@Renata: Auflösung!

Naaaa guuuut… hier, liebe Renata, ist die Auflösung:

Ich muß sagen, deine Lösungsansätze meiner  Frage

„Was haben Queen und Beethoven gemeinsam?“

waren so phantasievoll und kreativ, daß ich lachen mußte (wenn ich nicht vor Verzweiflung heulen wollte, vor allem, als du schriebst: „Ich habe keine Ahnung von Queen“…) Und nein, ich meinte nicht DIE Queen, (wenn ich die alte Dame auch sehr gern mag und sie bewundere), sondern die gleichnamige Rockband, die sich leider nach dem Tode ihres sehr charismatischen Sängers Freddie Mercury aufgelöst hat. (Strenge Anweisung, Renata: Du gehst sofort zu Juhtjuhp und schaust dir einige Queen-Filmchen an, am besten „Bohemian Rhapsody“ und „Fat Bottomed Girls“!) *Arme in Hüften stemm und streng guck*

Also, hier nun die Antwort:

„Was haben Queen und Beethoven gemeinsam?“

Beide muß man sehr laut hören, sonst machen sie keinen Spaß!

Jaaaa, tut mir leid, wenn das jetzt einen *Hand an Stirn Klatsch* – und „Aua, neeee!“ – Effekt hervorgerufen hat, aber für mich ist das so.

Beethoven und Queen leise hören zu müssen, das ist für mich  ungefähr so, als sagte man mir „Okay, du darfst atmen, aber ich halte dir dabei den Kopf unter Wasser.“ Geht einfach nicht.
Als ich noch täglich mit dem Auto ins Büro fuhr, konnte ich ja da drin  so laut Musik hören, wie ich wollte, das genoß ich auch. Klavierkonzert No.5 (mein Lieblingsstück vom Ludwig, natürlich Glenn Gould unter Leopold Stokowski!), abwechselnd mit „Best of Queen“, dem Album…Ich sang laut  mit und dirigierte….  Meist war ich für mein Gefühl viel zu schnell in Mannheim. 😀 , kam aber sehr entspannt und gut gelaunt an meinen Arbeitsplatz. Hatte ja auch den weltbesten Chef.

 

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Glenn Gould – Klavierkonzert Nr. 5 Beethoven

Kann mir das jemand erklären?

Bei Tante Amazonien gibt es das einmal zum Preis von 148,00 Euronen (Einhundertachtundvierzig).

Die Auktionsplattform mit den bunten Buchstaben hat es für 12,49 (Zwölfneunundvierzich). Ein Musikhändler, kein ahnungsloser Privatmensch.

Ich hab freudig für 12,49 zugeschlagen – ich habe die Aufnahme als Schallplatte, aber zur Zeit keinen funktionierenden Plattenspieler. Und lange Zeit gab es sie nicht als CD. Gerade diese Aufnahme ist sooo genial – man hört Gould zwischendrin summen.

Sehenswert war es immer, wenn er sich beim Spielen selbstvergessen selbst dirigiert hat, sobald eine Hand frei war.

Es gibt etliche gute Aufnahmen des 5. Klavierkonzertes, aber für mich geht nichts über Glenn Gould.

Hach – zu meiner großen Freude gibt es eine Filmaufnahme dieses Konzertes bei youtube – hier. Nicht unter Stokowski, aber dennoch: großartig.

Und immer wieder faszinierend, wie verbaut er wirkt auf seinem schrägen kleinen Küchenstühlchen. Nicht zu glauben, dass er ein großer schlanker Mann war.

Nachsatz: die Aufnahme geht nicht gut an mich – viiiel zu schnell.

Nachsatz 2: Sony hat die nachfolgenden Teile konfisziert 😦

Nachsatz 3: man nennt das live-blogging, was ich hier mache 🙂

Nachsatz 4: hier erklärt er etwas über sein Spiel, sehr witzig, wie immer (Mozart).

Nachsatz 5: und hier klassisch Glenn Gould: völlig weg von der Musik, mitsingend und sich selbst dirigierend. Unschlagbar.