Und wieder (und immer noch) Ingrid

Heute ist der neunte Juni und damit der Geburtstag meiner unbekannten Tante Ingrid, die ich nie kennenlernen konnte, weil sie schon drei Monate nach ihrer Geburt starb. Oma hat mir oft von ihr erzählt. Das, was sie mir über ihr Baby mit dem „Mund wie eine Herzkirsche“ erzählte, sehnsüchtig und traurig, habe ich hier festgehalten. Ich hoffe, daß Oma, als sie starb, ihre kleine Tochter gleich wiedergesehen hat. Ingrid wäre heute 75 Jahre alt geworden. Ich bedaure, dass ich sie nicht gekannt habe (Ebenso bedaure ich, Omas Abschiebung ins Heim nicht verhindert zu haben, obwohl ich es ihr versprochen hatte).

 

2 Kommentare zu “Und wieder (und immer noch) Ingrid

  1. Daran kann ich mich auch noch gut erinnern .Damals wusste ich nicht , wie ich damit umgehen sollte . Mit meinem heutigen Wissen könnte ich viel mehr , also emotional , für Oma da sein . Ich vermisse die beiden so sehr . Und ja das Heim , es war einfach nur grausam dort . Es war so bedrückend , die dort zu besuchen und zu sehen , wie unendlich traurig sie dort war . Leider war ich damals zu krank , um ihr mehr helfen zu können . Ich denke aber , das sie es weiß .

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