Jauchzet, frohlocket, und preiset die Tage!

Heute Abend, gegen sechs, my dearies, düsen wir wieder ab in die zweite Heimat. Jürgen, unser wunderbarer Vermieter, füttert die Katzenmädels und sorgt dafür, daß sie in der Baller-Nacht im Haus sind. Die Heizung im Lüttje Huus hatte zwischendurch mal wieder den Geist aufgegeben, aber nur, wie der von Herta sofort gerufene Techniker feststellte, weil kein Wasser mehr drin war. Also keine Katastrophe. „Du zeigst mir, wie das mit dem Nachfüllen geht, damit ich das weiß!“  hat Herta dem Prinzen erklärt. Ist sie nicht ein Goldstück?! Gestern Abend habe ich noch mit Werner, Hertas jüngerem Sohn, telefoniert. Wir möchten Herta gern ewas zu Weihnschten schenken, kennen aber ihre Interessen nicht soo genau, und mit einem Geschenk für Bella wollten wir uns auch nicht zufriedengeben. Werner wußte gleich was: Einen kleinen Präsentkorb schlug er vor, mit alkoholfreiem Glühwein zum Beispiel (daß Herta, die Protestantin, keinen Alkohol trinkt, hatten wir schon mitbekommen, daher ist Wein hier aus der Gegend als Geschenk auch nicht passend.) Herta liebe Niederegger Marzipan, verriet Werner weiter, und „Was Duftendes“. Wir werden ihr da noch etwas Schönes zusammenstellen, denn vor dem 24. müssen wir wohl nochmal einkaufen – wir wollen noch einen einigermaßen günstigen DVD-Spieler fürs Lüttje Huus anschaffen, denn Weihnachten feiern, ohne „Notting Hill“ zu schauen – das geht für uns nicht! Das ist unser Weihnachts-Kultfilm!

Vor dem 24. bauen wir natürlich noch unseren Baum auf, dabei spielt in voller Lautstärke Bachs herrliches Weihnachtsoratorium (siehe Überschrift ; ) ) Ich liebe es!  In Bach kann ich voll und ganz aufgehen.

Wir lesen uns Anfang Januar wieder – ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches und mit viel Lachen und Liebe angefülltes 2020!

Ihr rockt!!!

Hot dogs und hot cats…

… bietet meine Schwesti derzeit gerade an, ihr Lieben. Genauer gesagt: Sie hat Körnerkissen genäht für Leute, die öfter unter Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich leiden. So sehen die Hundekissen aus:

heihund

Und so die Katzen:

heikatze

Der Stoff ist Baumwolle, gefüllt sind die Kissen mit Bio-Dinkel, man kann sie prima in der Mikrowelle erwärmen und ich kann – als Testperson – bestätigen, daß sie sehr wohltuend wirken. Preis: Zwölf (12) € plus drei € Versandkosten. Wer eins möchte, schreibe mir bitte eine Nachricht an lakritzefrau (bei) posteo.de, ihr bekommt dann Heikes Mailadresse und könnt euch gegebenenfalls eine Farbe wünschen oder euch mit sonstigen Fragen absprechen ( Bezahlung, Versand usw.).

 

 

 

 

 

 

 

Leckere Geschenke

Vorgestern hatten wir einen gemütlichen Abend, darlings. Peter, unser Ortsvorsteher, und seine Lebensgefährtin hatten uns zu sich eingeladen, zu einem gemütlichen Abend auf der Terrasse.

Die zwei sind gerade von einem Südfrankreich-Urlaub zurückgekommen und hatten uns etwas mitgebracht, das sie uns überreichen wollten.

Um Pfingsten herum hatte unser Dorf sein 1.225. Jubiläum gefeiert, kurz danach wurde Peter 50 Jahre alt. Da das Wetter warm und sonnig war, hatte er sich kurzerhand eines der Festzelte von der 1.225-Jahr-Feier reserviert, die noch auf dem Sportplatz standen. Der Prinz und ich waren uns nicht sicher, was wir ihm schenken könnten, so fragte ich einfach M., Peters Schwester, die zufällig auch eine Kollegin des Prinzen ist. M. und ich verstehen uns sehr gut und hängen öfter mal miteinander ab, vorwiegend in der Eisdiele bei Esther und Alessio 😉 M. verriet uns, daß Peter und seine Gefährtin leidenschaftliche Wohnmobilisten seien. Das war ein guter Tipp, so suchten wir beim Buchhändlerfreund einen kleinen Bildband über Wohnmobilreisen in Europa heraus, den wir Peter bei der Geburtstagsfeier überreichten. Er freute sich sehr. Kurz danach feierte M. Ihren 60. Geburtstag. Da sie, wie ihr „kleiner“ Bruder, in unserer Straße wohnt (unten, am Anfang), konnte ich bequem mit Olli hinrolli-en 😉  Eine weitere Kollegin des Prinzen, E, begleitete mich zusammen mit ihrem Mann dorthin (diese beiden laden uns öfter zum Essen o.ä. in ihren Wohnwagen ein, der auf einem Campingplatz am Rhein steht). Auch mit dieser Kollegin bin ich hin und wieder in der Eisdiele anzutreffen 😀 ). Bei M.s Geburtstagsfeier waren natürlich auch Peter und seine Gefährtin (die im Dorf den liebevollen Spitznamen “First Lady“ hat) anwesend. Sie erzählten uns, daß sie einen Urlaub in Südfrankreich planten, in der Provence. Der Prinz und ich gerieten gleich ins Schwärmen, denn in der Camargue haben wir mal zwei wunderschöne Urlaube verbracht. Wir rieten ihnen, unbedingt am Donnerstag den Wochenmarkt in Arles zu besuchen und dort Salami zu kaufen, die die Bauern dort in zahllosen Varianten selbst herstellen – Ente,(meine liebste) und andere Tiere, zum Beispiel Esel (schmeckt leider sehr gut, dafür schmeckt die vom Stier widerlich streng!), außerdem mit verschiedenen leckeren Zutaten wie Nüssen, Kastanien, Pistazien,etc…. Ein Traum! Außerdem beschrieben wir ihnen, wo in Arles das „Café La Nuit“ und die alte Klappbrücke aus Van Goghs berühmten Gemälden zu finden sind (das schafften sie aber zeitlich nicht mehr). Jedenfalls teilen sie nun unsere Leidenschaft für die Camargue, deshalb wollten sie uns mit leckeren Andenken beschenken: Sie brachten uns eine Flasche Rotwein, eine Flasche Olivenöl und eine Salami aus Arles mit (Sorte noch unbekannt 😉 )

Wir saßen gemütlich einige Stunden auf der Terrasse und redeten über Gott und die Welt (ich mit zwei Jacken, da es gerade mal 16 Grad waren). Wir lachten viel und deswegen fiel mir kaum auf, wie viel von dem köstlichen Rosé ich trank, den Peter von einem der Winzer hier im Dorf bezieht. Er hatte auch neuen Wein da, den ich ebenfalls probieren mußte. (Ich liebe neuen Wein!) Ich war überrascht, als ich vom Tisch aufstand, weil wir zu unserem Bärchen nach Hause wollten: Ich hatte kaum Gleichgewicht, so daß der Prinz mich an der Hand zu Olli führte 😀 (Das war übrigens eine Ausnahme – ich trinke meist Wasser oder Saftschorle, da ich wegen der Epilepsie-Medikamente mit Alkohol aufpassen muß. Aber inzwischen habe ich gelernt, wieviel noch ok ist bzw. wann ich umsteigen sollte auf Wasser etc.) Das war mal ein richtig schöner Abend *hach*, und Peter und Petra wollen das baldmöglichst wiederholen. (Na, gerne!)

Mag ik mal even voorstelen?

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Das ist Artoo, unser neues Haushaltsmitglied. Er heißt „Artoo“, wie die Geeks unter euch vermutlich schon erraten haben, weil er in seiner Form an R2D2 erinnert (bis auf den langen „Hals“ jedenfalls).

Einen Entsafter wünschen wir uns schon länger. Am Samstag habe ich mich in Mannheim mit einer früheren Kollegin von der Uni getroffen. Wir Mädels haben uns im Stadthaus N1 in einem Café bei Latte Macchiato und Himbeersahnetorte niedergelassen. Der Prinz ergriff klugerweise die Flucht und schaute sich bei Engelhorn Sports um 😀 Dort hatten sie eine Fruchtsaftbar aufgemacht. Der Prinz trank mehrere frisch gepreßte O-Säfte mit anderem Obst drin und war begeistert.Er setzte mich zu Hause ab und machte sich sofort auf die Suche nach einem Entsafter, der praktisch und nicht so teuer ist, daß wir uns in die Sklaverei verkaufen müssen 😉  Der kleine Artoo von Philips gefiel ihm auf Anhieb, und so zog der Keine bei uns ein (bei Philips hat er natürlich nicht so einen coolen Namen ; )) . Der Prinz kaufte – im Hinblick auf die kommende  Fastenzeit – gleich eine größere Menge an Äpfeln, Orangen und Ingwer. „Das wird eine gesunde Fastenzeit!“ sagte er erfreut. Darauf freue ich mich auch.Vermutlich werden wir aber morgen essenstechnisch nochmal lecker zuschlagen, der Prinz hat chinesisch vorgeschlagen. Das hatten wir auch schon lange nicht mehr, ich freue mich darauf.

Übrigens ist Artoo für mich super gut mit einer Hand zu bedienen, das freut mich so!  Der Prinz hat vorgeschlagen, daß er mir Orangen und eine Zitrone abends schält und in einen Frischhaltebeutel verpackt, damit ich sie morgens zum Entsaften nutzen kann. Äpfel, wenn sie klein genug sind, kann man ganz in den Schacht einlegen. Artoos Motor ist erstaunlich leise. Der kleine Herr Sonntag fand es nicht in Ordnung, daß seine geliebten Möhrchen ebenfalls in dem merkwürdigen Brummding verschwanden. (Nach einer Scheibe Schinken war es aber dann doch ok 😉 ) Inzwischen habe ich einen Lieblingssaft: Apfel-Orange-Ingwer!

 

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Jauchzet! Frohlocket!

So. Heute ist also Weihnachten 😉 Den Baum haben wir gestern aufgestellt (er steht sogar gerade!), aber bevor wir es feierlich werden lassen können, machen wir noch einen kleinen Trip zur Prinzentochter, die heute Geburtstag hat. (Himmel, das Kind wird schon 26! Aber ihre Oma macht eine herrliche Zitronen-Bisquitrolle.) Der Prinz bereitet schon eine köstliche Hühnersuppe nach Omas Art vor, für uns für  heute Abend. Er weiß schon, daß er sein Geschenk erst ein paar Tage später bekommen wird, da es gerade nicht lieferbar ist. Das frustriert mich, aber der Prinz nimmt es gelassen. Der Trick mit dem Fuß in der Orthese hat heute nicht so gut geklappt, aber das liegt wohl, wie der Prinz sagt, an der Tagesform. Einfach jeden Tag üben, dann kommt das schon. Immerhin habe ich schon keine Muskelschmerzen mehr, wenn ich sie länger trage. Das ist wohl wie beim Reiten: Muskelkater? Sofort wieder rauf aufs Pferd! Je öfter ich sie alleine anziehe, desto flotter wird es künftig gehen. .Auch wenn man dazu räumliches Denken braucht, das mir weitgehend fehlt 😃

Falls das hier überhaupt jemand im Weihnachtsstreß liest: Habt einen wunderschönen Tag und einen harmonischen Heiligen Abend!

Ich bin froh, daß es euch gibt! Ihr rockt!

Weihnachts-Nachlese

My dearies,

Die meisten von euch sind vermutlich mit den Gedanken schon beim Ende des Jahres und bei dem, was das neue Jahr bringen wird. Aber ich würde gerne noch eben eine kleine Weihnachts-Nachlese schreiben und posten, weil es so schön war. Wie geplant, hatten wir es ganz kuschelig. Beim Schmücken des Baumes (der doch etwas höher ist als beabsichtigt 😉 )  wollten wir gern das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach hören, den wir beide sehr verehren. Wir waren sicher, daß wir diese CD im Schrank mit dem Nachlaß des Prinzenpapas finden würden (der Papa hatte ganze Regale voller CDs). Aber leider wurden wir nicht fündig. So schmückten wir den Baum unter den Klängen der ebenfalls wunderschönen Brandenburgischen Konzerte. Schade war nur, daß der Prinz das in der Krippe fehlende Baby Jesus nicht finden konnte, obwohl er sich genau erinnerte, es nach Papas Tod bei der Auflösung der Wohnung noch in der Hand gehabt zu haben. So bescherten wir uns ohne Baby in der Krippe.

Vom Prinzen für das Pufibärchen:

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Die Streifen ließen mich das Viech spontan „Tiiiger!“ nennen, die Mähne deutet aber wohl eher auf einen Löwen hin. Der Pufibär liebt ihn so oder so, wie man hier sieht:

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(Die Katzenchefinnen  bekamen Kaustangen und andere Leckereien verschiedenster Geschmacksrichtungen.)

Vom Prinzen für mich:

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meine Wunschtassen fürs Frühstück (muss ich nicht so oft nachfüllen). Sind sie nicht schön?!

Uuund das hier:

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Ruhrpott- Comics, gesammelt und herausgegeben vom großartigen Jamiri.

Der Prinz fand dieses Moleskine-Buch  unter dem Baum:

hadidinn

hadidinnen

Architektur ist neben FotoGrafik seine große Leidenschaft, er bewundert Zaha Hadid sehr. So suchte ich nach einem Buch über diese berühmte Architektin, denn vor einigen Jahren hatte ich beim Prinzen großen Erfolg mit einem Buch und einer DVD über Norman Foster, den englischen Architekten, gehabt, den der Prinz ebenfalls sehr bewundert. (Mit Zaha Hadids Werken kann ich, offen gesagt, nicht viel anfangen, zu modern – ich mag dafür Frank Lloyd-Wright ganz gerne).

Die Freude des Prinzen, als er das Buch auspackte, war groß, zumal ich das Buch in diesem Jahr selbst und  ganz allein verpackt hatte (meine Ergotherapeutin hatte nur angeleitet, aus zwei Metern Entfernung 😀 )

Wie war eure Bescherung?

Es werde Licht!

Vor kurzem habe ich hier um Rat gefragt,darlings, was ich gegen die Winterdepression tun könne, die mich jedes Jahr im November und im Januar packt und beutelt.

Zwei Leserinnen, Illa und Betty, haben mir netterweise ihre Methode verraten: beide benutzen eine Tageslichtlampe und nehmen Vitamin D. Schon am nächsten Tag brachte mir der Prinz vom Einkaufen eine Packung mit Vitamin D3 – Kapseln mit. Eine Tageslichtlampe, das fiel mir dabei ein, hatte mir der herzliebste Herr Norden vor einigen Jahren ebenfalls schon einmal ans Herz gelegt. Aber das war vor den Zeiten von Tante Amazonien und ich traute mich an das Thema damals wegen seiner Komplexität  nicht so recht heran.

Vorgestern Mittag nun klingelte unser netter DHL-Bote, den wir seit Jahren kennen. Ich nehme Post meist durchs Fenster an, das ist mit dem beeinträchtigten Bein leichter für mich, als über den Hof zu hinken und das große Tor aufzusperren. Diesmal tat ich es aber doch, denn ich sah, daß der gelb-rote Mann ein sehr großes Paket trug. Der Bote, Herr L., trug mir das große Dings ins Wohnzimmer. Ich war mir sicher, so etwas Riesiges nicht bestellt zu haben, aber doch: es war an mich adressiert. Und erstaunlich leicht für seine Größe. Mit einem Küchenmesser das Klebeband zu durchtrennen, das bekam ich einhändig hin  😀  Als ich den Karton öffnete, guckte mir ein weiterer Karton entgegen: dieser war bunt und das Foto zeigte – eine riesige Tageslichtlampe mit den von Illa empfohlenen 10.000 Lux! Ich war ganz baff. Und sehr gerührt, denn dahinter konnte nur der Prinz stecken. Er verriet sich am Telefon auch gleich mit der Frage „Ach, ist sie schon da? So schnell? Wow.“

Ja, wow – das findet die Chefin übrigens auch – hier:

micilampe

Mein Platz am Küchentisch (Der Prinz sitzt, von hier aus gesehen, links, mir gegenüber). Da ja meine aktive Hand (noch) die rechte ist, steht auch das Regal mit all meinem Alltags-Kleinkram rechts vom Platz. Und ja, mein Bereich ist unordentlich. Ich bin kein besonders ordentlicher bzw. strukturierter Mensch, das liegt mir nicht.  (Dafür weiß ich immer genau, wo was liegt, wenn ich etwas suche, und wo ich hingreifen muß).

Ich nutze die Lampe vorwiegend beim Frühstück, das bei mir – da ich dabei lese – mindestens die 30 Minuten dauert, die die Hersteller der Lampe als Tagesanwendung vorschlagen. Um den Einschaltknopf herum sind in einem Halbkreis grüne LED-Lämpchen angeordnet, von denen jeweils eines nach 15 Minuten aufleuchtet. So hat man immer im Blick, wie lange man schon „therapiert“. Die Lampe verbraucht nur wenig Strom, überhitzt also nicht. Selbst nach längerem Leuchten wird sie außen nur lauwarm.

Fazit: ich bin sehr glücklich mit der Lampe. Der November ist schon mehr als halb vorbei und mir geht’s immer noch prächtig!

Für Renata

Du hattest mich auf Twitter gefragt, ob das besagte Möbelstück ein Sessel oder Sofa sei, und dir im Falle „Sofa“ ein Ganzfoto erbeten. Dieses hier ist das einzige Foto, auf dem das Teil einigermaßen ganz zu sehen ist:

drei

Die Seitenlehne läßt sich herunterklappen, dann ist es ein sehr bequemes Bett. (Nach der Handgelenks-OP habe ich hier auf ausdrücklichen Wunsch des Prinzen  eine Woche lang geschlafen, damit ich nachts, falls ich mal rausmüßte, die Treppe vermeiden könnte. Daher weiß ich: Das Sofa ergibt ein sehr bequemes Bett 😀 )

Das dicke Kissen nehme ich zum Anlehnen ins Kreuz oder zum Ablegen des linken Arms.

PS: Ist es ein Sofa? Meine Ergotherapeutin nennt es „Recamiere“…?

Liebste Grüße nach Zürich!!!!

Oster-Vorfreude

Vor kurzem eröffnete mir der Prinz, daß er plane, sich an meine Ermahnungen zu halten. Also: mehr Ruhe und stille Zeiten.
Der letzte Urlaub im Norden hat uns etwas abgeschreckt, der Sturz mit seinen Folgen war doch ein bißchen viel für uns. Wir hatten ja schon beschlossen, daß wir in diesem Jahr das Weihnachtsfest ganz bürgerlich zu Hause unterm Baum verbringen wollen, statt uns die Kälte da oben anzutun. Nun sagte der Prinz, er habe große Lust, an Ostern ebenfalls mal gar nichts zu tun, sondern einfach nur die Füße hochzulegen.  Den Gedanken finde ich ebenfalls recht verlockend, zumal ja immerhin die Möglichkeit besteht, daß das Wetter freundlich und warm werden könnte. Und wenn uns die Unternehmungslust doch packt – die Pfalz mit vielen attraktiven Ausflugszielen ist direkt nebenan, und wir sind schnell in Frankreich von hier aus (das würde uns halt fehlen, wenn wir in OL lebten… aber man kann nicht alles haben, dafür ist man da oben schnell in den Niederlanden, die wir ja auch sehr lieben.

Der Prinz jedenfalls hat sich jeweils die Woche vor und nach Ostern terminfrei geschaufelt, mit einiger Mühe. Yay. Der kleine Herr Sonntag wird das mindestens genau so sehr genießen wie ich, daß der Rudelchef dann den ganzen Tag zu Hause ist. Dann können wir einige kleinere Arbeiten im Hof erledigen, ich kann mit meinen Pflanzen rumpüttern, endlich die neue Holzbank streichen und die bisherige ältere Bank mit etwas Deko drauf vor das Tor stellen. (Das hatte ich schon einmal getan, aber damals hat jemand am hellichten Vormittag – Samstags! – einfach frech Pflanzen und Deko-Artikel von der Bank runtergeklaut, während wir einkaufen waren. Aber wir wissen schon, wie wir das diesmal verhindern werden 😀 Die andere alte Bank schenke ich Micia, die stelle ich unter das Toilettenfensterchen, weil Micia da so gerne hinausspringt, in den Hof hinunter. Das ist ziemlich hoch und ich mache mir Sorgen, weil sie nach solchen Aktionen oft berührungsempfindlich am Hüftgelenk ist. (Und sie ist ja schon acht, immerhin…) Jedenfalls werde ich, falls es wirklich warm werden sollte, im Hof rumkramen können und jede Menge Zeit im Garten- und Dekoteil bei OBI verbringen *YAY* Das ist genauso gut wie ein Urlaub, zwei Wochen in Ruhe mit dem Prinzen, nur wir beide (und die Katzen und der Hund). Faulenzen, Hörbücher hören, kuscheln, kochen…das wird richtig, richtig schön!!!!

Frisbi, Kuh, Knochen, Ball

Das sind die vier wichtigsten Vokabeln im Wortschatz des kleinen Herrn Sonntag, denn das sind seine liebsten Spielzeuge.

„Frisbi“ schreibe ich so, wie es für ihn wohl klingt, wenn wir sagen „ Wooo ist das Frisbi? – suuuch dein Frisbi!“ Dann springt er wie angestochen auf und holt den Gummilappen, damit einer von uns ihm das Ding wirft. Sachen suchen und apportieren, das macht er leidenschaftlich gern. Und gut. Er hat sehr schnell verstanden, daß ich Dinge, die er links von mir ablegt, nicht gut aufheben kann, sondern daß er mir die Sachen in die rechte Hand legen muß. Nur das bringt die Belohnung in der Form, daß ich den Gegenstand sofort wieder werfe. Außerdem ist er überhaupt nicht verfressen, er lernt also nicht über Leckerli, sondern über Lob. Ein begeistertes „Jaaa! Guuut gemacht!“, verbunden mit Streicheln und Schulterklopfen, freut ihn viel mehr als ein Hundekeks.

Er kennt alle seine vier Haupt-Spielzeuge, also Frisbi, Kuh, Knochen und Ball, genau beim Namen und kann sie  auf Anweisung gezielt holen, denn er weiß immer, wo er sie zuletzt hingelegt hat (bin neidisch). Okay, das mit der Kuh hat sich erledigt, aber der Knochen und der Ball und (seit Montag) das Frisbee machen ihn einfach glücklich.

So glücklich, in fact, daß wir die Worte „Ball“ und „Frisbee“ gar nicht mehr laut erwähnen, weil der Kleine dann die Gegenstände sofort holt, aufgeregt um uns herumhopst und bellt wie verrückt. Statt „Ball“ sagen wir „das runde blaurote Gummiding“, das Frisbee heißt „Das rote Flache“ 😀 Der Knochen ist so ein häßliches lila Quietscheding, das seine Vorbesitzerin uns mitgegeben hat. Das Wort „Knochen“ hat er schnell gelernt, der Kleine ist unglaublich klug und er lernt gern.

(Ich habe oft Bedenken, daß es für ihn zu ruhig bei uns ist – wäre ich gesund, ginge ich soo gern mit ihm zum Training in eine Agility-Gruppe oder sogar zur Rettungshundestaffel, das wäre eine geistige und körperliche Herausforderung, die ihm gefiele, da bin ich sicher. (Werde einfach mal im hiesigen Hundeverein fragen, ob ich auch mit der Bewegungseinschränkung beim Training mitmachen kann.)

Gestern abend hat ihm der Prinz das Frisbee vor seinen Augen versteckt – unter dem Sessel, im Papierkorb, im Bücherregal… er hat es jedes Mal mit Wonne hervorgeholt. Am lustigsten war es, als der Prinz das Hundebett anhob, das Frisbee darunterlegte und die Suche freigab. Mit größter Wonne schob der Kleine seinen Kopf unter das Hundebett, hob es mit einem eleganten Schwung an und zog triumphierend das Frisbee hervor – das müßten wir mal filmen und dem Kleinen einen eigenen Juhtjuhp-Kanal einrichten 😀

 

Frau Lakritze verkauft was

Nämlich diese Stiefel (Birkenstock footprints, Modell La Rochelle, Größe 40, einmal in Schwarz, einmal in Braun. Ich kann, trotz der Gehbehinderung, immer noch gut darin laufen, denn – typisch für Birkenstock – sie sind superbequem, aber der Grund für die Abgabe ist wohl offensichtlich: Die Schnürung (sieht klasse aus, ist aber einhändig nicht machbar, der Prinz muß sie mir zumachen). Ach ja: Die Absätze sind etwas abgelaufen. Näheres bei Interesse unter lakritzefrau ett web (ponkt) deh eh.

(Es gibt ja schöne Stiefels, die eine (falsche) Schnürung vorne drauf , aber hinten einen Reißverschluß haben, solche würde ich mir dann anschaffen.)

Zu spät – wir haben’s getan : – )

Das hier zum vorigen Beitrag… : – )))

miciabett

Micia hat sofort kapiert, dass das Bett für sie ist, und sie hat sich dolle gefreut und sie liebt es. Pippi ist ein bisschen neidisch, hat aber verstanden, dass für sie gerade eines in der Mache ist. Ich werde mich dann wohl mal darauf einstellen müssen, in Zukunft allein zu schlafen *seufz*

 

PS: Liebe IKEA-Fans: Der Gedanke „Och, am Samstag um 18.00 Uhr sind bestimmt nicht mehr viele Kinder bei IKEA“ ist ein IRRTUM. Böser, böser Irrtum. : – )

Lasst eure Katzen nicht an den PC!

Das könnte teuer werden. Fieso?

Micia und Pippi haben das hier gesehen, unglücklicherweise, und nun wollen sie das auch :D))

Wir sind also praktisch gezwungen, zum blaugelben Möbelschweden zu gehen. *ggg* Zum Glück habe ich gerade einige Möbel aus der Praxis zu einem guten Preis verkauft, also ist das ok.

Fotos liefere ich nach. ; – ))

Frau Lakritze wird magnetisch

Was denn, sie wird jetzt anziehend?? werdet ihr euch fragen, meine Lieben, und: soo übel fände ich das gar nicht mal – ich habe in der letzten Zeit drei Mal den Film „Independence Day“ geschaut, den Roland-Emmerich-Knaller mit dem dreifachen „eye candy“-Bonus: – Will Smith, – Bill Pullman uuund: Jeff Goldblum. Ein bisschen Magnetismus bzw. Anziehungskraft wäre mir gerade bei Letzterem gar nicht unrecht, muss ich sagen ;))))) –

aaber: der Hintergrund ist ein Anderer: nämlich mein linker Arm, dessen Schultermuskulatur aufgrund der Lähmung nicht mehr zu hundert Prozent angesprochen wird und der sich – ein bekanntes Phänomen bei Schlaganfällen – deshalb langsam aushängt. Orthopäden nennen das „Luxation“ und es tut den betroffenen Patienten oft weh, vor allem im Schultergelenk und in den Schultermuskeln. Die Muskelgruppe, die den Oberarmknochen im Schultergelenk festhält, heißt „Rotatorenmanschette“. Und wenn nun der Oberarmknochen (= „Humerus“, Betonung auf der ersten Silbe) laaaangsam abrutscht, geraten diese Muskeln in Panik und schreien: „Ey, Scheisse, Leute! Der Humerus haut ab! Alle festhalten!“ Und das tun sie dann auch – mit einem unerfreulichen Nebeneffekt: sie sind nachher hart und verspannt => heftiges Schulter-Aua.

Nun wollte ich meinem Körper keinen weiteren Stress mit der Einnahme von Schmerzmitteln machen und habe nach Alternativen gesucht (Mein großartiger Physiotherapeut hilft mir da mit Shiatsu und Reiki, aber er ist nur zweimal die Woche da…und er drückt exakt auf die harten Muskelstellen und das tut echt scheissweh!))

Dann schlug mir meine Schwester Heike vor, es mal mit Magnetschmuck zu versuchen, das sei eine tolle Sache.  Und da ich ja brav bin und immer tue, was meine Schwester sagt (hihi), nahm ich mit dem Magnetschmuckexperten ihres Vertrauens Kontakt auf : Lothar Haustein, in unserer Heimatstadt Oberhausen. Der Mann kennt sich wirklich gut aus und ist rundum sympathisch. Er sagte ganz klar:“ Du wirst nicht mehr werden, wie du mal warst, das weißt, du, ja? Aber es kann gut sein, dass sich deine Schmerzen lindern, wenn du es mal für drei, vier Wochen mit den Magneten versuchst, denn die Magnete regen sehr stark die Durchblutung der Muskulatur an.“ Er hat mir ein Magnetherz und ein Armband leihweise geschickt , zum unverbindlichen Testen, was ich ganz großartig von ihm finde.  Das Herz habe ich sofort im T-Shirt befestigt, über dem schmerzenden Muskel. Das war an einem Samstag Nachmittag. das Shirt habe ich anbehalten, auch nachts, als Schlafanzug und – Überraschung: der folgende Montag war der erste völlig schmerzfreie Tag, seit ich mich erinnern konnte, also seit wirklich langer Zeit. es war sagenhaft: die harte Stelle im Muskel war wie ausradiert, der ganze Muskel war – und ist zu Zeit noch – butterweich und geschmeidig. Wunderbar!

Nun das Armband: ich trage es am betroffenen Arm, also links. Aufgrund der Lähmung hatte sich da schon eine kleinere Spastik gebildet, also die Finger hatten sich zur Faust gekrümmt, habt ihr sicher schon mal gesehen. Meine Therapeuten haben die Finger immer vorsichtig aufgebogen und massiert, damit sie wieder lernen, sich zu strecken. Bereits nach einer Nacht mit den Magnetarmband kriegte ich meinen Mund nicht mehr zu: Alle Finger weich und locker!!!! Toll! Davon abgesehen, sieht es auch noch sehr hübsch aus, finde ich, und passt gut zu mir und meinem Stil. Also, das wird nicht mein letzter Magnetschmuck sein, das weiß ich, dieser Schmuck wird fester Bestandteil unseres Haushaltes werden! Denn auch der Prinz hat tolle Erfahrungen gemacht: er bekommt jedes Jahr zu Beginn des Frühlings einen nervigen, juckenden Hautausschlag am inneren Handgelenk, der irgendwann kleine blutige Schürfwunden hinterlässt. Wir haben viel angestellt, um herauszufinden, worauf genau der Prinz da so allergisch reagiert, aber umsonst. Gestern sagte er zu mir: „Guck mal hier.“, und hielt mir sein Handgelenk hin. Sei ausschlagfreies Handgelenk, bitte sehr, mit einer babyweichen und reinen Haut. Er hatte drei Tage lang ein Magnetarmband getragen, das er sich selbständig gekauft hatte, sozusagen auf Verdacht. Das ist das Ergebnis – und nein, ich weiß nicht, wie das funktioniert. Wer heilt, hat recht, sagt man ja. Ist mir, offen gesagt, auch wurscht. Ich bin begeistert und empfinde den Magnetschmuck für mich als eine gewaltige Erleichterung, für die ich sehr dankbar bin. Und dir, lieber Lothar, bin ich ebenfalls sehr dankbar! Übrigens funktioniert das bei Tieren genauso gut, wie Rainer Sydow bestätigen kann, der seinem alten Hund „Rehlein“, der Hüftproblemehat, mit dem Schmuck sehr helfen konnte. (Rainer ist in Mannheim –  für Interessenten, die etwas südlicher wohnen ;)) Ich überlege gerade sogar ernsthaft, Magnetix-Beraterin/-Verkäuferin zu werden und denke: ja, das werde ich machen, ergänzt sich prima mit der Reiki-Praxis, die ich ja gerade wieder eröffne. 😉

Schokolade-Test: My Choc

Mike Ohlmann von my-choc.com hat mich – wohl wegen des Blognamens – im Internet entdeckt und mir einen Gutschein für Schokolade geschickt, mit der Bitte, diese zu testen. Hab ich gemacht.

Auf der Seite von my choc kann man sich aus drei Sorten Schokolade – Vollmilch, Weiße und Zartbitter – und vielen Zutaten eine Schokolade nach eigenen Vorlieben zusammenstellen lassen.

Der Gutschein reichte für die drei Sorten, allerdings nur für sehr knappe Zutaten, da die Versandkosten von 3,90 Euro damit ebenfalls beglichen werden mussten.

Getestet habe ich:

Weiße mit gerebelten Lavendelblüten und Ingwer

Vollmilch mit weichen Kokoswürfeln

Da ich Bitterschokolade nicht vertrage, hat der Prinz getestet:

Zartbitter mit gerebelten Lavendelblüten und Nelken

Testergebnis Schokolade:

Die Schokolade selbst ist für mich als – zugegeben verwöhnte – Schokoholika eher mittelmäßig. Viel Fett, viel Zucker. Ich denke, wer Milka mag, für den wird diese Schokolade eine gute Wahl sein.

Was mir gut gefällt, ist: die Schokolade gibt es in quadratischer und runder Form. Der Prinz hat seine als Rundling bestellt, das kostet keinen Aufpreis und ist gerade, wenn man sie verschenken möchte, eine originelle Sache. Runde Schokolade habe ich bisher noch nirgendwo sonst gesehen – gute Idee.

Testergebnis Zutaten:

Die Zutaten sind aromatisch, sehr gut herauszuschmecken, ohne aber aufdringlich zu sein. Die Auswahl an Dingen, die in die Schokolade hinein und oben drauf kommen, ist groß.

Allerdings: es wimmelt von Zucker und vielen verschiedenen E-Stoffen wie E120, der gesundheitlich sehr bedenklich ist. Zutatenliste hier – aber nicht bei allen Zutaten sind Infos hinterlegt. Die Früchte sind zum Teil geschwefelt.

Testergebnis Verpackung:

Es gibt sie in sechs – wie ich finde sehr schönen – Farben, gegen einen Aufpreis kann man eine Grußkarte hinzufügen. Die Schachtel ist quadratisch und sieht sehr schick und elegant aus.

Für das Etikett mit der Inhaltsbeschreibung kann man einen eigenen Namen für seine Kreation angeben. Für Geschenke ist das ein großartiger Bonus, wenn hinten „Genuss für Thomas“ oder „Bärbels Paradies-Schoki“ draufsteht.

Ärgernis: das Etikett klebt hinten direkt auf der Lasche der Verpackung. Die Chance, die Verpackung öffnen zu können, ohne die Lasche zu zerreißen und damit die Packung vorzeitig zu zerstören, ist unseren Testergebnissen nach sehr gering. Außerdem verhunzen die Etiketten die stilvolle Verpackung, das sieht nicht schön aus.

Fazit:

Die Geschäftsidee an sich finde ich großartig, eine originelle Idee.

Die Versandkosten von 3,90 Euro rechtfertigen sich durch die sehr gute Verpackung: die Schokolade kommt in Blubberfolie verpackt in einem großen Karton, der mit Styroporflocken gefüllt ist.

Die Webseite ist durchgehend auf „Du“ aufgebaut, eine Angewohnheit, die ich gar nicht mag. Zumal die Firma My Choc ihr Angebot auch ausdrücklich für Unternehmen anbietet, und im Geschäftsleben (und überhaupt) finde ich es unangebracht, wildfremde Leute einfach pauschal zu duzen. Das ist so eine Internet-Angewohnheit, die mich immer wieder sehr irritiert.

Also: Glückwunsch zu dieser besonderen Geschäftsidee – wegen der Zutaten und Preise nicht mein Ding, ich bleibe beim Chocolatier vor Ort, aber ich bedanke mich für die Testmöglichkeit. War interessant.

Adventskalender-Befüllungsprobleme?

Suchet und rätselt nicht länger, verzweifelt nicht.

Der Adventman hilft!

Hier könnt ihr aus verschiedenen Adventskalendern auswählen und sie nach Wunsch befüllen. Der Kalender kommt dann mit DHL ins Haus.

Die Befüllungen reichen von edlen Schokohäppchen über Spielzeug bis Bade- und Wellnesszusätzen und +18-Artikeln.

Geniale Idee, so ein Geschäft zu gründen, finde ich einfach großartig!

Uuund:  es gibt sogar einen Themenkalender Schokolade!