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So hin und wieder merke ich doch, dass ich mit Volkswirten zusammenarbeite.

Wollte heute früh meinen Kollegenkreis etwas erfreuen, weil es hier schon wieder schneit (verdammte Kacke) und habe dieses Bild rumgeschickt:

Reaktion später: “Übrigens, das mit dem Cheeseburger und der Katze hab ich nicht verstanden.” – “Nee, ich auch nicht. Was soll daran lustig sein?” – “Ach, Katzen mögen Käse?”

Ja, ist schon gut.

Neun Jahre.

Das kann nicht wirklich sein, neun Jahre.

Das war doch erst gestern oder letztes Jahr… dass ich da in diesem Seminarraum in diesem Kloster in dieser Stadt an der Weinstraße saß und auf den Beginn eines Seminars wartete, von dem ich nicht mal wusste, warum ich es belegt hatte.

Da war nur, als ich den Flyer dazu in der Hand gehalten hatte, ein ganz, ganz dringendes Gefühl in meinem Bauch, dass ich genau dieses Seminar unbedingt buchen muss. Unbedingt. Buchen. Jetzt. Mein Autopilot schaltete sich ein. Gebucht.

Also saß ich in dem Raum, am 8. Februar 2001, voller innerlicher Anspannung, guckte rum und wusste nicht, warum ich da war. Wer zur Hölle ist Ignatius von Loyola und warum habe ich ein Seminar über sein Leben gebucht?

Tische in einem großen U angeordnet. Das Seminar beginnt, jeder sagt was über sich, und plötzlich höre ich die Stimme eines Mannes, der drei oder vier Stühle weiter in meiner Reihe sitzt.

Ich höre diese Stimme und mit einem Schlag fällt alle Anspannung von mir ab.

Vorsichtig beuge ich mich etwas nach hinten und gucke die Reihe entlang. Ein leicht pummeliger Kerl mit Bart, Brille und einem kleinen Zopf. Hm. Sagt mir nix. Nicht mal mein Typ. Aber die innere Anspannung ist weg.

Meinem Instinkt sagt es aber so viel, dass ich dem Kerl in der Pause gezielt aus dem Weg gehe. Er steht am Kaffeeautomaten, ich drehe ab. Bloß weg. Kein Gespräch mit dem. Warum? Keine Ahnung. Nur leichte Panik, wenn er mich anlächelt.

Wir bilden Arbeitsgruppen. Ich wünsche mir, dass der Pater mich mit dem Kerl in eine Gruppe einteilt. Tut er. Ich bin also mit dem Kerl, vor dem ich Angst habe, in einer Arbeitsgruppe und das freut mich, obwohl er mir Panik macht. Und obwohl ich kein Wort mit ihm rede. Is klar.

Zum Abschied ziehe ich ihn am Zopf. Warum auch immer – er sagt später, das habe ihn riesig gefreut und er hätte das sehr süß gefunden. Süß. Hmpf.

Draußen vor dem Kloster fährt der Kerl an mir vorbei, dreht das Fenster runter und fragt, ob er mich ein Stück mitnehmen soll.

“Nein!!!”, sage ich hastig, “äh – mein Auto steht gleich da vorne.”

“Ok”, sagt der Kerl freundlich, “tschüß dann!”. Und fährt weg.

Ich gehe zu meinem Auto und bin wütend, weil ich ihn weggeschickt habe und wünsche mir, ich hätte es nicht getan. Und habe Panik.

Der nächste Seminar-Abend eine Woche später bringt einen Kerl, der mir diesmal gegenüber sitzt und – flirtet! Er lächelt mich an, er zwinkert mir zu… ich schaue mehrmals ungläubig hin, aber es ist eindeutig: der Kerl flirtet mich an! Ich versuche nicht hinzugucken und hoffe, der Pater sieht nichts.

Es waren insgesamt vier Abende mit wöchentlichem Abstand. Meine genaue Erinnerung setzt ab diesem zweiten Abend aus, weil von da an das Ganze die Ausmaße einer Lawine annahm.

Ab diesem Abend, glaube ich, waren wir ein Paar. Das wurde nicht mal besonders erwähnt. Es passierte auch nichts. Es war einfach so.  Ich kann mich auch nicht erinnern, ab wann genau das klar war. Der Kerl meint: schon bevor wir das Seminar gebucht hatten. Kann sein.

Der Bart, den ich gar nicht mochte, ist inzwischen ab und beschränkt sich auf einen Drei- bis Fünftagebart. Das mag ich ganz gerne. Der Zopf ging irgendwann bis zum Hintern und ist jetzt wieder etwas kürzer. Und überhaupt ist der Kerl immer noch da.

Irgendwie merkwürdig, das alles.

Und über Ignatius von Loyola weiß ich immer noch nicht viel.

Ich nutze morgens und nachmittags die Zeit im Zug zum Lernen. Entweder ich habe Lernkarten dabei, diese hier (danke nochmal an Christina und Thomas für das tolle Geschenk, supernützlich!) oder ich höre meine Prüfungsvorbereitungs-CDs auf dem iPod.

Freitag saß ich im Zug, Karten in der Hand und Buch auf dem Schoß. Mir gegenüber zwei junge Männer, die sich miteinander unterhielten.

Ich wollte was im Buch nachschlagen, konnte so schnell nicht entscheiden, wo ich den Kartenstapel ablege und steckte ihn kurzerhand schnell in den Mund.

Hielt ihn mit den Zähnen fest, während ich im Buch blätterte und nahm im Augenwinkel wahr, dass die beiden jungen Männer mir gegenüber sich merkwürdig verhielten.

Schaute auf: sie waren rot, guckten sich verstohlen an und unterdrückten mühsam ein Lachen, während sie auf die ihnen zugewandte Lernkarte starrten, die aus meinem Mund schaute.

Ich nahm die Karten raus, drehte sie um und guckte nach.

Ok, Lachen genehmigt. :-))

Karneval

Frau Mutti hat es sehr schön beschrieben.

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen (außer, dass ich mich vermutlich etwas weniger nett ausgedrückt hätte als sie ;))

Tüff-tää denn mal und so.

Bill hat die Hundeschnauze voll vom Schnee und schläft lieber. Zur Zeit ist das sowas wie eine olympische Diszplin für ihn.

Hier ist ein Album mit Bill-Schlaf-Fotos. Hinreißend…

Sieht der vorne nicht aus wie Tommy Lee Jones?

:-))

Uli Stein hat seinem Notizbuch eine neue Form gegeben. Ich finde sie sehr schick und elegant, schaut mal:

Uli Steins neues Notizbuch

Das Tolle ist: die Fotos kann man sich jetzt großklicken.

Und schaut euch das neue Puschelfoto an!

Zu der Liste vom letzten Beitrag fällt mir so ein – und bitte nicht als Bewertung, sondern als ganz subjektive Einordnung nehmen:

Fontane und Jane Austen: Schlaaaaaaaftabletten. Urgh. Laaaaangweilig. Gehört in die Kategorie: schön, dass wir mal drüber gesprochen haben.

Schätzing: kann nicht schreiben. Wie Eschbach völlig überschätzt.

Sofies Welt: habe ich zweimal angefangen, weil das Buch so ein Hype war und ich dachte, ich verpasse was. Ging nicht an mich. Aufgegeben.

Die weiße Massai: dieses Buch habe ich nur deswegen zu Ende gelesen, weil ich nicht fassen konnte, dass jemand so naiv und doof sein und damit noch einen Bucherfolg erringen kann. Die grenzenlose Naivität dieser Frau war so verblüffend für mich, dass ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht.

Weiterlesen »

Gefunden bei Frau Mutti und, da lange nicht mehr gestöckt und es um Bücher geht und ums Angeben, mach ich mit :)

Es geistert derzeit wohl durch viele Blogs und soll die 1oo beliebtesten Bücher der Deutschen darstellen. Nur die Quelle dieser Umfrage nennt niemand, leider.

Fett: gelesen, kursiv: vorhanden, aber noch nicht gelesen, Rest: nicht gelesen (und bei z.B. Rosamunde Pilcher wird das bei mir sicher auch so bleiben). 78 und 87 interessieren mich allerdings noch. Und die Bibel: naja, wer kann schon sagen, er habe sie ganz gelesen?

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien

2. Die Bibel

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Sturmhöhen, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Surrealismus ist nicht nur der höchst wunderbare Max Ernst.

Surrealismus kann auch ein Morgengespräch mit dem Prinzen im Bad sein.

Wir können in unserem verwinkelten alten Häuschen keinen elektrischen Wäschetrockner unterbringen. Das stört von Frühjahr bis Winteranfang auch nicht, weil wir draußen trocknen. Nur bei feuchter Kälte kriegen wir ein Problem, weil die Wäsche dann auch oben im Flur auf dem Ständer nicht richtig trocknet.

Prinz: Aber jetzt ist es draußen trocken-kalt. Da könnten wir sie rausstellen, da trocknet sie normal. Weil: mager will ja immer zu fett. (Geht aus dem Bad.)

Ich: … ??? … Äh… (rufe durch die Tür hinter ihm her)

Ich: Mager will zu fett? …  Wäsche?

Prinz (steckt den Kopf durch die Tür): Hast du mir erklärt. Hat mit der Zellmembran zu tun.

Ich: Äh. Wäsche…?

Prinz: Ja, weißt du, der Unterschied zwischen dir und mir ist, dass du Gelerntes sofort anwenden kannst. Ich dagegen kann das sofort übertragen. Das hat mich in der Schule auch immer in Mathe gerettet.

Ich: Äh. Wäsche… ?

Prinz, geduldig: Schatz. Die Luft ist trocken. Die Wäsche ist feucht. Das Trockene will das Feuchte aufnehmen, also trocknet die Wäsche. Ist wie bei der Zellmembran.

Ich: *blink*

Prinz, liebevoll: Schatz – kann es sein, dass du noch keinen Kaffee hattest?

Danke, Herr Norden!

via IVU

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Der Januar ist vorbei.

:D

Im Bonner Münster, gestern. Er hat auch in diesem Jahr wieder den Auftrag für das Fastentuch und brauchte noch eine schärfere Aufnahme von einem Fresko an der Münsterwand.

www.norbertbach.de

gibt es hier.

Chickinator

And then Butch Cassidy shows up on a bicycle yelling “Come with me if you want to live!”

Here’s more Terminator.

Ich bin ein großer Fan von Doug Savage und seinen Cartoons on Sticky Notes. Besucht ihn – er hat viele Filmthemen bearbeitet. Ich liebe auch die wunderbare Butch-Cassidy-Referenz.

Fat thanks, as always, Doug!

Mandelblüte

Habe mich gerade im Büro abgemeldet, weil hier wegen Glätte auf dem Dorf nix mehr geht, ich nicht zum Bahnhof komme und nicht dran denke, mich durch Klein-Sibirien zu bewegen.

Schaue in meine Mails und öffne den Mallorca-Newsletter:

Hallo Mallorca-Fans,

wenn sich in diesen Tagen auf Mallorca die ersten Blütenknospen der Mandelbäume öffnen und damit die Vorsaison einleiten, …

:(

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Loo to Go

:)

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