Wir sind keine Muggels mehr

Haben unseren ersten Cache gefunden und sind sehr stolz. 😀

Zur schnellen Erläuterung: Geocaching ist eine Schatzsuche mit einem GPS-Gerät. Geocacher verstecken Behälter irgendwo, wo es schön oder interessant ist, und füllen den Behälter mit einem Logbuch und oft auch kleinen Geschenken. Andere Geocacher finden diese Schätze (oder auch nicht *g*), tragen ihre Daten ins Logbuch ein und tauschen Geschenke aus.

Infos dazu hier auf geocaching.de

Und hier waren wir heute (deutscher Text unten auf der Seite)

Wir haben uns ja gestern abend im Internet noch einen Schnellkurs in Geocaching-Terminologie reingezogen und wussten daher, dass Nicht-Geocacher „Muggels“ genannt werden. Da diese oft neugierig werden, wenn sie mehrere Geocacher beim Suchen beobachten und auch öfter mal Caches finden, enthält jedes Cache ein Muggel-Informationsblatt mit der Bitte, das Cache wieder zu verstecken und nichts weiter anzurühren.

Also, wir sind jetzt keine Muggels mehr und hatten einen Höllenspaß beim Suchen.

Die erste Verwirrung tauchte für uns auf, als wir am Koordinatenpunkt ankamen und nirgends ein großer Stein zu sehen war, unter dem wir den Cache hätten finden müssen. Der Waldboden war eindeutig steinelos, aber sowas von.

Es stellte sich raus: der Prinz hat die Daten und Infos zu dem Cache zwar ausgedruckt, aber nach dem Mann-Prinzip gehandelt: wozu brauche ich Anweisungen, ich krieg das auch so hin. :)))

Ich las mir also die Infos durch und fand: der Cache ist ein sogenannter Multi-Cache, das heißt, man muss, wie bei der klassischen Schnitzeljagd, erstmal mindestens eine andere Station anlaufen und sich dort Daten suchen, die einen weiterführen.

In diesem Fall waren es zwei Daten vom Info-Schild des Fernsehturms, mit denen wir die endgültigen Koordinaten des Zielpunktes („Final“ genannt) bekamen.

Der war Luftlinie knapp 500 Meter weiter weg, trotzdem irrten wir auch dort herum und suchten verzweifelt den „großen Stein“. Bis wir auf die Idee kamen, die Koordinaten-Rechenaufgabe zu kontrollieren. Bingo: der Prinz hat eine Zahl falsch gelesen. Und ob da nun 06 oder 86 steht, ist schon ein winziges bisschen wichtig… immerhin 80 Meter daneben getroffen 🙂

Dann fanden wir den Cache aber schnell, es ist eine Munitionskiste mit allerhand Zeugs drin, wir hatten aber vergessen, was zum Tauschen mitzunehmen, haben uns also nur ins Logbuch eingetragen.

Außerdem haben wir dank des GPS auch endlich die keltische Viereckschanze gefunden, die tatsächlich völlig zugewachsen ist und die wir ohne das Gerät nicht entdeckt hätten. Katti wird sich freuen.

Tja, wir werden wohl in der nächsten Zeit öfter mal unterwegs sein, wenn ich allein sehe, was hier in unserer Gegend an Caches versteckt ist… klasse.

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2 Kommentare zu “Wir sind keine Muggels mehr

  1. ein Multi für den Anfang, sehr schön 🙂

    ich glaub wenn ich das ganze Gedöns hier momentan etwas erledigt hab kauf ich mir nächstes jahr auch mal ein vernünftiges GPS, und Bill wird zum Schatzfinderhund ausgebildet…

  2. Ach je … ich lese die ganze Zeit von Geo-COAching und frage mich, was das mit ner Schatzsuche zu tun hat *stirnklatsch*.

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