Frau Lakritze erklärt mal was

Nichts besonders Kompliziertes, aber es ist schon essentiell für dieses (nicht: diesen) Blog.

Aaalso: ich bin volljährig und nicht vorbestraft und dürfte daher von Gesetzes wegen einen Waffenschein und eine Waffe besitzen. Dürfte ich. Hab ich aber nicht. (Die einzigen Waffen, die ich besitze, sind ein Kartoffelschäl-Messerchen in der Küche und Micia😀 )

Soll heißen: Ich bin nicht gefährlich. Ich bedrohe niemanden mit dem Tod. Ich zwinge niemanden, mein Blog zu lesen.

Wenn du trotzdem meinst, hier mitlesen zu müssen, egal, ob du ein Fremder mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung oder ein Familienmitglied bist, dann ist das deine eigene Entscheidung. Jeder erwachsene Mensch muß für die Entscheidungen, die er trifft, die Konsequenzen tragen. Wer bestellt, der bezahlt, so läuft das. Du entscheidest, hier zu lesen, du ärgerst dich über die Texte – dein Problem, nicht meins. So einfach ist das.

Du liest und stellst fest: Uuuuh, die böse Frau Lakritz, die schreibt hier aber sehr unangenehme Wahrheiten über mich, die ich gar nicht wissen will, denn die passen üüberhaupt nicht zu meinem völlig überzogenen Selbstbild

oder: Dieses dumme Blag, die wagt es, eine andere Meinung zu haben als ich, dabei bin ich doch die, die es genau und am besten weiß …

ich wiederhole: Dein Problem – DU hast entschieden zu lesen. Wenn ich entscheide, Fisch zu essen, obwohl ich von meiner Allergie weiß, dann muß ich mit dem Kotzen hinterher einfach klarkommen. easy-peasy. Klar?!

Guck mal: Es gibt da dieses Internetz, ja? Das ist gaanz, gaanz groß. Da gibt es gaanz, gaanz viele Blogs. Richtig ganz doll viele. Da ist sicher eins dabei, das dir in den Kram paßt. Und wenn dich mein Text ärgert, dann guck mal hin: oben rechts in der Ecke des Bildschirms, da siehst du so ein kleinesKreuzchen, wie ein X, ja? Klick da mal einfach mit dem Mauszeiger drauf und – simsalabim! – das böse, böse Lakritzenblog mit der unbequemen Meinung ist weg! Ei, issas nicht fein?! * in die Hände klatsch*

Und nein – es hilft nichts, zu lesen und nachher anonyme Jammer-Briefe an den Prinzen zu schicken und sich über dessen böse, böse Lebensgefährtin auszuheulen. Der Prinz ist mein Lebensgefährte, er ist nicht meine Mutter und schon gar nicht mein Zensor. Ihm ist es völlig wurscht, was ich in meinem Blog schreibe. Ich zensiere seins auch nicht.

Auch giftig-abfällige WhatsApp-Nachrichten oder Mails an mich, die mir sagen, wie dumm oder naiv ich bin, so einen Unsinn zu bloggen, da du es doch so viel besser weißt als ich, helfen nichts. Ich lasse mich nicht zensieren, ich schreibe, was ich will, wie ich will und wann ich will. Ich bin Gott sei Dank kein Teenager mehr. Dies hier ist mein Blog, und selbst wenn ihr an meiner Stelle die Kosten dafür zahltet (Domain, WLAN) schriebe ich nicht nach euren Wünschen. (Obwohl: die anonymen Beschwerdebriefe an den Prinzen sind schon sehr lustige Slapstick-Einlagen, wir lachen immer sehr lange darüber, danke! … und letzlich landen sie doch nur in der Papiertonne…)

Fazit: dir paßt mein Blog nicht – dann lies nicht. Tschüß.

4 thoughts on “Frau Lakritze erklärt mal was

  1. Gut gebrüllt!
    Lass Dir nichts bieten! Ich kann nicht verstehen, was in solchen Menschen vorgeht.

    Und btw: Deine Bewaffnung mit Messerchen und Katze würde ich gerne mal sehen. 😉

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