A propos Schottisch-Gälisch,

meine lieben Outlander-Mitfans,

fast hätte ich ja vergessen, euch zu erzählen, warum ich mich auf das Ende dieses Jahres freue: Diana Gabaldon schreibt gerade am neunten Band der Serie – juhuuu! Das Buch heißt  Go tell the bees that I am gone, und etwas mehr verrät sie hier, in ihrem Blog. Zum Ende des Jahres, sagt sie, sollte sie es wohl zu Ende bringen. Ich werde dann vorher schnell nochmal Band acht lesen („Written in my own heart’s blood“), damit ich weiß, wer wer ist und wann und warum  😃  Schaut jemand von euch die Serie auf Netflix? Und wie gefällt sie euch?

Ich bin begeistert, obwohl ich überzeugt war, diese Bücher seien nicht verfilmbar.  Dennoch: Das casting begeistert mich – Sam  Heughan als Jamie ist ein Geniestreich, und Caitriona Balfe finde ich als Claire großartig. Wie der Schauspieler heißt, der den Rechtsanwalt Ned Gowan spielt, weß ich nicht, aber als ich ihn sah, wußte ich sofort: Das ist der Anwalt! Denn genauso hatte ich ihn beim Lesen immer vor mir gesehen. Jamies Pate und bester Freund, Murtagh, ist ebenfalls super ausgewählt, finde ich; der Schauspieler ist lediglich größer als in meiner Vorstellung. Also, wer von euch Neflix hat und ein Fan der Buchreihe ist, sei gewarnt: Die Filmserie macht ebenso süchtig wie die Bücher!

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Frau Lakritze hat’s kapiert :D

So. Die Frau Lakritz ist – nach einem langen, gemütlichen Frühstück mit dem Prinzen – endlich in der realen Zeit angekommen. Ich weiß, daß heute Freitag ist.  \o/  Gestern glaubte ich ständig, es sei bereits Freitag, und der Donnerstag schaffte es nicht, sich bei mir bemerkbar zu machen, der Arme. Daß ich im Zeitgefühl zu weit voraus war, dämmerte mir erst, als mir klar wurde, daß ich die Freitagsfüller einen Tag zu früh rausgeschickt hatte (muß wohl mal mit der TARDIS reden, was da los war… 😉 Also, Frau Lakritz: Heute ist Freitag, der erste Tag des Karneval-Flucht-Urlaubs des Prinzen. (Der Prinz macht uns übrigens nachher Currywurst mit Pommes 😃 )

Und euch wünsche ich ein schönes Wochenende! ❤

spannender Abend

Boaah.. zweieinhalb fesselnde Stunden habe ich heute Abend schon vor dem Fernseher geklebt, ihr Lieben, und mir eine Doku gegönnt, die ich schon ewig  lange sehen wollte:

James Camerons Die Geister der Titanic,von 2003. Hat jemand von euch den Film schon gesehen?

Der Regisseur ist der gleiche James Cameron, der 1993 den Kassenschlager „Titanic“ mit Leo di Caprio und Kate Winslet gedreht hat (den ich immer noch nicht gesehen habe!).

Cameron hat mit einer Crew von Wissenschaftlern, zwei Tauchbooten sowie zwei ferngesteuerten Tauch-Robotern (namens „Jake“ und „Elwood“) das Wrack der realen Titanic in 4000 Metern Tiefe ausfindig gemacht, an der Stelle, an der sie 1912 sank. Die Doku zeigt, wie die Männer – je drei pro Tauchboot – aufs feinste aufeinander abgestimmt und hochprofessionell miteinander arbeiten, das Wrack von außen ableuchten und filmen und schließlich die Tauchbots zum Filmen hineinschicken. Hier beginnt das große Gänsehaut-Gefühl! Die Wandschnitzereien und Buntglasfenster im Speisesaal der ersten Klasse sind noch perfekt erhalten, auch der geschwungene Treppenaufgang. Jake und Elwood schwimmen, soweit möglich, auch in einige Passagierkabinen hinein und filmen die Reste der Betten, Kommoden und einige persönliche Gegenstände. Alle Männer der Expedition haben detaillierte Kenntnisse über das Schiff, wissen also immer genau, wo die Tauchbots gerade herumschwimmen.

Ich bin noch ganz ergriffen von den wehmütigen Bildern, zumal ich verrückt bin auf Unterwasser-Archäologie und jede Gelegenheit wahrnehme, Dokus zu diesem Thema zu schauen, zum Beispiel von Franck Goddio. Dicke „Guck-Empfehlung von mir!

 

 

Herr Sonntag, der Wurm

Der Prinz ist kein Filmfan. Er schaut sehr gern Dokus, aber mit Spielfilmen kann er gar nichts anfangen. Er kann sich weder Handlungen noch Schauspieler merken. Das scheint für ihn so „interessant“ zu sein wie für mich, wenn er mir etwas über Ubuntu oder Linux erzählt. 😉

Kürzlich schlug der kleine Herr Sonntag mit der Pfote an die Terrassentür, die vom Büro in den Hof führt, weil er raus wollte. Das hat er sich bei den Katzen abgeschaut, der kleine Schlauberger. Der Prinz stand auf und öffnete die Tür einen Spalt – nicht zu weit, denn es war kalt. Der kleine Herr Sonntag guckte kritisch und versuchte dann, mit der Schnauze die Tür etwas weiter zu öffnen. „Komm, gib nicht so an, du paßt da durch!“ sagte der Prinz, und grinsend zu mir:

„Der hält sich für breiter, als er ist.“

„Vielleicht glaubt er, er sei der Hulk“, lachte ich.

„Ja“, grinste der Prinz, „Oder der Wurm aus dem Film da, den wir mal gesehen haben.“

Ich: “Wurm? Welchen Film mit einem Wurm haben wir gesehen?“

Prinz, genervt: “Ooch, Schatz, was weiß ich, wie der Film heißt – da war so ein großer Wurm… ein Animationsfilm, da war auch dieser komische Typ mit den schiefen Ohren, der rückwärts redet.“

Ich *atmet tief durch* „Schatz. Erklär es mir ganz ruhig, ja? Beschreib mir, worum es in den Film geht.“

(Ihr könnt euch vermutlich schon denken, von welchem Film er sprach – ich tappte aber völlig im Dunkeln!)

Er (noch genervter): „Aaach Schatz – als ob ich mir so blöde Filme merken könnte – es war ein Film, den wir geguckt haben. Und da war so ein animierter grüner Typ drin, der redete immer rückwärts.“ Verzweifelt schaute der Prinz mich an, während ich krampfhaft überlegte… und es mir langsam zu dämmern begann.

„Meinst du etwa…YODA?!“ fragte ich.

Der Prinz grinste erleichtert. „Jaa, genau!“

Ich: “Oh…Oh GOTT.“

*denkt*: So ein undankbares Balg – da arbeitet man an seiner cineastischen Bildung, und dann SOWAS!!!

Ich: Das ist kein Animationsfilm, Schatz. Star Wars ist ein normaler science fictionKultfilm. Und Yoda ist kein Wurm.“

Er: „Nee, den meinte ich auch nicht. Da war noch so ein komisches Viech, ziemlich riesig. Und häßlich.

Ich *überlegt, wer da in den Augen des Prinzen groß und häßlich sein könnte*

„Ähm… du meinst aber nicht Chewbacca, oder?!

Er: “Ja!“ „Genau den meine ich!“

Ich, unter Tränen: “Schatz..Chewbacca ist kein Wurm!“

 

ER, ungeduldig: „Na, ist doch egal, was der ist! Er ist groß und häßlich und Domi glaubt, er sei so breit und groß wie der!“

Ich:… “Ich ergebe mich, Schatz. Bärchen hält sich für Chewbacca, der ein Wurm ist. Joh. Is gut.“

Später zeigte ich ihm diesen genialen Chewbacca-Cartoon von Doug Savage.

„Cool“, sagte der Prinz. „Aber das ist nicht der Wurm, den ich meinte.“

Ich *krallt sich an Tischkante fest*: Ok. Kannst du ihn näher beschreiben?“

Er *überlegt*: Grünlich, fett, häßlich. So ein Wurm.“

Ich, fassungslos: „Du meinst Jabba The Hutt?!“

Er: „Jaa. Genau den meine ich.“

Okay. Wir wissen jetzt also: Unser Bärchen hält sich für Jabba the Hutt. Jetzt fehlt nur noch, daß er neben seinem Büro-Körbchen das Pippilein an einer Kette hält und das Pippilein doofe Zopfschnecken über den Ohren trägt.

Prinz abzugeben, günstig.

 

(NEIN, ich behalte ihn!!!)

 

 

So leicht ist das…?

Habe wieder mal wild im großen Internetz rumgeklickt (Heute ist keine Therapie, ich darf das! *breit grins*) und das hier gefunden:

flux

Ist sehr witzig, ich hab sehr gelacht, versucht es und laßt mich wissen, wie es euch gefällt! (mit anderen Worten: wie viele Geeks hier mitlesen 🙂 🙂 🙂