Prinzengeburtstag! Yay!

Es ist mir bekannt, darlings, dass Eigenlob stinkt, aber: ich bin verdammt stolz auf mich und auf die wirklich hervorragende Idee, die ich als Überraschung für den diesjährigen Geburtstag meines Prinzen hatte (und das war schon vorgestern, am 21.!) Wer hier öfter mal reinliest, weiß ja, dass wir uns an unseren Geburtstagen traditionell den Tag immer freischaufeln und das Geburtstagskind zu einem Überraschungsfrühstück entführt wird, immer an einen besonderen Ort. Danach gibt es meist noch eine Extra-Überraschung. Zum Frühstück hatte ich eine gute Idee, mit der ich, offen gesagt, auch mir selbst einen Wunsch erfüllt habe: Wir haben ja das Glück, mit der wunderbaren Manu Gauck befreundet zu sein, ihres Zeichens Eheweyb und Managerin des ebenfalls sehr wunderbaren Ralf Gauck. (wer im Juni 2010 bei der Eröffnung meiner Praxis im Schloss Herrnsheim dabei war, erinnert sich sicher an die zwei, zumal Ralf an diesem Tag zu jeder Stunde ein kleines, aber unvergessliches Konzert gab.<3 ❤ ❤ ❤ ). Die fantastische Manu nun hat für sich und den gleichermaßen fantastischen Ehegatten die vegane Lebensweise entdeckt und, da sie unglaublich gut und lecker (und sehr gerne) kocht, hatte sie die brillante Idee, sich damit einfach selbständig zu machen. Und so entstand – ta-daa! – der vegane Catering- Service von Frollein Elfriede! Ich hatte meine super-hervorragende Idee eines veganen Frühstücks schon vor einer Weile mit Manu /Frollein Elfriede besprochen und grünes Licht von ihr erhalten. Ich kann nur sagen: es war Genuss pur, ich war wie im Himmel und schon lange nicht mehr soooo pappsatt! Ganz zu schweigen davon, wie liebevoll Manu für uns eingedeckt hatte <3! Also, wenn ihr in Worms oder drumherum wohnt und etwas Besonderes für einen besonderen Anlass (Hochzeit, Jubiläum, Party…?) braucht, dann wendet euch an Frollein Elfriede – sie bietet auch einen Lieferservice! Als Nach-Frühstücks-Überraschung hatte ich eine genauso gute Idee: Der Prinz hatte vor einer Weile mal erwähnt, dass er ganz gerne Bass gelernt hätte (statt Gitarre)… Und wir kennen da doch reeeeiiin zuuuufällig einen großartigen Bassisten, der auch eine Musikschule hat…? Genau: ich schloss mich mit Mr. Bass kurz und wir vereinbarten, dass der junge Herr Prinz im Anschluss an das himmlische Frühstück eine Bass-Unterrichtsstunde bekommen sollte. Ich freute mich wie ein Döppken, konnte ja aber nichts verraten, was das Ganze noch schwerer machte. Gerade, bevor im November 2011 der Hallamati zuschlug, hatte ich beschlossen, bei Ralf das Gitarre spielen zu lernen (und dann Klavier beim Prinzen) ; – )). Aus diesen Plänen wurde dann erst mal nichts. Zunächst! Denn: Ich gebe nicht auf! Ich habe diese Erkrankung nun mal und ich mache das Beste daraus! Bevor es losging, überreichte Ralf dem Geburtstagsprinzen das Lehrbuch, das er für Gitarre und Bass geschrieben hat, Double Feature. Da er den Prinzen ja schon lange kennt und die zwei schon öfter miteinander gespielt haben (zum Beispiel hier), schlug Ralf das Buch für die Unterrichtsstunde gleich mal auf der Seite 85 auf : – )) Ok, soweit sich alles im Bereich der C-Dur-Tonleiter bewegt, kann ich noch folgen, ich weiß, was eine Oktave oder eine Quint ist und kann Violinschlüssel und Bass-Schlüssel auseinanderhalten, aber ich fand es schon etwas verwirrend und weiß nicht, ob ich das alles kapiert hätte und ob ich die gelernten Töne und Rhythmen hätte  spielen können. Ralf begann damit, dem Prinzen die Fingerhaltungen zu erklären. Ich sah genau hin und stellte mir vor, meine Finger machten genau diese Bewegungen. Faszinierend: Das Gehirn leitet beim bloßen Zusehen schon die Befehle an die Nervenbahnen weiter: Meine Finger zuckten und kribbelten und ich hatte wirklich das Gefühl, diese Bewegungen auszuführen! Es machte viel Spaß (Ralf ist ein klasse Lehrer!). Der Prinz jedenfalls war glücklich mit meiner Geschenkidee, was natürlich wiederum mich glücklich machte. Wer übrigens gerade Gitarre oder Bass lernt und gutes Lehrmaterial sucht – hier ist Ralf Gaucks Seite bei Tante Amazonien (wie immer: denkt an euren lokalen privaten Buchhändler!) Auf der Heimfahrt fragte ich den Prinzen: „Hast du vorher schon geahnt, was ich dir schenke?“ Er grinste und sagte:“ Nun… als du mich in diese Straße dirigiert hast, dachte ich mir schon, dass du vermutlich kein Frühstück im Sexclub reserviert hast… und dann gibt es da ja nur noch ein einziges Haus, das interessant ist.“ Männer.

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