Frau Lakritze ist glücklich…

… weil der Herr Schokoladenprinz sich ab dem kommenden Donnerstag  den ganzen restlichen Monat freigeräumt hat. Yay!

Wir fahren auch nicht weg, sondern bleiben in Ruhe hier, wie wir das im letzten Sommer  getan haben, denn das war wirklich sehr entspannend. Kein Kofferpack-Streß, keine mehrstündige Fahrt. Trotzdem können wir jeden Morgen miteinander frühstücken (Luxus-Zeit für uns), können „smoochie-smoochie-time“ einlegen, wann immer wir wollen, morgens dekadent ausschlafen  und spontane Trips in die Pfalz oder ins Frongssösische machen. Herrlich. Praktisch genau wie ein normaler Urlaub.

Außerdem: Ich freue mich riesig, weil wir mal wieder andere Blogger-Leute treffen werden: am 16. August ist ein Besuch bei Petra vom Voller Worte-Blog und ihren Junioren geplant. Petra und ihre beiden Junioren möchte ich schon seit einer Ewigkeit kennenlernen.

Jaahaa – und am 20. Augustus ist dann ein Besuch bei Paxianer (vom Paxianer-Blog) in Augsburg dran!  *hibbel*

Moment mal, Augsburg… *grübel*… da war doch was…? werden sich jetzt vielleicht einige von euch fragen.

Na klar!

Die Puppenkiste!

Man kann dort sowohl eine Vorstellung anschauen als auch das Museum besuchen.

Das Museum ist für mich interessanter, ich möchte das Urmeli mal „in echt“ sehen. Und unser kleiner Herr Sonntag darf mit rein, angeleint und unter Aufsicht, schrieb mir das Urmel auf meine Anfrage. Doch, wenn man über das Kontaktformular  Fragen an die Puppenkiste stellt, antwortet das Urmel! Finde ich toll!

Weiterhin ist Augsburg ja berühmt für die Fugger und die nach ihnen benannte Fuggerei. Die habe ich zwar 1997 schon mal besucht, aber da war ich mit dem Ex-Gatten unterwegs, und diese Erinnerung darf gerne mit einer freundlicheren überdeckt werden. Und auf Paxianer freue ich mich  wie Bolle 😀

 

Mal wieder’n Wurfgeschoß

Elf Fragen, gefunden bei der Schnippseltippse:

  1. Mit welchem Schreibgerät schreibst Du am liebsten?
    Füller mit breiter (= weicher Feder)

Erinnerst Du Dich an dein erstes auswendig gelerntes oder selbst geschriebenes Gedicht?

Klar, mein Vater hat es mir beigebracht:

Unter eines Baumes Rinde

Saß die Made mit dem Kinde.

Sie war Witwe, denn ihr Gatte,

den sie hatte, fiel vom Blatte.

Oh wie schade

Für die Made!
(Er hatte das Gedicht von Heinz Erhard wohl nicht ganz exakt im Kopf behalten ; – )

Welche drei (bereits verstorbenen) Dichter/innen würdest Du gern treffen?

Mascha Kaléko. Erich Kästner. Astrid Lindgren.

Wo ist „zuhause“?

In Omas Küche. (Für immer weg).

Welches Buch hat Dich von Anfang bis Ende gepackt?

„Shoeless Joe“ von William Patrick Kinsella.

Du bist glücklich, wenn…

es warm ist.

Wie wichtig ist Karneval für dich?
So wichtig wie das Herausziehen meiner Fingernägel bei vollem Bewußtsein.

Tragik oder Komik? Wo ist Dein Schwergewicht?

Komik. Humor kann überlebenswichtig sein. Ich versuche, alles mit Humor zu nehmen.

 

                                                           

Wie immer – wer mag, hebe auf und werfe weiter 😉

Der Block vs. das Blog

Ich habe ja oft diesen „aaaah!!!!“ Ich krich Pickel!!! –Moment, wenn ich lese, daß jemand „der Blog“ schreibt. Liebe Mitmenschen… es heißt das Blog. „Blog“ ist ein Kunstwort, entstanden aus „Weblog“, dies wiederum ist zusammengesetzt aus „Web“ und „log“ ist also ein Logbuch (= Tagebuch) im Web. Und nein, es hat auch nichts mit „(Notiz)Block“ zu tun 😉

Nun habe ich allerdings die perfekte Symbiose aus Schreibblock und Weblog entdeckt: den Blockblogger. Dieser Mensch löst das Dilemma auf sehr geniale Weise: er/sie schreibt den Text mit der Hand auf einen Schreibblock, fotografiert diesen Text und stellt ihn als Beitrag ins Blog. Finde ich klasse! Schaut euch mal um dort. Viel Spaß!

Osterhasi ist gerettet ; – )

Dank des Hinweises von Doris in den Kommentaren haben wir für Ostern nun doch noch eine Ferienwohnung in der zweiten Heimat gefunden – in Bad Zwischenahn. Die Wohnung ist unserer in Harkebrügge sehr ähnlich: Teil eines alten Bauernhofes, mitten im Grünen, alles ebenerdig – und gut bezahlbar. Heute Morgen habe ich gebucht *freu* – Herzlichen Dank nochmal, liebe Doris – der Tipp ist Gold wert!

@ Waldkind: würdest du mir unter lakritzefrau ätt web punkt de mal kurz schreiben, damit wir für ein Treffen in Schwung kommen? Für alle anderen Ammerland-und-Umzu-Blogger: Monse hat auch am Ostersamstag auf : – ) Hat jemand Lust und Zeit, dann mittags in Oldenburg zu sein?

Ich prüfe vor der Abreise auf jeden Fall die Geocaching-Karte für Zwischenahn und setze das GPS auf die Packliste : – )))

Dass das jetzt doch noch klappt, ist gut, weil wir sonst unsere Freundin Edda nicht hätten sehen können. Denn: Eddas Mutter, „die Muddi“, ist vor kurzem gestorben, mit 90 Jahren. Wir sind darüber auch sehr traurig, der Prinz und ich, denn die Muddi war ebenso unsere Freundin, wie es Edda ist. Wir vier waren wie eine kleine Familie. Zur Beisetzung haben wir es nicht geschafft, da es fünf Stunden Fahrt sind, aber nun können wir wenigstens zum Friedhof gehen und ein bisschen mit Muddi plaudern. Aber ich denke mir, dass sie weiss, dass sie uns fehlt. ❤

Frau Freitag

Frau Freitag ist Lehrerin. An einer Gesamtschule. Klassenlehrerin einer durchgeknallten Neunten. Das ist eine Klasse voller Schülerinnen und Schüler, die Frau Freitag zum Wahnsinn treiben, die in ihr den Wunsch wecken, Schüler einfach mal mit dem Kopf an die Wand knallen zu dürfen.  Kopftuchmädchen, die den Unterricht zum Schminken benutzen. Käppitragende Jungrapper, die sich gegenseitig mit „Du Spast“ beschimpfen und glauben, ein Spast sei ein kleiner Vogel. Schüler, die gerne in die Schule kommen, aber am Lernen null Interesse haben. Schüler, die intelligent, klug und lieb sind und sich erfolgreich als begriffsstutzige Dummköpfe mit einer Voliebe für Fünfen und Sechsen tarnen.

Schüler, die Frau Freitag von Herzen liebt. Und das ist ernst gemeint.

Frau Freitag bloggt. Hier: Na, wie war’s in der Schule?

Aus dem Blog ist ein Buch entstanden, das den wunderbaren Titel Chill mal, Frau Freitag trägt und das ich entdeckt und gelesen habe, bevor ich wusste, dass Frau Freitag auch bloggt.

Frau Freitag erzählt locker und sehr lustig-ironisch aus ihrem Lehrerinnenalltag. Sie hat die großartige Eigenschaft, sich selbst dabei kräftig durch den Kakao ziehen zu können – und es klingt überall durch, dass sie ihren Beruf liebt.

Sehr, sehr empfehlenswert, ich habe das Buch sehr genossen und freue mich darauf, das Blog regelmäßig zu lesen – danke, Frau Freitag!

Und ihr: falls ihr euch das Buch zulegen wollt (gute Idee, macht das!), denkt bitte daran: unterstützt euren lokalen privaten Buchhändler!

Bild: buch.de / Ullstein Verlag

Tässchen-Nachtrag

Es hat ein paar Tage länger gedauert. Bei uns ist viel los zur Zeit und wir kommen mit dem Auswerten von Fotos nicht nach. Aber hier sind die Fläschchen, die mir Stjama zusammen mit dem Wandertässchen von Frau Mutti geschickt hat – sie hat mein Logo eingeritzt. Im Hintergrund das Abenteuerbuch des Tässchens.

Hier ist nochmal der Link zu meinem Tag mit dem Tässchen.

Stjama hatte mir vorgeschlagen, dass ich Globuli in die Fläschchen füllen könnte – geniale Idee. Crataegus (Weißdorn) und Melissa sind zur Zeit darin.

Danke, Stjama – dein Geschenk hat mich sehr gerührt und gefreut!

Das Wandertässchen im Schlosspark

Ich stand unter der Dusche, als der Prinz reinkam und verkündete: „Da ist ein Paket für dich gekommen!“

Ich: „Ah, das werden die Prospektständer sein.“

Prinz: „Nee, das glaub ich nicht, da ist Geschenkpapier drum, so grünes.“

Ich: „Oh schön, da bin ich ja gespannt.“

Wollte fertig duschen, aber da ich sah, dass der Prinz noch neugieriger war als ich, schlang ich mir ein Badetuch um und inspizierte das grüne Paket. Absender: ein mir unbekannter Name. Aber eindeutig für mich. Da der Prinz schon von einem Fuß auf den anderen trat, packte ich aus. Zum Vorschein kamen ein grüner Beutel und eine Postkarte… und da wusste ich:

Stjama hat mir die Wandertasse geschickt!!! – Danke dir! ❤ ❤ ❤

Die beiden Glasflakons, die sie mir als Geschenk mitgeschickt hat, habe ich extra fotografiert, natürlich sind die auf einer anderen Fotokarte *gna*, aber sie haben eh einen Extra-Eintrag verdient, weil sie so schön sind, dass ich nasse Augen bekam. Morgen also: Stjamas Glasfläschchen. Sie hat mir vorgeschlagen, sie für Globuli zu nutzen – derzeit sind Melissa- und Weißdornglobuli drin.

„Du musst das Tässchen fotografieren, das weißt du, ja?“ sagte ich zum Prinzen.

„Bei dem Wetter müssen wir das im Schloss machen!“ schlug er vor.

Die Tasse und das Reisetagebuch (oder auch: der Wanderpokal und das Logbuch) konnten natürlich unmöglich in Worms weilen, ohne das Herrnsheimer Schloss gesehen zu haben. An dem Tag hatte ich Besuch von Petra, die gerne mitgemacht hat:

Passend zur Jahreszeit haben wir das Tässchen mit Maiglöckchen geschmückt. Und nein, das ist kein Trick, ich kann wirklich Sachen auf dem Kopf rumtragen 🙂

Petra hält das Logbuch.

Hier sieht man mehr vom Schloss – leider müssen die unteren Fensterläden geschlossen bleiben, weil sonst nachts die Scheiben eingeworfen werden und das Glas ist teuer, weil handgewalzt. Aber der Prinz hat schon mit dem Hausmeister klargemacht, dass er uns mal für einen Fototermin alle Läden öffnet.

Für Heiratswillige: das Schloss hat ein Trauzimmer und Samstags ist hier im Frühjahr und Sommer ganz schön was los, Hochzeiten von morgens bis nachmittags.

Rechts vom Turm in dem Gebäude (das sind die ehemaligen Wirtschaftsräume des Schlosses)  ist meine Praxis, die obere Fensterreihe. Hier vorne im Park halte ich meine Barfußkurse.

Wir wollten unbedingt noch ein Quatsch-Foto, so ein Erstes-Schuljahr-Schultüten-jetzt-lach-mal-Foto. Schön krampfig und steif. Ist leider nicht ganz gelungen, aber die Absicht zählt auch… wir mussten einfach zu viel lachen.

Dieser hinreissende Bullterrierwelpe heißt Barclay, er kam mit seiner Familie gerade vorbei und wir baten darum, dass er mit aufs Foto darf. Die kleine Tochter der Familie, etwa drei Jahre alt, erklärte mir besorgt: „Das ist aber unser Barclay…!“ Ja, ich hätte ihn gerne behalten, aber wir haben ihn zurückgegeben. (Ich wollte noch fragen, ob sie noch zwei weitere Hunde namens James und Harvest haben, hab’s aber vergessen.)

Das Tässchen geht jetzt auf eine weite Reise in eine zu ihm passende grüne Umgebung, mehr sag ich noch nicht, nur: es wird ein weiterer außergewöhnlicher Reisepunkt für das Tässchen sein, und es war schon viel unterwegs. Es hat Spaß gemacht, im Logbuch zu verfolgen, wo es sich schon rumgetrieben hat.

Danke, Frau Mutti für die großartige Aktion, und danke Stjama, für die wunderschönen Fläschchen – Extrabeitrag folgt!