Winter-Spendenaktion für Tiere

Hey meine Lieben,

daß der Winter im Anmarsch ist, habt ihr ja sicher auch schon gemerkt.

In Ländern wie Rumänien, Bulgarien und Polen kann es im Winter bis zu 20 Grad minus werden. Da haben es nicht nur die Terheime schwer, die überfüllt und chronisch pleite sind, sondern auch und vor allem die heimatlosen Hunde und Katzen, die in den Straßen streunen (müssen).

Hanna vom Tierschutz-shop schreibt im newsletter, daß gerade ein Spenden-Marathon gestartet hat, hier zu finden.

Dabei geht es darum, Futterpakete für die hungrigen Tiere zu spenden.  Das Ziel sind 40.000 Futterpakete, die an 30 Tierschutzvereine in ganz Europa gehen. Die Kälte ist lebensgefährlich für die streunenden Tiere und die, die in den Tierheim-Zwingern sitzen.

W#re jemand von euch bereit, Hanna zu unterstützen und Futter zu spenden? Das wäre großartig! (Ich sage einfach schonmal DANKE!)

Und ja, natürlich mache ich auch mit! 😉

 

Advertisements

schöne Woche#tweetdesabends

 

Hmmm… Ich glaube, mir fällt da ein würdiger Abschluß eines prima Wochenendes ein 😉

Und euch wünsche ich jetzt schon mal einen guten Start in den Montag und in die neue Woche!

Für Herrn Norden #tweetdestages

 

Siehste, Herr Norden? Du brauchst neben der Imbißbude noch ’n Freibad!  😀

shame on me! Bad mama, BAD!

pippse_geb

Schon am 8. Mai hatte mein Pippilein, meine Pippse, mein Baby, mein kleines Batman, ihren zehnten Geburtstag, darlings, und ich hab’s nicht gebloggt! ZEHN! Jahre ist das her, daß ich von der Arbeit nach Hause kam und hier im Büro zwei nasse, schrill fiepende Fellwürstchen auf den Fliesen liegen sah, daneben einige Tropfen Blut. Eines der Fellwürstchen war schwarz, das andere gestreift, exakt wie seine Mutter, Micia. Die Würstchen fühlten sich kalt an und ich war ratlos. Rief erstmal unsere Vermieter an. Marika fuhr mich mit Micia und den Kleinen zum Highlander. Der untersuchte Micia im Nebenraum kurz und sagte: „Das sind nicht alle, da sind noch welche drin. Eines ist gerade eben noch rausgekommen.“ Er legte die zwei Würstchen an ihren Bauch. Micia begann sofort, sie zu lecken. „Sie ist eine gute Mutter, alles in Ordnung“, sagte der Highlander noch und riet mir, Micia einen ruhigen Platz und eine Rotlichtlampe zu beschaffen. Wieder zu Hause angekommen, half Marika mir, einen flachen Karton mit weichen Handtüchern zu belegen. Micia nahm das gern an und entspannte sich sofort. Aber die Wehen kamen noch einmal und unter Schmerzen preßte sie, mit einem kleinen Schrei, noch ein schwarzes Würstchen in die Welt. Dieses hatte einen großen Kopf, der Micia wohl die Schmerzen bereitet hatte. Das Kleine, das beim Highlander geboren worden war, hatte Tigerfell mit weißen Flecken, sehr hübsch. Das war Fiona. Micia ging sofort in ihrer Mutterrolle auf, war aberin den folgenden Wochen  öfter mal gestreßt und genervt von ihrer wilden Bande. Der kleine Gestreifte, den ich mit Pippi hier im Büro gefunden hatte, galoppierte immer besonders wild herum und erhielt deshalb vom Prinzen den Namen „Cowboy“. Wir hatten einige wunderbare und lustige Wochen mit „Micias schrecklichen Vier“, wie ich sie nannte. Als sie zwölf Wochen alt waren, gab ich sie schweren Herzens weg, in wirklich liebevolle Familien. Dabei zeigte sich, daß das zuletzt geborene, große Welpchen keine Katze war, wie ich vermutet hatte, sondern ein Katerchen. Julian, der Sohn meiner Freundin Christina, wollte gern eine schwarze Katze. Sie sollte „Nala“heißen, wie die Nala im „König der Löwen“. Nun ja, es war ja eine schwarze Katze da, die Kleine, die Micia hier im Büro zur Welt gebracht hatte. Aber diese Kleine hatte mein Herz bereits so gründlich durchgemangelt, daß ich mir nicht mehr vorstellen konnte, sie wegzugeben. Fiona lebte schon auf einem Stadtbauernhof in Heidelberg, bei einem sehr netten kleinen rothaarigen Mädchen namens Emma. Ich telefonierte einige Male mit Emmas Mutter, die mir gerührt erzählte, wie sehr Emma und Fiona einander liebten. Leider besteht der Kontakt nicht mehr. Der wilde Cowboy kam nach Nierstein zu Pia, die damals noch unter dem Namen „Frau Mutti“ bloggte. Er schlief bei der Jüngsten im Bett und alle verwöhnten ihn nach Strich und Faden. Die dunklen Striche in seinem Tigergesichtchen formten ein „M“, deshalb hieß er bald Martin. Inzwischen lebt er bei einem älteren Ehepaar, „Als Kind-Ersatz“, wie Pia mir sagte. Es geht ihm da wohl sehr gut.

Tja, und Julian fand sich damit ab, einen Kater zu bekommen statt einer Katze. “Dann heißt er eben Nalus!“ beschloß er. Es wurde ein gutes Leben für Nalus, der übrigens optisch von Pippi nicht zu unterscheiden war. Julian und er liebten sich hingebungsvoll, Nalus weckte sein junges Herrchen morgens, indem er ihm das Gesicht ableckte und ihm die Haare ordnete. Leider kam der Tierarzt auf die Idee, Nalus solle gegen Leukämie geimpft werden. Denn einige Wochen später erkrankte und starb Nalus genau daran. Da hat wohl die Impfung die Krankheit erst ausgelöst. (Bevor Mißverständnisse entstehen: Ich bin kein Impfgegner. Impfungen sind wichtig und retten Leben, bei Mensch und Tier. (Auch wenn Nalus‘ System damit nicht zurechtkam).

Dann brachte ich dem Prinzen vorsichtig bei, daß ich die lütte Schwatte gerne behalten wollte. Zum Glück hatte er nichts dagegen. Micia allerdings schon. In der freien Natur hätte Pippi sich schon längst ein eigenes Revier suchen müssen. So gab es in den ersten Wochen viel Streit und Kloppe zwischen den beiden. Inzwischen verstehen sie sich gut, wenn sie auch noch ab und zu fauchend aufeinander einprügeln und –beißen 😀

Das alles ist nun zehn Jahre her, und zwischen dem Pippilein und mir besteht eine sehr enge Beziehung. Sie schläft bei mir im Bett (Ich kann nicht richtig einschlafen, wenn ich ihr Gewicht nicht irgendwo spüre.) Wir können uns mit Blicken verständigen. Als sie sechs Monate alt war, ließ ich sie sterilisieren (Micia war damit dran, als die Kleinen ausgezogen waren, zu ihren neuen Familien).

Um es frei nach dem großen Meister Loriot zu sagen: „Ein Leben ohne Pippi ist denkbar, aber sinnlos.“ 😀

 

 

Ein Schock für den kleinen Herrn Sonntag

…war es,  als er den Prinzen und mich gestern Abend beim Rumknutschen in der Küche sah. Sein fassungsloser Blick und sein jämmerliches Fiepen und Winseln waren herzzerreißend, wirklich. Erst als der Prinz vor ihm in die Hocke ging und ihn in fest den Arm nahm, war es  so einigermaßen wieder gut. ❤ Hach, er ist sooo süß! (Fassungslose Entsetzensblicke gibt es auch, wenn ich Micia oder Pippi in seinem Beisein streichle (oder der Prinz das tut)). Genauer heißt das, er reißt seine großen braunen Kulleraugen weit auf und schaut ungläubig- verletzt – oh, sooo verletzt, zutiefst! Wir müssen dann eigentlich sehr lachen, aber das kaschieren wir, indem wir ihn sofort knuddeln, abknutschen und ihm erklären, daß er der tollste, beste und süßeste Hund der Welt sei. Damit ist er meist beruhigt und zufrieden.

Juhuuu *freuwiedoof*

Gestern haben wir Juni-Urlaub oben in der zweiten Heimat gebucht, my dearies, im Saterland – ich freu mich so sehr! Jürgen, unser Vermieter, wird sich wie immer um Haus und Katzen kümmern. Der kleine Herr Sonntag fährt aber natürlich mit uns mit, zumal er von der Nachbarshündin, der süßen Malou, noch zwei Spielzeuge zurückzukriegen hat, den Löwen und einen Gummiknochen.

Ach ja, ich wollte euch noch erzählen, daß unsere Freundin Edda ihre Schmiede geschlossen und weiterverpachtet hat, an einen anderen Schmied. Im Laden macht sie derzeit Schlußverkauf, also, liebe OL’er, schnappt euch noch, was geht! (Details folgen.)

Wir werden wieder bei Heike und Johannes auf dem Bauernhöfchen  in der zu einer wunderbaren Ferienwohnung umgebauten Tenne wohnen. Sie ist gemütlich und für mich ist alles ebenerdig, also perfekt! Natürlich werden wir unser übliches Essen bei Vapiano mit Edda zelebrieren, um unsere Frendschaft zu feiern. Diesmal nehmen wir auch Tinus mit, Eddas Lebensgefährten ( ja, sie ist verliebt, das ist sooo schön! Sie zieht bald zu ihm auf seinen Hof in Ostfriesland, deshalb schließt sie gerade mit Oldenburg ab… Ik vertell jau dat noch akroot ;))