Vierbeiniger Zuwachs

zog gestern Nachmittag bei Dani ein, darlings. Ja, eine Katze – bzw. ein Kater. Seit Micia und mein Pippilein nicht mehr im Garten herumstreifen, hat die Mäusepopulation exponentiell zugenommen 😀 Dani hat sich eine tolle neue Terrasse bauen lassen (das Provisorium aus Europaletten konnte sie einfach nicht mehr sehen). Für die Mäuse scheint das spannend zu sein, denn sie laufen jetzt sogar über Danis Füße! Eine neue Katze muß her, beschloß sie, und begann mit ihrer Suche. Zunächst schaute sie auf den Webseiten verschiedener Tierheime der Umgebung nach, aber, ehrlich gestanden, die hatte ich bereits abgegrast ;), und mich hatte keine so richtig angesprochen. Dani wurde schließlich fündig: Im Tierheim Koblenz überzeugte Kater Bruce sie davon, dass er unbedingt bei ihr einziehen müsse. Bruce ist ein riesiger Fünf-Kilo-Brummer, getigert wie unsere Chefin über alles, total gechillt und verschmust. Dani hat ihn erst einmal in aller Ruhe ankommen lassen. Er durfte durchs Haus streifen und sich alles genau anschauen. Die Mitarbeiter des Tierheims hatten ihn auf der Straße aufgegriffen, nachdem jemand „eine überfahrene Katze“ gemeldet hatte. Es stellte sich heraus: Bruce war nicht angefahren, sondern pennte nur eine Runde in der Sonne – mitten auf dem Bürgersteig! Bei Dani zeigte sich: der Kater ist sozialisiert und gut erzogen. Die Katzentoilette kennt und nutzt er. Er weiß, was das Wort „Nein“ bedeutet. Bereits jetzt folgt er Dani im Haus überall hin, bis zur Toilette (Le Bär läßt grüßen…seufz…) Ob der Riesenkerl allerdings aktiv gegen die Mäuse vorgehen wird, bezweifelten die TIerheimleute. Die vermuten eher, dass er Garfield-mäßig bei der Jagd einpennen wird 😀 Mal sehen, bald wird er kapiert haben, wie er in unser Haus kommt, dann haben wir auch wieder ein schnurrendes Fellwesen im Haus, das wird uns guttun. Eine eigene Katze wird allerdings nicht möglich sein, solange wir hier wohnen, denn – und darauf hat das TIerheim deutlich hingewiesen – Bruce ist sehr dominant und duldet keine anderen Katzen. Na gut, wenn wir bis 2030 auf einen Hund warten müssen, warten wir bis dahin eben auch auf eine Katze. Und Hühner – denn ich möchte wieder Hühnis halten! Das wird echt schön, wenn wir im lüttje Hus wohnen!

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