Postskriptum: der 30. Dezember

Hiermit startet meine kleine PS-Reihe unserer Urlaubs-Unternehmungen. Hauptsächlich habe ich so wenig notiert, weil wir so ewig gebraucht hatten, mein Laptop ins Netz zu kriegen (NIE WIEDER Ferienwohnung ohne WLAN!), und meist war’s mir schlicht zu kalt und zu ungemütlich-dunkel (wenn die Vermieter Rentner sind, hat man meist funzelige 25-Watt-Birnchen in jedem Raum : – ))

Wie auch immer – der kleine Bericht über mich im Mittagsmagazin hat uns sehr nette neue Bekanntschaften beschert: am Tag nach der Ausstrahlung erhielt ich eine Mail von Fritz, der den Beitrag gesehen hatte und mir schrieb, seine Frau Elke (Namen geändert) habe das gleiche Leiden wie ich (also Lähmung der linken Körperseite), sie käme aber psychisch nicht gut damit zurecht – ob ich einmal mit ihr sprechen würde? Er wolle dafür auch gern die lange Fahrt zu uns unternehmen. Es stellte sich heraus, dass die beiden in einer Stadt nahe unserer Urlaubsregion leben. Also schlug ich vor, dass wir uns statt hier doch besser in  in Oldenburg treffen könnten. Diesen Vorschlag nahmen die beiden begeistert an, so war für sie Fahrt schon um drei Viertel gekürzt. Wir trafen uns im Café Florian, das nicht nur sehr gemütlich ist, sondern auch eine herrliche Marzipan-Nuss-Torte bietet. Fritz und Elke erkannten uns (also wohl mich) sofort. Wir vier waren schnell auf einer Wellenlänge und bald sehr angeregt im Gespräch. Bei Elke ist es so, dass sie die gleichen Symptome hat wie ich, allerdings ist die medizinische Ursache bei ihr eine völlig andere. Fritz leidet zudem noch an den Folgen eines schweren Arbeitsunfalles, ist aber trotzdem ein lustiger, fröhlicher Mensch, der gern lacht und gern lebt. Ich schätze, dass wir vier gut drei Stunden zusammen saßen – es tat gut, war lustig und sehr aufschlußreich. Die zwei konnten uns etliche Tipps und Hinweise geben, die uns in der nötigen Bürokratie möglicherweise noch wertvoll sein werden. Fritz und Elke haben ebenfalls einen Hund, mit dem unser Herr Sonntag prima auskam. Die beiden Männer gingen zwischendurch mal die Hunde auslüften, das nutzten Elke und ich (wir sind übrigens gleich alt) für ein vertrauliches Schwätzchen („Ist [das und das] bei dir auch so…? Was tust du, wenn…?“) Das war richtig schön, auch für mich, mir tat der Austausch einfach gut.

Wir verabschiedeten uns bei beißender Kälte und schneidendem Wind. Ich nahm Elke das Versprechen ab, mich anzurufen, wenn sie nicht gut drauf ist – denn wir beide können uns da gegenseitig raushelfen.

Diese neue Bekanntschaft ist definitiv eine Bereicherung – wir vier werden uns auf jeden Fall öfter sehen. Geplant haben wir bereits, dass die zwei uns im Sommer hier besuchen (Elke trinkt nämlich sehr gern Weißwein, und die Pfalz ist ja mit dem Auto praktisch nebenan.)

Filmzitat:…“Das könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein“ : – ))

 

 

 

 

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