Nachlese: Geburtstag 2019

Das war ein sehr schöner Geburtstag gestern, my dahlings! Ganz herzlichen Dank für eure lieben Glückwünsche und WhatsApp-Botschaften, ich hab mich sehr gefreut!

Der Prinz hatte am Abend vorher schon vorsichtig angekündigt „Frühstück ist um zehn…“, da er ja weiß, daß ich morgens immer nur im Zombie-Modus funktioniere.

So stellte ich mir den Wecker auf neun Uhr , aber der Prinz weckte mich schon mit leisem „Happy Birthday“-Gesang. (Zum Glück kann er singen und trifft die Töne! 😉 ) Einen Kaffee durfte ich aber trinken und an meinem Platz lagen schon das Schwesti-Paket und zwei Sachen vom Prinzen.

Zu einer Sache aus dem Paket hatte Schwesti mir geschrieben:“Du wirst sofort wissen, warum ich dir genau das schenke…

Und ich wußte es sofort – es war nämlich das hier:

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eine dicke Frischhalte-Tüte voller Schwarz-Weiß-Gebäck, à la Oma! Große Freude!

Dann hatte sie etwas angekündigt, das ihrer Meinung nach gut ins Lüttje Huus passen könne, das waren diese drei putzigen Mädels hier:

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Ich hatte mich zuerst über die Bänder gewundert und dachte, sie seien zum Festbinden gedacht, aber der Prinz wußte sofort, daß das die Beine der Hühnermädels sind! 😀 😀 😀 Sie sind süß, oder?

Dann packte ich die beiden Päckchen des Prinzen aus. Zuerst kam dies hier zum Vorschein:

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Das befeuert meine neue Leidenschaft, die Keltologie, und entstammt, wie ich vermutet hatte, meiner aktuellen Wunschliste bei der Amazone. Das andere Päckchen war leichtgewichtiger und enthielt diesen großartigen Film:

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Die Gründe für meinen Wunsch: 1. es geht um eine Frau, die eine Buchhandlung eröffnet (mein Traum, den ich auf jeden Fall noch wahr machen werde!), und: Eine der Hauptrollen spielt Bill Nighy, den ich seit „Love actually („tatsächlich Liebe“) einfach großartig finde. Sehr.

Dann war es Zeit, zum Frühstück zu fahren. Der Prinz steuerte zügig in Richtung Herrnsheimer Schloß, in dem ich mal meine Praxis hatte (deretwegen die neighbourinos mich so haßten.) Im früheren Remisen-Gebäude hatte, kurz nachdem ich ausgezogen war, ein neues kleines Café-Bistro eröffnet. Wir wußten das, waren aber noch nicht drin gewesen, obwohl wir bei schönem Wetter immer noch oft und gern in den Schloßpark gehen. Der Prinz war vor einigen Tagen dort heimlich hingefahren und hatte uns einen Tisch zum Frühstücken reserviert. Das Café ist gemütlich, im vintage/shabby chic/Großmutter-Stil eingerichtet, mit viel Liebe gestaltet. Das Frühstück war köstlich, die Bedienung nett und aufmerksam – ein Volltreffer und ein Genuß.

Der Bär freute sich wie wild, als wir heimkamen. Zur Belohnung bekam er erstmal etwas Käse und Schinken. Der Prinz und ich waren so pappsatt, daß wir uns für ein kleines Mittagsnickerchen entschieden. Ich wachte auf, weil das Bärchen aufgeregt bellte. Ich hörte den Prinzen sprechen (er hat einen sehr sonoren Baß-Bariton 😉 ) Dann sprach eine Frau und ich überlegte, wer aus der Nachbarschaft wohl hereingeschaut hatte Wiltrud? Vroni? Gertrud? Der Bär gab aber keine Ruhe, also machte ich mich auf den Weg nach unten. Auf der Mitte der Treppe (die ich immer rückwärts runter klettere, weil dann das Geländer rechts ist) hörte ich die Stimme meines Bruders und mußte lachen. Tatsächlich, sie hatten schon Anfang letzter Woche mit dem Prinzen vereinbart, daß sie zu einem Überraschungsbesuch hereinschneien wollten. Der Prinz hatte bereits Kaffee gemacht und in durchaus guter Absicht die Plätzchen meiner Schwester dazugestellt. Das hieß natürlich – mit zwei Kindern dabei daß die Plätzchen in kürzester Zeit dezimiert waren 😉 Schwesti, du wirst nochmal an den Backofen müssen… 😀 😀 Nach dem Kaffee zog der Prinz dem Bärchen das Brustgeschirr und mir die Skihose an und wir zogen alle zusammen los zu einem längeren Gassigang. Es war wunderbar und erstaunlich warm und sonnig, ein Vorgeschmack auf den Frühling. Zu Hause hatten wir noch einen lustigen Nachmittag zusammen. Ich futterte zu viel von dem herrlichen Nußstriezel, den meine Schwägerin gebacken hatte, der Prinz ebenfalls. Deswegen beschlossen wir, unseren Vapiano-Abend auf heute zu verschieben. Und darauf freue ich mich jetzt gerade sehr.

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Siri says…Scherz beiSeite

Hey meine Lieben, im newsletter unseres Stammkinos in der nächsten kleinen Stadt fand ich den Hinweis, daß sie heute Abend den Film zum Musical „West Side Story“ bringen. Da ich Lenny Bernstein sehr verehrt habe und diese Verfilmung liebe, fragte ich sofort die Filmfreundin, ob sie Lust habe, mitzukommen (der Prinz, der sich ja für Filme nicht interessiert, hatte sofort abgewinkt/ abgewunken…?).

Die Filmfreundin holt mich heute Abend hier ab. Dem Bärchen wird das nicht gefallen, aber der Prinz wird ja kurz danach zu Hause sein.

Soeben wollte ich ihn nochmal daran erinnern und bat Siri, ihm ihm zu schreiben: „Denkst du dran, dass ich heute mit [Filmfreundin] in West Side Story bin?“

Siri so: Denkst du dran, dass ich heute mit [Filmfreundin] in West Seit Story bin?

Nu Ja. Wird sicher trotzdem ein toller Abend 😀

PS: Haha, Frau Lakritze auf dem falschen Gleis: Heute ist ja erst Montag, also ist Film erst morgen dran, heute geht’s zu Vapiano!

Wäähäähää!

*rumheul* darlings – meine Schwester ist voll gemein zu mir! Ihr müßt mir mal helfen!

Letzten Montag kam ja ihr Geschenk zu meinem Geburtstag an, das ich gemäß ihrer strengen Anweisung bis zum Sonntag kühl gelagert habe ( es liegt in der früheren Waschküche draußen auf dem Tisch.)

Und als sei es nicht schlimm genug, daß ich noch bis Sonntag warten muß, ärgert sie mich jetzt mit WhatsApp-Nachrichten wie „Noch x-mal schlafen“ ( mit breit grinsenden smileys dazu) oder “ Ich hoffe, das eine gefällt euch so gut wie mir, und bei dem anderen dachte ich, daß es gut ins lüttje Huus passen könnte.“  Die ist so gemein zu mir!
Tut doch mal was!!!

Zwei Jahre Bloggerhausen ohne Babsi

Zwei Jahre ist es heute her, meine Lieben, daß Babsi aka Bärbel, die das schöne Blog minibares führte, ihren Kampf gegen die Krankheit ALS verlor. Ich bedauere immer noch, daß ich keine Gelegenheit mehr hatte, sie einmal persönlich zu treffen. Aber der Gedanke, daß sie jetzt frei atmen und sich bewegen kann, wie sie möchte, ist ein Trost. Laß es dir gutgehen da oben auf deiner Wolke, Babsi! (Ich vermisse deine lustigen Kommentare!)

 

Gefunden!

Hey meine Lieben, erinnert ihr euch, daß ich vor einiger Zeit hier gefragt habe,ob man die Gebärdensprache auch mit einer Hand ausführen kann?

Soeben habe ich bei juhtjuhp einen kleinen Anfängerkurs in Gebärdensprache entdeckt, schaut mal hier! Die Wochentage sind ok, aber für das Wort „Arbeiten“muß man beide Fäuste aufeinanderlegen. Hm. Gut, diese Geste kann ich sicher „halbieren“, indem ich sie mit nur einer Faust mache. Auf jeden Fall macht das Spaß und ich werde mir weitere Kurse suchen. Allerdings bin ich derzeit ziemlich beschäftigt, denn ich habe bei Duolingo gerade einen sehr genialen (kostenlosen) Online-Kurs für Walisisch belegt, das ist auch klasse. (Ich beschäftige mich gerade mal wieder mit der Artussage und hege die größenwahnsinnige Hoffnung, daß ich vielleicht irgendwann mal das walisische Original werde lesen können… Ja, nur zu, Lachen ist erlaubt,die Artussage ist Teil meiner Pläne für die Ruhestandszeit im Lüttje Huus  😀 😀 😀

Hier „geheimnist“ es…

Am Sonntag habe ich Geburtstag, darlings.  Schon in der letzten  Woche erhielt der  Prinz einige Postsendungen mit dem Logo der Amazone drauf.  Auf meine  Nachfrage sagte er nur trocken „Geht dich nix an.“ (Offenbar hat er sich durch meine Geburtstagswunschliste bei der Amazone durchgearbeitet *hibbel*

Gestern kam über  WhatsApp eine  Sprachnachricht von meiner  Schwester, in der sie mir ein Paket ankündigte und mir gleichzeitig strengtens untersagte, es auch nur näher anzugucken.  😀  Ich solle es am besten kühl lagern, sagte sie. Das  Paket kam heute morgen an.  Mennooooooo… wie soll ich das denn nu bis zum  Sonntach aushalten??! 🙂 🙂 🙂

76 Jahre alt

wäre er heute geworden: Mein Vater. Das Foto ist von 1974 und ist auf Ibiza entstanden. Als ich ihn damals  bat, das Foto behalten zu dürfen, sagte er lachend: „Aber wenn du es mal jemandem zeigst, sag‘ auf jeden Fall, daß der Wind das Hemd aufgebauscht hatte! Mein Bauch ist die dunkle Linie unter dem Hemd!“ Ja, er war schon etwas eitel, konnte sich damit aber gut selbst durch den Kakao ziehen. Es war immer lustig mit ihm, vor allem, wenn es um Spanien ging, dem Heimatland seiner Seele. Dann lebte er auf und war voller Energie und Kraft. Übrigens: Er schenkte mir mal eine Cassette (erinnert ihr euch noch an Cassetten?)  von Julio Iglesias. Und denen , die sich jetzt mit Entsetzensschreien abwenden, kann ich nur sagen: Von und mit Julio habe ich gelernt, besseres Spanisch zu sprechen. Denn er singt sehr gutes, deutliches und gepflegtes Spanisch. Perfekt für Aussprache- und Vokabeltraining!

ok, Leute, ich ziehe dann mal weiter, „mein Vaterbild zurechtschnitzen“, „Weil ich das so brauche“. (Ja, Dr. Beverly Hofstadter gehört zu meiner unmittelbaren Familie, mit all ihrer Liebe, Sensibilität und ihrem Feingefühl. 😉 )

Heute Abend werde ich wohl die dritte Outlander-Staffel fertigschauen, mit Eis auf dem Sofa (die vierte Staffel ist bei Prime schon online, aber noch kostenpflichtig. *Augenrollgeräusch*

 

udo ibiza