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aus Gründen. Ich verlege einfach mein Blog kurzfristig und vorübergehend an einen anderen Platz, weil:  hier liest eine Person mit, die definitiv von mir weder dazu eingeladen wurde noch hier erwünscht ist.

Leider bietet WordPress – im Gegensatz zu Facebook – nicht die Möglichkeit, bestimmte Personen zu blockieren. Dieses Angebot habe ich bei Facebook nämlich für drei Personen dankbar angenommen, die jetzt dort nicht mehr in der Lage sind, meine Postings zu sehen bzw. zu abonnieren.  Und da sowas hier leider schlecht machbar ist, gibt die Klügere halt nach, geht mal kurz lächelnd aus dem Weg und bloggt woanders weiter, vor allem, da ich [Person] für latent gewalttätig und psychisch instabil halte.

Also habe ich beschlossen, die Nervensäge sich austoben zu lassen. Ich mache von außen die Kinderzimmertüre zu, dann muss ich nichts hören oder sehen und  [Person ] kann in Ruhe toben, bis ihm der Kopp platzt, zumal [Person] jetzt dazu übergegangen ist, den Prinzen anzugreifen (nicht mich, wohlgemerkt!  ;) Und wer den Mann, den ich liebe, belästigt, fliegt raus. Ganz einfach. Puppileicht. :D

Also, die neue Wohnung des Blogs gebe ich gern raus (an Leute, die ich kenne) unter Lakritzefrau[bei] web.de.

Bis bald, ich freue mich auf euch!

Ihr Lieben,

Ihr hattet das ja verpasst, weil ich zu dieser Zeit(im letzten „Sommer“) noch nicht wieder bloggte: Wir hatten für eine Woche lang einen Hund: Flash. Das war er, kurz nach seiner Ankunft:

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Ich hatte so gute Heilungsfortschritte gemacht, dass ich ankündigte, bald ins Tierheim zu gehen und mir endlich den Wunsch meines Lebens zu erfüllen: einen Hund. Eine liebe Bekannte hörte davon und vermittelte uns den Kontakt mit einem sehr netten jungen Paar, Nikki und Jim, die einen Scheidungshund in Pflege hatten, der ein Zuhause braucht – eben Flash, ein sechs Jahre alter Basset. Wir vereinbarten einen Besuch bei uns. Flash war charmant und zudem der erste Basset, den ich live kennenlernte. Ich kannte die Rasse bis dahin nur über den militanten Opa aus „Klimbim“  - wer von euch erinnert sich noch an die Serie? Da hieß der Basset allerdings Heinrich und nicht Flash, obwohl, wie Jim erklärte, auch Flashys Name aus einer TV-Serie stammt. Unser Flash war mit einer Katze aufgewachsen und freute sich sehr über Micia und Pippi, war allerdings bitterlich enttäuscht, als sie vor ihm Reißaus nahmen. Er war sehr gut erzogen und gab sich große Mühe, ein angenehmer Hausgenosse zu sein. War er auch: still, liebevoll und treuherzig, vor allem dem Prinzen sehr ergeben (das war soooo süß…)Vereinbart hatten wir mi Nikki und Jim, dass Flash erst mal zwei Wochen bei uns probewohnen  und dann entscheiden sollte, ob er bleiben möchte. Wir hatten viel Freude mit ihm – ich fand am Besten, dass er nicht schnarchte, das kenne ich von Hunden sonst nicht. Wie ist das bei euren Hunden? Flash schlief auf dem Sofa bei meinem Bett in meinem Zimmer, das fand ich toll.

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Was uns nicht klar war: So ein großer Bassett bringt 60 Kilo auf die Waage und kann stur wie ein Holzbock sein, das heißt: wenn er steht, dann bringt ihn nichts auch nur einen Schritt weiter, wie ein Maultier. Außerdem lief er mir im Haus gern direkt vor die die Füße und blieb stur da stehen J Waren wir im Auto unterwegs und der Prinz stieg mal kurz aus – z.B. zum Tanken,  - dann konnte Flash heulen wie ein komplettes Orchester, mit einer sagenhaften Klangbreite (ok, der Prinz stand ja auch tapfer jeden Morgen um sechs Uhr (!)auf, um mit ihm Gassi zu gehen).

Mit der Zeit und besserem Wetter stellte sich jedenfalls heraus: der Hund ist zu groß und zu stark für mich, mit nur einer Hand nicht zu managen, schon gar nicht zusammen mit dem Rollstuhl, den ich immer noch hin und wieder nutze, vor allem,  wenn ich vorher weiß, dass längere Strecken (Fußgängerzone, Einkaufszentrum…) vor mir liegen. Wir riefen Nikki und Jim an, die sagten “Ok, dann bringt ihn wieder her. Ungern taten wir das, Flash und seine Familie waren glücklich, ihn wiederzuhaben (dazu gehören noch ein Hund und eine Katze). Ich weinte bitterlich beim Abschied und seufze heute noch wehmütig, wenn ich Flashys treuherziges Gesicht auf den Fotos sehe. Wir diskutieren hin uns wieder über einen kleinen Hund (Malteser, etc.) – aber der Prinz weigert sich kategorisch. Er nennt kleine Hunde „Ratten“ – er hätte gern einen Molosser oder eine Dogge, also einen „richtigen Hund“. Mal abwarten, bis der erste Chihuahua oder Bichon ihn so um die Pfote wickelt, wie Micia es bereits getan hat ;) Ich vermisse vor allem das muntere Klicken seiner Krallen auf dem Boden…

Jedenfalls hört sich das derzeit so an, meine Lieben ;)

Als ich vor gut einem Jahr aus der Klinik kam, war ja noch nicht so klar abzusehen wie jetzt, dass Arm und Hand links wiederkommen würden. Damals war der Ausgang noch unsicher, die linke Seite ist ja auch jetzt noch schüchtern und lässt die Rechte vorgehen und die Initiative ergreifen. Eine meiner großen Sorgen war damals, wie ich denn wohl Konservendosen öffnen sollte (Katzenfress, natürlich ;)).  Das Problem war schnell gelöst: es gibt mechanische Dosenöffner für Einpfoter, z.B. den hier, den ich sofort bestellte. Klappt auch wunderbar! Aber ich änderte dann lieber das Futter selbst und ging von den Dosen über zu diesen kleinen Plastik-Portionstütchen, die ein Heidengeld kosten und die ich bis dahin immer belächelt hatte. Dank ihrer Bodenfalz stehen die Tütchen stabil auf der Spüle und ich kann sie mit der Schere ganz leicht oben aufschneiden. Ich nehme immer die Sorte “in Gelee“, da hat man einen festen Geleebrocken, der sauber aus der Tüte in den Napf gleitet. Et voilà – Katzen zufrieden. (Außer, dass sie das Gelee (den Gelee…?) abschlecken und die Fleischbröckchen schön im Napf vertrocknen lassen … Dies natürlich nur, um mich Minuten später vorwurfsvoll ansingen zu können: „I’m just a poor cat, nobody feeds me…!“

Jedenfalls muss ich jetzt oft grinsen, wenn Micia vor dem Napf sitzt, mich auffordernd ansieht und ich sie frage: „Na, Micia, willst du noch ’ne Tüte?“ (Da könnte eine neue Karriere vor mir liegen…)

Nicht schlimm, Ihr Lieben, nur mit dem Sempervivum-Fieber. ;) 

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Der kleine Drache hier heißt Bolle. Er ist einWeihnachtsmarkt- Geschenk von meiner besten Freundin Gabi, mit der ich seit 28 Jahren befreundet bin.Bolle kann mit Lampenöl gefüllt werden. Wenn man ihm mit Geduld Dochte durch die Nüstern pult und anzündet, dann spuckt Bolle ganz allerliebst Feuer. Was ich noch gemacht habe (davon gibt’s aber leider keine Fotos): Hof gefegt!! Zum Teil alleine und zum Teil mit dem Physiotherapeuten, der recht zufrieden war mit meinem Balancevermögen und meinem stabilen Stand.

Frau Lakritze frühlingt weiter
Diese Keramik-Katze ist eigentlich ein Wasserverdunster, den mir der Prinz vor vielen Jahren auf einem Weihnachtsmarkt geschonken hat. Als es vor Kurzem tatsächlich mal so etwas wie “sonnig” (haha) war, und innerhalb des Bereiches dieser “Sonnen”strahlen sogar recht angenehm im Hof, bin ich (Ohne Stock, bitte sehr!) rausgegangen, habe etwas Erde für die Sempervivum gemischt und die Katze damit gefüllt. Also, mit beidem, mit Erde und mit Sempis, wie ich sie nenne. Außer Rosen sind Sempis nämlich meine Lieblingspflanzen. Und es hat mir sooo unendlich gut getan,wieder “was mit Pflanzen” tun zu können, und mit Sempis braucht man nur ein wenig Kreativität, denn die gedeihen fast überall, solange sie nicht zu nasse oder zu fette Erde haben – und sie sehen überall gut aus. Jetzt freue ich mich auf weitere Arbeiten draußen: Gartenmöbel streichen, Pferdestall alias Keller aufräumen und einen Hof-Flohmarkt vorbereiten.

Ihr Lieben,

heute Mittag hat es tatsächlich „gefrühlingt“ hier bei uns – ich habe mich in den Hof gesetzt und mein Gesicht genüsslich in diewarme (!)  Sonne gehalten. Der Prinz brachte mir eine Tasse Tee raus und ich konnte sogar auf einem kleinen Stück Erde Blumen säen – „Schattenblumen“ stand auf dem Samentütchen -  wir haben im Hof einen Bereich, der mit Büschen bepflanzt ist und der daher im Dauerschatten liegt.Den hätten wir gern etwas bunter und lebendiger.

Dazu saß ich auf einem speziellen Stuhl, dessen Beine nach außen abstehen und der somit kippsicher ist (wird nomalerweise von älteren Menschen/in der Pflege im Bad zum Waschen benutzt. Boden aufharken und Samen streuen war dann ja leicht. Der Prinz schenkte mir schon vor längerer Zeit so ein Mädchen-Gartenset ( Harke und Schaufel, mit rosa Blumenmuster : ), damit ich mich besser motivieren kann und nicht den Mut verliere ( Ja, stimmt, er ist wunderbar!).  Ach, Kinners….ich wünsche mir meine linke Hand zurück, denn ich platze geradezu vor Ideen, was ich aus dem Hof alles machen könnte! (Tjaaaa, Frau Lakritz, wenn man denn auch unbedingt Zeitschriften wie „Landlust“ und „Wohnen & Garten“ abonnieren muss…. ; ) ) Auf jeden Fall bin ich sehr happy, denn ich konnte mal wieder das tun, was zu meinen liebsten Tätigkeiten gehört: “was mit Pflanzen“ : ) Derzeit bewache ich mit Argusaugen meine geliebten Sempervivum(vivümsse…?), die fleißig sprießen. Bald Fotos! Und:der menschliche Körper ist sooo erstaunlich anpassungsfähig, es ist verblüffend, was man alles einhändig machen kann und sowieso: ich werde wieder ganz gesund!!!!!! das ist ja wohl mal klar hier!!!!!

Ihr Lieben,

noch fällt es mir nicht ganz so leicht wie früher, stundenlang vor dem PC an einer Webseite zu basteln, ich werde schneller müde, aber die hier hat mir richtig Spass gemacht: meine neu eröffnete Reikipraxis, wie ich ja bereits schrub: www.reikipraxis-worms.de

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