Einmal Jungbrunnen und zurück oder: Back to the Future IV

In diesem Beitrag, in dem es um Stofftiergefährten aus der Kindheit geht, habe ich Mähmäh und Wauwi vorgestellt, die ich seit meiner Geburt bzw. meinem ersten Weihnachten besitze:

Vor kurzem habe ich beide in die Stofftierklinik geschickt, weil vor allem Mähmähs Zustand besorgniserregend war. Beide Tiere konnten nicht mehr stehen, die Beine waren abgeknickt und die Holzwolle im Schafinneren hart, klumpig und bröselig. Die gelben Flecken beim Schaf sind Gilb.

Die wunderbare Verena Demont-Ernst von der Stofftierklinik in Baden-Baden hat ein Wunder an beiden Tieren vollbracht. Diese Fotos hat sie mir gemailt:


Wauwi, vermutet Frau Demont-Ernst, ist von der Firma Schuco. Mit diesem gesträubten Bart kenne ich ihn gar nicht, aber er ist wohl ein Schnauzer. (Nachtrag: meine Mutter hat bestätigt, dass Wauwi ein Schuco-Hund ist.)

Sollte also jemand von euch alte Stofftiere oder auch Puppen wieder aufhübschen und reparieren lassen wollen, empfehle ich Verena Demont-Ernst und ihre Klinik uneingeschränkt. Sie macht ihre Arbeit nicht nur mit großer Kunstfertigkeit, sondern auch mit unendlich viel Liebe. Man sieht das, man spürt es aber auch im Kontakt mit ihr, daran, wie sie über ihre Patienten spricht. Da ist so viel Herz drin.

Ich freue mich jedenfalls jetzt sehr auf den Paketdienst, der mir meine beiden alten Freunde wieder ins Haus bringt. Und nächsten Monat geht ein Pferdchen in die Klinik. Fotos vorher-nachher zeige ich hier dann auch.

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5 Kommentare zu “Einmal Jungbrunnen und zurück oder: Back to the Future IV

  1. Das sieht toll aus! Was man mit viel Liebe aus den „durch geliebten“ Freunden wieder machen kann.
    Schöne grüße an Wauwi und MähMäh

  2. Wow, das hat sie echt toll hinbekommen! Erstaunlich, was manche Menschen fertig bringen können.

  3. Ui, das ist tatsächlich beeindruckend!
    Ich würde mich ja ein bißchen schämen, da anzufragen, weil ich Schafilo dauerhaft als Kopfkissen benutze und deshalb ganz praktisch finde, daß es so unnatürlich flach ist…. aber ich habe ihm kürzlich auch ein paar Löcher gestopft (in klassischer Sockenstopf-Technik), die Füllung ausgebessert und den etwas dünn gewordenen Hals (*schluck*) mit einem hübschen „Kragen“ verstärkt…

  4. Die sind wundervoll, die beiden!! Besonders Wauwi ist ja wohl einfach nur göttlich.
    Häschen begleitet mich ebenfalls seit dem Tag meiner Geburt, aber sobald kann ich es in keine Klinik geben. Denn es ist schon gefühlt sein ganzes Leben in diesem erbärmlichen Zustand und ich hätte etwas Sorge, es nach der „OP“ nicht wiederzuerkennen. 😉

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