Lulu is back in town. Lakritze auch.

Micia war sauer, weil wir wegfuhren. Diesmal keine Chance, Reisetaschen anzupissen.

Siggi „Die Kettensäge“, der riesige Kater in Hasenköttel Harkebrügge, war überglücklich, uns zu sehen und wich uns nicht mehr von der Seite (auch nicht aus dem Bett, diesmal schlief er auf der erwählten Person statt daneben. Sind ja nur lächerliche fünf Kilo, was soll das Geschrei).

Harkebrügge: wie immer herrlich, und vor allem wunderbar still. Man hört nachts keinen Laut – ein Traum.

Mittelalter-Spektakel in Rastede: bis auf das Treffen mit Lobo ein Reinfall. 13 (dreizehn!!!) Euro Eintritt und voll die kommerzielle Kirmes. Ohne Stimmung.  (Worms: Vier Euro Eintritt, Kinder unter Langschwertlänge und Gewandete gratis. Dolles Ambiente.)

Lobo zu treffen, war allerdings sehr schön, wir saßen in der Weinschenke und taten uns an allerlei Fruchtweinen gütig. Der Lakritzefrau war nicht wirklich klar, wieviel Alkoholgehalt diese Fruchtgetränke haben, was sich dann nachher deutlich zeigte beim Versuch, den Heimweg anzutreten. Der Prinz fand mich sehr lustig und wir brauchten noch gut eine Stunde mit strammem Spazierengehen im angrenzenden Wald und viel Mineralwasser, bis ich nicht mehr Schlangenlinien lief und aufhörte zu kichern.

Lobo, du sahst klasse aus in deinem Gewand! Stand dir wirklich gut! Und gibst du mir bitte nochmal den Nachnamen der Dame Susan, die diese Bücherserie geschrieben hat? (Ja, ich weiß, Kirschwein. Haha.)

Es war kalt, außer am Rastede-Tag. Richtig fies kalt und windig. Was uns den Tag an der Nordsee mit Edda Sandstede, unserer Schmiedefreundin, nicht gerade schöner machte. Aber lecker essen waren wir.

Habe das neue Buch von Joanne Harris, blueeyedboy, fast durchgelesen. Sehr unheimlich, die Frau hat eine ausgeprägte schwarze Ader.

Ein Genuss: die vielen blühenden Rhododendron-Hecken in allen Farben. Dazu die weithin leuchtenden Rapsfelder, knallgrüne Wiesen mit Kühen und Pferden und schöne Waldstücke. Die Landschaft da oben ist wirklich fantastisch. Schon interessant zu sehen, wie schön eine Landschaft bleiben kann trotz Landwirtschaft, wenn die Bauern Waldstücke stehen lassen. Bei uns dagegen hat die Gier zugeschlagen, sie haben alles abgeholzt. Rebensteppe und kilometerweit baumlose Felder.

Ferienwohnung: packen und abreisefertig machen dauert immer viel länger als auspacken und einziehen. Selbst wenn wir noch ewig viel Gedöns wegräumen müssen wie Häkeldeckchen, Kerzenständer, Blumenvasen, Trockenblumensträuße, Tulpen aus Holz, Tulpen aus Blech, Tulpen aus Amsterdam, niedliche Deko-Gänse und niedliche Figürchen.

Wir haben am Abreisetag etwa siebenhundertfünfunddreißig Ausreden gehabt, warum wir noch nicht fahren können und sind deswegen erst um 17 Uhr auf der Piste gewesen. Ankunft um elf Uhr nachts.

Rückkehr: Überglückliche Pippi – ich kenne außer ihr und Siggi keine Katze, die sich so sehr und so deutlich freuen kann. Irgendwelche geheimen Übertragungstechniken (der Prinz meint: „morphogenetische Katzenfelder“) haben bewirkt, dass Pippi jetzt auf mir schläft statt dicht neben mir. Hm.

Micia: noch nicht zu sehen gekriegt, wird noch eine Weile sauer sein.

Lakritze und Prinz: zurück an die Arbeit. 🙂

 

 

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7 thoughts on “Lulu is back in town. Lakritze auch.

  1. Das morphogenesenfeldmäßig vorgebildete Katzentier schaltet ein Gravitationsfeld ein – wenn man nämlich auf dem Dosenöffner liegend selbigen mit der ganzen Schwere seiner drei Kilo niederdrückt, kann der nicht mehr aufstehen und womöglich wieder tagelang wegfahren.

    🙂

    Schön, dass Sie wieder da sind.

  2. Also am Samstag war die Stimmung klasse nur das Wetter war zu kalt. Den Preis für Sonntag fand ich auch dreist vom Hiller, wenn man bedenkt, dass der Tag nur halb ist (weil um 19 uhr zuende)

  3. Fand unser Treffen auch klasse 🙂

    Ich habe ehrlich keine Ahnung wieviel Allehohl in dem Wein ist. Er wirkt aber gut.

    Suzanne Collins : Die Tribute von Panem
    – The Hunger Games –

    Von den Eintrittspreisen bekomme ich natürlich nicht soviel mit. *Hehe*

    Ich finde den Markt in Rastede immer toll, aber das ist natürlich ein andere Sichtweise als Heerlagerist.
    Party bis in die Nacht bei toller Musik und tollen Leuten.
    Diese tolle schottische Band ist übrigens auch bei utube :

  4. ich wäre auch beinahe zu dem spektakel in rastede gefahren.. war aber wirklich ungemütlich, in OL und umzu. hier in der pfalz war’s wohl besser – wie man’s macht und so. — immerhin habt ihr die fahrt in 6h geschafft – respekt! 🙂

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