Lese-Empfehlung: Pompeji

Im Urlaub habe ich Pompeji von Robert Harris gelesen und war sehr begeistert von dem Roman.

Hier gibt es eine Besprechung dazu.

Der Roman spielt im Jahr 79 und erzählt über vier Tage die Geschichte des jungen Marcus Attilius, der als Wasserbauingenieur für das Aquädukt Aqua Augusta zuständig ist. Attilius wird von Rom nach Misenum am Golf von Neapel beordert, um dort eine Störung in der Augusta zu beheben.

Dass der Schwefelgeruch auf einen bevorstehenden Ausbruch des Vesuv hinweist, ahnt niemand. Attilius macht sich an die Arbeit. Der Leser weiß: vier Tage bis zum Ausbruch. Der junge Ingenieur findet heraus, dass der Schaden am Aquädukt in Pompeji liegen muss und macht sich auf die Reise, die von allen Seiten und von merkwürdigen Leuten nach Kräften behindert wird.

Eine für mich sehr spannende Geschichte, aus der ich einiges über den Bau von Aquädukten und das Alltagsleben um diese Zeit gelernt habe – Robert Harris hat detailliert recherchiert, wie ich es liebe.

Ich empfehle das Buch! Kann mich aber wie immer nicht dazu äußern, wie die deutsche Übersetzung ist, da ich das Original gelesen habe.

(Herr Norden: das Wort, nach dem wir gesucht hatten, ist: Zisterne.)

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8 Kommentare zu “Lese-Empfehlung: Pompeji

  1. Die anderen von Herrn Harrsi sind auch sehr zu empfehlen.
    Ich habe gerade „Titan“ von ihm in Arbeit.

    Aber „Pompeji“ ist neben „Vaterland“ eins seiner Besten.

  2. Ich habe vor Jahren Vaterland gelesen und fand es…

    traurig, aber vorstellbar.

    Von Pompeji habe ich auch einiges Gutes gehört, und möchte es gerne lesen. Ich bin ja sonst so überhaupt kein Freund historischer Romane (die sind ja meistens so etwas von gruselig und flach und blöd), aber Harris mag ich gerne, der hat wenigstens Substanz.

    So long,
    Corinna

  3. Lobo: hab inzwischen gelesen, dass er Geschichte studiert hat und Journalist ist, bei der BBC war und jetzt für den Observer schreibt. Man merkt das beim Lesen, dass er an saubere Recherche gewöhnt ist.

  4. Zisterne??? Sowas hat man doch auf dem Dach und nicht unter der Erde? Wär ich nicht drauf gekommen…

  5. Danke für den Tipp. Ich bin immer auf der Suche nach gut recherchierten historischen Romanen. Vaterland interessiert mich auch.

  6. Ich habe das Buch auch schon gelesen.
    Ganz besonders spannend war für mich, dass sich die ganze Handlung auf die 4 Tage vor dem Ausbruch bezieht.
    Aus meiner Sicht durchaus empfehlenswert.

    LG
    Oma Eis

  7. Danke für den Tip, ich such gerade Nachschub 🙂

    Schwefelgeruch besagt baldigen Ausbruch? Oh wei, ich war 2004 in Neapel (leider nicht auf dem Vesuv, das hat nicht mehr in den Zeitplan gepasst) und da roch es an manchen Ecken doch ganz gut nach Schwefel.
    Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Schwefelfelder in Pozzouli, die ja auf einem Supervulkan liegen (nicht dem Vesuv).

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