Roma, Roma, Roooma!

Ihr Lieben, ich möchte euch heute einige Bücher vorstellen, die  von Rom handeln und die mir sehr gefallen haben. Rom gehört zu den Städten bzw. Orten auf der Welt, an denen ein Stück meines Herzens hängt. Nun bin ich noch nicht sooo spektakulär weit herumgekommen, aber einige Orte haben es geschafft, dass ich gesagt habe – und es heute noch sage: „Hier würde ich gern leben!“

In Deutschland ist das, ganz bescheiden, natürlich Oldenburg, in den Niederlanden ist es Amsterdam, in der Türkei Istanbul (dürfte niemanden wirklich überraschen ;)) , auf Mallorca Ca’s Concos des  Cavaller  (ein bezauberndes Dörfchen, dort haben wir uns mal ein Haus angesehen, das zum Verkauf stand), in den UK natürlich London und  „in the Americas“ gehört mein Herz New Amsterdam a.k.a. New York.

Zu Beginn der 90er Jahre habe ich  im Rahmen eines Italienisch-Sprachkurses für zwei wunderbare Wochen in Rom gelebt und mich dabei in diese Stadt verliebt. Daher war ich begeistert, als ich die Rom- Bücher des Süddeutsche-Zeitung-Journalisten Stefan Ulrich entdeckte, der das Glück hatte, zwei Jahre als Italien-Korrespondent für seine Zeitung in Rom leben zu dürfen. Seine Bücher Quattro Stagioni“ und „Arrivederci, Roma!“ erzählen vom Alltagsleben einer deutschen Familie in Rom, von merkwürdigen Bräuchen,  Fettnäpfchen an jeder Ecke und dem Heranwachsen der Kinder Bernadette und Nicolas in dieser turbulenten Stadt und deren Umgebung. Stefan Ulrich hatte sich bereits als Schüler auf einer Klassenreise unsterblich in Rom verliebt. Ich empfehle auf diesem Wege auch gleich sein Paris-Buch „ Bonjour La France – Ein Jahr in Paris“, denn  nach zwei Jahren Rom fragte ihn die SZ, ob er auch nach Paris gehen würde…. Ein Depp, der da nicht sofort zugreift, oder?! Ich habe diese Bücher sehr genossen und empfehle sie jedem, der daran interessiert ist, wie denn so der piepnormale Alltag in diesen berühmten Städten aussieht.

Ein weiteres wundervolles Rom-Buch lese ich jetzt gerade, es ist allerdings auf Englisch:

„A Traveller in Rome“, von H.V. ( Henry Volam) Morton.  Es scheint, dass  Mr. Morton ein beliebter britischer Reiseschriftsteller ist, das Buch ist 1962 auch auf Deutsch erschienen,  der Prinz liest es gerade und hat es mir empfohlen.

Rom hat mich, wie New York, in den ersten Tagen sehr verschreckt mit ihrer Hektik und dem Lärm und den vielen Menschen, aber dann kapitulierte mein Herz  : – )  Ich habe bisher nur eine Stadt kennengelernt, die – zumindest von ihrer Atmosphäre her – Ähnlichkeit mit Rom hat: Aleppo. Dort war ich Ende der 90er Jahre anlässlich einer Reise durch Syrien und den Libanon.

Übrigens erscheinen bei Tante Amazonien eine Menge spannender Bücher von Journalisten und Journalistinnen,  die im Ausland leben durften und darüber geschrieben haben, wenn man als Suchbegriff ein Jahr in eingibt . (Das aktuelleSüddeutsche Zeitung Magazin hat zu dem Thema einen eigenen Artikel mit guten Tipps drin!)

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