Feeds:
Beiträge
Kommentare

Lasagna für 40 Minuten bei 120 Grad backen :D

 

(c): Valerie Scape

(c): Valerie Scape

Kürzlich hatte ich einen sehr schrägen und bizarren Traum.

In dem Traum hatte die Leiterin des Bereiches, in dem ich arbeite, zu einem Gespräch gebeten, in dem der Fortschritt meiner beruflichen Wiedereingliederung erörtert werden sollte. Mit dabei waren die Schwerbehindertenbeauftragte und der Leiter der Personalabteilung, der auf meinen und des Prinzen Wunsch mit dabei war (vorsichtshalber, da ich bereits in den vorangegangen Wochen klare Mobbingmuster ausgemacht hatte – mir durch meine Arbeit bei der dpa in Frankfurt leider nur zu vertraut.) Die Bereichsleiterin, die Anfang des Jahres die Leitung meiner Wiedereingliederung an sich gerissen hatte, nenne ich hier zur Wahrung ihrer Anonymität „Frau Klein-Zaches“ (es geht nur um Anonymität – Respekt, Ehre, etc., hat sie sich längst selbst verspielt.) Es ist schon ein interessantes Muster meines Lebens, dass ich scheinbar wie ein Magnet die Menschen anziehe, die sich selbst und ihr Leben hassen und sich einen vermeintlich schwächeren Menschen suchen, um diesen Hass ablassen zu können. Das sind oft Menschen, die in irgendeiner Hinsicht das Wunschbild der Gesellschaft nicht erfüllen ( Frauen sollen klein, zierlich und schön sein, Männer groß und breitschultrig, jeder muss jedes Jahr ein tolleres Auto vor der Tür haben als der Nachbar…)  Frau Klein-Zaches ist groß, füllig und – immerhin – blond. Auf den ersten flüchtigen Eindruck schafft sie es sogar, nett und offen rüberzukommen, so dass man nur schwer die Falschheit, Verlogenheit und den Hass auf die Welt hinter der lächelnden Maske vermuten kann.

Bei dem Gespräch zeigte sich schnell, was ich schon seit Wochen bemängelte: Klein Zaches hatte sich mit der Aufgabe völlig übernommen, war aber nicht in der Lage, das zuzugeben. Sie hatte den Löwenanteil der Arbeit, mich wieder in die früheren Arbeitsabläufe einzuarbeiten, an meine Kollegin” Malamika” (Tarnname) abgeschoben. Nur hätte sie als Führungskraft dabei bedenken müssen, dass Malamika Zuarbeiterin für gleich drei Personen und somit eh ständig im Stress und mit so einer Aufgabe überfordert ist.

Schon zu Beginn des Gespräches zeigte sich, dass der Personalleiter vorab überhaupt nicht über den geplanten Inhalt informiert worden war, nämlich: ich, Klein Zaches‘ Problem, sollte weg. Sein Gesicht fiel vor Entsetzen immer mehr in Scheiben, während er Klein Zaches‘ langen und scheinbar sehr sorgfältig vorbereiteten Argumenten, “untermauert”  mit wohl schon seit Wochen gesammelten Fotokopien und „Beweis“- Ausdrucken meiner Arbeitsfehler, folgte. Jämmerlich.

Nee – das stelle man sich mal vor: Da hat eine Frau schwere neurologische Schäden erlitten, ist zu 90 Prozent als schwerbehindert eingestuft, war drei Jahre lang völlig raus aus dem Beruf – und da macht die nach einem Dreivierteljahr doch tatsächlich immer noch Fehler bei der Arbeit!?  Ja nee – wer hätte das denn vorhersehen können?! Sowas völlig Abwegiges, wer kommt denn auch auf sowas?!

Zu meiner größten Faszination machte Klein Zaches auch nicht Halt davor, sich selbst auf bestem RTL-Niveau peinlich zu machen. Schon vor einiger Zeit muss Malamika ihr von diesem Blog berichtet haben. Klein Zaches schaute damals sofort hinein und erklärte mir kurz darauf: „ Ihr Blogbeitrag über [dasunddas] – da stand [Datum] drüber – das war ein Donnerstag. Donnerstags sind Sie hier im Büro. Für mich steht also fest, dass dieser Blogbeitrag hier, in diesem Büro, während Ihrer Arbeitszeit, entstanden ist.” (Doch, isch schwör, Alda! Das ist wirklich so passiert.) Ich weiß noch, dass ich damals ziemlich fassungslos war ob der unendlichen Peinlichkeit, in der diese Frau sich so unbekümmert suhlte. Und gleichzeitig hatte ich so ein heftiges Mitleid mit ihr: Ich arbeitete zu diesem Zeitpunkt vier Stunden täglich. Klar, dass ich da nur im Büro Zeit zum Bloggen hatte. Logo. Mein Mitleid hinderte mich daran, sie zu fragen, von welchem Planeten sie stamme, auf dem es scheinbar nur so extrem kurze Tage gibt, dass die Zeit gerade für das Verfassen eines kurzen Textes langt. Andererseits ging es ja auch gar nicht darum. Sie genoss diese Situation, weil sie sich endlich mal stark fühlen und ein (wenn auch trügerisches) Gefühl von Macht erleben konnte. Menschen, die sich in Shows wie „Bauer sucht Frau“ oder “Big Brother“ lächerlich machen, tun das ja auch freiwillig und ohne jede Schmerzgrenze – Hauptsache, mal ein bisschen Aufmerksamkeit bekommen.

Der weise Philosoph Arthur Schopenhauer nannte das „Die Kläglichkeit des Menschen“.

Fazit also: Das geträumte Gespräch ist jetzt über eine Woche her und war kein Traum – ich habe tatsächlich keine Arbeitsstelle mehr  (Immerhin: die Nachbarn dürfte das freuen ; – ))

Frau Klein-Zaches ist tatsächlich ein jämmerliches, klägliches und zutiefst bemitleidenswertes Wesen. In  dem Gespräch brachte sie tatsächlich auch diese Blog-Geschichte als Argument für meine vermeintliche Unfähigkeit *facepalm* – und diesmal fragte ich sie nach ihrem Heimatplaneten, bekam aber nur ein verständnislos-dümmliches Lächeln als Antwort.

Malamika hatte ich, aufgrund ihres großartigen Beistandes, als der Prinz den Herzinfarkt hatte, zu meinen Freundinnen gezählt und zähle sie nun zu den Freundinnen, die ich durch den Hallamati verloren habe (obwohl ja eigentlich nicht der Hallamati, sondern Frau Klein-Zaches‘  Unfähigkeit als Führungskraft schuld ist).

Wir hier haben uns bereits auf die neue Situation eingestellt. Ich habe sofort mal meine Zeitschriften-Abos gekündigt und einige Möbelstücke aus meiner früheren Praxis zum Verkaufen ausgesondert. Die Katzen haben schon verstanden, dass es nicht mehr fünf Mal am Tag Essen geben kann, und sie futtern jetzt tatsächlich erstmal die Schüssel leer, bevor sie Nachschub ordern. :D))

Nun, Karma ist meine Freundin, und sie wird nicht nur die dicke Blonde in den Ar*** treten für das, was in den vergangenen Monaten gelaufen ist. Ich freue mich darauf.

Und die gute Frau Klein-Zaches verlängert lediglich meine kleine Pause am Flussufer. Ich mache es mir weiterhin gemütlich hier in der Sonne, und wenn dann etwas Fülliges, Großes und Blondes vorbeitreibt, werde ich mein Glas heben, mit der Zigarette rüber winken und denken: Die Kläglichkeit des Menschen…

 

 

Lag gerade vor Lachen unter’m Schreibtisch, als ich bei www.mightydeals.com das hier entdeckte:

serif

 

 

 

Ist das nicht klasse?! :D )))))

Interesse

 

Danke, Maik Buttowski (c)!

Hier.

Den Chor musste ich leider aufgeben, weil ich mit der Erhöhung der Arbeitszeit nun Freitags nicht mehr frei habe (Ohne freien Freitag schaffe ich die Chorprobe Donnerstags von 20.00 – 22.00 h nicht mehr, da reicht meine Kraft noch nicht wieder) – aber irgendwann habe ich genug Zeit und Geld für Gesangsunterricht, um dieses Lied zu schaffen, inklusive des einen hohen Tons! : – )))))

Wir werden das lange Wochenende bei meinen Eltern im Pott verbringen, genauer gesagt, in Mülheim/Ruhr. Das wird klasse, denn meine Mutter kocht fantastisch und es ist immer lustig und anregend mit den beiden. Ich will noch ein bisschen in den Straßen meines Heimatortes herumstromern (gucken, wie das alles heute so aussieht, z.B. die Schule) und Oma und Opa auf dem Friedhof besuchen, natürlich. Wir wollen Sonntag wieder hier sein, dann erzähle ich ein bisschen was.
Habt ein gemütliches langes Wochenende!

Es muss natürlich “Katzen” heißen : – )))))

 

wohnung

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 29 Followern an