Eine Woche Schule!

Yay! Ich bin von der Warteliste in den Kurs gekommen und bin die ganze nächste Woche hier.

Das fängt Montag, Dienstag, Mittwoch mit Paukkurs an, dann Donnerstag und Freitag Untersuchungstechniken und Samstag Injektionstechniken.

Ich freue mich wie verrückt.

 

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Die große Verschleierung der Laborwerte

Laborwerte sind so eine Sache, die ich auswendig können muss, die mir aber nicht leicht im Kopf bleiben. Deswegen habe ich ein Lernkärtchen, das ins Portemonnaie passt und auf das ich immer mal schiele, wenn ich zwischendrin Leerlauf habe.

So auch gestern, als der Prinz in der Stadt Hunger bekam und was futterte. Ich saß daneben, schaute auf die Blutwerte und bemerkte so nebenbei, dass die Standardwerte bei Männern fast überall höher liegen als bei Frauen (Anzahl der Blutkörperchen pro Einheit, zum Beispiel).

„Oha“, sagte der Prinz, „vielleicht solltest du das mal der Frau Schwarzer schicken. Die kann sich dann bei der Frauenbeauftragten beschweren. Wegen Benachteiligung der Frauen bei Blutwerten.“

„Oder sie bereichert den Markt um ein weiteres großartiges Buch, das die Welt unbedingt brauchte“, überlegte ich. „Die große Verschleierung der Laborwerte.“

Der Prinz dachte einen Moment nach. „Andererseits… ich weiß schon, was sie dir antworten wird“, sagte er. „Natürlich sind die Werte für Frauen niedriger – diese Liste wurde ja auch von Männern erstellt!

Bingo. Porto gespart.

Bücherstöckchen in 29 Teilen – Teil 16

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Tag 16 – Das 9. Buch von rechts in deinem Regal
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Tja. Das tut mir nun furchtbar traurig für euch, denn das ist ein Fachbuch und vermutlich sterbenslangweilig für fast alle:
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Aber ich finde es großartig, es ist ein tolles Buch – wenn ich mir auch sehnlichst wünsche, der kommende März wäre vorbei und ich hätte alles geschafft…
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Danke an den sehr empfehlenswerten Kreawi-Verlag.

Wieder da

Freitag und Samstag war ich auf diesem großartigen Seminar in Würzburg und mein Kopf ist dermaßen voll von Informationen, dass er schier platzt.

Dr. Thomas Rau, der den einen Teil des Seminars gab, interessierte sich zu meiner Freude für die Barfußschule und nahm meinen Prospekt mit. Er leitet eine Klinik für Biomedizin in der Schweiz.

Begeistert hat mich, dass Dr. Roger Kalbermatten die andere Hälfte des Seminars gab. Er ist der Mann, der die CERES-Urtinkturen entwickelt hat – für Pflanzenheilkundefreaks wie mich praktisch ein Held.  Ich liebe diese Urtinkturen, benutze sie schon lange immer wieder und möchte mich als Heilpraktikerin auf diesem Gebiet spezialisieren.

Nach dem Seminar bin ich zu meinem Bruder nach Esslingen gefahren und habe dort übernachtet. War klasse. Nach einem Besuch auf der Burg weiter nach Ludwigshafen, wo der Prinz wieder beim Festival des Deutschen Films fotografiert.

Jetzt bin ich zu Hause, hab mir für die nächste Woche an der Uni Urlaub genommen und werde mich um die in den letzten Wochen wegen der Praxiseröffnung liegengebliebenen Sachen kümmern (ich erwähne ungern das Wort Ablage, aber das ist es hauptsächlich).

In der Praxis ist auch noch einiges zu tun, aber ich kann die Tage nach meinem eigenen Rhythmus gestalten. Schön. Beim Filmfestival habe ich auch noch eine künftige Klientin getroffen. Auch schön.

Jetzt bin ich aber so platt, dass es nur noch für ein Glas Wein und ein bisschen Lesen reicht.

And so to bed. – Samuel Pepys ;))

Sehr coole, sehr tolle medizinische Animationsfilme entdeckt.

Da ist die Lakritzefrau aber mal glücklich:

http://www.youtube.com/nucleusanimation

Das sind sehr gut gemachte Animationsf ilme für Patienten, denen eine Operation bevorsteht. Die Filme sollen den Leuten zeigen, was bei der OP passiert und warum sie gemacht werden muss. Einfach und sehr eingängig.

Wenn man im Englischen nicht so firm ist, macht das gar nichts, weil die Bilder für sich sprechen.

Ich werde zwar keine Chirurgin, hab aber heute abend schon schöne Details gelernt und so eine Reise durch den Körper ist immer wieder klasse. Auch für angehende Heilpraktiker.

Evolutionsmedizin

Längerer Artikel dazu mit einigen feinen Links hier in meinem Dienstblog.

War im Yoga, nach zwei Wochen Pause, und krieche jetzt ins Bett (wo ich mich derzeit köstlich mit den gesammelten Werken des Lord Charles amüsiere – dank dem herzliebsten Herrn Norden).

So verpackt man sehr geschickt viele Informationen in wenigen Sätzen. Ha.