Frau Lakritze schmeißt mal wieder: ELF

In der letzten Zeit habe ich beim Herumspazieren in der Bloggerwelt das Gefühl, dass Stöckchen etwas aus der Mode gekommen sind, kann das sein? Wie auch immer, beim Stöbern im Blog meiner lieben Frau Ährenwort bin ich auf dieses „Elfer“-Stöckchen gestoßen, das von der Sommerelfe stammt. Ich werfe es mal so hierhin – wie immer gilt: Wer mag, hebe es auf und werfe es weiter : – )

ELF

Meine Fragen an euch:
1. Wann und warum bist du zum Bloggen gekommen?

Das müsste in den 80er Jahren gewesen sein, als ich, wie viele Menschen, meine ersten Erfahrungen mit dem Internet machte. Ich begann als Slash-Autorin zu schreiben. Aber Bloggen… das ist ja eigentlich Tagebuch-Schreiben. Damit habe ich „in echt“ mit 13 Jahren begonnen (damals noch mit Geha-Füller in diesen chinesisch aufgemachten Notizbüchern : – )) Dieses Blog hier läuft seit sechs Jahren, also seit 2008. Das Blog davor hieß, wie sich vielleicht noch einige erinnern, „The Wolfmother Wallpaper“, nach dem ersten Satz in dem großartigen Buch „ Skinny legs and all“ von Tom Robbins, dessen Romane ich damals gerade für mich entdeckt hatte. („This is the room of the Wolfmother Wallpaper.“…) Dieses Blog lief ebenfalls einige Jahre lang, dann löschte ich es blöderweise, was ich heute sehr bedaure. Eine Lesereise zurück in diese Jahre wäre sicher interessant ; – ))

  1. Welche Jahreszeit ist dir die Liebste?

Sommer. Ich brauche, als kreatives Wesen, Licht und Wärme.

  1. Wie hast du dir früher dein Leben vorgestellt und wie ist es wirklich gekommen?

Als Kind habe ich gedacht, ich würde mal heiraten und Kinder haben. (Ich wollte vier(!) Kinder, je zwei Jungs und Mädchen, das stand noch fest, als ich schon 14 war: – ))))

Nun, geheiratet habe ich tatsächlich – nicht die intelligenteste Entscheidung meines Lebens, was diesen Mann betraf. Aber hey – ein Fehlversuch muss jedem zustehen, okay??? : – )) Kinder habe ich keine (dafür zwei Katzen, das ist schlimmer!) und heute lebe ich mit dem großartigsten Mann der Welt zusammen.<3

  1. Wenn du die Möglichkeit hättest, einen Tag als eine Person deiner Wahl zu leben, wer würdest du sein wollen?

Da fallen mir drei Möglichkeiten ein:

  1. Reale Person: Vielleicht Richard Branson, weil ich den so klasse und cool finde.
  2. Nicht Reale Person: The Doctor. ( Also, Doctor Who natürlich ; – ) (Obwohl ich nicht sicher bin, ob ich mit seinen Erinnerungen und seinem Wissen leben könnte. Aber die TARDIS…..hm….
  3. Im berühmten Fragebogen des FAZ-Magazins hat Erich Böhme vor vielen Jahren auf die Frage „wer oder was hätten Sie sein mögen?“ geantwortet: „Bahnwärter an einer stillgelegten Strecke in Südfrankreich.“ Wunderbar. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

    4. Du gewinnst im Lotto, was tust du?

Kommt natürlich auf die Summe an – auf Anhieb sage ich: Den David Sheldrick Wildlife Trust und natürlich Peta mit so viel wie möglich unterstützen. Und wenn’s noch reicht: Ein behindertengerechtes Autochen für mich anschaffen.

  1. “Früher” war angeblich immer alles besser. Was gibt es für Dinge aus der Gegenwart, auf die du nicht mehr verzichten könntest?

Hm… Das Geheimnis des Glücks ist ja, nichts wirklich zu brauchen, aber… mein Kindle, das ist mir schon wichtig, solange die linke Hand noch gelähmt und damit das Lesen von Büchern in Buchform schwierig ist.

  1. Was ist dein Lieblingsgericht?

Früher, als ich noch nicht vegan lebte: Omas Wirsing in Milchsoße, mit Frikadellen. Heute: Pasta aller Art. Und Reis, mit Thaicurry, Kokosmilch, gerösteten Cashews und gebratenem Tofu. OMNOMNOM.

  1. Brief oder EMail?

Mail. Ich bin kein geduldiger Mensch, und meine Handschrift ist seit dem Hallamati noch schlimmer geworden, als sie es früher schon war.

  1. Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest…

… hätte ich mich viel eher scheiden lassen.

  1. Dein Ziel für die nächsten 5 Jahre?

Sieben. Ich habe ein Ziel für die nächsten sieben Jahre, und darüber darf gerne gelacht werden, damit habe ich kein Problem. Ich weiß, wie verrückt das klingt: Seit rund 20 Jahren träume ich davon, den New York Marathon mitzulaufen. In sieben Jahren bin ich 60 (unvorstellbar, aber wahr!) Sir Richard Branson hat seinen ersten Marathon mit 60 absolviert. Ich werde sicher noch eine Weile brauchen, bis ich wieder so gehen/laufen/joggen kann wie früher. Also, warum kein Ziel setzen, das mich motiviert, durchzuhalten? Auch wenn es heute noch total bekloppt klingt? Wer weiß denn, was in sieben Jahren ist? Und wer sagt, ich kann es nicht schaffen? Und muss ich auf diese Person hören?

  1. Was ist deine größte Macke?

Gute Frage. Vermutlich die, dass ich selbst bei den Menschen, die bewusst versuchen, mich zu verletzen und mir zu schaden, noch danach schauen kann, wo die Angst steckt, aus der heraus sie handeln, und Mitleid mit ihnen empfinden kann (denn Aggression entsteht immer aus Angst!) Wer dich klein machen will, muss sich selbst sehr klein (und damit verletzlich und verängstigt) fühlen, behalte das immer im Auge!

Goodnight, my darlings (um es mit Stephen Fry zu sagen ; – ))

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