Der kleine Herr Sonntag beim coach

Ich will mir ein Brot machen, habe dazu gerade die Olivenöl-Margarine und das Rosengelee, das eine Frau aus dem Dorf mir geschenkt hat, aus dem Kühlschrank genommen. Während die Brotschnitte im Toaster langsam warm wird und lecker zu duften beginnt, höre ich die Stimme des Prinzen schräg hinter mir, leise: „.jaa, so sieht das gut aus. Die Augenbrauen etwas hochziehen, das macht die Augen größer. Ja, guuut. Jetzt die Augen gaanz groß machen, so schmelzend, weißte? Ja- gut, so! Und nun den Kopf etwas schief, guck mal, so. Jaa, gut! Genau so! Und jetzt noch ein bisschen mit dem Schwanz wedeln, nur so’n bisschen, weißt du?“

Argwöhnisch drehe ich mich um. Hinter mir, am Küchentisch, sitzt der kleine Herr Sonntag auf dem Stuhl des Prinzen und schaut seinen angebeteten Chef gebannt an, der ihm Anweisungen gibt, wie er gucken soll. Der Prinz guckt mich an und lacht ein bisschen. „Er hätte so gerne was von der Wurst da im Kühlschrank“, sagt er grinsend. „Boaah, nee“, sage ich und du bist jetzt sein coach, oder was?“ „Naja“, sagt der Prinz, „Er muss ja irgendwie an die leckeren Sachen drankommen.“ Ich kann vor Lachen kaum sprechen. „Boah, das kommt ins Blog“, drohe ich. „Aber sowas von!“.

 

Büdde sehr, hier isses😀😀😀

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