Somewhere over the Rainbow

regenbogenMainz, Adenauer-Ufer, am Samstag, 20.09.14 – Foto: Norbert Bach

 

Sooo, es ist Montagnachmittag, die Physiotherapie ist geschafft. Puh : – ))) Ich habe einige schöne und recht lebhafte Tage hinter mir:

Am vergangenen Donnerstag waren der Prinz und ich bei einem firmeninternen Grill-Treffen des Bereiches, in dem ich arbeite. Dieses Treffen hat sich inzwischen zu einer schönen Tradition gemausert und wird jedes Jahr in einem städtischen Park nahe unserer Firma abgehalten. Es hat viel Spaß gemacht, gemütlich mit Leuten plauschen zu können, die man sonst immer nur kurz im Flur sieht und mit denen man nur im Vorübergehen schnell ein „ Hallo, wie geht’s?“ austauschen kann. Die meisten Leute kenne (und mag) ich noch von früher, denn ich arbeite jetzt zwar in einer anderen Abteilung, aber zum Glück immer noch im gleichen Bereich. Zu meiner Freude war mein Chef schon da. Es war toll, mal wieder mit ihm zusammen zu sitzen und zu plauschen, wie früher. Der Prinz und mein Chef freuten sich ebenfalls – sie mögen sich und teilen eine große Leidenschaft für politische und wirtschaftliche Themen (für deren Verständnis ich, glaube ich, zu tiefbegabt bin : – )))

Die beiden waren auch gleich, wie früher, sofort mitten im Fachgespräch. (Als ich vor zehn (zehn!!!*ächz*) Jahren die Stelle bei meinem Chef antrat, etablierte sich auf meine Anregung hin mit der Zeit ebenfalls ein jährliches Sommertreffen zum Grillen, nur unsere kleine Abteilung, ganz familiär. Da waren immer (Ehe-) Partner mit dabei und der Prinz und mein Chef tauschten sich damals schon immer gerne über „solche“ Themen aus, die alle im Bereich meiner Tiefbegabung liegen : – )))

Samstag – also vorgestern – trafen wir uns mit meinen Eltern in Mainz. Ich hatte meiner Mutter so sehr von der Besichtigung der Reste des römischen Tempels vorgeschwärmt, dass sie sie auch gern sehen wollte. (Meine Mutter interessiert sich sehr für geschichtliche Themen und sie weiß unglaublich viel in diesem Bereich.)

Leider hatte der nette Herr Scherf, der für den Prinzen und mich die tolle Führung gemacht hatte, am Samstag keinen Dienst, aber die Leute vom Verein sind alle ganz toll und engagiert, so wurden wir gut umsorgt. Nach ganz viel Rom und Tempel gönnten wir uns erstmal Kaffee und Kuchen. Dabei erzählte mir meine Mutter eine Geschichte, die so unfassbar lustig ist, dass ich immer noch darüber lachen muss:

Meine Mutter bekam einen Anruf von einer Freundin. Die Freundin, sagte meine Mutter, habe vor Lachen kaum sprechen können. Hintergrund:

Die Freundin geht regelmäßig zu einer Fußpflegerin. Diese wiederum hat seit einer Weile ein kleines Hündchen, einen Malteser. Bei dem besagten Termin konnte die Freundin meiner Mutter den Hund allerdings nirgends entdecken und fragte nach ihm.“ Ach“, stöhnte die Fußpflegerin, „ ich habe sooo einen Stress mit dem Hund, so einen Ärger, ich weiß gar nicht, was ich noch machen soll – ich habe schon beim Malteser Hilfsdienst angerufen, aber die konnten mir nicht helfen…“

Hier lagen wir vor Lachen schon quer über dem Cafétisch. Ich vermute, dass die Fußpflegerin eine ältere Dame ist, die mit einem quicklebendigen kleinen Hund schlicht überfordert war.

Wer in Mainz ist, sollte sich auf jeden Fall die Chagall-Fenster in der Kirche St. Stephan anschauen. Diesen Wunsch hatte meine Mutter vorab schon angemeldet. Ich freute mich, die schönen Fenster mal wieder zu sehen, zumal gerade die Sonne so schön hindurchschien. Von St.Stephan aus ist es nicht mehr weit bis hinunter zum Rhein, wo das von uns heißgeliebte Vapiano eine Filiale hat, in der meine Eltern uns zu einem gemütlichen und köstlichen Essen einluden. Der Regenbogen, den der Prinz zum Glück noch fotografiert hat, begleitete uns noch eine lange Strecke auf dem Heimweg. Das war ein richtig klasse Samstag: – ))

 

 

 

 

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