Frau Lakritze schnappt nach Luft

Darlings,

heute nach dem Frühstück habe ich etwas Atemberaubendes entdeckt – atemberaubend jedenfalls für mich – ich schätze, dass viele von euch sie bereits kennen: Flying Steps heißen sie, und sie bieten: Breakdance zur Musik von Johann Sebastian Bach. Wer glaubt, das ginge gar nicht, das passe nicht, kann die Truppe hier bei Juhtjuhp bewundern. Ich jedenfalls, als eingefleischte Bach-Verehrerin, bin restlos begeistert. Bach, finde ich, hat mit den Beatles gemeinsam, dass ihre Musik immer großartig klingt, egal, wer sie mit welchen Instrumenten in welchem Stil spielt. Ich erinnere mich , dass ich vor Jahren einen jungen Mann in einer Fernsehshow sah, der Bachs Toccata und Fuge auf einem Motorrad spielte. Ja, richtig gelesen. Auf der Bühne stand eine Harley, und der Junge hatte dicke Schraubenschlüssel in der Hand, mit denen er auf verschiedene Teile des Motorrads einschlug, das ergab jedes Mal eine Note. Mit affenartiger Geschwindigkeit und verblüffender Präzision spielte er auf diese Weise die Toccata und Fuge auf der Harley. Phantastisch.

Dass Bach auch ganz wunderbar als Jazz funktioniert, wissen Fans des Jacques-Loussier-Trios, dessen Interpretation der Goldberg-Variationen fast schon Kultstatus hat. Und die Beatles (*)… mit deren Musik lässt sich ebenfalls fast alles machen, ohne dass ihre einzigartige Magie leidet. Ich mag vor allem die Beatles-Aufnahmen der Wiener Philharmoniker (finde gerade leider nichts online).Aber die kennt ihr sicher auch.

Ja.. und nun die Flying Steps, deren Vorführung ich mir mehrmals täglich ansehen kann, ohne dass meine Begeisterung leidet. Unter der so genannten „E-Musik“ liebe ich Bach über alles, und dieses Video hier zeigt, dass Bach und elektronische Musik, aber auch Breakdance und klassisches Ballett, durchaus harmonisch zusammen passen.

Wie gesagt: Ich bin restlos begeistert und könnte stundenlang zugucken. Was sagt ihr dazu? (Renata????)

PS: Wie gesagt, vermutlich kennen schon viele von euch die Flying Steps, und nur ich hab’s mal wieder nicht mitgekriegt, weil wir keine TV-Anbindung haben (aus Überzeugung).

(*) What can you say about a 26-year-old girl that died? That she was beautiful. And brilliant. That she loved Bach. Mozart. The Beatles . … and me.” Aus welchem Buch/Film stammt dieser erste Satz??? Googlen gilt nicht!!

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6 Kommentare zu “Frau Lakritze schnappt nach Luft

  1. Ich habe jetzt irgendwie was mit Step-Tanz erwartet. 🙂 würde bestimmt auch gehen. Mir wird immer Angst und Bange um deren Wirbelsäulen… 😉 Aber tolle Leistung! – Hach, das Stück wirft mich nun grad ca. *rechnen-grübel* naja, rund 30 Jahre zurück in mein Jugendleben. Hatte es auch mal studieren dürfen und wenn ich mich heute mal ans Klavier setze (leider zu selten), ‚missbrauche‘ ich es als sehr gute Einspielübung. Schliesslich soll man auch für Übungen gute Musik verwenden, nicht? ;o) Bach geht immer. Bach ist einzigartig. Bach bleibt. Liebe Grüsse!

  2. Liebe Renata, dein Kommentar zu Bach spricht mir voll und ganz aus dem Herzen. Liebe Grüsse zurück – wäre toll, wenn wir dieses Jahr mal wieder ein Treffen hinbekämen!

  3. Ja, wäre schön – vielleicht ergibt sich ja eine Gelegenheit. Einfach sagen, falls Ihr mal in die CH einreist. 🙂 ❤

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