Frau Lakritze hat Nachholbedarf!

Mannmannmann… wie die Zeit vergeht (seufzte Omma Lakritze : – )) Ich wollte hier doch festhalten, wie toll die vergangene Woche war. Und… zu nix kommt man, zu nix *grins*

Aaaalso, letzte Woche Dienstag, als ich an den Frühstückstisch wankte, lag neben meinem schon fertigen Kaffee das hier, ein schon länger gehegter Herzenswunsch:

timelord

 

Eingepackt lag daneben dies hier, ebenfalls ein Herzenswunsch (auspacken ist einpfotig gar nicht so einfach! : – )

chur

Und ja, der Autor ist tatsächlich der frühere englische Prime Minister – er hat unter anderem für dieses Buch 1953 den Literatur-Nobelpreis bekommen!

Nach dem lebenswichtigen Kaffee entführte mich der Prinz nach Bensheim, zum Frühstücken, ins Café de Saxe. Sehr nettes Inhaber-Pärchen, sehr empfehlenswertes Café!

Ja, wer hier schon länger mitliest, wird es erraten haben: Es war mein Geburtstag ; – )), und traditionell gibt es nach dem Frühstück immer noch eine kleine Überraschungstour. Ich versuchte natürlich, Hinweise aus dem Prinzen herauszulocken, aber vergeblich. Der Kerl grinste nur. Und die Tatsache, dass wir gemäß der Autobahnschilder auf Frankfurt zufuhren, half mir nicht weiter – Flughafenbesuch machen wir nur am Jahrestag (hatten wir am 8. Februar also zum 14. Mal gemacht), das konnte es nicht sein. Wir landeten… vor dem Senckenberg-Museum!!! Was für eine geniale Idee! Ich freute mich wie dolle. Auch war mir gar nicht aufgefallen, dass der Rolli noch im Auto war, obwohl wir den ja so oft wie möglich zu Hause lassen. Den konnte ich im Museum gut gebrauchen. Das Museum ist einfach klasse, soo spannend, interessant und vielseitig, ganz großartig. Ich hab’s ja so ein bisschen mit Astronomie und Geophysik, da wird man im Senckenberg wirklich gut bedient. Und im Bistro gibt es eine ganz hervorragende Orangentorte! Wir verbrachten mehrere Stunden im Museum, bis der Prinz mich am frühen Abend zwang, mich zwischen Essen beim Thailänder im Loop 5 bei Darmstadt und bei unserem Stamm-Thai in Worms zu entscheiden. Ich machte das ganz lässig-salomonisch: ich entschied mich fürs Vapiano. Da wir sowieso gerade in der Nähe von Darmstadt waren, änderte der Prinz kurzerhand die Richtung.

Als wir anlandeten, wurde mir schlagartig klar, wie weit ich gekommen bin: Als wir zuletzt in diesem Vapiano saßen, feierten wir zusammen mit meinen Eltern meinen 51.Geburtstag, also exakt vor drei Jahren. Damals war ich noch im klinik-eigenen Rolli und lief, wenn das überhaupt ging, mit so einem hässlichen, klobigen Vierpunktstock. Der Transfer vom Parkplatz hinter dem Vapiano ins Haus war nicht leicht, wegen der Stufen außen, aber wir hatten sowas damals schon gut organisiert.

Und jetzt?! Jetzt parkten wir gegenüber, auf der anderen Straßenseite, und ich lief, mit meinem einfachen Gehstock! Dabei überquerte ich (fast) ohne Angst eine sechsspurige Hauptverkehrsstraße mit ziemlich kurzen Grünphasen an der Ampel! Ich war sehr zufrieden, als wir endlich drinnen saßen, und futterte mein wohlverdientes „Tacchino Picante“ mit Genuss. (Das sind Paste mit einer süßen Chili-Orange-Honig-Sauce, mein Lieblingsgericht dort.)

Spät abends kamen wir hundemüde, pappsatt und sehr zufrieden mit dem schönen Tag wieder bei unseren Damen an. Der schöne Tag hat noch eine ganze Weile „nachgeglüht“ bei mir, tut es immer noch! Ich habe für den Prinzengeburtstag auch schon was Tolles klargemacht, kann ich hier aber noch nicht verraten, da der Prinz ja doch hin und wieder hier reinguckt : – ))

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