Glenn Gould – Klavierkonzert Nr. 5 Beethoven

Kann mir das jemand erklären?

Bei Tante Amazonien gibt es das einmal zum Preis von 148,00 Euronen (Einhundertachtundvierzig).

Die Auktionsplattform mit den bunten Buchstaben hat es für 12,49 (Zwölfneunundvierzich). Ein Musikhändler, kein ahnungsloser Privatmensch.

Ich hab freudig für 12,49 zugeschlagen – ich habe die Aufnahme als Schallplatte, aber zur Zeit keinen funktionierenden Plattenspieler. Und lange Zeit gab es sie nicht als CD. Gerade diese Aufnahme ist sooo genial – man hört Gould zwischendrin summen.

Sehenswert war es immer, wenn er sich beim Spielen selbstvergessen selbst dirigiert hat, sobald eine Hand frei war.

Es gibt etliche gute Aufnahmen des 5. Klavierkonzertes, aber für mich geht nichts über Glenn Gould.

Hach – zu meiner großen Freude gibt es eine Filmaufnahme dieses Konzertes bei youtube – hier. Nicht unter Stokowski, aber dennoch: großartig.

Und immer wieder faszinierend, wie verbaut er wirkt auf seinem schrägen kleinen Küchenstühlchen. Nicht zu glauben, dass er ein großer schlanker Mann war.

Nachsatz: die Aufnahme geht nicht gut an mich – viiiel zu schnell.

Nachsatz 2: Sony hat die nachfolgenden Teile konfisziert 😦

Nachsatz 3: man nennt das live-blogging, was ich hier mache 🙂

Nachsatz 4: hier erklärt er etwas über sein Spiel, sehr witzig, wie immer (Mozart).

Nachsatz 5: und hier klassisch Glenn Gould: völlig weg von der Musik, mitsingend und sich selbst dirigierend. Unschlagbar.

2 thoughts on “Glenn Gould – Klavierkonzert Nr. 5 Beethoven

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