Lese-Empfehlung (E)

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Bernard Cornwell: The Last Kingdom Series

Wie ich diese Buchserie entdeckt habe, weiß ich gar nicht mehr. Ich glaube, es war ein Hinweis von Netflix. Bernard Cornwell selbst hatte ich vor Jahren durch Zufall entdeckt. Ich kaufte sein Buch „Stormchild“ auf einem Bücherflohmarkt. Beim Lesen stellte ich fest, daß das Thema des Romans mich gar nicht so sehr interessierte, daß aber Cornwell ein so guter und fesselnder Erzähler ist, daß ich trotzdem dranblieb, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausging. Ab da war Bernard Cornwell in meinem Hinterkopf abgespeichert unter „Klasse Erzähler, bei Gelegenheit genauer mit ihm beschäftigen!“

Diese Gelegenheit ergab sich vor etwa zwei Wochen, als ich mir gespannt und neugierig den ersten Band dieser Serie, „The Last Kingdom“, auf mein Kindle herunterlud (oder, neudeutsch: „downloadete“) *aaaaaarrrrgh*

Die Geschichte spielt im 9. Jahrhundert in England, zur Zeit König Alfreds und der Wikinger-Überfälle, die das Land langsam auszubluten drohten. Hauptfigur ist der junge Uthred, ein Engländer, der bei einem der Wikinger-Überfälle für einen Zehnjährigen so viel Mut zeigt, daß Ragnar, ein Dänen-Häuptling, beeindruckt ist, ihn kurzerhand entführt und ihn in Dänemark als seinen eigenen Sohn aufzieht.

Uthred wächst zwischen zwei Kulturen auf und weiß oft nicht, ob er nun Engländer oder Däne ist. Dazu kommen König Alfreds Bemühungen, England zu einem christlichen Königreich zu vereinigen. Als Lehensmann Alfreds kommt Uthred hier oft in Konflikte. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch recht brutal, blutig und strotzt nur so von Blutdurst, Stolz, Verrat, Treue und Politik. Zusätzliches Durcheinander schaffen die missionswütigen Mönche der noch recht jungen christlichen Kirche.

Im Moment bin ich beim dritten Band.

Hier ist Cornwells Website mit Infos zu der Serie (englisch!)

Und hier gibt’s deutschsprachige Infos.

Wie immer, wenn ich englischsprachige Bücher empfehle: ich habe die deutsche Übersetzung nicht gelesen, kann dazu also nichts sagen!

Übrigens: Die Verfilmung kann man über Netflix sehen. Allerdings: nach einer Viertelstunde habe ich weggeschaltet, weil die deutsche Synchro so gruselig schlecht ist. (Auch Altenglisch hat Aussprache-Regeln!) Sie nennen z.B. das frühere Königreich und die heutige Grafschaft Northumbria „Nord-Umbrien“…!!! *kotz*

Die altenglischen Städte- und Eigennamen sprechen sie einfach so aus, wie sie geschrieben sind. Also: Wer die englische Sprache liebt, tut sich das nicht an😉

2 thoughts on “Lese-Empfehlung (E)

  1. Oh, das ist ein Thema für mich. Und ich lese auch noch gerne Romane.😀 Da wird gleich eine Leseprobe downgeloadet – denn Anglizismen schön nach deutschen Regeln beugen…

  2. Ich versuche, Romane englischer oder amerikanischer Autoren möglichst im Original zu lesen bzw. downzuloaden. Deine Idee, englischsprachige Romane hier vorzustellen, finde ich gut, auch wenn mich „The Last Kingdom“ nicht anspricht. Enjoy reading🙂

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