(Lola) Herr Sonntag rennt

my darlings,

an den drei vergangenen Wochenenden hatte unser kleiner Herr Sonntag mächtig viel Spaß – und er konnte den Windhund in seinen Genen so richtig flitzen lassen. Vor drei Wochen waren wir mit ihm unten am Rhein im Naherholungsgebiet, das die Wormser einfach „Wäldchen“ nennen. Dort liegt im Zentrum eine riesige Wiese, auf der die Stadt im Mai immer das „Spectaculum“ abhält, den Mittelalter-Markt. Auf dieser Wiese war jetzt nichts los, zumal es noch kalt war und noch niemand Lust zum Picknicken hatte. Wir hatten das „Frisbi“ dabei, das der Prinz zum größten Entzücken des kleinen Hundes unermüdlich warf. Wir hatten unsere Freude daran, wie er strahlend über die Wiese flog, sein Frisbi immer im Blick, das Ding aus der Luft fing, „totschüttelte“, und es dem Prinzen lachend vor die Füße warf (Erwähnte ich schon ganz beiläufig, daß unser kleiner Herr Sonntag der süßeste und tollste Hund der Welt ist?) Er rannte so schnell, dass er sich selbst einen Gegenwind erzeugte, der seine Schlappohren sich aufstellen ließ!😀😀❤❤

Obwohl die Rückfahrt nur knapp zehn Minuten in Anspruch nahm, pennte er hinten auf seinem Platz fest weg ❤ . An den beiden folgenden Wochenenden verbrachten wir viel Zeit am Dorfrand in den Feldern. Einer unserer Landwirte hier im Dorf, J., hat schon Ordnung in den Weinbergen geschaffen und einige seiner Felder vorbereitend gepflügt. Das heißt: Man findet immer wieder mal eine riesige glatte Fläche. J. ist ein ganz lieber Mensch, mit dem wir uns gut verstehen. Er hat nichts dagegen, wenn der kleine Herr Sonntag auf einem der Felder mal eben den Windhund rausläßt. Außerdem fliegt das Frisbi da so toll weit, es schwebt geradezu graziös zu Boden – es ist Freude pur, den kleinen Hund beim Rennen zu beobachten. Verblüffend, wie schnell der Kleine ist!

Aber er ist auch verdammt clever: J. hat auch schon einen seiner Kartoffeläcker angelegt, noch ohne Pflanzen, aber die gehäufelten Reihen sind schon da, schön ordentlich. Unser kleiner Hund, nicht doof, merkte nach ein paar Frisbi-Jagden, daß das Rennen und Springen quer über die aufgehäufelten Kartoffelreihen gar nicht so einfach ist. So blieb er erstmal stehen und beobachtete, wo im Acker sich das Frisbi niederließ. Dann hechtete er über die Reihen, bis er in der war, in der sein Frisbi lag, bog ab, lief nun ganz leicht und locker in der Reihe bis zu seiner Beute. Den Rückweg nahm er genau so,stolz seine Beute tragend, die er dem Prinzen dann strahlend vor die Füße warf. Überhaupt trug er das Frisbi die ganze Zeit selbst, darauf bestand er❤ Heute waren wir wieder auf der Wiese unten am Rhein, allerdings hatte der Prinzheute mal  die Ballschleuder mitgenommen und ließ den Kleinen ordentlich über die Wiese hinter dem Ball her flitzen. Seit wir das regelmäßig mit ihm machen, hustet er nicht mehr, denn in den letzten Wochen hatte er uns mit Hustenanfällen ganz schön Sorgen bereitet (erzähle ich noch).

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