Die Wilde Maus

… ist mein geliebtes Motorrollerchen, dessen Auftauchen vor unserem Haus im Sommer 2011 die nachbarliche Neid- und Hasswelle und das Mobbing in Gang setzte, das mich in die heutige Situation brachte. Die Wilde Maus lebt seit dem Frühjahr 2013 bei meinem Bruder, wo sie geliebt, gehegt und gepflegt und betüddelt wird. Bis ich sie wieder fahren kann, jedenfalls. Sie wird regelmäßig bewegt und wohnt in einem geschützten, trockenen Schuppen, wo sie, im Gegensatz zu hier, nicht Wind und Wetter ausgesetzt ist. Als wir über Pfingsten Bruders Haus hüteten, besuchte ich die Maus, streichelte sie und versprach ihr, dass ich mich ganz doll anstrenge, damit wir bald wieder zusammen unterwegs sein können. Ich brauche dazu mehr Kraft und Gleichgewicht, habe aber eine Idee, wie ich das anfangen kann. Freitag weiß ich mehr, wenn meine Idee klappt, erzähle ich es dann! Ich vermisse die Fahrten mit der Wilden Maus schrecklich und habe immer noch jedes Mal Tränen in den Augen, wenn Leute mit Scootern an mir vorbeifahren.

Ich weiß es natürlich nicht, aber ich vermute, die Frau, die mit ihrer Eifersucht auf meine Praxis die Mobbingwelle lostrat, hat damals einfach nicht verstanden, dass ich das Rollerchen nicht mit meinen Einnahmen aus der Praxis finanziert habe, sondern mit meinem Gehalt, das ich auch damals schon an meinem Arbeitsplatz verdient habe. Ok, ich habe keinen Zettel an das Rollerchen geheftet, auf dem stand „ Liebe Leute, der Händler ist uns beim Kauf unserer Motorroller im Preis sehr weit entgegen gekommen, und im Gegensatz zu einigen anderen Menschen arbeiten wir für die Dinge, die wir uns hin und wieder kaufen. Die Roller verbrauchen sensationell wenig Benzin, das dann für sehr lange Strecken reicht (Die Wilde Maus war für knapp zehn Euro vollgetankt, das hielt gut 200 Kilometer!). Liebe Leute, es ist einfach: geht arbeiten, sucht euch einen Job und hört auf, uns zu belästigen.“ So einen Zettel habe ich natürlich nicht an der Maus angebracht (wäre aber vielleicht sinnvoll gewesen…?)

Also, wichtig ist mir, dass es der Wilden Maus gut geht. Trennen mag ich mich nicht von ihr, denn sie ist einer meiner großen Motivatoren, für meine Gesundung zu kämpfen und nicht aufzugeben. Möglicherweise wäre sie, stünde sie noch hier vor dem Tor, auch schon kaputt. Denn eine Woche vor dem Hallamati stellte ich beim Losfahren fest, dass jemand den linken Seitenspiegel herausgebrochen hatte. Leider war mir die Polizei dieses Mal keine Hilfe, denn zu wissen, wer es getan hat, genügt nicht, ohne handfesten Beweis geht da nichts.

Wie gesagt, wenn meine Idee funktioniert, wie ich Kraft und Gleichgewicht verbessern kann, weiß ich das am Freitag und ich gebe dann hier Bescheid. Und so wie auf diesem Foto wird es bald wieder sein – dafür kämpfe ich!!!

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