Ein kleines Stück Lakritzenglück, zwei von zwei

Hier ist der zweite Sammler-Glücksfall via ibääh, von dem ich erzählen wollte, my darlings: Hier hatte ich ja schon über meine Freude geschrieben, als ich ein Peanuts-Buch ersteigern konnte, das ich noch nicht in meiner Sammlung hatte. Ganz kurz nach diesem glanzvollen Tag bekam ich wieder eine Infomail von ibääh: Jemand hatte ein Buch von Neil Gaiman eingestellt, das ich noch nicht hatte!

Üblicherweise ist es bei Gaiman-Büchern so wie mit den Peanuts-Cartoons: entweder ich habe das Buch längst – oder es ist eine deutsche Ausgabe😛 Aber dieses hier ist ein Original, das ich noch nicht hatte, guggschd du!

hhgg

Foto: Norbert Bach

Neil Gaiman und Douglas Adams kannten sich recht gut (weil Adams und Terry Pratchett gute Freunde waren), also gönnte Neil sich zu Beginn seiner Karriere den Spaß, dieses Buch zu schreiben (da war er noch Journalist und noch kein bekannter Autor). Ich freue mich jedenfalls sehr, zumal das Buch interessante und witzige Hintergrundinformationen zum Hitchhiker verspricht.

Baby-Alarm!

Haha, nee, nicht bei mir, darlings, aus dem Alter bin ich zum Glück raus: – )))

Sondern: ich wollte euch gern Anthony vorstellen, den ganz niegelnagelneuen Sohn von Neil Gaiman und seiner fantastischen Frau Amanda Palmer ( AFP).

Vor kurzem schrub ich hier, dass ich dauernd in meine Twitter-timeline schaue, ob Neil schon etwas zur Geburt verrät, aber umsonst.

Netterweise hat mich Paxianer mit seinem (ihrem?) Kommentar darauf aufmerksam gemacht, dass der Kleine just an dem Tag geboren wurde, an dem ich diesen Blogbeitrag schrubste – danke schön, Paxianer! Finde ich klasse von dir!

Ich hatte schlicht und ergreifend nicht daran gedacht, in Neils Blog zu schauen, obwohl das zu meinen täglichen Blog-Tankstellen gehört… *Kopf –> Tisch*

Denn hier stellt Neil seinen Sohn der Welt vor… und hier, in diesem Text, kann man lesen, warum das Baby den Namen Anthony trägt. *hach*

Übrigens: Für Amanda ist es das erste Kind, für Neil das vierte – sein ältester Sohn, Michael, ist um die 30 und heiratet in drei Wochen😀

Cinnamon

Zeichnung: Jill Schwartz

Cinnamon ist eine meiner Lieblingsgeschichten von Neil Gaiman – eine Prinzessin in einem heißen Land, die nicht spricht. Niemand kann sie zum Sprechen bringen, obwohl ihre Eltern in aller Welt suchen und demjenigen, der Erfolg hat, großzügige Geschenke versprechen. Bis eines Tages ein Tiger in den Palast kommt… die Geschichte könnt ihr hier lesen.

Ich möchte euch gerne auch die Hörversion ans Herz legen. Zu finden auf der Neil Gaiman Audio Collection. Auf dieser CD liest Neil neben Cinnamon noch seine berühmten Geschichten The Day I Swapped My Dad For Two Goldfish und The Wolves In The Walls, dazu ein hinreißendes Gedicht über seine unzähmbaren Haare, Crazy Hair.

Neil Gaiman ist ein wunderbarer Vorleser!

Tom Hanks will American Gods verfilmen

Klasse. Es soll eine Serie mit sechs Staffeln mit je zehn bis zwölf Teilen geben. Stoff ist weiß Gott (oder Götter) genug da. Und Tom Hanks kann man da getrost dranlassen.

Hier bei Den of Geek ist ein als Witz gemeinter Vorschlag für einige der der Rollen – Morgan Freeman als Mr. Nancy finde ich zum Beispiel sehr schräg. Aber eine klasse Idee.

Mad Sweeney und Low key finde ich gut, Mr. Wednesday braucht einen grauen Bart, da könnte ich mir super Sean Connery vorstellen. Obwohl der vielleicht zu dünn ist.

Was meint ihr?

Ich bin ja bei Literaturverfilmungen vorsichtig, aber bei diesem Buch könnte das ein Knaller werden.

Good Omens wird verfilmt!

Gute Nachrichten für alle Terry Pratchett- / Neil Gaiman-Fans: Terry Pratchett hat offiziell bekanntgegeben, dass Good Omens nun endlich verfilmt wird. Regie wird führen – ta-daaa! – Terry Jones (Monty Python)! Yay!

Es wird eine TV-Miniserie, also wie Neverwhere. Geplant ist die Verfilmung schon seit Jahren, aber jetzt kommt sie wohl endlich in die Gänge. Nachzulesen hier im Discworld-Blog von Sir Terry (runterscrollen bis zum 1. März).

Ich freu mich wie blöde.

Und hier ist noch ein großartiger Artikel von Terry Jones aus dem Jahr 2003, der im Guardian abgedruckt wurde – zu George Bush und seiner „Wir müssen den Irak zu Staub bomben“-Politik. Wunderbar, Mr. Jones❤