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Als ich gestern gemütlich hier im Archiv rum krabbelte, stieß ich auf ein uraltes Stöckchen, das ich mal bei Rufus geklaut hatte. Rufus hatte mir damals in den Kommentaren angeboten, mich weiter zu bedienen, und das habe ich jetzt getan – danke, Rufus! ( kleiner Klugscheißer-Einwurf: „Rufus“ bedeutet „der Rote/ Rothaarige“ und war König von England, nachdem Willam of Normandy 1066 mit seinem Überfall bei Hastings England erobert hatte. Rufus war einer der Söhne Williams und erbte später den englischen Thron als William II. So, genug des Klugscheißens, hier ist das Stöckchen, das ich mir geklaut habe, ich nenne es das „

Haben-Stöckchen“:

Drei Dinge, die Du willst, aber nicht hast:

Eine wieder wie früher funktionierende linke Körperseite

Ein Bauernhof mit Platz für misshandelte Tiere, die ein Zuhause brauchen

Gäääld (my preciousssssssss), um die Tiere versorgen zu können

GEDULD, um in Ruhe gesund zu werden und nicht zu verzweifeln

 

DreiDinge, die Du nicht willst, aber hast:

Eine nicht gut funktionierende linke Körperseite

Suuuuperlangsames Schnecken -Internet (2000 !!!) (ok, wir leben auf dem Land)

Subluxation der linken Schulter (scheiss-Aua)

3 Dinge, die Du nicht willst und nicht hast:

Krebs (hoffentlich)

Meinen früheren Ehemann

Kinder (eigene, andere finde ich überwiegend schon klasse)

Drei Dinge, die Du schon immer wissen wolltest:

Wer hat JFK wirklich getötet? (Ich glaube nicht, dass es Lee Harvey Oswald war)

Wann bekommen wir in Deutschland endlich ein richtiges und gerechtes Tierschutzgesetz?

Wie viele der Jäger in Deutschland sind impotent und bekommen ihre sexuelle Befriedigung durch das Machtgefühl, das ihnen das Töten gibt? (Meine Schätzung: 100 Prozent).

Drei Dinge, die Du willst und hast:

Eine glückliche Beziehung, in der ich geliebt und geschätzt werde.

Eine tolle Familie (Nur Oma & Opa fehlen…)

Katzen, die mich beherrschen und unterdrücken ; – ))

Wer das Stöckchen möchte, nehme es auf, wie immer ; – )

P:S:

Mir fällt grad was ein – darf ich bitte nochmal klugscheißen? Aaalso: Als William in England einfiel, war gerade Harold König. Harold starb in der Schlacht bei Hastings, durch einen Pfeil, der ihn ins Auge traf (und damit vermutlich das Gehirn so schädigte, dass es nicht mehr arbeiten konnte –> Tod des Körpers.)

Rufus dagegen starb später bei einem Jagdausflug – ironischerweise tötete ihn ein Pfeil, der ihn in den Hals traf (möglicherweise in die Halsschlagader, dann dürfte der Tod schnell gewesen sein, höchstens fünf Minuten.) Ich sag‘ ja immer: meine gute Freundin Karma : – ))))

47 Jahre

liegen zwischen diesen beiden Fotos.

1.  Sommer 1967, mein erster Schultag. An meiner Seite, wie heute noch, meine Schwester Heike.

Nicole-Einschulung

 

2.im Juni 2011: ich eröffne meine Praxis im Schloss Herrnsheim, mit vielen Gästen ( ich sehe deswegen  etwas müde aus ; – )

An meiner Seite, durch Dick und Dünn, immer: Meine wunderbare Schwester Heike. ( Hab’ dich lieb, Kleene! <3 )

Hei nic_Praxis

my dears,

hat jemand von euch schon einmal versucht, einePizzabestellung  über den Lieferdienst Lieferando abzuwickeln?

Falls nicht: vergesst es. unprofessionell, chaotisch. Ich bin sowas von sauer und gefrustet. Die Geschichte:

Vorgestern, am Mittwoch, bekam ich während der Arbeit Pizza-Hunger (Arbeit = mein neuer, wunderbarer, interessanter home office-Job, den ich liebe: – )) Bei Tante Google suchte ich mir eine Pizzeria in der Stadt raus, von der ich weiß, dass sie auch liefern (ist ja noch nicht wieder so wie früher, mit mal schnell ins Auto hüpfen und was holen ; – )) Ich sah, die liefern mit Lieferando. Das schaute auch recht gut aus zunächst, ich konnte die Pizzagröße und den Belag online wählen und auch gleich per PayPal zahlen. Das fand ich gut, so mache ich das am liebsten. Ich schickte die Bestellung plus Zahlung ab… und warte noch immer auf die Pizza, nach 27 Stunden. Das dürfte ein Lieferrekord sein, liebe Firma Lieferando – 27 Stunden und kein Laut, alle Achtung. (Nein, ich habe nach der Bestellung keine Mail oder sonstige Bestätigung bekommen.) Vorhin habe ich einige Male versucht, bei Lieferando anzurufen, wo eine junge Dame vom Band mich bat:“… bitte halten Sie Ihre Kundennummer bereit.“

Verdammt, Ihr Vollhorste, ich habe versucht, bei euch Kundin zu werden, aber Ihr seid ja zu dumm, euren Laden zu führen!

Weiter flötete mir die Dame vom Band ins Ohr, es seien gerade alle Mitarbeiter besetzt, ich möge doch später nochmals anrufen. Der nächste Anruf verband mich mit der gleichen Ansage. Ich habe den Verdacht, dass dieses Band 24/7 läuft, damit ja nur niemand von denen mit einem Kunden in Berührung kommt. Also rief ich bei der Pizzeria an, deren Besitzerin mir sagte, sie habe meine Bestellung von Lieferando nie erhalten. Passt ins Bild, glaube ich ihr ohne weiteres. Auf meine Frage, wie ich nun mein Geld zurückbekäme, wusste sie keine Antwort. Sie tat mir leid, zumal ich ihr aufs Wort glaube. Ich verabschiedete mich und rief noch mal in Berlin an. Wieder das gleiche Band. Also: vergesst die Firma – absolute Anti-Empfehlung. Ich bleibe beim Lieferanten hier im Dorf. –der ist Inder, macht aber klasse Pizza : – ))

 

Waah!

My lovelies,

gerade ist mir gedämmert, dass wir ja morgen in zwei Wochen  schon gen Norden (Und gen Herrn Norden, bitte schön; – ))  aufbrechen!  In zwei Wochen ist Weihnachten! WAH! Ich grusele mich SO unsagbar vor dem Packen! Unser toller Vermieter füttert wie immer unsere puschelärschigen Damen und schaut nach dem Haus. <3
Am 4. Januar fahren wir zurück, mit Umweg über Herrn Norden und die restliche Freundesgang da oben, die ich tatsächlich alle seit kurz vor dem Hallamati nicht mehr gesehen habe, also seit über drei Jahren – unfassbar! Auf der Hinfahrt machen wir Pause bei meinen Eltern im Ruhrpott und ich freue mich auf Mamas gutes Essen : – ) Das, was ich dem Prinzen zu Weihnachten schenken will, liegt bereits hier (verrate ich dann später.) Ich selbst habe mir etwas ziemlich Beklopptes gewünscht, sehr geekig, mal sehen, ob es klappt : – )) Jedenfalls werden das wieder zwei sehr schöne und enrspannte, stille Wochen in Hasenpfote, natürlich mit viel Zeit mit unserer Freundin Edda und Muddi, ihrer Mutter, die den Prinzen und mich praktisch adoptiert hat. Ich freu’ mich sooo – wenn nur schon gepackt wäre!

 

Übrigens: @Meike, Rebhuhn, Ente, Lobo: 27.12. und 03.01. sind Samstage, also Ollenburch-Monse-Tage! (Nur mal so, zur Info…. ; – ))

My darlings,

im April diesen Jahres hatte ich in diesem Beitrag von der Freundin meiner Schwester berichtet, die in den Pfingsttagen 2013 spurlos aus ihrer Wohnung verschwunden war: Doris Seyffarth.

Inzwischen hat die Polizei Spuren in Doris‘ Wohnung gefunden, die leider sehr eindeutig darauf hinweisen, dass Doris wohl ermordet wurde. Ich kannte Doris nicht persönlich, doch merke ich, dass diese Sache mir nahe geht und ich bitte deswegen noch einmal darum, dass Leute, die aus Oberhausen/Umgebung sind und die hier mitlesen (es gibt ja manchmal verrückte Zufälle), sich Gedanken machen, ob sie nicht vielleicht einen Hinweis für die in diesem Fall sehr engagierten Polizeibeamten haben könnten. Danke!

Der WDR hat kürzlich in seiner Nachrichtensendung „Lokalzeit Ruhr“ einen kurzen, aber sehr eindrucksvollen Filmbeitrag zu diesem rätselhaften Fall gesendet – leider ist der Beitrag nicht mehr online, ich habe ihn aber mehrmals angeschaut und die Bilder gehen mir immer noch nach. Was ich hier jetzt erzähle, setzt sich zusammen aus den Informationen des WDR-Beitrages und den Erzählungen meiner Schwester, die als gute Freundin von Doris viel von den Ermittlungsarbeiten mitbekam.

Die Beamten (ja doch, liebe SchwarzerInnen, es waren natürlich auch „BeamtInnen“ dabei – gewöhnt euch halt an das generische Maskulinum! : – ) hatten Doris‘ Wohnung akribisch nach Spuren durchsucht und zuerst nichts Auffälliges entdecken können, bis einer Beamtin einige winzig kleine Blutspritzer an einem Türrahmen auffielen. Nun begann eine systematische Suche nach Blutspuren in allen Räumen. Die Beamten sprühten dazu Luminol auf Wände und Böden, das kennt ihr vielleicht aus Krimis. Es ist eine Substanz, die unter Schwarzlicht Häm (also den eisenhaltigen roten Blutfarbstoff) sichtbar macht, auch wenn das Blut vorher weggewaschen wurde. Tante Wikipedia erklärt hier genau, was Luminol ist und wie es arbeitet (für mich völlig unverständlich  –> Fünf in Chemie…)

In dem Filmbeitrag sieht man jedenfalls, dass in Doris‘ Badezimmer alles voller Blut gewesen sein muss, vor allem die Badewanne und der Boden. In der Wanne und auf dem Wannenrand waren im Schwarzlicht deutliche Wisch-Spuren sichtbar, der Täter muss viel Zeit und Arbeit auf die Beseitigung von sehr viel Blut verwendet haben. (Das sind auch die Bilder, die mich noch verfolgen, diese Spuren deuten auf so eine unvorstellbare Gewalttätigkeit und Brutalität hin…) Der Polizeibeamte, der meine Schwester auf dem Laufenden hielt, sagte später:“ Die Sorgfalt beim Verwischen der Blutspuren zeigt, dass dieser Mann nicht zum ersten Mal gemordet hat.“ Vermutlich hat der Mörder die Tote im Kofferraum ihres eigenen Autos fortgeschafft – die Polizei fand das Auto wenige Tage nach Doris‘ Verschwinden in einer einsamen Straße nahe des Kanals. Aber die Polizeitaucher fanden im Wasser nichts. Da Doris einen kleinen Fiat Panda fuhr, erklärte sich eine Polizistin bereit, zu prüfen, ob der Transport eines erwachsenen Menschen in diesem kleinen Kofferraum überhaupt möglich ist, und legte sich hinein  – es passte. Was ebenfalls passt: Doris’ früherer Ehemann sagte der Polizei, dass in der Küche früher ein Messerblock gestanden habe, der nun nicht mehr da sei…

Wie gesagt, mich beschäftigt dieser Fall sehr. Ich kannte Doris nur aus den Schilderungen meiner Schwester, die Doris als eine sehr warmherzige, fröhliche und liebevolle Frau beschreibt. Ich wünschte, ich hätte sie gekannt. Aber… man hat ja gerade in solchen Fällen die verrücktesten Hoffnungen… vielleicht lebt sie ja doch noch und taucht irgendwann wieder auf, das wäre zu schön. Jedenfalls hoffe ich, dass der Kerl die Sendungen verfolgt hat und ihm jetzt, wie wir im Ruhrpott sagen,   „der Arsch auf Grundeis geht“. Die im Film sichtbaren Spuren wirken unsagbar brutal und Mord verjährt nicht, du feiges POS. Ich hoffe, sie kriegen dich. Es war ein sehr schwer zu beschreibendes Gefühl, in dem TV-Bericht die vertrauten Ecken und Straßen meines Heimatortes zu sehen (Doris lebte in der Nähe der Wohnung meiner Großeltern, und am Kanal kenne ich „jeden Schritt und jeden Stein“, wie Oma immer sagte.

Also, sollte hier zufällig jemand mitlesen, bei dem/der ein Detail aus dem Bericht ein „Klick“ ausgelöst hat: BITTE melde es der Polizei! Danke!

 

Fans der englischen Sprache und der denglischen Komik erinnern sich vielleicht ganz vage an die Bürgerinitiative (BI), die sich in Worms so eifrig dagegen wehrt, dass die Dompfarrei das “Haus am Dom“ bauen will, das unter anderem einen Gemeindesaal und ein Café enthalten soll. Obwohl das Haus längs in der Sichtachse auf den Dom stehen soll, ist die BI aus irgendeinem Grunde davon überzeugt, dass es quer stehen und damit den Blick auf den Dom versperren wird. Verstanden hat diese Logik noch niemand so genau, aber deswegen gibt sich die BI ja auch so viel Mühe, bei den Wormser Bürgern Stimmen gegen den Bau zu sammeln. Ich habe davon schon einmal kurz erzählt, in dem Beitrag „The Dom“.

Vor kurzem hatten sie dazu eine Art Umzug durch die Innenstadt organisiert, bei dem etliche erwachsene Menschen so richtig Krach machen durften, mit Trommeln, Pfeifen, Tuten und allem, was das Herz noch so begehrte. Es war wie ein privater kleiner Karnevals-Umzug, ganz niedlich. Am lustigsten fand ich den Mann, der ein Schild spazieren fuhr, auf dem “Pro domo“ stand (doch, ist echt wahr!) Wenn man nun bedenkt, dass “pro domo“ ganz einfach „für das Haus“ bedeutet, dann scheint es mir, dass sich die BI plötzlich gedreht hat und nun auf einmal für das Haus am Dom ist. Lustig. Sie glauben vermutlich, „domo“ bedeute“Dom“, so wie sie damals glaubten, „ the Dom“ hieße „der Dom“…

Das erinnerte mich gleich an den wunderbaren Monty-Python-Kultfilm „Life of Brian“, in dem es diese schöne Diskussion zum Thema „Haus in der Grammatik“ gibt.
Kurz: Herzlichen Dank, liebe Bürgerinitiative, für die immer wieder gute Unterhaltung und Erheiterung!

duk1foto: ich, mit Hänti (deswegen die nicht gerade berauschende Qualität; – )

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