Nachschlag: Ostern in Ollnburch

Boah, Frau Lakritze! Ostern ist schon ewig vorbei und Sie ham dazu nix geschrieben – schämensesichma!

Also, wir waren über Ostern wieder in der zweiten Heimat. Nicht in Harkebrügge, leider, aber wir hatten dank Doris‘ Tipp in den Kommentaren eine auch sehr angenehme Ferienwohnung in Bad Zwischenahn gefunden, das übrigens viel näher an Oldenburg liegt als unser Hasenpfote.

Und zu den besten Erlebnissen gehörte: Ein Treffen mit Elvi Waldkind!

Ich liebe ja Bloggertreffen und finde es aufregend und spannend, Leute persönlich zu treffen, die ich sonst nur über das Lesen ihres Blogs oder ihre Kommentare in meinem Blog „kenne“.

Elvi und ich hatten vorher schon per Mail und Telefon geklärt, dass wir drei uns am Karfreitag in Bad Zwischenahn treffen und gemeinsam eine Schiffs-Rundtour um das Zwischenahner Meer (das ist ein großer Binnensee) machen wollten. Dazu wollten wir uns im dortigen Freilichtmuseum an der historischen Windmühle treffen. Da ich ja noch nicht allzu schnell laufe, schickte ich den Prinzen vor. „Guck mal an der Mühle, ob du da eine junge Frau siehst, die etwas suchend aussieht“, sagte ich. Er zog ab und kam zwei Minuten später mit einem bezaubernden Waldgeschöpf zurück: Elvi. Wir Mädels freuten uns riesig und fielen uns erst einmal ausführlich in die Arme. Und, wie bisher bei jedem Bloggertreffen, gab es das gleiche Phänomen: Es war, als seien wir schon seit Jahren miteinander vertraut. Elvi und ich quatschten und lachten sofort los und hörten den ganzen Tag nicht mehr auf. Toll. ❤

Die Schiffstour war klasse und interessant, zumal Elvi sich in dieser Gegend gut auskennt und eine Menge über den See und seine Anrainer-Orte weiß. So bekamen wir viele Anregungen, was wir im Sommer dort noch alles unternehmen können. (Wir haben nämlich vor, diesen Sommer mal so richtig bürgerlich-brav zwei Wochen Urlaub am Stück in der zweiten Heimat zu machen.) Natürlich meldeten wir uns danach erstmal bei Edda, die eine nicht so dolle Nachricht für uns hatte: Monse schließt zum Ende April.

Tja, liebe Mitbloggers …. Damit sind Spontantreffen bei Eintopf in der Fußgängerzone von Oldenburg jetzt nicht mehr möglich… :‘( Mit Monse verabschiedet sich eine Institution („Aus gesundheitlichen Gründen“ steht auf einem Infoblatt an der Wand), und der Prinz und ich wissen nun gar nicht, wo und was wir künftig Samstags essen sollen… Aber natürlich aßen wir wie geplant am Ostersamstag wehmütig nochmal dort (für uns was es offiziell das letzte Monse-Essen), und es gab, passenderweise, das Gericht, für das der alte Herr Monse bekannt war: seinen phantastischen Erbseneintopf *seufz*.

Ostersonntag war dafür total toll und lustig: Beim Frühstück bekomme ich eine SMS von meiner Schwester: „ Hier ist die Osterüberraschung: Wir kommen dich besuchen!“ Große Freude!

Nach dem Morgentraining tat mein Bein weh und ich sagte zum Prinzen: „Ich mach‘ nochmal ‚ne Pause und ruhe mein Bein aus.“

Er:“öh, ich wollte jetzt duschen“….

Ich: „Ja, mach doch….?“

Er: „Jjaaa.. Aber jemand sollte hier sein, wenn deine Schwester klingelt, oder?“

Ich:“ Wir wissen doch gar nicht, wann die beiden kommen.“

Er, grinsend, mit Blick zur Wanduhr:“ Nun… sie sind um acht Uhr losgefahren, jetzt ist es fast elf, sie sollten jeden Moment hier sein.“

Ich:“…“ *Mund auf und zu wie ein Fisch* „Du… ihr… habt… !!!“

Also, liebe Geschwister, ich stelle da eine vermehrte Tendenz bei euch fest, hinter meinem Rücken mit dem Herrn Prinz heimliche Absprachen zu treffen : – ))))

Und schon hörte ich vor dem Küchenfenster ein fragendes „Schwester…?“ rufen- da waren die beiden schon, meine kleine Schwester und ihr Mann. Mensch, hab ich mich gefreut! Sie wollten zu meiner Begeisterung auch gleich Oldenburg sehen, damit rannten sie bei mir natürlich offene Türen ein. Wir parkten oben am Vapiano und ich war so happy und abgelenkt, dass ich verblüffend schnell bis zum Lappan gelaufen war, trotz des eklig kalten Windes. Wir wärmten uns im ehemaligen Grand Café auf, das eigentlich das Foyer eines früheren Jugendstil-Hotels ist (wunderschön!), heute aber zu einer dieser unsäglichen Ketten gehört. Ich war ganz glücklich, dass meiner Schwester und meinem Schwager „unsere“ Stadt so gut gefiel. An unserem Stolz über ihre Begeisterung sahen der Prinz und ich, wie sehr wir Oldenburg schon als unsere Heimatstadt betrachten.

Die beiden düsten am Nachmittag wieder ab, und am Ostermontag holten wir mit Edda unser übliches gemeinsames Essen bei Vapiano nach und zelebrierten  unsere Freundschaft, die ja nun auch schon acht schöne Jahre währt.

Fazit: Es war wieder mal wohltuend, dort zu sein, wie immer, aber sehr, sehr kalt. Nächstes Jahr werden wir Ostern wegen der Kälte wohl zu Hause verbringen (es sei denn, ich habe bis dahin im Lotto gewonnen, dann werden wir es warm haben : – ))) Ooooder wir haben dann unseren ersehnten kleinen Bauernhof im Ammerland oder an der Nordsee: – ))

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2 thoughts on “Nachschlag: Ostern in Ollnburch

  1. schön!

    aber hörensemal, Frau Lakritze, also nur mal so hypothetisch und vorbeugend für den Fall das, also wenn das mit dem Bauernhof an der Nordsee oder im Ammerland bis nächstes Ostern möglicherweise oder vielleicht klappen würde, käme ich auch nur mit kurzer vorheriger Anmeldung vorbei.
    ein Parkplatz, so 3×8 Meter, wäre vollkommen ausreichend und perfekt. 🙂

  2. und das alles obwohl ich doch und eigentlich so schüchtern bin 🙂
    es war schön mit euch und wirds auch wieder werden.
    lieben gruß an euch beide.

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