „Oma“…)

#tweetdestages

Kann ein Sonntag besser beginnen?! Nein, er kann nicht, kann nicht, kann nicht!

Kinners, ich hab‘ grad so gute Laune 😀 😀 😀 Hier:

 

 

Herr Lakritz ist steinreich.

Jawohl, meine Lieben, ich bin nicht nur zum Mann mutiert, sondern auch vielfacher Millionär. Das schließe ich zumindest aus einigen spam-Mails, die sich in den letzten Wochen bei mir anhäufen (und die ihr sicher auch kennt!). Da sind einmal die Mails,die mich darüber informieren, daß mein Name bei der XY-Lotterie gezogen wurde und ich nun 8.798.341 Euronen anfordern soll. Dazu soll ich lediglich Namen, Adresse, Geburtsdatum, Nummer meines Reisepasses und meine Bankverbindung mailen. Ist ja auch kein Ding, oder?

Alternativ ist der Absender der Mail sterbenskrank und möchte sein Vermögen an einige besondere Menschen hinterlassen (oft „im Namen Gottes“). Und zu diesen „besonderen Menschen“ gehöre auch ich – stellt euch das vor! 😉 Ist das nicht lieb?! *sniiieef*  Kontaktaufnahme: siehe oben.

Klar gehören diese Mails sofort in den virtuellen Müll. Aber ich mache mir dennoch öfter den Spaß, zu antworten. Meine Mailadresse hat das übliche Schema „[Nachname]@mailprovider.de, als Absender erscheint aber „N.[Nachname]“. Je nachdem, ob die Mail auf Englisch oder Deutsch (oft mit BING übersetzt, KOTZ) verfaßt ist, antworte ich in der gleichen Sprache. Mein üblicher Text:

„Hallo [Name],

das trifft sich gut, das Geld kann ich gut gebrauchen! Ich bin von (Datum) bis (Datum) geschäftlich in Nigeria, dann können wir uns treffen und alles persönlich besprechen. Gib mir deine mobile number, dann rufe ich dich an, sobald ich in Lagos gelandet bin.

Und da der Empfänger als Absender nur „N.[Nachname]“ sehen kann,

beende ich meinen Text mit einem fröhlichen „cheers, Nicholas“.

Seltsam, eine Antwort bekomme ich nie… hmmmm… 😀 😀 😀

Ja, und daß ich ein Mann bin, schließe ich aus den immer häufiger werdenden Mails, die mir „was hartes“ versprechen. Unter grausamster Rechtschreibung und Grammatik versucht  jemand, mich zum Kauf von Potenzmitteln zu verleiten. Was für ein Glück, daß ich keine Erektionsprobleme habe! Das wäre ja auch für meine Geliebte schade. Oder?! 😀

Was amüsiert euch so, wenn ihr in euer Mailpostfach schaut?