Film ab!

My dearies,

JesSi hat ihr „20-facts-Virus“ weiterverteilt. Das Virus hat bei Anna angedockt, die wie ich ein großer Filmfan ist.

Hier ist Annas Liste, in Kombi mit Filmleidenschaft.

Auch ich habe beim Lesen, wie JesSi, ständig zustimmend genickt. Zwar merke ich mir selten Oscar-Gewinner, habe aber beschlossen, mal einfach so, aus Jux, 20 Punkte über meine Filmleidenschaft rauszuschreiben:

Uuuuuund- action!

  1. Meine Filmleidenschaft hat “das Schwein“ begründet. „Schwein“ heißt eigentlich Andreas und ist heute ein guter Freund. Vor Jahren – Mitte der 90er – war er mein Lieblingskommilitone im Informatikstudium (das ich wegen akuter Mathe-Tiefbegabung nach drei Semestern aufgesteckt hatte : – ) Durch Andreas lernte ich Ingmar Bergman verstehen, Stanley Kubrick bewundern und die Coen-Brüder und Quentin Tarantino lieben. Wir gaben uns damals aus Spaß gegenseitig den Spitznamen „du Schwein“ – gilt bis heute: – )

Ihm verdanke ich auch, dass ich heute eine gut durchdachte Kamerafahrt oder einen exzellent gesetzten Filmschnitt wertschätzen kann.

  1. Unvergesslich für mich: Voller Begeisterung will ich dem Ex-Ehemann „Pulp Fiction“ zeigen und rolle mich vor Lachen ab über die skurrile Szene im Diner (die mit Travolta und Thurman meine ich, nicht die mit Travolta und Jackson), da schaut der Ex mich ausdruckslos an und sagt:“ Passiert da noch was in dem Film – oder bleibt das jetzt so?“ (Dieses Gefühl der schlagartigen Ernüchterung à la „ Eiswasser ins Gesicht“ sollte sich in der kommenden Zeit als Charakteristikum dieser Ehe (und des Mannes) herausstellen und führte recht bald zur Scheidung –> einer der besten Tage meines Lebens.).
  2. Es gibt Schauspieler – und ja, das ist ein generisches Maskulinum, liebe Schwarzer/innen, ich meine damit auch Frauen! -, wegen derer ich blind ins Kino gehen würde, ohne etwas über den Film zu wissen: Meryl Streep (hoher Anbetungsfaktor, oder, wie Raj in der Big Bang Theory sagt: “Diese Frau kann einfach nichts falsch machen!“), Susan Sarandon, Dame Judi Dench, Diane Keaton, Hugh Grant, Big Tam Connery, Leo Di Caprio (…“Is he your favourite Italian director:..?“…), Liam Neeson…und bei euch so???
  3. Schauspieler, deren Tod ich als großen Verlust empfinde:
    River Phoenix: Zu dieser Zeit studierte ich noch am Ostasieninstitut China-Marketing (ebenfalls wegen Mathe-Tiefbegabung aufgegeben : – )) und blätterte eines Mittags in der Bibliothek in der South China Morning Post. Zufällig griffen meine Finger genau die Seite, die in Riesenlettern und mit Fotos verkündete, dass River Phoenix am vorherigen Abend vor einer Diskothek in Hollywood tot zusammengebrochen sei. Ich brauchte eine Weile, um das zu verarbeiten. Der Junge war in meinen Augen ein selten begabter, genialer Schauspieler und ist bis heute einer meiner Favoriten.
    Robin Williams: Lernte ich durch „Schwein“ kennen und lieben („Good Morning Vietnam!“ war mein Einstiegsfilm), „Dead Poets Society“ liebe ich bis heute), und ich muss immer noch weinen, wenn ich ihn (Robin)  sehe. (Depressionen sind ein Arschloch.)
  4. Wenn Bücher, die ich liebe, verfilmt werden, halte ich zuerst einmal vorsichtig die Luft an. Bin aber doch öfter freudig überrascht, wenn das Projekt gelungen ist. Beispiele:
  • Buch“Shoeless Joe“ von W.P.Kinsella, verfilmt als „Field of Dreams“( Deutsch:“Feld der Träume“, mit Kev Costner und James Earl Jones. Großartig! Gehört zu den Filmen, die ich mitsprechen kann (das Original, natürlich ; – ))
  • Buch „Neverwhere“ von Neil Gaiman, von der BBC hervorragend als Miniserie auf den Bildschirm gebracht. (deutscher Titel: „Niemalsland“. Nu ja…)
  • Buch „Outlander“ von Diana Gabaldon (Deutsch: „Feuer und Stein“ (glaube ich jedenfalls, ich habe die Übersetzungen nie gelesen). Tolle Besetzung der Rollen, Handlung prima umgesetzt, ich war wirklich positiv überrascht.
  • „Brokeback Mountain“ von Annie Proulx ( Deutsch: gleicher Titel.) Diese Geschichte erschien in einem Kurzgeschichtenband von Annie Proulx und ich weiß noch, dass ich beim Lesen dachte: „OMG – was für ein Filmstoff – würde das doch jemand verfilmen!!!“ Zum Glück ritt da gerade Ang Lee des Weges und verfilmte. Und wie! Annie Proulx‘ Schreibstil bin ich rettungslos verfallen, nachdem ich „The Shipping News“ gelesen hatte (deutsch: „Schiffsmeldungen“ – auch genial verfilmt mit Dame Judi Dench und Kevin Bacon). Ich las in den Monaten danach alles, was sie geschrieben hat. (Und ich weiß jetzt,, dass ich niemals nach Wyoming will : – ))
  • Als Teenie und Twen habe ich mir pflichtbewusst Mühe gegeben, Jane Austen und Henry James zu lesen. Ergebnis: *schnaaaaarch*….. (Henry James deshalb, weil mich die Verfilmung seines Buches „Tess of the D’Urbervilles“ / Filmtitel: Tess, mit Nastassja Kinski, neugierig gemacht hatte).
  • Wir besitzen jetzt zwei Jane-Austen-Filme: Sense and Sensibility und Pride and Prejudice, die ich beide, ich gestehe es, angeschafft habe, weil ich eine verdammte Schwäche für Hugh Grant und Emma Thompson habe : – ))
  • Grundsätzlich kann ich mit Jane Austen gar nichts anfangen, mir ist dieses komische Frauenbild total fremd, da geht es nur um Klamotten und Bälle und die hektisch-panische Suche nach einem Ehemann, möglichst vermögend. Sorry, Ms. Austen, but that’s just not me! Ergebnis: Die Filme sind für mich erträglich, weil tolle Schauspieler dabei sind: Hugh Grant, Emma Thompson, Alan Rickman, Hugh Laurie. Nebenwirkung: Ich habe den Prinzen zum Jane-Austen-Fan gemacht“ : – ))

So, my dears, das war das, was mir spontan in den Kopf kam zum Thema „Film“ –  Über Serien werde ich mich hier wohl später nochmal auslassen müssen.( Ja, wappnet euch).

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