Mag ik mal even voorstelen?

2018-02-11_17-37-35_324.jpg

Das ist Artoo, unser neues Haushaltsmitglied. Er heißt „Artoo“, wie die Geeks unter euch vermutlich schon erraten haben, weil er in seiner Form an R2D2 erinnert (bis auf den langen „Hals“ jedenfalls).

Einen Entsafter wünschen wir uns schon länger. Am Samstag habe ich mich in Mannheim mit einer früheren Kollegin von der Uni getroffen. Wir Mädels haben uns im Stadthaus N1 in einem Café bei Latte Macchiato und Himbeersahnetorte niedergelassen. Der Prinz ergriff klugerweise die Flucht und schaute sich bei Engelhorn Sports um 😀 Dort hatten sie eine Fruchtsaftbar aufgemacht. Der Prinz trank mehrere frisch gepreßte O-Säfte mit anderem Obst drin und war begeistert.Er setzte mich zu Hause ab und machte sich sofort auf die Suche nach einem Entsafter, der praktisch und nicht so teuer ist, daß wir uns in die Sklaverei verkaufen müssen 😉  Der kleine Artoo von Philips gefiel ihm auf Anhieb, und so zog der Keine bei uns ein (bei Philips hat er natürlich nicht so einen coolen Namen ; )) . Der Prinz kaufte – im Hinblick auf die kommende  Fastenzeit – gleich eine größere Menge an Äpfeln, Orangen und Ingwer. „Das wird eine gesunde Fastenzeit!“ sagte er erfreut. Darauf freue ich mich auch.Vermutlich werden wir aber morgen essenstechnisch nochmal lecker zuschlagen, der Prinz hat chinesisch vorgeschlagen. Das hatten wir auch schon lange nicht mehr, ich freue mich darauf.

Übrigens ist Artoo für mich super gut mit einer Hand zu bedienen, das freut mich so!  Der Prinz hat vorgeschlagen, daß er mir Orangen und eine Zitrone abends schält und in einen Frischhaltebeutel verpackt, damit ich sie morgens zum Entsaften nutzen kann. Äpfel, wenn sie klein genug sind, kann man ganz in den Schacht einlegen. Artoos Motor ist erstaunlich leise. Der kleine Herr Sonntag fand es nicht in Ordnung, daß seine geliebten Möhrchen ebenfalls in dem merkwürdigen Brummding verschwanden. (Nach einer Scheibe Schinken war es aber dann doch ok 😉 ) Inzwischen habe ich einen Lieblingssaft: Apfel-Orange-Ingwer!

 

2018-02-11_17-37-35_324.jpg

Advertisements

Jauchzet! Frohlocket!

So. Heute ist also Weihnachten 😉 Den Baum haben wir gestern aufgestellt (er steht sogar gerade!), aber bevor wir es feierlich werden lassen können, machen wir noch einen kleinen Trip zur Prinzentochter, die heute Geburtstag hat. (Himmel, das Kind wird schon 26! Aber ihre Oma macht eine herrliche Zitronen-Bisquitrolle.) Der Prinz bereitet schon eine köstliche Hühnersuppe nach Omas Art vor, für uns für  heute Abend. Er weiß schon, daß er sein Geschenk erst ein paar Tage später bekommen wird, da es gerade nicht lieferbar ist. Das frustriert mich, aber der Prinz nimmt es gelassen. Der Trick mit dem Fuß in der Orthese hat heute nicht so gut geklappt, aber das liegt wohl, wie der Prinz sagt, an der Tagesform. Einfach jeden Tag üben, dann kommt das schon. Immerhin habe ich schon keine Muskelschmerzen mehr, wenn ich sie länger trage. Das ist wohl wie beim Reiten: Muskelkater? Sofort wieder rauf aufs Pferd! Je öfter ich sie alleine anziehe, desto flotter wird es künftig gehen. .Auch wenn man dazu räumliches Denken braucht, das mir weitgehend fehlt 😃

Falls das hier überhaupt jemand im Weihnachtsstreß liest: Habt einen wunderschönen Tag und einen harmonischen Heiligen Abend!

Ich bin froh, daß es euch gibt! Ihr rockt!

Weihnachts-Nachlese

My dearies,

Die meisten von euch sind vermutlich mit den Gedanken schon beim Ende des Jahres und bei dem, was das neue Jahr bringen wird. Aber ich würde gerne noch eben eine kleine Weihnachts-Nachlese schreiben und posten, weil es so schön war. Wie geplant, hatten wir es ganz kuschelig. Beim Schmücken des Baumes (der doch etwas höher ist als beabsichtigt 😉 )  wollten wir gern das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach hören, den wir beide sehr verehren. Wir waren sicher, daß wir diese CD im Schrank mit dem Nachlaß des Prinzenpapas finden würden (der Papa hatte ganze Regale voller CDs). Aber leider wurden wir nicht fündig. So schmückten wir den Baum unter den Klängen der ebenfalls wunderschönen Brandenburgischen Konzerte. Schade war nur, daß der Prinz das in der Krippe fehlende Baby Jesus nicht finden konnte, obwohl er sich genau erinnerte, es nach Papas Tod bei der Auflösung der Wohnung noch in der Hand gehabt zu haben. So bescherten wir uns ohne Baby in der Krippe.

Vom Prinzen für das Pufibärchen:

loewe

Die Streifen ließen mich das Viech spontan „Tiiiger!“ nennen, die Mähne deutet aber wohl eher auf einen Löwen hin. Der Pufibär liebt ihn so oder so, wie man hier sieht:

domilowe

(Die Katzenchefinnen  bekamen Kaustangen und andere Leckereien verschiedenster Geschmacksrichtungen.)

Vom Prinzen für mich:

tassenuk

meine Wunschtassen fürs Frühstück (muss ich nicht so oft nachfüllen). Sind sie nicht schön?!

Uuund das hier:

ruhr

Ruhrpott- Comics, gesammelt und herausgegeben vom großartigen Jamiri.

Der Prinz fand dieses Moleskine-Buch  unter dem Baum:

hadidinn

hadidinnen

Architektur ist neben FotoGrafik seine große Leidenschaft, er bewundert Zaha Hadid sehr. So suchte ich nach einem Buch über diese berühmte Architektin, denn vor einigen Jahren hatte ich beim Prinzen großen Erfolg mit einem Buch und einer DVD über Norman Foster, den englischen Architekten, gehabt, den der Prinz ebenfalls sehr bewundert. (Mit Zaha Hadids Werken kann ich, offen gesagt, nicht viel anfangen, zu modern – ich mag dafür Frank Lloyd-Wright ganz gerne).

Die Freude des Prinzen, als er das Buch auspackte, war groß, zumal ich das Buch in diesem Jahr selbst und  ganz allein verpackt hatte (meine Ergotherapeutin hatte nur angeleitet, aus zwei Metern Entfernung 😀 )

Wie war eure Bescherung?

Es werde Licht!

Vor kurzem habe ich hier um Rat gefragt,darlings, was ich gegen die Winterdepression tun könne, die mich jedes Jahr im November und im Januar packt und beutelt.

Zwei Leserinnen, Illa und Betty, haben mir netterweise ihre Methode verraten: beide benutzen eine Tageslichtlampe und nehmen Vitamin D. Schon am nächsten Tag brachte mir der Prinz vom Einkaufen eine Packung mit Vitamin D3 – Kapseln mit. Eine Tageslichtlampe, das fiel mir dabei ein, hatte mir der herzliebste Herr Norden vor einigen Jahren ebenfalls schon einmal ans Herz gelegt. Aber das war vor den Zeiten von Tante Amazonien und ich traute mich an das Thema damals wegen seiner Komplexität  nicht so recht heran.

Vorgestern Mittag nun klingelte unser netter DHL-Bote, den wir seit Jahren kennen. Ich nehme Post meist durchs Fenster an, das ist mit dem beeinträchtigten Bein leichter für mich, als über den Hof zu hinken und das große Tor aufzusperren. Diesmal tat ich es aber doch, denn ich sah, daß der gelb-rote Mann ein sehr großes Paket trug. Der Bote, Herr L., trug mir das große Dings ins Wohnzimmer. Ich war mir sicher, so etwas Riesiges nicht bestellt zu haben, aber doch: es war an mich adressiert. Und erstaunlich leicht für seine Größe. Mit einem Küchenmesser das Klebeband zu durchtrennen, das bekam ich einhändig hin  😀  Als ich den Karton öffnete, guckte mir ein weiterer Karton entgegen: dieser war bunt und das Foto zeigte – eine riesige Tageslichtlampe mit den von Illa empfohlenen 10.000 Lux! Ich war ganz baff. Und sehr gerührt, denn dahinter konnte nur der Prinz stecken. Er verriet sich am Telefon auch gleich mit der Frage „Ach, ist sie schon da? So schnell? Wow.“

Ja, wow – das findet die Chefin übrigens auch – hier:

micilampe

Mein Platz am Küchentisch (Der Prinz sitzt, von hier aus gesehen, links, mir gegenüber). Da ja meine aktive Hand (noch) die rechte ist, steht auch das Regal mit all meinem Alltags-Kleinkram rechts vom Platz. Und ja, mein Bereich ist unordentlich. Ich bin kein besonders ordentlicher bzw. strukturierter Mensch, das liegt mir nicht.  (Dafür weiß ich immer genau, wo was liegt, wenn ich etwas suche, und wo ich hingreifen muß).

Ich nutze die Lampe vorwiegend beim Frühstück, das bei mir – da ich dabei lese – mindestens die 30 Minuten dauert, die die Hersteller der Lampe als Tagesanwendung vorschlagen. Um den Einschaltknopf herum sind in einem Halbkreis grüne LED-Lämpchen angeordnet, von denen jeweils eines nach 15 Minuten aufleuchtet. So hat man immer im Blick, wie lange man schon „therapiert“. Die Lampe verbraucht nur wenig Strom, überhitzt also nicht. Selbst nach längerem Leuchten wird sie außen nur lauwarm.

Fazit: ich bin sehr glücklich mit der Lampe. Der November ist schon mehr als halb vorbei und mir geht’s immer noch prächtig!

Für Renata

Du hattest mich auf Twitter gefragt, ob das besagte Möbelstück ein Sessel oder Sofa sei, und dir im Falle „Sofa“ ein Ganzfoto erbeten. Dieses hier ist das einzige Foto, auf dem das Teil einigermaßen ganz zu sehen ist:

drei

Die Seitenlehne läßt sich herunterklappen, dann ist es ein sehr bequemes Bett. (Nach der Handgelenks-OP habe ich hier auf ausdrücklichen Wunsch des Prinzen  eine Woche lang geschlafen, damit ich nachts, falls ich mal rausmüßte, die Treppe vermeiden könnte. Daher weiß ich: Das Sofa ergibt ein sehr bequemes Bett 😀 )

Das dicke Kissen nehme ich zum Anlehnen ins Kreuz oder zum Ablegen des linken Arms.

PS: Ist es ein Sofa? Meine Ergotherapeutin nennt es „Recamiere“…?

Liebste Grüße nach Zürich!!!!