Laaaahmarschig

… bis gar nicht vorhanden ist die Internetverbindung hier, darlings. Ich habe den Töle-komm-Stick dabei, den ich im letzen Urlaub hier in Leer gekauft hatte, aber man kann den Seiten entweder beim Aufbauen zugucken und dabei Socken stricken oder die Verbindung bricht gleich ab. Deshalb wird während des Urlaubs vermutlich eher weniger Neues hier erscheinen *genärft kuck*

Oops, she did it again

Wer? Die Lakritzefrau.

Was? nicht richtig hingeguckt  und so am falschen Ende gespart 😀 😀 😀

Genauer gesagt: Zu schnell geklickt 😀

Kurz: Ich wollte mir den Film „Der 200 Jahre Mann“ mit Robin Willams bestellen.

(Das ist die eigentliche Geschichte “I Robot“ von Isaac Asimov, übrigens, der gleichnamige Film  mit Will Smith (obwohl klasse)  hat mit der ursprünglichen Asimov-story nichts zu tun.)

Jedenfalls habe ich, wie ich beim Öffnen des Umschlages sah, wohl das getan, was mir in der letzten Zeit viel zu oft passiert ist: beim günstigsten Angebot auf „kaufen“  geklickt und  nicht gesehen,  daß das Ding gar keine DVD ist, sondern eine VHS-Kassette! *gnaaa* Ich glaube, ich habe deswegen  etwa sechs VHS-Kassetten hier rumliegen, die ich natürlich auch nirgends mehr loswerden kann, weil ja kaum noch jemand dieses mittelalterliche Medium nutzt. Das wäre wie Fotografieren mit einer Polaroid (obwohl das ja schon wieder sehr cool ist). Oder hat jemand von euch noch einen VHS-Recorder?

😀 😀 😀

Diskutiere nie mit Idioten.

*seufz*

my darlings,

inzwischen sollte ich es – nach vielen schrägen und nervigen Erlebnissen – eigentlich gelernt haben: daß die Auktionsplattform mit den bunten Buchstaben voller beknackter Menschen steckt. Heute Nachmittag hatte ich wieder mal eine Begegnung der dritten Art, zum Glück nur telefonisch.

Hintergrund: Betsy ist tot. Betsy war unsere Spülmaschine (Hubert, mein Physiotherapeut, nannte sie immer „Frau Siemens“, wenn sie bedächtig brummend und plitschernd die Therapiestunde begleitete.) Kurz: gestern Nachmittag erlitt Betsy wohl einen Herzinfarkt, denn von jetzt auf nachher verstummte sie und seitdem ist sie tot. Tot und still.

Nach kurzer Konferenz waren der Prinz und ich uns einig: Einen Reparaturdienst wollten wir nicht rufen, denn für einen Haufen unnötiger und überteuerter Ersatzteile ist uns das Geld dann doch zu schade. Eine Spülmaschine brauchen wir aber leider, da ich einpfotig kein Geschirr spülen kann.

Auf der Kleinanzeigenseite von Ibääh fand ich sie dann: eine neue Spülmaschine, unterbaufähig, sauber und fit, wegen Umzugs Mitte April abzugeben, guter Preis, nicht weit von hier. Es war eine Handynummer dabei. Ich rief gleich an und hatte einen älteren Mann dran, der Stimme nach zu urteilen. Ich erklärte ihm unsere Situation und fragte, ob die Maschine noch zu haben sei, wir wollten sie gern kaufen. Ja, sagte er, sie sei noch zu haben, er wolle aber gern eine „Sicherheit“ haben, dass wir sie wirklich abholen kämen, „ nicht, dass Sie dann nicht kommen und mich sitzen lassen“. Verständlich – ich habe selbst meine Erfahrungen mit Makulatur-Abhol-Zusagen von Ibääh-Käufern. Ich versicherte ihm also, dass wir die Spülmaschine auf jeden Fall wollten.

„Jaaa… das ist mir aber nicht sicher genug“, sagte er. „ Ich möchte gern eine Sicherheit von Ihnen.“

„Kein Problem“, sagte ich, geben Sie mir Ihre Mailadresse, dann schicke ich Ihnen die Zusage, dann haben Sie es schriftlich.“

„Schriftlich… das ist ja ganz nett – aber das ist mir nicht sicher genug“, kam zurück. Ich biß beinahe in meinen Schreibtisch und atmete tief durch.

Was genau stellen Sie sich denn vor, daß ich tun soll?“ fragte ichgeduuuuuldig. „Sie haben meine mündliche Zusage und ich biete sie Ihnen auch schriftlich an. Was soll ich noch tun?“

„Jaa.. ich weiß nicht – was Sicheres“, sagte er ungeduldig. Ich wurde langsam sauer, denn offensichtlich hatte er selbst keine Ahnung, was er eigentlich wollte. Ich versuchte aber, freundlich und sachlich zu bleiben – nicht jeder kann was dafür, ein Idiot zu sein.

„Also“, sagte ich, nachdem ich tief durchgeatmet hatte. „Sagen Sie mir bitte, wie ich ihnen in dieser Situation, hier am Telefon, versichern kann, daß wir unter den vielen Spülmaschinen bei Ibääh wirklich Ihre kaufen möchten? Was stellen Sie sich vor? Was genau möchten Sie?!“

Da sagte dieser Knallkopp doch tatsächlich: „Ja – denken Sie sich was aus!“

Damit war bei mir das Maß voll. Ohne ein weiteres Wort legte ich auf.

Wenn ich eins gelernt habe, dann, daß es Zeit- und Kraftverschwendung ist, mit Idioten zu diskutieren. Okay, er mag schlechte Erfahrungen gemacht haben, da steht die Vorsicht ihm zu. Aber ich trenne meine schlechten Erfahrungen der Vergangenheit auch von den Menschen, mit denen ich in der Gegenwart zu tun habe.

Der Prinz kam rein, sah mein Gesicht, ich erzählte ihm, was passiert war. Er schüttelte nur den Kopf.

„Na, da waren ja noch mehr interessante Angebote“, sagte er.

Dieser Gedanke muss auch dem Verkäufer gekommen sein, denn – siehe da – plötzlich klingelte mein Handy. „Boah nee, ich bin zu sauer auf den Deppen, wenn ich jetzt mit dem rede, geht das nicht gut“, sagte ich. Also nahm der Prinz das Gespräch an. Und schau an – ich schloss aus dem, was ich vom Prinzen hörte, daß der Idiot wohl plötzlich genug Höflichkeit aufzubringen in der Lage war, daß er mit dem Prinzen einen Abholtermin vereinbarte.

Bis Mitte April spülen wir nun also mal wieder mit der Hand, wie in alten Zeiten. Ganz easy: ich spüle das, was sich einpfotig spülen läßt, der Prinz übernimmt das, was sich mir verweigert und wegflutscht. Und dann fahren wir zu dem Verkäufer und holen die Ablösung für unsere treue Betsy. Siehste – man muß Trollen nur den Nährboden entziehen und ihnen zeigen, daß man sich von ihnen keine Energie abfressen läßt. Und schon ist Ruhe. Das hat mich das Bloggen gelehrt.  😀

PS: Ja, ich weiß, daß Mails und Faxe nicht rechtsverbindlich sind 😉

Technik-Frage :)

Ich hätte da bitte mal gerne ein kleines Problem 😀 😀

Eine Frage an die WordPress-Kenner unter euch:

Wenn jemand hier im Blog kommentiert, dann schickt WordPress mir diesen Kommentar umgehend per Mail zu. Ich sehe in der Mail den Kommentartext sowie die Daten (Name, Mailadresse), die derjenige angegeben hat, und kann dann sofort innerhalb der Mail entscheiden zwischen genehmigen/Spam/Papierkorb – kennt ihr ja sicher auch so.

Nun meine Frage: WordPress sendet mir seit einiger Zeit jeden Kommentar doppelt zu, ich erhalte also pro Kommentar zwei identische  Mails. Und nein, ich habe nur eine Mailadresse hinterlegt.

Der Vorteil: Bestimmte Kommentare bzw. deren Absender habe ich hier gesperrt, über deren Versuche werde ich netterweise auch gar nicht erst informiert, da WordPress sie sofort löscht. Also, hat jemand eine Idee, was ich tun kann, um die Info-Mails wie vorher nur einmal zu bekommen? Denn einmal genügt doch.

Tanke chön 😀

Lieferando oder: Der vergebliche Versuch, Pizza zu essen

my dears,

hat jemand von euch schon einmal versucht, einePizzabestellung  über den Lieferdienst Lieferando abzuwickeln?

Falls nicht: vergesst es. unprofessionell, chaotisch. Ich bin sowas von sauer und gefrustet. Die Geschichte:

Vorgestern, am Mittwoch, bekam ich während der Arbeit Pizza-Hunger (Arbeit = mein neuer, wunderbarer, interessanter home office-Job, den ich liebe: – )) Bei Tante Google suchte ich mir eine Pizzeria in der Stadt raus, von der ich weiß, dass sie auch liefern (ist ja noch nicht wieder so wie früher, mit mal schnell ins Auto hüpfen und was holen ; – )) Ich sah, die liefern mit Lieferando. Das schaute auch recht gut aus zunächst, ich konnte die Pizzagröße und den Belag online wählen und auch gleich per PayPal zahlen. Das fand ich gut, so mache ich das am liebsten. Ich schickte die Bestellung plus Zahlung ab… und warte noch immer auf die Pizza, nach 27 Stunden. Das dürfte ein Lieferrekord sein, liebe Firma Lieferando – 27 Stunden und kein Laut, alle Achtung. (Nein, ich habe nach der Bestellung keine Mail oder sonstige Bestätigung bekommen.) Vorhin habe ich einige Male versucht, bei Lieferando anzurufen, wo eine junge Dame vom Band mich bat:“… bitte halten Sie Ihre Kundennummer bereit.“

Verdammt, Ihr Vollhorste, ich habe versucht, bei euch Kundin zu werden, aber Ihr seid ja zu dumm, euren Laden zu führen!

Weiter flötete mir die Dame vom Band ins Ohr, es seien gerade alle Mitarbeiter besetzt, ich möge doch später nochmals anrufen. Der nächste Anruf verband mich mit der gleichen Ansage. Ich habe den Verdacht, dass dieses Band 24/7 läuft, damit ja nur niemand von denen mit einem Kunden in Berührung kommt. Also rief ich bei der Pizzeria an, deren Besitzerin mir sagte, sie habe meine Bestellung von Lieferando nie erhalten. Passt ins Bild, glaube ich ihr ohne weiteres. Auf meine Frage, wie ich nun mein Geld zurückbekäme, wusste sie keine Antwort. Sie tat mir leid, zumal ich ihr aufs Wort glaube. Ich verabschiedete mich und rief noch mal in Berlin an. Wieder das gleiche Band. Also: vergesst die Firma – absolute Anti-Empfehlung. Ich bleibe beim Lieferanten hier im Dorf. –der ist Inder, macht aber klasse Pizza : – ))

 

Am Brunnen vor der Spüle : – )

Am 8. Mai hatte das Pippikind ihren sechsten Geburtstag. Unglaublich, dass das schon so lange her ist *nostalgischer Seufzer* Als Geschenk habe ich ihr einen Trinkbrunnen bestellt, wie Maxxie es in den Kommentaren angeregt hatte (danke, Maxxie!). Ergebnis: typisch Katzen: Man reißt sich den A…llerwertesten auf, ist gespannt, was die Viecher sagen werden, und dann… nix. Null. Nada. Niente. Rien. Niets. : – ) Früher hopste Micia gern in die Badewanne und starrte den Wasserhahn an, bis einer von uns ihn für sie aufdrehte. Da patschte sie dann mit der Pfote im Wasserstrahl herum, schnippte das Wasser an die Wand und spielte, bis sie keine Lust mehr hatte. Kaum war der Brunnen eingeschaltet, kam sie mal kurz gucken, starrte das fremde Ding misstrauisch an… und drehte wortlos ab. Pfffff. Dabei hatten wir extra stilles Mineralwasser eingefüllt, weil sie das ganz gerne trinkt und damit der Brunnen nicht verkalkt. Die geplante „Geburtstagstorte“ aus Hackfleisch und mit sechs Kerzchen habe ich dann doch nicht mehr hergestellt, weil ich, seit ich vegan lebe, den Umgang mit Fleisch nicht mehr mag (eklig). Nun, jetzt ist meine geliebte kleine Pippse schon sechs Jahre alt… und ich hoffe, ich werde sie noch ganz, ganz lange haben!