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Kaffee

Habe gestern einen schönen Witz gelesen:

How did Moses drink his coffee?

Hebrew it.

 

*muah*

 

 

 

(Vor allem den in Straßburg (gegenüber den Galeries Lafayette))

Warum ich Bücherflohmärkte liebe

Sorry für die miese Fotoqualität, aber seit ich einpfotig bin, bekomme ich Fotos mit dem Handy nicht mehr wackelfrei hin!

Ich habe hier  mal zwei  – oder besser: eineinhalb –  Buchtipps für euch, meine Lieben:
Like a virgin: Erfolgsgeheimnisse eines Multimilliardärs, von Richard Branson

Ich habe das Buch verschlungen. Zugegeben, als ich Branson zum ersten Mal begegnete, vor sehr vielen Jahren, in England, genauer gesagt, in Greenwich, da war er mir eher nicht sympathisch. Er wirkte auf mich wie ein Angeber und ich war in der jubelnden Menge am Themseufer, die ihn nach seinem Erringen des blauen Bandes für eine Atlantik-Überquerung empfing, vermutlich der einzige Mensch, der nicht wusste, wer dieser lachende blonde Struppi mit dem sandfarbenen Bart war.

Inzwischen habe ich natürlich viel über ihn gehört und gelesen, und nur Gutes und Sympathisches, vor allem über seine großartigen Fähigkeiten in Bezug auf Personalführung. Auch deswegen habe ich das Buch gekauft.

Branson erzählt, wie er die Virgin-Gruppe aufgebaut hat. Beeindruckt hat mich vor allem, wie er mit seinen Angestellten umgeht. „Man muss seine Mitarbeiter dabei erwischen, wie sie etwas richtig und gut machen“, sagt er. „Das sollte man sie dann auch wissen lassen“. Auf diese Weise hat Branson es geschafft, ein wohl einzigartiges Wir-Gefühl unter seinen Mitarbeitern zu schaffen. Oh Mann… Wenn ich an einige Vorgesetzte denke, die ich vor allem in den 80er und 90er Jahren hatte, würde ich denen zu gerne dieses Buch in die Hand drücken und sagen: „Hier, Idiot. LESEN!!!“ Branson respektiert seine Mitarbeiter einfach und ist sich nicht zu fein, sich bei ihnen auch mal zu bedanken, wenn sie eine Aufgabe gut gelöst haben. Ich jedenfalls finde Sir Richard klasse.

Von der Angestellten-Seite aus schildert das die Virgin-Air-Stewardess Mandy Smith in ihrem Buch Cabin Fever (soweit ich sehen kann, wohl nicht in deutscher Übersetzung erschienen). Smith ist allerdings viel damit beschäftigt, über Mode, Make-up, Schuhe und Parties zu schreiben. Ok, der Alltag einer Stewardess ist auch mal ganz interessant zu lesen für jemanden, der sonst in den Sitzen hockt und bedient wird. Aber: Smith schildert auch sehr ausführlich den Sex mit all ihren Freunden – mit welchem sie was und welche Kamasutra-Stellungen ausprobiert hat und welcher Art ihre Orgasmen dabei waren ( von „explosive“ bis „ethereal“). Ok…. Wer’s braucht und wem’s Freude macht… Ich fand’s eher langweilig, ebenso die ewigen Saufparty-Beschreibungen in den Hotelsuiten der jeweiligen Piloten. Ich trinke gern ab und zu beim Essen  mal ein Bier oder einen Rotwein (und ich liebe schottischen Whisky!), aber den Sinn des Saufens bis zum Umfallen habe ich nie verstanden. Also, dieses Buch empfehle ich nicht wirklich, es ist eher die hektische Schilderung einer oberflächlichen Modepüppi- Angestellten der Virgin-Welt, und das wird schnell fade, wenn man selbst Mode, Beauty-Kikifatz und Party nicht für die wichtigsten Dinge auf dem Planeten hält.

Also, wer mal eine Führungskraft werden und als solche auch ernst genommen werden möchte, sollte sich unbedingt Richard Bransons Buch „Like a virgin“ zulegen – und es lesen!

Da heute Dienstag ist und somit die allwöchentliche Gymnastik-Abendstunde bei Meister Kwon vor mir schwebt, erzähle nicht ich etwas, meine Lieben, sondern bitte mal ihr : – )))

Ich habe nämlich ein paar Fragen zum Thema Film an euch und wäre euch sehr dankbar, wenn Ihr mir die in den Kommentaren beantworten könntet. Danke! Here goes:

Doctor Who:    – Bei welcher Staffel sind wir gerade und wer/ der wievielte ist der aktuelle Doctor? (ich habe gerade die zweite Staffel mit David Tennant durch – böser Cliffhanger!: – ( Ich schätze, das ist eine Frage für meine liebste Lea, gell? : – ))

Uuund: bin ich die Einzige, die bei Torchwood immer an Agent Fox Mulder denken muss und daran, was für ein Paradies das für ihn wäre? (liebe Slash-Autoren: wie wäre es mit ein paar Mulder/ Doctor-Stories( Tennant oder Eccleston…)?

 

Spiderman: Ich fand den ersten Teil genial und habe sofort den zweiten bestellt – um dann sehr verwirrt auf den Bildschirm zu starren, weil jede – aber auch jede – Rolle mit einer anderen Person besetzt ist. Sollte das so sein? Und wenn ja,warum? Tante Google und meine hochgeschätzte International Movie Database sagen zwar, dass jetzt Tobey Maguire statt Andrew Garfield die Hauptrolle spielt, aber geben keine Gründe dafür an. Weiß das jemand von euch?

 

PS: Gymnastik ist ausgefallen – worüber ich sehr erleichtert war, denn am Freitag hatte ich nach einer längeren Pause mal wieder Akupunktur, und das hat voll eingeschlagen, konnte mich kaum rühren! (Habe an zwei Einstichstellen geblutet, ein Zeichen dafür, dass Herr Kwon den richtigen Punkt erwischt hatte ; – ))

 

„…and so to bed.“ (Samuel Pepys)

 

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Micia, irgendwann 2009 (Klick macht’s groß)

Straßburg

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Foto: Norbert Bach

Wow – was für ein cooler Freitag/Samstag! Es war aufregend, denn: Ich war zum ersten Mal seit gut drei Jahren wieder im Kino! Genauer gesagt, seit dem Hallamati. Im Spätsommer 2011 kam der wunderbar schräge Film „Sommer in Orange“ heraus, den wir mit erheblicher Verspätung sahen, aber sehr genossen. Ich erinnere mich vage, dass wir danach noch essen gingen, das haben wir sicher getan, denn damals war ja alles noch gut und ich wurde nicht so schnell müde wie jetzt, wenn wir etwas unternehmen, bei dem ich mit vielen Eindrücken (Bilder, Farben, Bewegung, Menschen, Geräusche) fertig werden muss. Ganz kurz nach diesem wunderschönen Abend passierte es – ich bekam furchtbare Kopfschmerzen, fiel um und wachte einige Tage später im Krankenhaus auf. Der Rest ist ja bekannt, jedenfalls den meisten hier :- )

Kurz: Im Laufe der Wochen nach meiner Entlassung aus der Klinik bekam ich epileptische Anfälle, was, wie mir die Ärzte versicherten, bei so einer schweren Verletzung des Nervengewebes im Gehirn nicht ungewöhnlich ist. Die Anfälle nahm ich nach meiner Entlassung leider mit nach Hause, bin aber jetzt mit meinen Medikamenten so gut eingestellt, dass mein letzter Anfall im Sommer 2012 war. Und da ich die Medis absolut zuverlässig nehme, morgens und abends, habe ich inzwischen auch keine Anfälle mehr. Das Thema ist erledigt.

Mit dem Kino allerdings, da hatte ich lange Zeit Bedenken. Laute Geräusche, schnelle Bildfolgen auf einer sehr großen Leinwand, da hatte ich schon eine Zeitlang Angst, dass das einen Anfall auslösen könnte.

Vor einigen Tagen wurden wir allerdings aufmerksam auf den Film “Rheingold – Geschichte eines Flusses“, den ich euch hiermitsehr an’s Herz lege! Es ist die Geschichte des Rheins, aus der Luft gefilmt von der Quelle bis zur Mündung, ganz fantastische Bilder, ruhig und hochinteressant. Ben Becker spricht einen Text aus der Perspektive des Flusses, hier erzählt der Rhein aus seiner Sicht über die Menschen, die im Laufe der Jahrtausende an seinen Ufern lebten. Parallel dazu erzählt Anne Moll von den wirtschaftlichen Errungenschaften und dem Bau der berühmten Städte entlang der Flussufer, vermischt mit erzählten Szenen aus Richard Wagners „Rheingold“ und damit der Nibelungensage, die ja sehr eng mit dem Rhein zusammenhängt. Natürlich tauchen auch Worms auf und meine Heimat, das Ruhrgebiet. Der Prinz war etwas enttäuscht, dass seine Heimatstadt, die auf dem Filmplakat sehr prominent dargestellt ist, gar nicht erwähnt wird. Kurz: Es ist ein großartiger, interessanter und sehr spannender Film, den ich, weil er eben sehr ruhig ist, gut anschauen konnte. Straßburg wird auch gezeigt, und wir beschlossen gleich, dass unbedingt wieder ein Ausflug ins Französische hinüber angezeigt ist!

Wir lieben Straßburg sehr. Wir sind oft dort, weil sie nur eine Stunde Autofahrt weit weg ist. Wie in fast allen historischen Städten, müssen mein Rolli und ich dort viel mit Kopfsteinpflaster kämpfen, aber das macht nichts, das macht die wundervolle Atmosphäre der Stadt mehr als wett. Auf der Fahrt drohte uns bei Landau schon so eine dicke, aggressiv wirkende schwarze Wolkendecke, dass wir überlegten, ob wir nicht lieber umdrehen sollten. Beschlossen aber, man könne ja zurückfahren, wenn es in Strasbourg regnete. Was es erfreulicherweise nicht tat – der Tag war sonnig und warm, ganz herrlich. Ich habe mich gefreut, wie viel von meinem Schulfranzösisch plötzlich wieder auftauchte, vor allem, als ich einen Mann mit einem hinreißend schönen Barsoi namens „Darius“ traf und ihn über den Hund ausfragte, wie ich das bei Hundebesitzern immer tue. Wir schlossen den Besuch ab mit einem leckeren kleinen Abend-Snack im „Bistro & Chocolat“ – und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Straßburg-Besuch!

stmuensterFoto: Norbert Bach

Die Aktion „ 20 facts about me“ habe ich im Blog von Ronja Sakata entdeckt und sofort in meiner Blog-to-do-Liste notiert, ob wohl ich keine Ahnung habe, ob ich 20 (!) Punkte über mich finden kann, die öffentlich aufschreibenswert wären. (Na, bestenfalls ergibt sich wieder ein bisschen Kontroll- und Stalker-Futter – und man soll seinen Mitmenschen ja Gutes tun : – ))

Also, here goes:

Eins

Ich habe Hyperakusie. Das ist eine (oft schmerzhafte) Überempfindlichkeit gegen laute, harte, scharfe und spitze Geräusche. Bemerkt hat das der HNO-Arzt in der saarländischen Reha-Klinik, in der ich im Sommer 2013 war. Eine Weile trug ich probeweise (sauteure) Hörgeräte, die solche Geräusche selbständig herausfiltern, das hob meine Lebensqualität beträchtlich an. Aber leider übernahm die Krankenkasse nur einen so kleinen Teil der Kosten, dass die Geräte unerschwinglich blieben. So meide ich jetzt einfach Orte wie das IKEA-Restaurant oder Ecken mit vielen Menschen, vor allem mit kleinen Kindern, die müde und weinerlich sind.

Zwei

Seit einigen Tagen weiß ich, dass ein Aberdeen-Terrier der Hund ist, den ich bisher als Scotch Terrier kannte.

Drei

Wenn ich Hunger habe, werde ich unausstehlich. Ganz, ganz ungünstig ist die Kombination Hunger – Müde – Kalt. Das hat niemand verdient, mich dann ertragen zu müssen. Fragt den Prinzen : – ))

Vier

Ich kenne die Regel „Iss nicht, während du etwas Viereckiges vor dem Gesicht hast (TV, PC, Auto-Windschutzscheibe)“ – esse aber trotzdem massenhaft Süßkram beim Filmegucken.

Vier

Ich finde Hugh Grant sehr sexy, wenn er tanzt und/oder auf einer Bühne steht.

Fünf

Ich bin Mitglied bei Peta und hasse Zirkusse und Zoos aus tiefster Seele.

Sechs

Ich liebe Elefanten. (Deswegen Punkt Fünf ; – ))

Sieben

Ich kann bei meinen Lieblingsfilmen ( Field of Dreams und Love, actually) ganze Szenen mitsprechen. Der Prinz lacht sich darüber kaputt – ich würde zur Mörderin, wenn mich jemand so nerven würde.

Acht

Ich möchte so gern wieder Baseball spielen können.

Neun

Ich bin stark allergisch auf Fisch und Meeresfrüchte. Aber da ich eh vegan lebe, macht das nichts.

Zehn

Wenn es kalt ist, schlafe ich mit vier (ja, VIER) aufgeheizten Körnerkissen. Unter zwei Bettdecken. Mit Flanell-Schlafanzug. Und Socken. (Und Katze, oben auf allem drauf.)

Elf

Obwohl mir die armselige Statistik der Gewinnchancen im Lotto bekannt ist, habe ich immer noch nicht aufgehört, auf einen Gewinn zu hoffen. (mit genau dieser Naivität machen die ja Ihren Umsatz, ne? ; – ) Nun… aber ich könnte dann studieren, Anglistik oder Medizin…

Zwölf

Meine Großeltern sind seit sechs Jahren tot und ich vermisse sie immer noch schrecklich.

Dreizehn

Dito mein Vater (seit 32 Jahren tot).

Vierzehn

Ich möchte so gern wieder richtig laufen können – lange Strecken, weil ich dem Prinzen  gerne London und New York zeigen würde.

Fünfzehn

Ich hätte gern einen Garten und ein Juliani-Schwein.

Sechzehn

M,,,,,.üöö ( das war Pippilotta, sie lief über die Tastatur – was sie damit über mich verraten will, müsst ihr sie schon selbst fragen, hehe)

Siebzehn

Ich habe eine masochistische Neigung dazu,, ausgerechnet Samstags auf die Schwachsinnsidee zu verfallen, bei IKEA Ideen sammeln oder in der Rheingalerie (Einkaufszentrum) beim Thailänder essen gehen zu wollen. Ich hab‘ da echt einen Knall.

Achtzehn

Hier ist Schluss. Mehr fällt mir nicht ein. Wer das Stöckchen haben möchte, hebe es auf und werfe es weiter, wie immer.

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